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Chemie verstehen. Prozesse gestalten. Zukunft erforschen.

Der Master Chemieingenieurwissenschaften an der Universität Innsbruck verbindet chemische Expertise mit ingenieurwissenschaftlichem Denken – forschungsnah, praxisorientiert und zukunftsrelevant.

Das Programm vereint auf einzigartige Weise Natur-, Material- und Ingenieurwissenschaften.

Für Chemikerinnen und Chemiker mit technischem Anspruch und alle anderen mit Vorbildung in Natur- oder Ingenieurwissenschaften.

Technologie trifft Chemie – Gestalte die Materialien und Prozesse von Morgen

Du bist fasziniert davon, chemische Prozesse technisch umzusetzen, innovative Materialien im realen Kontext zu erforschen, komplexe Systeme zu analysieren und zu optimieren und innovative Lösungen für Industrie, Umwelt und Forschung zu entwickeln? Dann ist das Masterstudium Chemieingenieurwissenschaften der Universität Innsbruck genau das Richtige für Dich! 

​4 Semester | Vollzeitstudium | 120 ECTS-AP
Studienstart: Sommer- und Wintersemester

Chemieingenieurwissenschaften in Innsbruck – ein forschungsstarkes Masterprogramm

Der Masterstudiengang Chemieingenieurwissenschaften an der Universität Innsbruck ist konsequent als forschungsnahes Masterprogramm konzipiert.

Das bedeutet konkret:

  • Lehrinhalte basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen
  • Spezialisierungen sind direkt an starke Forschungsgruppen angebunden
  • Studierende erwerben methodische Tiefe statt reinem Faktenwissen
  • Ideal vorbereitet auf Industrie, angewandte Forschung oder ein Doktoratsstudium

Der Masterstudiengang Chemieingenieurwissenschaften ist daher besonders attraktiv für

  • Chemikerinnen und Chemiker mit technischem Anspruch

  • Ingenieurinnen und Ingenieure mit Zielrichtung Chemie und Materialien 
  • Alle mit Interesse an Prozessen, Materialien und Systemen


Die Lehre im Masterstudium ist eng mit der aktuellen Forschung am Institut für Chemieingenieurwissenschaften verzahnt. 
Studierende profitieren dadurch von:

  • Forschungsnahen Lehrveranstaltungen
  • Projektarbeiten mit direktem Bezug zu laufenden Forschungsprojekten
  • Masterarbeiten, die in aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen eingebettet sind
  • Frühzeitiger Einbindung in wissenschaftliches Arbeiten und Publizieren

So wird der Master nicht nur zur Ausbildung, sondern zur aktiven Teilnahme an Forschung.

Teaching Spotlight – Wissen für Wissbegierige, und eine lebenswerte Zukunft

„Wir stehen für eine Lehre, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern Neugierde weckt, Kreativität anregt und Studierende ermutigt, eigene Ideen selbstbewusst umzusetzen.“
Univ.-Prof. Dr. Oliver I. Strube (Studiengangsleiter)

Inhalte und Aufbau

Der Studiengang kombiniert theoretische Ausbildung mit praktischen Anwendungen und bereitet dich gezielt auf verfahrens- und materialprozesstechnische Fragestellungen vor! 
 

  • Grundlagen der Chemieingenieurwissenschaften: Einführung technischer Konzepte wie Stoff- und Wärmeübertragung, Strömungsmechanik, Reaktionsanalyse und Regelungstechnik – der ideale Übergang insbesondere für Chemikerinnen und Chemiker, aber auch für alle anderen.

  • Anwendungsorientierte Module: Reaktormodellierung und -design, verfahrenstechnische Grundoperationen, Polymer- und Bioverfahrenstechnik, industrielle Chemie – so funktioniert Chemie im großen Maßstab. 

  • Praxisnahe Ausbildung: Verfahrenstechnische Praktika, Laborübungen und Exkursionen zu Industriepartnern – Du setzt Wissen direkt um und knüpfst dabei auch noch berufliche Kontakte.
  •  Spezialisierung über Profilschienen: Materialprozesstechnik oder Biotechnologie – forschungsgeleitete Lehre ist Dein Schlüssel zum Erfolg.
  • 1. Semester | Pflichtmodule (25 ECTS)

    Modul Verfahrenstechnische Grundlagen

    Modul Reaktionstechnik

    Modul Grundoperationen

  • 2. Semester | Pflichtmodule und Praktika (30 ECTS)

    Modul Industrielle Chemie

    Modul Makromolekulare Verfahrenstechnik

    Praxismodule

  • 3. Semester | Wahlmodule der fachlichen Spezialisierung (20 ECTS)

    Studierende wählen eine von zwei Profilschienen: Materialprozesstechnik oder Biotechnologie

  • 4. Semester | Masterarbeit (30 ECTS)

    Selbstständige, wissenschaftliche Arbeit zu einem spezifischen Thema und abschließende Defensio.

