Kultur- und Identitätspolitik Tirol-Vorarlberg 1938–1945

Laufzeit: Juli 2014 – Dezember 2017
Kultur- und Identitätspolitik

Kultur- und Identitätspolitik im Gau Tirol-Vorarlberg 1938–1945
Projekt
 

Untersuchungsgegenstand des Projekts waren Gestalt und Auswirkungen nationalsozialistischer Kulturpolitik im Gebiet des Gau Tirol-Vorarlberg, dem ab 1940 der Reichsgau Tirol und Vorarlberg entsprach, in den Jahren der NS-Herrschaft 1938 bis 1945. Insbesondere wurde die (Verwaltungs-)Struktur der nationalsozialistischen Kulturpolitik in der Region umfassend untersucht und die kulturpolitische Rolle der zentralen Akteure in Partei und Staat analysiert. Ein weiterer Fokus lag auf den langfristigen Auswirkungen dieser Kulturpolitik, insbesondere in Hinblick auf ihre identitätsstiftende Funktion. Zudem wurden personelle und ideologische Wechselwirkungen zwischen nationalsozialistischem Regime und (volks-)kulturellen Vereinen und Verbänden und die daraus entstandenen personellen und ideologischen Kontinuitäten untersucht sowie die Rolle des (religiösen) Brauchtums in der Region und dessen Indienstnahme im Nationalsozialismus erforscht.

Projektleitung und Kontakt

Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Albrich
Institut für Zeitgeschichte
Universität Innsbruck
Innrain 52, A-6020 Innsbruck
Thomas.Albrich@uibk.ac.at

Fördergeber

gefördert vom Land Tirol im Rahmen des Förderschwerpunkts Erinnerungskultur

Land Tirol


Bild: Sammlung Risch-Lau, Vorarlberger Landesbibliothek (CC BY 4.0)

 

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