Bachelorstudium Lehramt Sekundarstufe (Allgemeinbildung) Lehramtsstudium Unterrichtsfach Berufsorientierung/Lebenskunde

 
KPH - Edith Stein . Universität Mozarteum . PH Tirol . PH Vorarlberg . LFU Innsbruck
Studienverantwortliche Einrichtung PH Tirol
Dauer / ECTS-AP 8 Semester / 240 ECTS- AP
(Kombination von zwei Unterrichtsfächern oder
einem Unterrichtsfach und einer Spezialisierung)
Akademischer Grad Bachelor of Education (BEd)
Niveau der Qualifikation Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-F 0114 Ausbildung von Lehrkräften mit Fachspezialisierung
Studienart
Vollzeit
Studienkennzahl 451
Curriculum Informationen zum Curriculum  (2015W)*
Voraussetzung Matura oder Äquivalent bestandene Zulassungsprüfung
Bewerbung » Informationen zum Aufnahmeverfahren

*Informationen zum Curriclum (2015W)

Die Gesamtfassung des Curriculums (in Bearbeitung) spiegelt das aktuell gültige Curriculum wider, ist rechtlich unverbindlich und dient lediglich der Information. Die rechtlich verbindliche Form des Curriculums inkl. etwaiger Änderungen finden Sie in den entsprechenden Mitteilungsblättern.

Die Information, welche Curriculumsversion für Sie gilt, entnehmen Sie bitte Ihrem Studienblatt
  abrufbar unter: http://orawww.uibk.ac.at/public/lfuonline_meinestudien.studienblatt
  Spalte: Curriculum in der geltenden Fassung

Mitteilungsblätter »

Informationen zur Prüfungsordnung inkl. Bewertung und Benotung

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung ist integraler Bestandteil des Curriculums, detaillierte Informationen finden Sie unter dem Paragrafen Prüfungsordnung.

Beschreibung des angewandten Notensystems (inkl. Notenverteilungsskala) »

Bei der Notenverteilungsskala handelt es sich um die statistische Darstellung der Verteilung aller positiv absolvierten Prüfungen, die innerhalb eines Studiums bzw. eines Studienfaches (unter Heranziehung aller gemeldeten Studierenden eines Studiums bzw. eines Studienfaches) erfasst wurden. Die Notenverteilungsskala wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

 Definition
 %-Satz 
      
 SEHR GUT:
 Hervorragende Leistung
71,1

TAB


=
 GUT:
 Generell gut, einige Fehler
17,5
 BEFRIEDIGEND:
 Ausgewogen, Zahl entscheidender Fehler
10,5
 GENÜGEND:
 Leistung entspricht den Minimalkriterien
0,9
 NICHT GENÜGEND:
 Erhebliche Verbesserungen erforderlich, Erfordernis weiterer Arbeit
     

Quelle: Studienjahr 2016/2017

 

Gesamtbeurteilung der Qualifikation

Nicht zutreffend
Erklärung: Eine Gesamtbeurteilung (mit Auszeichnung bestanden, bestanden, nicht bestanden) wird gemäß § 73 Abs. 3 UG nur über eine studienabschließende Prüfung, die aus mehr als einem Fach besteht, vergeben (im Curriculum dieses Studiums ist diese nicht vorgesehen).

Studieneingangs- und Orientierungsphase

(1) Im Rahmen der Studieneingangs- und Orientierungsphase, die im ersten Semester stattfindet, ist folgende Lehrveranstaltungsprüfung aus Pflichtmodul 1 der Bildungswissenschaftlichen Grundlagen abzulegen:

  1. Schule als Bildungsinstitution und Rolle der Lehrperson, VO 2, 2 ECTS-AP

(2) Der positive Erfolg der Studieneingangs- und Orientierungsphase berechtigt zur Absolvierung der weiteren Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie zum Verfassen der Bachelorarbeit.

(3) Vor der vollständigen Absolvierung der Studieneingangs- und Orientierungsphase können Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 22 ECTS-AP absolviert werden. Im Curriculum festgelegte Anmeldungsvoraussetzungen sind einzuhalten.

Allgemeine Informationen

Empfohlener Studienverlauf

Der unten angeführte, exemplarische Studienverlauf gilt als Empfehlung für Vollzeitstudierende, die das Studium im Wintersemester beginnen. Die Aufstellung dient der Darstellung eines möglichen Studienablaufs und ist nicht verpflichtend. Etwaige Prüfungswiederholungen bzw. deren studienzeitverzögernde Wirkung sind nicht berücksichtigt.

Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester bzw. 240 ECTS-AP, wobei gemäß Universitätsgesetz die Arbeitsbelastung eines Studienjahres 1.500 (Echt-)Stunden zu betragen hat und dieser Arbeitsbelastung 60 Anrechnungspunkte zugeteilt werden (ein ECTS-Anrechnungspunkt entspricht einer Arbeitsbelastung der Studierenden von 25 Stunden).

Empfehlungen für das erste Semester »

3,0 ECTS-AP; 2,0 SSt: VU Grundlagen der Bildungs- und Berufsorientierung
2,0 ECTS-AP; 1,0 SSt: VO Grundlagen Gender und Diversity BOLK
  1,5 ECTS-AP; 1,0 SSt: VO Grundlagen Arbeits- und Berufswelt
  1,0 ECTS-AP; 1,0 SSt: EU BO als Entwicklungsprozess/Erkundungsschwerpunkt Fachdidaktik
  2,5 ECTS-AP; 1,5 SSt: VO Grundlagen des Projektmanagements, Dokumentation, Evaluation
  2,5 ECTS-AP; 1,5 SSt: UE Kommunikation, kollegiale Gesprächsführung und Beratung

  Bildungswissenschaftliche Grundlagen
  2,0 ECTS-AP, 2 SSt: VO Schule als Bildungsinstitution und Rolle der Lehrperson
  2,0 ECTS-AP, 2 SSt: PS Schule als Bildungsinstitution und Rolle der Lehrperson

Für das erste Semester empfohlene Lehrveranstaltungen des anderen Unterrichtsfaches.

Empfehlungen für das zweite Semester »

2,0 ECTS-AP; 1 SSt: VO Berufswelterfahrung und Transition
0,5 ECTS-AP; 0,5 SSt: EU Berufswelterfahrung und Transition
  2,5 ECTS-AP; 1,5 SSt: UE Moderation von Entwicklungsprozessen, IBOBB Implementierung am Schulstandort inkl. Fachdidaktik
  1,5 ECTS-AP; 1 SSt: VU Betriebspraxis Planung
  4,0 ECTS-AP:  Betriebspraxis
  2,0 ECTS-AP; 1,5 SSt: SE Betriebspraxis Analyse und Präsentation

  Bildungswissenschaftliche Grundlagen
  3,5 ECTS-AP, 2 SSt: PR Umgang mit professionsspezifischen Herausforderungen des Berufsfelds Schule - Schulpraktikum I

  Für das zweite Semester empfohlene Lehrveranstaltungen des anderen Unterrichtsfaches

Studienverlauf (inkl. Bildungswissenschaftliche Grundlagen)

Qualifikationsprofil und Kompetenzen

Das Lehramtsstudium Sekundarstufe (Allgemeinbildung) bildet zur Lehrerin / zum Lehrer der gewählten allgemeinbildenden Unterrichtsfächer / Spezialisierung an den Schulen der gesamten Sekundarstufe (Neue Mittelschule, Polytechnische Schule, Allgemeinbildende Höhere Schulen, Mittlere und Höhere Berufsbildende Schulen) aus. Es besteht aus einem Bachelorstudium und einem daran anschließenden Masterstudium. Es umfasst eine allgemein bildungswissenschaftliche, eine pädagogisch-praktische Ausbildung und in den zwei gewählten Unterrichtsfächern bzw. dem gewählten Unterrichtsfach und der gewählten Spezialisierung eine fachliche und fachdidaktische Ausbildung.

Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Lehramt sind durch die Ausbildung im Unterrichtsfach Berufsorientierung/Lebenskunde unter anderem in der Lage,

