Intensivworkshops

Es werden insgesamt acht Intensivworkshops angeboten. Die Teilnahme ist flexibel gestaltet: Teilnehmende können maximal zwei Workshops belegen – einen im ersten Block (Montag–Dienstag, 6.–7. Juli 2026) und einen im zweiten Block (Donnerstag–Freitag, 9.–10. Juli 2026). Alternativ ist auch die Teilnahme an nur einem Workshop (Montag–Dienstag oder Donnerstag–Freitag) möglich.

  • Block 1: Workshops 1, 3, 5 und 7
  • Block 2: Workshops 2, 4, 6 und 8

Voraussetzungen (Hard- & Software): Sofern erforderlich, werden Rechner und Programme für die Dauer der Workshops zur Verfügung gestellt. Es wird jedoch empfohlen, einen eigenen Laptop mit vorinstallierter Software mitzubringen. Für Workshop 1 wird R bzw. RStudio benötigt, für die Workshops 2 und 8 Mplus (Test- oder Vollversion) sowie für Workshop 7 AMOS. Für die übrigen Workshops ist keine spezifische Software erforderlich. Detaillierte Informationen zu den jeweiligen Voraussetzungen finden sich in den ausführlichen Kursbeschreibungen; bei spezifischen Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Referent*innen.

Workshop 1 (Quantitative Methoden):

Einführung Regressionsanalyse / Einführung in R

Dr.in Christa Monika Reisinger (Universität Potsdam / KPH Wien)

6.7.-7.7.2026 (Mo-Di; 1,5 Tage)  / ausführlichere Informationen hier (Link)

Abstract: Der Workshop führt in die Regressionsanalyse als flexibles Verfahren zur Modellierung von Zusammenhängen zwischen Variablen ein und zeigt anhand der frei verfügbaren Software R, wie entsprechende Modelle mit dem R Commander (Rcmdr) anschaulich umgesetzt werden können; notwendige R-Grundlagen werden zu Beginn vermittelt. Ausgehend von der einfachen linearen Regression wird schrittweise in die multiple lineare Regression eingeführt, wobei praxisnahe Beispiele und begleitende Übungsphasen das selbstständige Anwenden, Vertiefen und Festigen der Inhalte unterstützen.

Workshop 2 (Quantitative Methoden):

Einführung in personenzentrierte Ansätze

Dr. Alexander Naumann (DIPF Frankfurt/ Main)

9.7.-10.7.2026, (Do-Fr; 1,5 Tage) / ausführlichere Informationen hier (Link)

Abstract: Der Workshop führt in Latente Klassen- und Profilanalysen (LCA & LPA) als personenzentrierte Verfahren der latenten Variablenmodellierung ein und zeigt, wie mithilfe diskreter latenter Klassen Muster und Zusammenhangsstrukturen in Antwortdaten identifiziert werden können. Anhand empirischer Beispiele lernen die Teilnehmenden die Durchführung und Interpretation von LCA und LPA mit Mplus kennen, ergänzt durch einen Ausblick auf weiterführende Analyseansätze.

Workshop 3 (Qualitative Methoden):

Qualitative Inhaltsanalyse: Schritt für Schritt

Dr. Stefan Rädiker

6.7.-7.7.2026 (Mo-Di; 1,5 Tage) / ausführlichere Informationen hier (Link)

Abstract: Der Workshop führt in die qualitative Inhaltsanalyse als Methode zur Auswertung qualitativer Textdaten ein, mit einem Schwerpunkt auf der inhaltlich-strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse für Interviews, Dokumente, offene Surveyantworten sowie Online- und Social-Media-Daten. Anhand praktischer Übungen zur Kategorienbildung und -anwendung werden typische methodische Herausforderungen diskutiert und durch einen kurzen Austausch zu Einsatzmöglichkeiten von KI in der qualitativen Inhaltsanalyse ergänzt.

