
Woche der Vielfalt
In der Zeit von Montag, 15. bis Samstag, 20. Juni 2026 legt die Universität Innsbruck auch heuer wieder einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Diversität und macht diese nach innen wie auch nach außen hin sichtbar.
Vielfalt erleben
In der Woche der Vielfalt beleuchten viele Wissenschaftler*innen in ihren Lehrveranstaltungen die Vielfalt der Ideen, Theorien und Arbeitsweisen im jeweiligen Fach.
Darüber hinaus lädt die Universität alle Interessierten zu Lesungen, Diskussionen und Filmen ein. Die Vielfalt unserer Stadt und auch unserer Universität soll so sichtbar, erlebbar und erfahrbar werden.
Höhepunkt der Woche ist das Fest der Vielfalt, am 20. Juni 2026, von 11:00 bis 20:00 Uhr. Hier erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges und buntes Programm rund um das Volkskunstmuseum.
Programm
Montag, 15. Juni 2026
Ausstellung zur Woche der Vielfalt: „Weil’s wahr ist.“
zum Thema Frau*Sein in Tirol
15.–20. Juni 2026, Kleine Eröffnungsfeier am 15. Juni 2026 um 16:00 Uhr direkt bei der Ausstellung.
Ágnes-Heller-Haus, EG Foyer (vor dem Lounge-Eingang West) , Innrain 52a
Im Rahmen der Woche der Vielfalt (15.–20. Juni 2026) präsentiert das Team des Familienservice in Kooperation mit Frauen* im Brennpunkt die Ausstellung des Vereins „Weil’s wahr ist.“ zum Thema Frau*Sein in Tirol. Die Ausstellung ist im Foyer des 1. Stocks des Ágnes-Heller-Hauses zu sehen.
Nach dem Motto: „Weil’s wichtig ist.“ rückt ein vom Familienservice gestaltetes Plakat die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie an der Universität Innsbruck begleitend zur Ausstellung in den Fokus. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher:innen und inspirierende Impulse beim Eintauchen in die Ausstellung.
Leokino, Anichstraße 36
121 Minuten, OmU, FSK ab 12 freigegeben
John Davidson (Scott Ellis Watson) wächst in einer schottischen Kleinstadt Anfang der 1980er Jahre auf und entwickelt mit zwölf Jahren ausgeprägte Nerventicks. Was erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostiziert wird, bestimmt fortan seinen Alltag. Weder im schulischen Umfeld noch im eigenen Zuhause gelten die unkontrollierten Bewegungen und spontanen Ausrufe als medizinische Symptome, stattdessen reagiert man mit Spott oder Strafen. Rund 15 Jahre später lebt John (Robert Aramayo) noch immer bei seiner Mutter (Shirley Henderson) und kämpft mit den Nebenwirkungen starker Medikamente. Eine zufällige Begegnung mit seinem früheren Klassenkameraden Murray sowie dessen Mutter Dottie (Maxine Peake) verändert seine Situation. Als Krankenschwester begegnet sie ihm mit Verständnis, nimmt ihn in ihre Familie auf und vermittelt ihm eine Anstellung als Assistent des Hausmeisters Tommy (Peter Mullan) im örtlichen Gemeindezentrum. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, durch die John schrittweise mehr Zuversicht gewinnt und beginnt, seinen eigenen Weg zu gehen.