Studienplan

Unsere Spezialisierungen – Dein Profil, Deine Zukunft

Ein zentrales Highlight des Masterstudiums Chemieingenieurwissenschaften an der Universität Innsbruck sind die beiden klar profilierten Spezialisierungen, die dir ermöglichen, dein Studium gezielt auf deine Interessen und Karriereziele auszurichten.

Beide Profilschienen verbinden fundierte natur- und ingenieurwissenschaftliche Methoden mit aktuellen Forschungs- und Anwendungsfeldern.

Materialprozesstechnik

Funktionelle Materialien, moderne Kreislaufwirtschaft, innovative Prozesse

Die Profilschiene Materialprozesstechnik ist besonders attraktiv für Studierende mit Interesse an polymeren Werkstoffen, industriellen Prozessen und technischer Umsetzung chemischer Systeme.

Die Profilschiene ist eng an die international renommierte Forschung von Prof. Dr. Strube am Institut für Chemieingenieurwissenschaften angebunden und bietet Studierenden die Möglichkeit, aktuelle Fragestellungen der modernen Material- und Prozesstechnik aktiv mitzugestalten.

Diese Profilschiene vereint Polymerchemie, Materialwissenschaften und moderne Prozesstechnik und ist geprägt von bioinspirierten Konzepten, nachhaltigen Werkstoffen und industrierelevanten Kreislaufprozessen.

Zentrale Inhalte dieser Profilschiene:

  • Bioinspirierte Funktionale Materialien: Entwicklung und funktionale Optimierung innovativer Werkstoffe, die sich von natürlichen Strukturen und Prozessen inspirieren lassen – z. B. bioinspirierte Beschichtungen oder neue Verbundwerkstoffe. 
  • Nachhaltige Prozesslösungen: Untersuchung und Gestaltung verfahrenstechnischer Wege zur Herstellung, Modifikation und Anwendung funktioneller Materialien mit Blick auf Effizienz, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft. 
  • High-Tech Beschichtungen & Materialapplikationen: Erforschung moderner Beschichtungsverfahren und funktioneller Oberflächen, z. B. für Polymerbeschichtungen, Lacksysteme und Hybridmaterialien. 
  • Interdisziplinäre Methoden: Kombination experimenteller Analysen (z. B. mittels Mikro- und Nanostrukturanalyse) mit ingenieurwissenschaftlichen Ansätzen zur Prozessentwicklung und -optimierung.

Materialprozesstechnik in Innsbruck heißt:
Innovative Materialien gezielt entwickeln – industrienah und auf Basis exzellenter Forschung.

Biotechnologie

Ingenieurwissenschaften für biologische und pharmazeutische Systeme

Die Profilschiene Biotechnologie vermittelt ein klar ingenieurwissenschaftliches Verständnis biologischer Prozesse und deren technischer Umsetzung. Im Mittelpunkt steht die Übertragung biochemischer und mikrobiologischer Reaktionen in kontrollierbare, skalierbare Prozesse.
Studierende lernen, biologische Systeme nicht nur zu verstehen, sondern sie ingenieurmäßig zu gestalten, zu optimieren und in industrielle Anwendungen zu überführen.

Zentrale Inhalte dieser Profilschiene:

  • Bioverfahrenstechnik: Auslegung, Betrieb und Optimierung biotechnologischer Prozesse
  • Bioreaktoren & Prozessführung: Modellierung und Kontrolle biologischer Produktionssysteme
  • Downstream Processing: Trenn- und Aufarbeitungsschritte biotechnologischer Produkte
  • Anwendungen in Pharma, Umwelt und nachhaltiger Technologie

Biotechnologie in Innsbruck heißt:
Biologische und pharmazeutische Systeme technisch beherrschen – vom Labor bis zur Anwendung.

Zwei Profile – ein gemeinsames Ziel

Die Inhalte der jeweiligen Profilschiene fließen direkt in Module und Projekte des Masterstudiums ein, sodass Studierende praxisrelevante Forschungsfragen bearbeiten, selbstständig Lösungen entwickeln und die zugrundeliegenden Mechanismen der Materialbildung und -funktion verstehen lernen.

Beide Spezialisierungen stehen für:

  • Hohe Praxisnähe durch Laborübungen, industrienahe Projekte und starken Forschungsbezug
  • Enge Einbindung in aktuelle Forschung an der Universität Innsbruck
  • Exzellente Vorbereitung auf Industrie, angewandte Forschung oder ein Doktoratsstudium

Du entscheidest, wo du deinen Schwerpunkt setzt – wir liefern dir das methodische und technische Rüstzeug.

