Nach dem kürzlich gestarteten CETPartnership-Projekt FLEXI ist twinRE das zweite europäische Kooperationsprojekt, das von Sashko Ristov koordiniert wird, der seine Forschungsaktivitäten in modellgetriebenen, KI-unterstützten und cloudnativen digitalen Zwillingen für erneuerbare Energiesysteme weiter stärkt.
In den nächsten 36 Monaten wird das internationale Konsortium eine neue Generation von KI-orchestrierten digitalen Zwillingen für hybride erneuerbare Energiesysteme entwickeln, die Photovoltaik-, Wind- und Batteriespeichertechnologien kombinieren. Das Projekt wird Low-Code-Digital-Twin-Engineering, föderierte digitale Zwillingsmodelle, multimodale Prognosen und KI-unterstützte Betriebsoptimierung integrieren, um die Effizienz, Flexibilität und Zuverlässigkeit erneuerbarer Energiesysteme zu verbessern.
Eine zentrale Stärke von twinRE ist seine starke industrielle Validierung. Die entwickelten Technologien werden in fünf industriellen und laborbasierten Anwendungsfällen in Österreich, Schweden, Frankreich, Dänemark und Nordmazedonien validiert, darunter Erzeuger erneuerbarer Energien, Aggregatoren, Technologieanbieter und Forschungslabore. Insbesondere umfasst das Projekt die operative Validierung in realen Energiesystemumgebungen durch die mazedonischen Partner MEPSO, MEMO und EVN Macedonia, wodurch Perspektiven auf Übertragungssysteme, Strommarkt und Betrieb erneuerbarer Energien in das Projekt einbezogen werden.
Das Projekt vereint 11 Partner aus fünf Ländern und bündelt Fachwissen von Universitäten, Forschungseinrichtungen, KMU, erneuerbaren Energieunternehmen und Betreibern von Stromsystemen. Das Konsortium umfasst die Universität Innsbruck (Österreich) als Koordinator, die Universität Aalborg (Dänemark), Grenoble INP (Frankreich), CheckWatt (Schweden), ModelarData (Dänemark), LieberLieber, FEN Research, Energie Ingenieure Consulting (Österreich) sowie die mazedonischen Energiesektorpartner MEPSO, MEMO und EVN Macedonia. Das Projekt wird zusätzlich von Bachmann electronic als Mitglied des Beirats unterstützt, der industrielle Expertise und Technologien zur Validierung einbringt.
Der Vorschlag erhielt die höchsten Bewertungen für Exzellenz sowie für Qualität und Effizienz in der Umsetzung und würdigte sowohl seine wissenschaftliche Qualität als auch die Stärke des internationalen Konsortiums.
Aufbauend auf früheren Projekten wie MATISSE und dem kürzlich gestarteten FLEXI etabliert twinRE die Universität Innsbruck weiter als wichtiges europäisches Forschungszentrum für digitale Zwillinge, künstliche Intelligenz und Cloud-Technologien, die die Umstellung auf saubere Energie unterstützen.
