Post it in dem folgendes geschrieben steht: Internationales Studium Integriertes Diplomstudium
der Rechtswissenschaften - Italienisches Recht

 

GemeinsAutonome Provinz Südtirolames Diplomstudium der Universität Innsbruck,
der Universität Padua und der Universität Trient


Gefördert von der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol

Fakultät Rechtswissenschaftliche Fakultät
Dauer / ECTS-AP 10 Semester / 300 ECTS-AP
Akademischer Grad Magistra/Magister der Rechtswissenschaften (Mag.iur)
Studienart Vollzeit
ISCED-F 0421 Recht
Studienkennzahl C 102
Studienplan Informationen zum Studienplan (2018W) 
Voraussetzung Matura oder Äquivalent
Zusatzprüfung Die Zusatzprüfung aus Latein ist bis zur vollständigen Ablegung der ersten Diplomprüfung nachzuweisen, wenn dieses Fach nicht an einer höheren Schule im Ausmaß von mindestens
10 Wochenstunden erfolgreich absolviert wurde.
Bewerbung

 

* Informationen zum Studienplan (2018W)

Die Gesamtfassung des Studienplans spiegelt das aktuell gültigen Studienplan wider, ist rechtlich unverbindlich und dient lediglich der Information. Die rechtlich verbindliche Form des Studienplans inkl. etwaiger Änderungen finden Sie in den entsprechenden Mitteilungsblättern.

Die Information, welche Studienplanversion für Sie gilt, entnehmen Sie bitte Ihrem Studienblatt
  abrufbar unter: http://orawww.uibk.ac.at/public/lfuonline_meinestudien.studienblatt
  Spalte: Curriculum in der geltenden Fassung

Mitteilungsblätter »

Studieneingangs- und Orientierungsphase

(1) Im Rahmen der Studieneingangs- und Orientierungsphase, die im ersten Semester stattfindet, sind folgende Lehrveranstaltungsprüfungen abzulegen:

  1. VO Einführung in das Privatrecht (§ 2 Ziffer 1) VO 3, 6 ECTS-AP,
  2. VO Einführung in das öffentliche Recht  (§2 Ziffer 2) VO 3, 6 ECTS-AP

(2) Der positive Erfolg bei allen Prüfungen der Studieneingangs- und Orientierungsphase berechtigt zur Absolvierung der weiteren Lehrveranstaltungen und Prüfungen.

(3) Vor der vollständigen Absolvierung der Studieneingangs- und Orientierungsphase können Lehrveranstaltungen im Ausmaß von höchstens 18 ECTS-AP absolviert werden. Im Studienplan festgelegte Anmeldungsvoraussetzungen sind einzuhalten.

Allgemeine Informationen

Informationen zur Prüfungsordnung inkl. Bewertung und Benotung

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung ist integraler Bestandteil des Curriculums, detaillierte Informationen finden Sie unter dem Paragrafen Prüfungsordnung.

Beschreibung des angewandten Notensystems (inkl. Notenverteilungsskala) »

Bei der Notenverteilungsskala handelt es sich um die statistische Darstellung der Verteilung aller positiv absolvierten Prüfungen, die innerhalb eines Studiums bzw. eines Studienfaches (unter Heranziehung aller gemeldeten Studierenden eines Studiums bzw. eines Studienfaches) erfasst wurden. Die Notenverteilungsskala wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Österreichische
Notenskala
Definition
%-Satz
   
1 SEHR GUT:
Hervorragende Leistung
18,2
= 100%

2

GUT:
Generell gut, einige Fehler
29,3
3 BEFRIEDIGEND:
Ausgewogen, Zahl entscheidender Fehler
30,0
4 GENÜGEND:
Leistung entspricht den Minimalkriterien
22,5
5 NICHT GENÜGEND:
Erhebliche Verbesserungen erforderlich, Erfordernis weiterer Arbeit
     
Quelle: Studienjahr 2016/2017
 

Gesamtbeurteilung der Qualifikation

Nicht zutreffend
Erklärung: Eine Gesamtbeurteilung (mit Auszeichnung bestanden, bestanden, nicht bestanden) wird nur über eine studienabschließende Prüfung, die aus mehr als einem Fach besteht, vergeben (im Curriculum dieses Studiums ist diese nicht vorgesehen).