https://www.youtube.com/watch?v=7sGEKqb3Rr0&t=1s
Kostenlos und ohne Anmeldung
Dienstag, 16. Juni 2026
Leokino, Anichstraße 36
121 Minuten, FSK ab 12 freigegeben
John Davidson (Scott Ellis Watson) wächst in einer schottischen Kleinstadt Anfang der 1980er Jahre auf und entwickelt mit zwölf Jahren ausgeprägte Nerventicks. Was erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostiziert wird, bestimmt fortan seinen Alltag. Weder im schulischen Umfeld noch im eigenen Zuhause gelten die unkontrollierten Bewegungen und spontanen Ausrufe als medizinische Symptome, stattdessen reagiert man mit Spott oder Strafen. Rund 15 Jahre später lebt John (Robert Aramayo) noch immer bei seiner Mutter (Shirley Henderson) und kämpft mit den Nebenwirkungen starker Medikamente. Eine zufällige Begegnung mit seinem früheren Klassenkameraden Murray sowie dessen Mutter Dottie (Maxine Peake) verändert seine Situation. Als Krankenschwester begegnet sie ihm mit Verständnis, nimmt ihn in ihre Familie auf und vermittelt ihm eine Anstellung als Assistent des Hausmeisters Tommy (Peter Mullan) im örtlichen Gemeindezentrum. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, durch die John schrittweise mehr Zuversicht gewinnt und beginnt, seinen eigenen Weg zu gehen.
https://www.youtube.com/watch?v=7sGEKqb3Rr0&t=1s
Kostenlos
Bitte um Anmeldung mit Schüler:innenzahl & Anzahl Begleitperson(en) hier: wive@uibk.ac.at
Keine Exzellenz ohne Diversität!
16. Juni 2026, 18:00
HS 4, GEWI-Turm, Innrain 52, 6020 Innsbruck
Der Exzellenzdiskurs spielt in hochschulpolitischen Reformen eine wesentliche Rolle und bestimmt seit etwa einem Vierteljahrhundert den Universitätsalltag. Schien es anfangs so, als ob gleichstellungspolitische Ziele die „natürliche“ Voraussetzung von wissenschaftlicher Exzellenz seien, stellte sich nach und nach heraus, dass in den Universitätsleitungen eher ein marktlogisches Verständnis von Gleichstellungs- und Diversitätspolitik in den Fokus rückte. Gerechtigkeitstheoretische Aspekte schienen dabei eine geringe Rolle zu spielen. Resultat davon war in gewisser Weise eine Fortführung der Privilegierung von privilegierten Gruppen und die Marginalisierung von marginalisierten Gruppen – mit anderen Mitteln.
Nun müssen Universitäten nicht nur fachlichen Kriterien genügen, sondern auch Gerechtigkeitsansprüche erfüllen, denn Wissenschaft ist nicht zuletzt eine „gesellschaftliche Veranstaltung“. Wer teilhaben kann und wer nicht, ist eine politische Frage, die Konsequenzen für die Inhalte von Wissenschaft und die Definition von Wissenschaftlichkeit hat. Forderungen nach Gerechtigkeit werden mit dem Konzept der Diversität umfassender definiert und es stellt sich die Frage, wie sie mit dem traditionellen Verständnis von Exzellenz vereinbar sind.
In der Diskussion möchten wir mehrere Fragen diskutieren:
- Wie wollen wir heute Exzellenz verstehen?
- Was bedeutet die Unschärfe des Begriffs der Exzellenz für hochschulpolitische Strategien und für verschiedene Fächerkulturen?
- Wie können die beiden Konzepte – Exzellenz und Diversität – produktiv zusammengedacht werden?
Podiumsgäste:
- Dr.in Daria Jadreškić, Postdoc, Projekt „Leaky Pipeline und Karriereverläufe von Frauen in MINT-Fächern“, FP Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck
- Univ.-Prof. Dr. Dirk Rupnow, Vizerektor für Personal
- Assoz. Prof. Dr.in Kordula Schnegg, Philosophisch historische Fakultät
- Assoz. Prof. Dr. Thomas Schubatzky, Institut für Fachdidaktik, Didaktik der Physik
Moderation: Dr.in Alexandra Weiss, Büro für Gleichstellung und Gender Studies, Bereich Diversität und Gender Studies
Mit den eingeladenen Podiumsgästen möchten wir verschieden Ebenen und Perspektiven zum Thema ins Gespräch bringen. Wir sind aber auf Ihre und Deine Beteiligung und Ideen angewiesen, um den Prozess weiter zu treiben, zu verbreitern und dem Thema gerecht zu werden.
Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion und Ihre und Deine Ideen!
Konzertprogramm
Haus der Musik, Universitätsstraße 1, Kleiner Saal
Anmeldung erforderlich
Mitwirkende:
Kai-chi Mo (Guqin), Christine Jen-hsian Han (Rezitation chinesischer Texte), Frank Kraushaar (Moderation u. Übersetzungen)
Einleitung:
Die Guqin und das Prinzip der Resonanz (gan-ying) in der Musiktradition Ostasiens (Frank Kraushaar)
„Der Ruf des Hirschen“ (Lu ming)"
- Rezitation (Ode „Lu ming“, 1. Jahrtausend v. Chr.); Lesung (Übersetzung)
„Meister Lie fährt auf dem Wind (Liezi yu feng)
- Rezitation (Su Shi, 1036-1101, Shui tiao ge tou); Lesung (Übersetzung)
„Lieder des Südens“ (Chu ge)
„Fließendes Wasser“ (Liu shui)
- Rezitation (Lin Bu, 967-1028, Shan yuan xiao mei); Lesung (Übersetzung)
„Drei Variationen auf die Blüte der Winterpflaume (Mei hua san nong)
„Abendlicher Gesang des trunkenen Fischers“ (Zui yu wan chang)
„Möwen und Reiher vergessen das Zeitliche“ (Ou-lu wang ji)
„Entfesselt im Rausch“ (Jiu kuang)
- Rezitation (Li Bo, 701-762, Qiang jin jiu); Lesung (Übesetzung)
Schlusswort zum Ausklang
„Weise des Drachen vom blauen Ozean“ (Canghai long yin)
„Drei Variationen der Melodie vom Yang-Pass“
„Nocturne“ (Liang xiao yin)
Mittwoch, 17. Juni 2026
Gender in Motion. Visual Histories of Sport (Ausstellung)
17. bis 24. Juni, Ausstellungseröffnung am17. Juni 2026 um 15:00 Uhr
Ágnes-Heller-Haus, 1. Stock, Innrain 52a
Ausstellung von Studierenden der Universität Innsbruck unter Leitung von Levke Harders; in Kooperation mit dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, dem Sportmuseum Berlin, dem Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Universität Innsbruck und dem Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck.
Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck
Sexualisierte Gewalt im sozialen Nahraum ist weit verbreitet und bleibt doch oft unsichtbar und wird verschwiegen.
Vorgestellt wird ein Buch, das auf einer sozialwissenschaftlichen Studie basiert: In anonymisierten Interviews berichten Menschen über sexualisierte Gewalt in Südtirol in Familien, Schulen, Vereinen, Kirchen und am Arbeitsplatz. Ihre Perspektiven zeigen, welche gesellschaftlichen Bedingungen Gewalt begünstigen, Schweigen fördern und was es für Aufarbeitung und Prävention braucht.
Die Autorinnen Julia Ganterer, Gundula Ludwig und Laura Volgger (Universität Innsbruck) sprechen darüber mit Nicola Werdenigg, die sich seit Jahren gegen sexualisierte Gewalt im Spitzensport einsetzt.
https://www.uibk.ac.at/de/geschlechterforschung/projekte/sexualisierte-gewalt-in-sudtirol/
Donnerstag, 18. Juni 2026
Vor der Hofkirche
INNklusion gibt Einblicke in praxisnahe Assistenzlösungen, die im interdisziplinären Austausch mit und für Menschen mit Behinderungen entwickelt werden. Im Rahmen der Pop-Up Uni zeigen wir dir, wie Inklusion, Barrierefreiheit und konkrete Ideen im Alltag zusammenwirken. In Zusammenarbeit mit dem Volkskunstmuseum geben wir auch Einblicke in das barrierearme 3-D-Relief und zeigen, wie kulturelle Inhalte taktil erfahrbar gemacht werden können.
