Mächtig!?
Über das Wesen der Macht.
Dienstag, 24. März 2026, 19 Uhr, Stadtbibliothek Innsbruck
Wie umgehen mit den Mächtigen unserer Gegenwart?
Ob sich der Blick nach Ost oder West wendet, wir sehen ein Festhalten an der Herrschaft um jeden Preis. Krieg und die Spaltung der Gesellschaft werden für ihren Erhalt gewissenlos in Kauf genommen, Machtmissbrauch schamlos eingesetzt. Die Bevölkerung wird belogen, beeinflusst und so zum Machterhalt der Herrschenden angeleitet. Immer öfter werden zu diesem Zweck Korrektive scheinbar mühelos ausgehebelt. Sind wir wieder in einem Zeitalter der Könige und Herrscher? Was zeigt uns der Blick zurück in vergangene Jahrhunderte?
Gibt es etwas, womit man dem wachsenden Gefühl der Ohnmacht entgegenwirken kann?
In der Diskussion laden Marlene Streeruwitz (Prinzessinnenkunde), Ilija Trojanow (Das Buch der Macht) und der Politikwissenschaftler Franz Eder unter der Moderation von Günter Kaindlstorfer dazu ein, über das Wesen der Macht nachzudenken.
Moderation: Günter Kaindlstorfer
Eine gemeinsame Veranstaltung von Osterfestival Tirol, Literaturhaus am Inn, Stadtbibliothek Innsbruck sowie Wissenschaft und Verantwortlichkeit
Marlene Streeruwitz, geboren in Baden bei Wien (Niederösterreich). Studium der Slavistik und Kunstgeschichte. Freiberufliche Autorin und Regisseurin. Literarische Veröffentlichungen ab 1986. Lebt in Wien, London und New York.
Franz Eder ist Assoziierter Professor für Internationale Politik an der Universität Innsbruck und Dekan der Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften. Er ist stellvertretender Leiter des Foreign Policy Labs, Mitherausgeber des Handbuchs Außenpolitik Österreichs und Autor zahlreicher Beiträge zu Themen der Außen- und Sicherheitspolitik. Als Politikwissenschafter setzt sich Franz Eder in all seinen Werken mit den unterschiedlichen Facetten von (politischer) Macht und der Frage auseinander, wie man einerseits Macht begrenzen und andererseits produktiv zum Wohl der Gesellschaft einsetzen kann.
Ilija Trojanow, geboren 1965 in Sofia, floh mit seiner Familie 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland, wo sie politisches Asyl erhielt. 1972 zog die Familie weiter nach Kenia. Von 1984 bis 1989 studierte Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie in München. 1998 zog Trojanow nach Mumbai, 2003 nach Kapstadt, heute lebt er, wenn er nicht reist, in Wien. Seine Romane wie „Der Weltensammler“ und „Macht und Widerstand“ sind gefeierte Bestseller und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Im Residenz Verlag erschien „Der überflüssige Mensch“ (2013) in der Reihe „Unruhe bewahren“ und "Ein Glas voller Zeit" (2025).
Für diese Veranstaltungen können Sie sich kostenlos einen Platz in der Stadtbibliothek reservieren, unter Tel. +43 512 5360 5700. Bitte reservieren Sie frühzeitig, denn es steht nur ein begrenztes Kontingent zur Verfügung.
Barrierefreiheit: Alle Räume sind barrierefrei zugänglich. Induktionsschleife im Veranstaltungsraum vorhanden.

Nachhaltigkeitsziele dieser Veranstaltung:
Ziel 3: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.
Ziel 4: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern.
Ziel 10: Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern
Ziel 16: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