Fächer / Module

Das Integrierte Diplomstudium der Rechtswissenschaften - Italienisches Recht besteht aus zwei Studienabschnitten, die durch Diplomprüfungen abgeschlossen werden.

Erster Studienabschnitt (zwei Semester)

Dieser Abschnitt vermittelt Grundlagen des Rechts, Grundlagen des juristischen Arbeitens und für JuristInnen wichtige ökonomische Kenntnisse. Gemeinsame deutschsprachige Lehrveranstaltungen mit den Studierenden des österreichischen Rechts runden diesen Teil ab.

  • Einführung in das Privatrecht
  • Einführung in das öffentliche Recht
  • Grundlagen des juristischen Arbeitens
  • Römisches Privatrecht
  • Rechtsgeschichte
  • Italienisches Verfassungsrecht I einschließlich italienischer Verfassungslehre sowie Allgemeine Staatslehre
  • Wirtschaft

Zweiter Studienabschnitt (acht Semester)

Gelehrt werden die für juristische Tätigkeiten unverzichtbaren Materien des geltenden Rechts. Im Wahlfachbereich kann eine Spezialisierung angestrebt werden. ProfessorInnen der Partneruniversitäten Padua und Trient tragen zur zweisprachigen Ausbildung bei.

Pflichtfächer

  • Italienisches Bürgerliches Recht
  • Internationales Privatrecht und europäisches und internationales Zivilgerichtliches Verfahrensrecht
  • Italienisches Zivilgerichtliches Verfahrensrecht
  • Italienisches Handels-, Unternehmens- und Gesellschaftsrecht
  • Italienisches Strafrecht, Grundzüge des italienischen Strafvollzugsrechtes sowie Grundzüge der Kriminologie
  • Italienisches Strafprozessrecht
  • Italienisches Verfassungsrecht II: Südtiroler Autonomierecht
  • Italienisches Verwaltungsrecht und Verwaltungsprozessrecht
  • Südtiroler Verwaltungsrecht
  • Italienisches Arbeitsrecht und Grundzüge des italienischen Sozialrechtes
  • Italienisches Steuerrecht
  • Europarecht
  • Völkerrecht
  • Internationales Minderheitenrecht und internationale Aspekte der Südtirol-Autonomie
  • Rechtsphilosophie
  • Deutsch-italienische Rechtsterminologie
  • Rechtsvergleich aus dem Privatrecht und aus dem öffentlichen Recht
  • Kurse nach Wahl, insbesondere in folgenden Vertiefungsbereichen: Internationales Recht und Europarecht; Andere Rechtssysteme und Rechtsvergleich; Grundlagen des Rechts; Recht der Justiz; Öffentliches Recht; Wirtschaftsrecht; Recht und Digitalisierung.

Qualifikationsprofil und Kompetenzen

Ziel des Integrierten Diplomstudiums der Rechtswissenschaften – Italienisches Recht ist die Ausbildung zu zweisprachigen UniversaljuristInnen im italienischen Recht mit einem Blick auf internationales und europäisches Recht, Rechtvergleich und relevante Rechtsbereiche für die Südtirol-Autonomie. Die AbsolventInnen sollen befähigt sein, in allen Bereichen des Rechts auf hohem Niveau tätig zu sein. Sie sollen sich in neue und veränderte Rechtsmaterien schnell und kompetent einarbeiten können. Dabei sind juristische Fach- und Methodenkompetenzen im nationalen italienischen, europäischen und internationalen Recht und im Rechtsvergleich ebenso wichtig wie Kritikfähigkeit, Sprachkompetenz, perfekte Zweisprachigkeit deutsch/italienisch ergänzt durch gute Kenntnisse der englischen Rechtsprache, Argumentations- sowie Kommunikations- und Verhandlungskompetenz. Das Integrierte Diplomstudium – Italienisches Recht bildet in seiner fachlichen Breite die Vorbildung für die klassischen reglementierten Rechtsberufe wie RechtsanwältInnen, RichterInnen, NotarInnen, StaatsanwältInnen und den fachkundigen Verwaltungsdienst in Italien, ebenso für eine rechtskundige Tätigkeit in Wirtschaft, Politik, Kultur und Sozialem.

