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Gestärkt in die Zukunft

Erfolgreicher Abschluss der Budgetverhandlungen mit dem Wissenschaftsministerium für die Leistungsvereinbarungsperiode 2019–2021: In den kommenden drei Jahren wird die Universität Innsbruck 45 neue Professuren bzw. äquivalente Stellen schaffen und damit die Betreuungsverhältnisse in zahlreichen Studien deutlich verbessern und gezielt Stärkebereiche weiterentwickeln.

Die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck wird in den kommenden drei Jahren über ein Budget von 716 Mio. Euro verfügen. Das bedeutet eine Steigerung um 15,5 % oder 96 Mio. Euro gegenüber der letzten Leistungsvereinbarungsperiode. So lautet das positive Ergebnis der Verhandlungen des RektorInnenteams der Universität Innsbruck mit dem Wissenschaftsministerium über die Leistungsvereinbarungsperiode 2019–2021, das am Mittwoch erzielt wurde. Damit wird die wissenschaftliche Kompetenz der Universität Innsbruck in vielen Feldern ausgebaut und die Stellung als eine der führenden Forschungsuniversitäten in Österreich untermauert. Diese positiven Rahmenbedingungen ermöglichen es, Zugangsbeschränkungen abzubauen sowie die Studierbarkeit zu verbessern. „Aufgrund dieser konstruktiven und letztlich für uns auch sehr erfolgreichen Verhandlungen haben wir nun die Möglichkeit, unsere wissenschaftlichen Stärkefelder auszubauen. Zusätzlich können wir unsere Studierenden dabei unterstützen, ihr Studium erfolgreicher zu absolvieren, indem wir das Betreuungsverhältnis in besonders nachgefragten Studien – etwa den Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften und Bildungswissenschaften – verbessern werden und weiter in die Infrastruktur für ein erfolgreiches Studium investieren. Das wird uns helfen, unsere gute Position unter den Top-1-Prozent aller Hochschulen weltweit zu halten und vielleicht sogar zu verbessern“, erklärt Rektor Tilmann Märk.

Keine Zugangshürden, mehr Unterstützung für die Studierenden und Digitalisierungsoffensive

Konkret plant die Universität Innsbruck, 45 Professuren bzw. äquivalente Stellen zu schaffen. Darüber hinaus wird die Universität Innsbruck ihre Studierendenservices und die Studienberatung ausbauen. Damit soll einerseits die Prüfungsaktivität erhöht werden und andererseits die Beratung beim Übergang von der Schule an die Universität intensiviert werden. Außerdem wird die Hörsaaloffensive, die Modernisierung des Lehr- und Lernumfeldes, auch in den kommenden Jahren weitergeführt.
Ebenfalls im Sinne der Studierenden und künftigen AbsolventInnen begegnet man in Innsbruck den Herausforderungen der Digitalisierung: Studierende aller Studienrichtungen sollen künftig die Chance haben, sich entweder im Rahmen ihrer Wahlmodule oder aber über eine Ergänzung jene Kenntnisse anzueignen, die für ihr Fach im Bereich der Digitalisierung relevant sind und ihnen damit einen entsprechend guten Start ins Berufsleben ermöglichen. Dies geht Hand in Hand mit der Schaffung eines neuen Forschungsschwerpunkts für Digitalisierung, der quer über alle Fachdisziplinen die entsprechenden Kompetenzen bündelt. Im Gegensatz zu den meisten anderen österreichischen Hochschulen plant die Universität Innsbruck dabei keine weiteren Zugangsbeschränkungen. Ganz im Gegenteil: In Innsbruck sollen Eingangshürden soweit wie möglich wegfallen.

Wissenschaftliche Stärkefelder ausbauen

Neben den Anstrengungen im Bereich des Studienangebotes will die Universität Innsbruck auch ihre wissenschaftlichen Stärkefelder ausbauen. „Wir haben eine sehr hohe wissenschaftliche Kompetenz und internationale Sichtbarkeit in der Physik, in der naturwissenschaftlichen, gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Erforschung des alpinen Raumes und in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem kulturellen und gesellschaftlichen Wandel sowie den damit verbundenen Konflikten. Diese Stärkefelder wollen wir künftig weiter ausbauen“, so Rektor Märk und weiter: „Zusätzliche Aktivitäten brauchen auch den geeigneten Platz und daher bin ich froh, dass wir nun grünes Licht haben, am Areal der ehemaligen Chemie einen Neubau zu errichten. Noch braucht es etwas Planungszeit, aber in wenigen Jahren werden wir hier eine Entlastung unserer Infrastruktur haben. Darüber hinaus werden wir jetzt unsere Anstrengungen noch einmal verstärken, das lange erwünschte und aufgrund der Forschungsnotwendigkeiten auch dringend benötigte Haus der Physik am Campus Technik zu realisieren.“
Dabei ist Rektor Märk und seinem Team durchaus klar, dass die zusätzlichen Mittel auch mit der Bedingung verknüpft sind, die Zahl der prüfungsaktiven Studierenden und jene der AbsolventInnen in den kommenden drei Jahren zu erhöhen. „Es ist uns bewusst, dass wir ein wenig gegen die Demografie arbeiten, weil die Zahl der MaturantInnen aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge um die Jahrtausendwende seit einigen Jahren abnimmt. Ich blicke aber dennoch optimistisch in die Zukunft, da wir viel tun werden, um unsere Attraktivität für künftige Studierende noch einmal zu erhöhen“, betont Rektor Tilmann Märk abschließend.

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