Im Rahmen der Exkursion tauschten sich die teilnehmenden Doktoratsstudierenden mit dem Verfassungsdienst des Bundeskanzleramts Österreichs über die ausgearbeiteten Ergebnisse aus und besuchten das Bundeskanzleramt und die Präsidentschaftskanzlei.
Diskussion mit dem Verfassungsdienst
Was haben die Buchpreisbindung, die DSGVO, Apfelhandel in Österreich, grenzüberschreitende Insolvenzverfahren und die EU-Dual-Use-Verordnung gemeinsam? Sie alle standen am 15. Juni 2026 im Mittelpunkt eines spannenden Austauschs zwischen Studierenden der Universität Innsbruck und Mitarbeitenden des Verfassungsdienstes des Bundeskanzleramtes in Wien. Gegenstand waren beim EuGH anhängige Fälle mit Österreichbezug, welche nach vorheriger intensiver Vorbereitung im Rahmen des von Univ.-Prof. Dr. Walter Obwexer geleiteten Seminars „Law Clinic – Aktuelle Rechtsfragen des Europarechts“ dem Team des Verfassungsdienstes des Bundeskanzleramtes unter Leitung von Dr. Julia Schmoll vorgestellt wurden.
Bundeskanzleramt und Präsidentschaftskanzlei
Im Anschluss an die fachliche Diskussion standen eine Führung durch das Bundeskanzleramt sowie ein Treffen mit der Bundesministerin für Europa, Integration und Familie Claudia Bauer auf dem Programm. Im zweiten Abschnitt des Tages wurden die Seminar-Teilnehmenden durch die Präsidentschaftskanzlei geführt, die sich in der imposanten Hofburg befindet. Beide Führungen brachten jeweils die bedeutsame Geschichte der Häuser, deren Architektur sowie ihre spannende Rolle bzw. Verwendung in der jüngeren Geschichte Österreichs näher.
„Wir Studierenden möchten uns besonders bei Herrn Prof. Dr. Obwexer bedanken, der diese spannende Veranstaltung organisiert und uns inhaltlich unterstützt hat, wie auch bei Frau Dr. Schmoll und ihrem Team sowie bei Frau Bundesministerin Bauer. Es war spannend, über den Tellerrand hinaus zu blicken und das erworbene theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen. Wir können daher das Seminar jeder und jedem Studierenden, die oder der an anregenden fachlichen Diskussionen über spannende Fragen des Europarechts interessiert ist, wärmstens ans Herz legen", so das Fazit der teilnehmenden Studierenden.