Workshop 4 (Qualitative Methoden):

Einführung in die dokumentarische Methode

Lea Clara Frömchen-Zwick, MA (Universität Kiel)

9.7.-10.7.2026, (Do-Fr; 1,5 Tage) / ausführlichere Informationen hier (Link)

Abstract: Der Workshop gibt eine Einführung in den theoretischen Hintergrund und die Grundlagen der dokumentarischen Methode, die heute in der qualitativen Forschung vielfältig eingesetzt wird, unter anderem bei der Interpretation von Gruppendiskussionen, Interviews sowie Bild- und Videomaterial. Im Fokus steht die forschungspraktische Anwendung, bei der zentrale Interpretationsschritte (insbesondere formulierende und reflektierende Interpretation) anhand von Beispielen gemeinsam eingeübt und optional mit eigenem Material der Teilnehmenden vertieft werden können.

Workshop 5 (Spezifische Themen der Jugendforschung):

Partizipative (Jugend-)Forschung

Prof.in Dr. Veronika Wöhrer (Universität Wien)

6.7.-7.7.2026 (Mo-Di; 1,5 Tage) / ausführlichere Informationen hier (Link - kommt noch)

Abstract: kommt noch

Workshop 6 (Spezifische Themen der Jugendforschung):

Qualitative Methoden der Sozialraumanalyse: Zurückgewinnung/Revitalisierung des öffentlichen Raumes mit Kindern und Jugendlichen

Prof. Ulrich Deinet (HS Düsseldorf)

9.7.-10.7.2026, (Do-Fr; 1,5 Tage) / ausführlichere Informationen hier (Link)

Abstract: Der Workshop thematisiert die Bedeutung des öffentlichen Raums als zentralen Entwicklungs- und Erfahrungsraum von Kindern und Jugendlichen und fragt, wie ihre Interessen und Bedürfnisse im Rahmen von Sozialraum- und Lebensweltanalysen sichtbar gemacht werden können. Die Teilnehmenden lernen das Aneignungskonzept sowie niedrigschwellige, partizipative Methoden kennen und entwickeln darauf aufbauend konkrete Ansätze zur aktiven (Wieder-)Aneignung und Gestaltung öffentlicher Räume gemeinsam mit Jugendlichen.

Workshop 7 (Längsschnittmodellierung mit „Life3G“ Daten):

Einführung in die Analyse von Längsschnittdaten mit Strukturgleichungsmodellen

Prof. Dr. Fred Berger (Universität Innsbruck)

6.7.-7.7.2026 (Mo-Di; 1,5 Tage) / ausführlichere Informationen hier (Link)

Abstract: Der Workshop gibt einen Überblick über Designs der Längsschnittforschung und führt theoretisch wie praktisch in Strukturgleichungsanalysen ein, mit einem besonderen Fokus auf deren Einsatz für Längsschnittmodelle. Anhand der LifE-Daten (Drei-Generationen-Längsschnittstudie mit über 40-jähriger Beobachtungsdauer) werden zentrale Modelle in AMOS anschaulich umgesetzt und eingeübt, wobei Theorie- und Praxiseinheiten systematisch verzahnt sind.

Workshop 8 (Längsschnittmodellierung mit „Life3G“ Daten):

Mediations- und Moderationsanalyse mit Daten aus der Lif3G Studie

Ass.-Prof.in Dr.in Gabriela Gniewosz (Universität Innsbruck)

9.7.-10.7.2026, (Do-Fr; 1,5 Tage) / ausführlichere Informationen hier (Link)

Abstract: Der Intensivworkshop vermittelt vertiefte Kenntnisse zur Anwendung von Strukturgleichungsmodellen (SEM) mit Schwerpunkt auf Mediations- und Moderationsanalysen sowie der Prüfung von Messinvarianz in Gruppen- und Längsschnittdesigns. Anhand von LifE-Daten werden theoriegeleitete Modelle mit latenten Variablen praxisnah in Mplus umgesetzt und interpretiert, mit Fokus auf mediierende Prozesse über mehrere Messzeitpunkte und gruppenspezifische Unterschiede.

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