Erwartete Lernergebnisse

Die Anforderungen für einen erfolgreichen Studienabschluss inkludieren insbesondere eine Diplomarbeit zum Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbstständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten.

Zukunftsperspektiven: Berufsfelder und Karrieremöglichkeiten

Die vornehmlichen Betätigungsfelder der AbsolventInnen des Integrierten Diplomstudiums der Rechtswissenschaften – Italienisches Recht betreffen die klassischen Rechtsberufe. Dazu gehören: RichterInnen, RechtsanwältInnen, StaatsanwältInnen, NotarInnen, höhere rechtskundige Verwaltungsdienste. Als GeneralistInnen stehen den AbsolventInnen dieses Diplomstudiums auch zahlreiche andere Berufe mit Rechtsbezug offen: in Interessenverbänden (Kammern, Berufsvereinigungen), in supranationalen und internationalen Organisationen (z.B. Europäische Union, UNO, WTO) sowie in Wirtschaft, Politik, Kultur und Sozialem.

Weiterführendes Studium an der Universität Innsbruck

Informationen zum Studium

Termine

Erster Studienabschnitt:

Einteilung der PrüfungskandidatInnen:

Zweiter Studienabschnitt

Formulare

Anerkennungen

Richtlinien für die Anerkennung von Prüfungen »

Grundsätzlich wird die Mobilität der Studierenden begrüßt. Folgende Punkte sind jedoch zu beachten (vgl. § 78 UG 2002):

  1. Die Anerkennung kann nur erfolgen, wenn sich die ECTS-Anrechnungspunkte für die jeweilige Prüfung an der Gastuniversität und an der Heimatuniversität in etwa entsprechen.
  2. Wird die Anzahl der einer Prüfung des Diplomstudiums des Italienischen Rechts zugeteilten ECTS-Anrechnungspunkte wesentlich unterschritten, muss eine Zusatzprüfung vorgeschlagen bzw. nachgewiesen werden.
  3. Eine Anrechnung erfolgt außerdem nur, wenn die Prüfung an der Gastuniversität in einem vergleichbaren Studium abgelegt wurde.
  4. Daher wird ersucht, allen Anträgen auf Anerkennung von Prüfungen einen aktuellen Internet-Ausdruck beizulegen, aus dem neben der ECTS-Anrechnungspunkte die Beschreibung und die Studienzuordnung der Lehrveranstaltung(en) hervorgeht, die die Grundlage der Prüfung(en) bildet(n), deren Anerkennung gewünscht wird.
  5. Die nach dem Innsbrucker Studienplan vorgesehenen schriftlichen Diplomprüfungen in den Hauptfächern können durch eine mündliche Prüfung an der Gastuniversität, auch wenn sie in Bezug auf die ECTS-Anrechnungspunkte übereinstimmen, nicht ersetzt werden. Eine solche Prüfung wird aber als mündlicher Prüfungsteil angerechnet.

Univ.-Prof. Dr. Esther Happacher (August 2018)

Kontakt und Information

Prüfungsreferat
Standort Innrain 52d Piktogramm barrierefreier Zugang

Studienbeauftragte
Univ.-Prof. Mag. Mag. Dr. Esther Happacher, LLM

studieninfo.koordination.italienisches recht

Informationen für Studierende mit Behinderung