  • den Schülerinnen und Schülern Grundkompetenzen (z. B. die Fähigkeit zur Selbstreflexion und zur Informationsrecherche) zu vermitteln.
  • den Schülerinnen und Schülern erste Bildungs- und Berufsentscheidungsprozesse aufzuzeigen.
  • die Schülerinnen und Schüler in ihrem individuellen Orientierungs- und Entwicklungsprozess zu begleiten.
  • die Vermittlung von fundiertem Fachwissen und die Unterrichtsqualität in Bezug auf Beildungs- und Berufsorientierung sowie Persönlichkeitsbildung zu gewährleisten.
  • die notwendigen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Kompetenzen zur Professionalisierung des pädagogischen Handelns im Pflichtgegenstand „Berufsorientierung und Lebenskunde“ an Polytechnischen Schulen und im Pflichtgegenstand „Berufsorientierung“ in der Sekundarstufe zu vermitteln.
  • nach ausreichend erworbener Berufserfahrung und Zertifikation als Schüler- und Bildungsberater/in sowie als BO-Koordinator eingesetzt zu werden.
  • die schulinterne Koordination von Bildungs- und Berufsorientierung Sekundarstufe in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung zu übernehmen.
  • die Umsetzung von BOLK als Prozess zu initiieren, zu begleiten und umzusetzen.
  • die Dokumentation und Evaluation des Aufgabenbereiches in Zusammenarbeit mit der Kollegenschaft durchzuführen.
  • über das Berufsfeld „Schule“ hinaus Tätigkeiten in allen Bereichen des kulturellen Lebens (z. B. in der Erwachsenenbildung) zu übernehmen.
  • ihren Unterricht unter Beachtung der gesellschaftlichen, pädagogischen und bildungspolitischen Entwicklungen zu planen, durchzuführen und zu reflektieren.
  • inhaltliche Schwerpunkte in Bezug auf Integration/Inklusion, Gender und Diversität, Förderdidaktik zu setzen. Ebenso ist die Stärkung sozialer und personaler Kompetenzen integrierter Bestandteil des Bachelorstudiums.
  • die Stärken und Schwächen, die Talente und Interessen der Schülerinnen und Schüler zu erkennen und Unterrichtsprinzipien der Berufsorientierung und Lebenskunde in der Sekundarstufe umzusetzen.
  • transdisziplinär zu agieren. Auf den Erwerb interdisziplinärer, schularten- und fächerübergreifender Kompetenzen wird besonderes Augenmerk gelegt.
  • die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen anderer Schularten sowie die Nahstellenproblematik (Transition) zu verstehen.
  • durch Betriebspraktika und Exkursionen den Schülerinnen und Schülern authentische Berufswelterfahrungen zu vermitteln.
  • vernetzt zu denken.
  • mehrperspektivische Problembearbeitung zu ermöglichen.
  • Lehr- und Lernbedingungen zu schaffen, die die gegenseitige Verantwortung der Schülerinnen und Schüler füreinander fördern und zwar durch das Stärken der persönlichen Handlungskompetenzen (Selbstvertrauen, Eigenverantwortung, Wertschätzung, Kritikfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit, Respekt).
  • die erworbenen Fähigkeiten in Bezug auf die Förderung und Entwicklung sozialer und personaler Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern richtig anzuwenden. Die Studierenden erwerben Kompetenzen der Peer-Group-Education und werden zu Buddy-Coaches ausgebildet. Weiters erhalten sie im Rahmen der Ausbildung ein Train-the-Trainer-Programm, das die Möglichkeit bietet, dass Schülerinnen und Schüler soziale, emotionale und kognitive Kompetenzen für ihren persönlichen und beruflichen Lebensweg entwickeln können.
  • neueste Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse unter permanenter Berücksichtigung von forschendem Weiterentwickeln der eigenen Professionalität im Rahmen des lebenslangen Lernens bestmöglich in die erziehungs- und unterrichtswissenschaftliche Arbeit mit Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe einfließen zu lassen.

Erwartete Lernergebnisse

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über fundierte Kenntnisse im Bereich der für Schulen der Sekundarstufe relevanten Teile der Berufsorientierung/Lebenskunde, aus Didaktik der Berufsorientierung und Lebenskunde und aus Schulpädagogik. Sie sind in der Lage, in diesen Bereichen und an deren Schnittstellen zur Schulpraxis wissenschaftlich korrekt zu formulieren und zu argumentieren, sowie Probleme innovativ zu lösen. Sie sind in der Lage, persönliche Entwicklungsprozesse zu fördern, Lernprozesse aus Berufsorientierung/Lebenskunde zu begleiten und deren Lernergebnisse zu beurteilen.

Weiterführende Studien an der Universität Innsbruck

Masterstudium Lehramt Sekundarstufe (Allgemeinbildung) mit Unterrichtsfach Berufsorientierung/Lebenskunde

Formulare

Kontakt und Information

Prüfungsreferat:
Pädagogische Hochschule Tirol, Pastorstr. 7, 6020 Innsbruck
http://ph-tirol.ac.at/content/studienabteilung
 

Institutsleiter:
Hochschulprof. Mag. Dr. Michael Kuttner

Bevollmächtigter:
Mag. Dr. Peter Langer, BEd

Weiterführende Informationen:
http://ph-tirol.ac.at/node/3851

Informationen für Studierende mit Behinderung