Ziel des Projekts

Das geplante Projekt hat zum Ziel im Stadtgebiet von Innsbruck die Auswirkungen der Intensität menschlicher Einflüsse (Hemerobie) auf dort vorkommende Amseln (Turdus merula) zu untersuchen. Konkret wird im Projekt, auch im Zusammenhang mit der Schwermetallbelastung, zum einen der Frage nachgegangen wie Hemerobie auf die genetische Diversität und Verwandtschaftsstruktur der Amselpopulation wirkt. Zum anderen wird untersucht welchen Einfluss die Hemerobie-Stufen (Stufen 1 - 10: von naturnahem Wald bis zu dicht bebauten Stadtflächen) auf die Morphologie (zB. in Folge unterschiedlichen Ausmaßes externen Stresses in der Ontogenie bzw. von Inzucht) der Amsel sowie auf deren Position in den Nahrungsnetzen haben.
Angenommen wird, dass mit steigender Hemerobie die genetische Diversität sinkt und der Grad der Verwandtschaft steigt (tendenzielle Inzucht), was anhand von Allel-Vielfalt (Allel = Variante eines Gens) gemessen werden kann (z.B. Schlick-Steiner et al. 2025 für eine Spinnenart in Innsbruck nachgewiesen).

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