Ausschreibung:
Forschungsförderungsmittel aus der
Nachwuchsförderung 2013 der Universität Innsbruck

I.

Die verstärkte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Ziel der Universität Innsbruck. Aufbauend auf exzellente Doktoratsprogramme sollen Forscher/innen, die sich für eine Universitätslaufbahn an der Universität Innsbruck entschlossen haben, entsprechende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Forschungskarriere vorfinden.

Dazu gehören sowohl strukturelle als auch inhaltliche Anreize. Als forschungsorientierte Universität stellt die Universität Innsbruck 2013 einen Betrag von € 100.000 an Forschungsfördermitteln zur Verfügung.

Um Nachwuchswissenschaftlerinnen zu fördern, werden mindestens 50 Prozent des zur Verfügung gestellten Betrages an Frauen vergeben. Daher werden Frauen besonders zur Bewerbung aufgefordert.

Gefördert werden künftige Forschungsprojekte aus allen Fachgebieten. Die beantragte Fördersumme pro Projekt sollte € 20.000 nicht überschreiten. Antragsberechtigt sind junge Wissenschaftler/innen, die ein Anstellungsverhältnis an der Universität Innsbruck haben. Bevorzugt werden promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen, die eine Habilitation anstreben. Diese Förderung ist als Anschubfinanzierung für die wissenschaftliche Laufbahn gedacht und wird aus diesem Grunde pro Antragsteller/in nur einmalig zugesprochen. Aufbauend auf die in diesem Projekt gewonnenen Ergebnisse und Erfahrungen sollte aus dieser Förderung ein erfolgreicher Forschungsantrag bei Förderstellen wie FWF, ÖNB, FFG oder EU möglich werden.

II.

Ansuchen, deren inhaltliche Projektbeschreibung analog zu einem FWF-Antrag aufgebaut sein sollte, sind unter Verwendung des im Internet unter der Adresse http://www.uibk.ac.at/ffq/forschungsfoerderung/2013/nwf/formular.doc erhältlichen Antragsformulars einzubringen.

III.

Die Zuweisung einer Förderung ist mit folgenden Verpflichtungen verbunden:

  1. Beginn des geförderten Projektes innerhalb von 3 Monaten nach Mittelzuweisung.

  2. Endabrechnung und Endbericht sind bei Projektende (spätestens 24 Monate nach Bewilligung) an die Vizerektorin für Forschung (forschungsfoerderung@uibk.ac.at) zu richten

  3. Nach Projektabschluss Übertragung der Sachmittel, die mit dem gewährten Förderungsbetrag angekauft wurden (Geräte, Bücher etc.), in das Eigentum der Universität Innsbruck – hierfür muss eine Meldung als Fremdinventar mit dem Anlagenerfassungsblatt binnen 1 Monat nach Projektabschluss erfolgen

  4. Aus dem gewährten Förderungsbetrag sind nur Ausgaben zu tätigen, die den gesetzlichen Bestimmungen über die Verwendung von Universitätsmitteln folgen, wobei auf die Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit sowie die Übereinstimmung dieser Ausgaben mit bestehenden Vorschriften, insbesondere mit Vorschriften abgabenrechtlicher Art, zu achten ist

  5. Der/Die Antragssteller/in verpflichtet sich, bei Publikationen, die aus dem Projekt hervorgehen, die Förderung durch die Universität Innsbruck entsprechend zu erwähnen.


Bei Nichteinhaltung dieser Auflagen ist der gewährte Förderungsbetrag rückzuerstatten.

Ansuchen sind bis Dienstag, 7. Mai 2013 durch den/die zuständige/n Projektdatenbank-Beauftragte/n des Instituts in die Projektdatenbank einzutragen und sämtliche Antragsunterlagen inkl. Formular in elektronischer Form in die Datenbank zu laden.

Zusätzlich sind Ansuchen (in Papierform) unter Verwendung des im Internet unter http://www.uibk.ac.at/ffq/forschungsfoerderung/2013/nwf/formular.doc erhältlichen Antragsformulars binnen derselben Frist (7. Mai 2013, Einlangen hier) an das Vizerektorat für Forschung der Universität Innsbruck, Innrain 52, 6020 Innsbruck, zu richten.

 

Univ.-Prof. Dr. Sabine SCHINDLER
(Vizerektorin für Forschung)