Buchvorstellung und -Gespräch
Buchhandlung liber wiederin, Erlerstraße 6/13
Gerhild Pfister, 48, ist Facebook-Queen. Und sie ist kein besonders guter Mensch. Als feministische Leiterin ihres digitalen Salons und gefürchtete Onlinespötterin propagiert die gescheiterte Künstlerin die totale Social-Media-Existenz. Doch Gerhild hat Krebs und muss bald sterben. Im Wissen, dass ihr Facebook kein Denkmal setzen wird, wirbelt sie noch einmal so viel digitalen Staub auf wie möglich – bestraft, belohnt, empowert, kastriert. Durch die unverhoffte Liebesaffäre mit dem Paketzusteller Haydar schlägt ihr Leben jedoch auf analogem Boden auf und bringt ihre – mit Hilfe von allerlei psychotropen Drogen stabilisierte – „Sterbe-Souveränität“ ins Wanken. Als Haydar verschwindet und sich die Indizien mehren, dass er von seinem Chef ermordet wurde, sinnt sie auf Rache. Doch die Rache misslingt, was ihr wider Erwarten eine neue Karriere verschafft, und dem Roman einen turbulenten wie ungewöhnlichen Showdown …
Bildungs- oder Schelmenroman, Comédie humaine, Social-Media-Satire, oder existenzialistischer Sittenspiegel, Drogen-Prosa, LSD-Porno, Sozialreportage, Persiflage auf die Linke, Burleske … viele Schichten überlagern sich in Richard Schuberths jüngstem Roman, der – wie die begeisterten Reaktionen zeigten – in seinen Lesern und Leserinnen ordentlich umrührt …
„,Der Paketzusteller’ ist das geilste Stück Belletristik, das mir seit langem untergekommen ist.“
-Fritz Ostermayer, Im Sumpf
… eines der ungewöhnlichsten und kompromisslosesten Bücher des Jahres.
-Olja Alvir, Der Standard
„Wortgewaltig und spielerisch nutzt der Autor die Sprache – verdreht, überzeichnet und mit einem bewusst frivolen Unterton.“
-Anne Lemberger, DorfZeitung
„Ein richtig guter Roman.“
-Corinna Milborn, Erklär mir die Welt
Info & weitere Rezensionssplitter: https://richard-schuberth.com/buecher/der-paketzusteller-2025/
Campus Innrain, GEIWI Vorplatz
Flyer (pdf) Projektbeschreibung (pdf)
PROGRAMM
Ab 10:00 Uhr:
- Alltag auf der Bühne
- Frühstück, Begegnungen, Austausch, offene Formate
Ab 16:00 Uhr:
- Queer Feministischer Skate Workshop
18:30 Uhr:
- Bühnengespräch Feministische Raumpraktiken
- Zwischen Sichtbarkeit, Kunst und Architektur
- Mit Sabina Riss und Katharina Cibulka
Ab 20:00 Uhr:
- Kontert Salon Sybille
- DJ
- Bar & Drinks all day long
BREEZE INN: POP-UP & COOL DOWN
ein INSTANT COOL SPOT für Innsbruck
Campus Innrain, GEIWI Vorplatz
Das Design Build Seminar des Instituts für experimentelle Architektur.Hochbau, Studio Schmidbaur, hat mit dem Projekt BREEZE INN – POP UP&COOL DOWN auf dem GeiWi Platz für die Woche der Vielfalt und darüber hinaus mikroklimatisch wirksame Interventionen entwickelt: Schattendächer, Begrünung, Verdunstungskühlung. Der GeiWi Platz bildet eine ausgeprägte urbane Hitzeinsel: harte, versiegelte, wärmespeichernde Oberflächen, kaum Verschattung, keine Versickerung, wenig Begrünung. Rundum hohe Gebäude, die zusätzliche Wärme einstrahlen. Die Interventionen von BREEZE INN lassen hier lokal eine hohe Aufenthaltsqualität entstehen, die von vielen BesucherInnen aufgesucht und geschätzt wird. Angenehme Oasen in einer Hitzewüste: INSTANT COOL SPOTS.
