Universität Innsbruck

Überblick

Digitalisierung

Die digitale Transformation bringt umfassende Veränderungen in technologischer, beruflicher und sozialer Hinsicht mit sich. Aufgabe der Universität ist es, nicht nur die technischanwendungsorientierte Seite der digitalen Transformation voranzutreiben, sondern einen gesamthaften Blick zum Beispiel auch auf ethische, soziale oder rechtliche Aspekte zu werfen.

Die Universität Innsbruck sieht sich als innovative Treiberin der digitalen Transformation und strebt an, die führende Volluniversität in Österreich zu sein. Dazu werden die digitale Transformation in Forschung, Lehre und Verwaltung sowie intra- und interuniversitäre Möglichkeiten digitaler Kollaboration vorangetrieben.

Laufbahnstelle

Erläuterung des 3-stufigen Qualifizierungsverfahrens

Bewerberinnen und Bewerber, die sich auf eine Laufbahnstelle im Rahmen der Digitalisierungsinitiative der Universität Innsbruck bewerben, haben die Möglichkeit eine Qualifizierungsvereinbarung abzuschließen.

Einstieg als PostDoc

Innerhalb des ersten Jahres nach Dienstantritt werden die Qualifizierungsziele in den Bereichen Forschung, Lehre und Führungs­kompetenz/Management/Sozial­kompetenz sowie die Qualifizierungsdauer festgelegt.


Gehalt: Jahresbrutto € 53.254,60
(Stand 2019 auf Basis einer Vollzeitbeschäftigung)

Assistenzprofessor*in

Mit Annahme der Qualifizierungs­vereinbarung startet der Qualifizierungs­zeitraum und endet mit Beginn der Evaluierung (spätestens ein Jahr vor Auslaufen des Dienstverhältnisses). Er beträgt damit ca. 4 Jahre, kann sich je nach Qualifikation aber auch wesentlich verkürzen, z.B. wenn bereits eine Habilitation vorliegt. Mit Start des Qualifizierungszeitraums wird der/die wissenschaftliche Mitarbeiter*in zum/zur „Assistenzprofessor*in“ (§ 27 Abs 3 Satz 1 KV). Damit einhergehend

  1. genießt er/sie für den Zeitraum der Qualifizierungsvereinbarung einen erweiterten Kündigungsschutz gemäß § 27 Abs 4 KV;
  2. wird er/sie ab dem Folgemonat in die Gehaltsgruppe A2 (§ 49 Abs 2 KV) eingereiht;
  3. wird seine/ihre Lehrverpflichtung auf bis zu 4 Semesterwochenstunden im zweijährigen Durchschnitt festgelegt (§ 49 Abs 7 iVm Abs 9 Z 1 KV);
  4. erhält er/sie einen entsprechenden Nachtrag zum Dienstvertrag.

Während des Qualifizierungszeitraums finden jährliche Mitarbeiter*innen-Gespräche mit den Vorgesetzten statt. Der Qualifizierungsfortschritt wird außerdem durch Beiräte und Mentor*innen begleitet. Etwa ein Jahr vor Vertragsende beginnt das Verfahren zur Beurteilung der Zielerreichung gemäß der einschlägigen Evaluierungsrichtlinien. Bei negativer Evaluierung läuft das befristete Dienstverhältnis aus.


Gehalt: Jahresbrutto € 62.977,60
(Stand 2019 auf Basis einer Vollzeitbeschäftigung)

Assoziierte/r Professor*in

Mit Erreichen der vereinbarten Qualifikation wird der/die betreffende Assistenzprofessor*in zum/zur „assoziierten Professor*in“. Damit einhergehend

