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2019 wurde eine Kooperation zwischen der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB), der Universität Innsbruck (UIBK), der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) und dem Management Center Innsbruck (MCI) ins Leben gerufen, im Rahmen derer Forschungsprojekte gefördert, die im Betätigungsfeld der IKB (https://www.ikb.at) angesiedelt sind.


Im Rahmen der

IKB-Forschungsförderung 2020

 

werden Projekte von Nachwuchswissenschafter*innen aus allen Wissenschaftsdisziplinen der Universität Innsbruck (UIBK), der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) und dem Management Center Innsbruck (MCI) in den Themenbereichen Abwasser/Anthropogene Spurenstoffe und Smart City Innsbruck gefördert.

 

Themenbereich Abwasser

Gefördert werden Projekte aus allen Wissenschaftsdisziplinen, die sich mit der Problematik anthropogener Spurenstoffe im Abwasser befassen.

Anthropogene Spurenstoffe in Oberflächengewässern, wie etwa Pharmazeutika oder Pestizide, sind in den letzten Jahren in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Diese Substanzen gelangen sehr häufig über Abwässer aus Haushalt, Gewerbe und Industrie in kommunale Kläranlagen und von dort werden sie mit dem gereinigten Abwasser in die Gewässer emittiert. Für viele dieser Verbindungen ist mit dem konventionellen Kläranlagenprozess eine vollständige Elimination nicht möglich. Zu fördernde Projekte sollen sich mit Nachweis, Katalogisierung, Folgenabschätzung, ökotoxikologische und/oder rechtliche Risiken und/oder Reinigungstechnologien zur Elimination solcher anthropogenen Spurenstoffe befassen.

 

Themenbereich Smart City Innsbruck

Gefördert werden Projekte aus allen Wissenschaftsdisziplinen, die sich mit Grundlagen und Konzepten für die Transformation der Stadt Innsbruck in eine „Smart City“ befassen.

Die IKB hat sich zum Ziel gesetzt, die Potenziale des Entwicklungskonzepts der „Smart City“ für die Stadt Innsbruck („alpin – urban – smart“) auszuloten. Dabei geht es um die Steigerung der wirtschaftlichen, technologischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit des Lebensraums Stadt durch die Nutzbarmachung digitaler Technologien. Dazu bedarf es technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Innovationen. Zu fördernde Projekte sollen sich mit Grundlagen und Konzepten für die Entwicklung innovativer und digitaler Mehrwertangebote für die Innsbrucker Bevölkerung, Unternehmen und/oder NGOs befassen. Von besonderem Interesse sind dabei konkrete Smart-City Angebote, für die neue, datengetriebene Geschäftsmodelle benötigt werden.

 

Antragsrichtlinien

  • Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschafter*innen (Masterstudierende, Diplomand*innen, PhD-Studierende, Doktoratsstudierende sowie Promovierte), die an der Universität Innsbruck, der Medizinischen Universität oder dem Management Center Innsbruck (MCI) inskribiert und/oder als wissenschaftliche Mitarbeiter*innen beschäftigt sind und deren letzter akademischer Abschluss nicht länger als sieben Jahre zurückliegt.
  • Gefördert werden Masterarbeitsprojekte, Dissertationsprojekte, Forschungs- und Lehreprojekte und/oder Öffentlichkeitsarbeitsprojekte.
  • Die maximale Förderhöhe pro Projekt beträgt EUR 25.000,- mit einer maximalen Laufzeit von 24 Monaten. Es werden nach Möglichkeit 2 – 3, maximal aber fünf Projekte pro Ausschreibung gefördert. Der Beginn des geförderten Projektes muss innerhalb von drei Monaten nach Förderzusage erfolgen.
  • Förderbare Kosten sind Personalkosten (einschließlich aller staatlichen Abgaben und kollektivvertraglich zu leistenden Zahlungen), Sach- und Materialkosten sowie Reisekosten.

 

Einzureichende Unterlagen

  1. Antragsformular

  2. Kurzzusammenfassung des Projekts (maximal eine Seite), die als Pressetext verwendet werden kann

  3. Projektbeschreibung (Forschungsfragen / Ziele; Ansatz / Methodik; Neuheitsgrad / Innovationsgrad; erwartete Projektergebnisse in Hinblick auf die Themen der Ausschreibung; wesentlich beteiligte Wissenschafter*innen)

  4. Zeitplanung

  5. Budget- und Ressourcenplanung

  6. Lebenslauf und Publikationsliste der Antragsteller*innen

  • Antragsteller*innen der UIBK: Der Antrag ist durch die zuständigen Projektdatenbankbeauftragten des Instituts, dem die Antragssteller*innen angehören, in die Projektdatenbank einzutragen. Die Projektdatenbanknummer ist auf dem Antragsformular zu vermerken.

  • Antragsteller*innen des MCI: Der Antrag ist gemäß den MCI-Richtlinien zur Projektbeantragung & -abwicklung handzuhaben.


Vollständige Bewerbungsunterlagen
sind elektronisch bis spätestens

 Freitag, den 11. September 2020 (Einlangen)

 an die E-Mail-Adresse forschungsfoerderung@uibk.ac.at


als PDF-Dokument zu übermitteln. Das Antragsformular ist auf der Homepage des Büros für Forschungsförderung und Qualitätssicherung in der Forschung des Vizerektorats für Forschung der Universität Innsbruck (https://www.uibk.ac.at/ffq/forschungsfoerderung) abrufbar. Das Büro steht Ihnen für Fragen zur Ausschreibung sehr gerne zur Verfügung.

Über die Projektförderung entscheidet eine Jury aus Vertreter*innen der IKB, der UIBK, der MUI und des MCI.

 

Univ.-Prof. Dr. Ulrike Tanzer

Univ.-Prof. Dr. Christine Bandtlow

FH-Prof. Dr. Michael Kraxner

Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck

Vizerektorin für Forschung und Internationales der Medizinischen Universität Innsbruck

Leiter Forschung, Entwicklung & TechTransfer, MCI – Die Unternehmerische Hochschule®

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