FUTURE ORIENTED ENERGY DESIGN
Forschung und Lehre an der Universität Innsbruck, Institut für experimentelle Architektur / Hochbau, Studio Prof. Karolin Schmidbaur Gastprofessur Transsolar München / Daniel Kiehlmann, Stefan Holst mit Volker Flamm
Weitere Informationen gibt es auf der Projektseiteund dem Flyer
Freitag, 19. Juni 2026
Samstag, 20. Juni 2026
12:00 – 20:00 Uhr
Tiroler Volkskunstmuseum, Uninersitätsstraße 2
Programm folgt
Woche der Vielfalt in der Lehre
Universität ist und lebt von Vielfalt
Diesen Satz aus ihrem Leitbild nimmt die Universität Innsbruck zum Anlass, in der „Woche der Vielfalt“ von Montag, 15. bis Samstag, 20. Juni 2026, die Vielfalt an sozialen und ethnischen Herkünften, Geschlechtern, Kulturen und Lebensentwürfen der Uni-Angehörigen sichtbar zu machen.
Wissenschaftler:innen beleuchten in der Woche der Vielfalt in ihren Lehrveranstaltungen für ihre Student:innen die Vielfalt der Ideen, Theorien und Arbeitsweisen im jeweiligen Fach:
Jana Kesenheimer
SE Seminar zur Grundlagen- und Anwendungsvertiefung: Forschungsfragen der Umweltpsychologie
Wir werden in der Woche der Vielfalt das Thema soziale Klimawandelungerechtigkeit aus einer psychologischen Perspektive behandeln. Welche Minoritäten gibt es, gesellschaftlich, die aus psychologischer Sicht besonders unter den Folgen des Klimawandels leiden? Wie können (psychologische) Interventionen aussehen?
Matthias Gondan-Rochon
Statistik 2: Propensity score matching
Wir überlegen uns, wie wir die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen berechnen, was ist überhaupt ein fairer Vergleich und warum finden es die meisten Leute okay, dass Ingenieure mehr verdienen als Kindergärtner:innen?
Thanyalak Ubonsiri
Biases in Platform Markets
Raising awareness of the existence and impact of biases and discrimination on digital platforms and understanding how thoughtful design choices can be intentionally used to mitigate, reduce, and prevent such biases and discriminatory practices in digital environments.
Pia Andreatta
SE Spezielle Kommunikations- und Handlungskompetenzen 2 (LV-Nummer:103646)
„Vielfalt in der Krise – Notfallpädagogik als diversitätssensible Praxis“
Lernziele: Die Studierenden …
- erkennen, wie Diversität Krisenerleben und -verarbeitung beeinflusst
- reflektieren ihre pädagogische Rolle in akuten und nachgelagerten Krisen
- entwickeln kommunikative Handlungssicherheit, ohne zu therapieren
- verstehen Notfallpädagogik als Haltung, nicht nur als Methodenset
ich möchte mich - dann - am 17. Juni ausschließlich mit diesem Fokus befassen
Frank Welz
VO Soziologische Perspektiven und Denkweisen 2: Themen der Gegenwartsgesellschaft
Diversität und Vielfalt aus soziologischer Perspektive. Die Vorlesung nutzt Foucaults Konzept der neoliberalen Gouvernementalität, um zu analysieren, wie Diversität ermöglicht – und gleichzeitig unsere frühere Orientierung an Gleichheit zugunsten von Vielfalt verschoben wird.
Judith Goetz
622028 SE Fachwissenschaftliche Vertiefung: Politische Bildung: Geschlechterreflektierte Politische Bildung
Die Studierenden setzen sich intensiv und kritisch mit den theoretischen Grundlagen einer geschlechterreflektierten und intersektionalen politischen Bildung auseinander. Diversität fungiert dabei als zentrales analytisches Konzept, das die Vielfalt von Lebens‑ und Liebensweisen sichtbar macht und in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung erfahrbar werden lässt.