  1. wird seine/ihre ggf. befristete Stelle entfristet und damit das Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit fortgesetzt;
  2. wird er/sie ab dem Folgemonat in die Gehaltsgruppe A2/2 (§ 49 Abs 2 lit a KV) eingereiht;
  3. ist er/sie entsprechend seiner/ihrer Qualifikation zu verwenden;
  4. hat er/sie das Recht, die wissenschaftliche Lehre in seinem/ihrem Fach mittels der Einrichtungen der Universität eigenverantwortlich und in gleicher Weise wie Universitätsprofessor*innen auszuüben. Seine/ihre Lehrverpflichtung kann auf bis zu 8 Semesterwochenstunden im zweijährigen Durchschnitt festgelegt werden (§ 49 Abs 7 iVm Abs 9 Z 1 KV);
  5. hat er/sie das Recht, die Einrichtungen der Universität für wissenschaftliche Arbeiten zu benützen;
  6. hat er/sie das Recht, wissenschaftliche Arbeiten (insbesondere Abschlussarbeiten) zu betreuen und zu beurteilen;
  7. erhält er/sie einen entsprechenden Nachtrag zum Dienstvertrag.


Gehalt: Jahresbrutto € 68.285,00 (Einstieg) bis € 96.042,80 (nach mehreren automatischen Vorrückungen)
(Stand 2019 auf Basis einer Vollzeitbeschäftigung)

Digital Science Center (DiSC)

Digital Science Center (DiSC)

Forschungsschwerpunkt Digital Science Center

Ganze Wissenschaftszweige entwickeln heute neue Fragestellungen und Herangehensweisen, die durch wachsende Kapazitäten zur Verarbeitung großer Datenmengen und Fortschritte in Analysemethoden und künstlicher Intelligenz ermöglicht werden. Diese Entwicklung erfordert fortgesetzte interdisziplinäre Synergien zwischen der Informatik und verwandten Wissenschaftszweigen der Datenverarbeitung wie der Mathematik und Statistik einerseits, und quasi allen anderen wissenschaftlichen Fachdisziplinen andererseits. Das Digital Science Center (DISC) der Universität Innsbruck hat zum Ziel, die Digitalisierung der Forschung zu unterstützen und voranzutreiben, und dadurch die Qualität der Wissenschaft zu stärken. Hierzu bringt es wissenschaftliches Personal verschiedener Fachdisziplinen mit Forschungsaktivitäten im Bereich der Digitalisierung zusammen, inklusive der Informatik als Grundlagenwissenschaft. Es stellt eine Plattform für neue Synergien in der Forschung zwischen Fachdisziplinen und mit der Informatik dar, und bietet Lehrveranstaltungen, die Kompetenz in der Digitalisierung für Vertreter verschiedener Fachdisziplinen vermitteln: www.uibk.ac.at/disc

Digitalisierung an der Universität Innsbruck

Scientific Computing

Scientific Computing

Der Forschungsschwerpunkt Scientific Computing integriert alle Forschungsaktivitäten der Universität Innsbruck in den Bereichen Informationstechnologie (IT) und computerunterstützter Forschung.

Der Einsatz von modernen Hoch- und Höchstleistungsrechnern ermöglicht, komplexe Prozesse zu simulieren und optimieren und die Analyse und Präsentation von Big Data, um immer komplexer werdende rechen- und datenintensive Probleme in den verschiedensten Bereichen wie beispielsweise Naturwissenschaften, Technische Wissenschaften und Life-Science lösen zu können.

Digital Humanities

Digital Humanities

Im Forschungszentrum „Digital Humanities“ bündelt die Universität Innsbruck ihre Digitalisierungs-Aktivitäten in den kultur- und geisteswissenschaftlichen Fächern. Ziel ist, die Informationstechnologien in diesen Wissenschaften zu erforschen und voranzutreiben.

An vielen Fakultäten der Universität Innsbruck laufen entsprechende Projekte: So werden größere Textkörper linguistisch analysiert, 3D-Datenmodelle von Kulturdenkmälern erstellt und neue Algorithmen zur Verbesserung der automatisierten Texterkennung mittelalterlicher Handschriften erprobt und entwickelt.

Kontakt und Information

Nach oben scrollen