Research Spotlight – Forschung, die ins Studium wirkt

„Moderne Chemieingenieurwissenschaften entstehen dort, wo Material, Prozess und Funktion gemeinsam gedacht werden.“
Univ.-Prof. Dr. Oliver I. Strube (Lehrstuhl für Materialprozesstechnik)

Alumni-Portraits – Wege nach dem Master

Hintergrund: Bachelor Chemie

Heute: Prozessingenieurin in der chemischen Industrie

„Ich wollte nach dem Chemie-Bachelor stärker verstehen, wie Prozesse technisch umgesetzt werden. Im Master habe ich gelernt, chemisches Wissen systematisch auf industrielle Fragestellungen anzuwenden. Besonders hilfreich war der starke Fokus auf Prozesse und Anwendungen.“

Hintergrund: Bachelor Materialwissenschaften


Heute: R&D Engineer für funktionelle Materialien

„Der Master Chemieingenieurwissenschaften hat mir genau die Schnittstelle geliefert, die ich gesucht habe: Materialverständnis kombiniert mit Prozessdenken. Die Nähe zur Forschung war ideal für meinen Einstieg in die industrielle Entwicklung.“

Hintergrund: Bachelor Chemie


Heute: Doktorandin am Institut 

„Durch die frühe Einbindung in Forschung und Projektarbeiten war der Übergang ins Doktoratsstudium sehr natürlich. Besonders gereizt hat mich die starke Industrienähe meiner Forschungsthemen.Der Master hat mich auf wissenschaftliches Arbeiten hervorragend vorbereitet.“

Hintergrund: Bachelor Pharmazie

Heute: Scientist in der Wirkstoffentwicklung

„Nach meinem Pharmazie-Bachelor hat mich an diesem Programm besonders gereizt, herauszufinden wie Wirkstoffe nicht nur entdeckt, sondern auch technisch entwickelt und produziert werden. Der Master hat mir genau diese Perspektive eröffnet – von der Reaktion bis zum Prozess.“

So sieht Studieren bei uns aus

Das Masterstudium Chemieingenieurwissenschaften ist kein reines Vorlesungsstudium. Es kombiniert theoretische Grundlagen, methodische Ausbildung und anwendungsnahe Projektarbeit.

Was dich im Studienalltag erwartet:

  • Kleine Gruppen und persönlicher Kontakt zu Lehrenden
  • Laborübungen, Projekte und Seminare, in denen du aktiv arbeitest
  • Anwendung von Modellen und Konzepten auf reale Fragestellungen
  • Enge Verbindung zwischen Lehre und aktueller Forschung


Was ein typisches Semester ausmacht:

  • Vorlesungen und Übungen zur Vertiefung ingenieur- und materialwissenschaftlicher Methoden
  • Projektarbeiten und Praktika mit klarer Aufgabenstellung
  • Selbstständiges Arbeiten, oft in Teams
  • Präsentation und Diskussion von Ergebnissen


Studieren in Innsbruck heißt: mitdenken, mitarbeiten, Verantwortung übernehmen – nicht nur Inhalte konsumieren.

Warum Chemieingenieurwissenschaften in Innsbruck studieren?

Die Universität Innsbruck verbindet exzellente Forschung mit einer überschaubaren, persönlichen Studienumgebung.

Was Innsbruck besonders macht:

  • Forschungsnahe Ausbildung an einem spezialisierten Institut
  • Persönliche Betreuung durch renommierte Lehrende
  • Internationale Ausrichtung bei gleichzeitig persönlicher Betreuung
  • Inspirierende Lern- und Arbeitsumgebung in einer der schönsten Umgebungen Europas, im Herzen der Alpen

Innsbruck ist groß genug für exzellente Forschung, klein genug für persönliche Betreuung – und schön genug für ein perfektes Studentenleben.

Bin ich geeignet?

  • Abgeschlossenes, fachlich passendes Bachelorstudium (z. B. Chemie oder verwandte natur-/ingenieurwissenschaftliche Studiengänge)
  • Interesse an Technik, Prozessen und Systemen
  • Bereitschaft, sich methodisch weiterzuentwickeln

  • Bei fachlichen Unterschieden können ergänzende Prüfungen bis zu 30 ECTS vorgeschrieben werden (z. B. Mathematik/Physik/Fächer der Chemie)

Warum dieser Master heute wichtig ist

  • Nachhaltige chemische Prozesse
  • Innovative, funktionelle Materialien
  • Biotechnologische Anwendungen
  • Ingenieurmethoden für reale Probleme


Der Master Chemieingenieurwissenschaften vermittelt das Rüstzeug, um an diesen Zukunftsfragen aktiv mitzuwirken.

Jetzt informieren, beraten lassen oder direkt bewerben!

Alle Infos zu Bewerbung, Fristen und Zulassung findest du auf der Studienseite der Universität Innsbruck.


Unser Tipp: Frühzeitig informieren und Studienberatung nutzen – gerade bei Quereinstieg oder fachlichen Auflagen!

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