Der Schwerpunkt des Seminars liegt darüber hinaus auf didaktischen und methodischen Zugängen, die es ermöglichen, Machtverhältnisse, Diskriminierung und soziale Ungleichheiten im Unterricht sichtbar zu machen und handlungsorientiert zu bearbeiten – insbesondere unter Berücksichtigung von Geschlecht, Sexualität und weiteren intersektionalen Kategorien.
Levke Harders
930001 SE Geschichte der Geschlechterverhältnisse: Körper und Geschlecht. Visuelle Geschichte/n des Sports (930003 SE History of Gender Relations: Body and Gender. Visual Histories of Sport (english))
Die Studierenden arbeiten mit historischen Fotografien zum Thema Sport aus dem Innsbrucker Stadtarchiv, um diese hinsichtlich Körper und Geschlecht zu analysieren. Die Forschungsergebnisse werden in einer Posteraussstellung am Mittwoch, 17.6.2026 um 14h öffentllich präsentiert.
Kordula Schnegg
VO Geschlechterkonzepte - Geschlechtertheorien (MA Geschichte & Interfakultärer MA Gender, Kultur und Sozialer Wandel)
Hinweis: Die Vorlesung findet am Freitag von 10 Uhr 15 bis 11 Uhr 45 im HS 3 / GEIWI statt.
Im Rahmen der Vorlesung werden Geschlechterkonzepte, Geschlechtertheorien, Männlichkeits- und Weiblichkeitsvorstellungen von der Antike bis zur Gegenwart unter Berücksichtigung des jeweiligen historischen Kontextes vorgestellt. Das Wissenschaftsfeld historische Geschlechterforschung wird anhand zentraler Texte und exemplarischer Quellen diskutiert. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf Machtverhältnisse, Geschlechterordnungen und soziale Ungleichheiten gelegt. Im Mittelpunkt der Vorlesung am 19.06. steht das Thema "Gendering und Queering die Antike".
Antonio Salmeri
Dante intermediale - adattamenti della Divina Commedia
Die Studierenden erarbeiten in zwei Einheiten moderne kreative Arbeiten zu Dantes Jenseitsreichen (Inferno, Paradiso und Purgatorio) und stellen diese in der Woche der Viefalt vor. Wenn die Studierenden kreativ arbeiten, könnten sie die Brücke zwischen Dantes Welt und heutigen Diskursen schlagen: Multilinguale Collagen: Dante trifft auf moderne romanische Sprachen. Rewriting aus weiblicher Sicht: Viele Frauen in der Commedia (wie Francesca da Rimini) werden von Dante „gesprochen“. Studierende könnten diesen Figuren durch Creative Writing ihre eigene, diverse Stimme zurückgeben.
Sigrid Moser
628416 SE Islamische Kunst- und Kulturgeschichte
Im Seminar wird auf die Vielfalt islamischer Kunst und Kultur eingegangen, die zeitlich wie geografisch einen weiten Bogen umfasst. Zugleich wird thematisiert, wie im Kontext des Islams mit Diversität umgegangen wurde, was sowohl in Kunst und Kultur, aber auch in Gesellschaft, Recht, Religionspraxis, dem Umgang mit "Anderem" etc. stets Niederschlag fand.
Das Fest der Vielfalt könnte auch ein Anlass sein, in der Lehrveranstaltung über "beide Seiten" zu reflektieren: Wie wird "im Islam" mit Diverstität umgegangen? Wie wird in unserer Gesellschaft / in Österreich mit "dem Islam/den MuslimInnen" umgegangen?
Vielleicht möchten Studierende in der Lehrveranstaltung eine Präsentation zur kulturellen und künstlerischen Vielfalt erarbeiten, die am Fest der Vielfalt gezeigt wird (der 2. Seminartermin findet am 20./21.6. statt).
