
Yuying Wang stammt aus Hangzhou (China). Sie promoviert derzeit an der Universität Münster im Bereich des Rechts der KI, des Datenschutzrechts sowie des Verwaltungsrechts. Zuvor absolvierte sie ein LL.M. an der Universität Göttingen, wo sie zudem als studentische Assistentin tätig war. Ihren LL.B. erwarb sie an der China University of Political Science and Law und bestand anschließend erfolgreich das chinesische Staatsexamen. Darüber hinaus war sie als Visiting Research Fellow an der Universität zu Köln tätig.
Sie hat zahlreiche wissenschaftliche Vorträge in Peking, Shanghai, Hangzhou, Berlin und Tübingen gehalten, und war zugleich für die Moderation sowie die Übersetzungsarbeit bei internationalen Konferenzen verantwortlich. Ihre Vortragsthemen umfassen unter anderem selbstfahrende Autos, automatisierte Verwaltungsakte sowie den Schutz digital benachteiligter Gruppen. Publizistisch ist sie u.a. mit einem Beitrag zur „Schutznormtheorie in der chinesischen höchstrichterlichen Rechtsprechung“ im Deutschen Verwaltungsblatt (DVBl.) vertreten. Zudem ist ein chinesischsprachiges Ko-Autorenwerk zur Forschung zum EU AI Act zur Veröffentlichung vorgesehen. Sie erhielt das Linklaters China Law Student Scholarship sowie mehrere Preise bei internationalen Moot Courts. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit verfügt Yuying über umfangreiche praktische Erfahrungen durch Praktika in Anwaltskanzleien, Unternehmen und Gerichten in Peking, Hangzhou und Frankfurt am Main.