AMAZOMANIA

Film x Wissenschaft im Dialog

Samstag, 6. Juni 2026, 11:20 Uhr, Leokino Saal 2 (Im Rahmen des IFFI) 

Film (Österreichpremiere) 

Der schwedische Journalist Erling Söderström nahm 1996 an einer Expedition in den Amazonasregenwald teil, um in Kontakt mit den isoliert lebenden Korubo zu treten. Er dokumentierte die Reise und das erste Zusammentreffen genau und machte daraus vielbeachtete Filme. Rund dreißig Jahre später beschäftigt sich Regisseur Grossman kritisch mit Filmmaterial aus Söderströms Archiv – und reist mit ihm erneut zu den Korubo. Dieses konfliktreiche Zusammentreffen schafft einen radikalen Perspektivenwechsel, der koloniale Narrative offenlegt und die Auswirkungen der Kontaktaufnahme für die Korubo sichtbar macht. Weitere Infos hier.

IFFI Sektion: Publikumswettbewerb
Produktionsland: Schweden/Frankreich/Dänemark
Regie: Nathan Grossman
Sprachfassung: portugiesisch-Korubo-schwedische-englische OmeU
Länge: 94min

Wissenschaft im Dialog

Im Anschluss and das Screening von AMAZOMANIA am 6. JUNI vertiefen Festivaldirektorin Anna Ladinig und die Kulturwissenschaftlerin Teresa Millesi die Themen des Films in einem
Gespräch.

Teresa Millesi

Teresa Millesi ist wissenschaftliche Koordinatorin des Forschungsschwerpunkts “Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ an der Universität Innsbruck. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft (Universität Wien/Universidad de Chile) sowie Transkulturelle Kommunikation  (Universität Wien/Universitat Autónoma de Barcelona), Arbeitserfahrung bei internationalen Filmproduktionsfirmen (Wien, Salzburg und Kapstadt). Aktuelle Forschungsschwerpunkte im Bereich Dokumentarfilm, postkoloniale Theorien und Mensch-Umwelt-Beziehungen. Ihre Dissertation schrieb sie zur filmischen Verhandlung territorialer Konflikte im indigenen Dokumentarfilm Lateinamerikas.

 

 

 

 

Eine Kooperationsveranstaltung des IFFI - International Film Festival Innsbruck und WuV - Wissenschaft und Verantwortlichkeit mit demForschungsschwerpunkt “Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ an der Universität Innsbruck. Diese Veranstaltung findet im Rahmen des IFFI statt. 

 


 

SDGs

 

Nachhaltigkeitsziele dieser Veranstaltung: 

Ziel 3: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.
Ziel 4:  Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern.
Ziel 5: Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen
Ziel 10: Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern
Ziel 16: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

 

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