Gruppenfoto vor der Universität Duisburg-Essen mit Vizerektorin Janette Walde

Delegation der Universität Innsbruck bei der Aurora Annual Conference 2026 in Duisburg-Essen

Aurora Annual Confe­rence 2026 in Duis­burg-Essen

Die Aurora Annual Confe­rence 2026 an der Univer­sität Duis­burg-Essen brachte Teil­neh­mer:innen aus ganz Europa zusam­men, um über die Zukunft der Allianz zu disku­tie­ren. Im Jubi­lä­ums­jahr stand dabei die Stär­kung der Zusam­men­ar­beit in Forschung, Lehre und gesell­schaft­li­chem Enga­ge­ment im Mittel­punkt.

Vom 18. bis 21. Mai 2026 trafen sich die Aurora-Universitäten zur Aurora Annual Conference an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Vier Tage lang kamen Forschende, Studierende und Hochschulleitungen aus ganz Europa auf dem Duisburger Campus zusammen, um über die Zukunft der Hochschulbildung, Forschungskooperationen, Innovation und gesellschaftliches Engagement zu diskutieren.

Die diesjährige Konferenz hatte eine besondere Bedeutung, da Aurora ihr zehnjähriges Bestehen feierte. Seit der Gründung hat sich das Netzwerk zu einer starken Allianz forschungsintensiver Universitäten entwickelt, die sich gemeinsam gesellschaftlichen Herausforderungen in Bildung, Forschung und Transfer widmen. Heute verbindet Aurora mehr als neun Universitäten, über 260.000 Studierende und mehr als 800 Forschungsgruppen in ganz Europa.

Übergabe der Aurora-Präsidentschaft

Ein zentraler Moment der Eröffnungszeremonie war die Übergabe der Aurora-Präsidentschaft. Prof. Janette Walde, Vizerektorin der Universität Innsbruck, übernahm die Vertretung von Rektorin Prof. Veronika Sexl. Sie übergab die Präsidentschaft offiziell an Prof. Margrethe Jonkman, Präsidentin des Executive Boards der Vrije Universiteit Amsterdam. Dieser Wechsel markierte nicht nur einen Führungswechsel, sondern auch Auroras kontinuierliches Engagement zur Stärkung der europäischen Hochschulkooperation.

Die Eröffnungszeremonie beinhaltete zudem eine Keynote der bekannten Wissenschaftsjournalistin und Chemikerin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim, die über die Rolle der Wissenschaftskommunikation beim Aufbau von Vertrauen in einer zunehmend komplexen Informationslandschaft sprach. Ihr Vortrag „Cutting through the noise: How to catch people's attention and build trust in the information age“ setzte den Ton für viele Diskussionen der Konferenz rund um Vertrauen in Wissenschaft, Kommunikation und die gesellschaftliche Verantwortung von Universitäten.

Vertrauen in Wissenschaft und europäische Zusammenarbeit

Im Verlauf des viertägigen Programms beschäftigten sich die Teilnehmenden mit zentralen Themen der Europäischen Hochschulinitiative und der langfristigen strategischen Entwicklung von Aurora. Diskutiert wurden Herausforderungen und Chancen der Internationalisierung, Studierendenbeteiligung, interdisziplinären Zusammenarbeit sowie die Zukunft der europäischen Hochschulbildung.

Sitzungen wie „Aurora 2030 Midway: Achievements, Challenges, and the Road Ahead“ reflektierten die bisherigen Fortschritte der Allianz und ihre zukünftigen Ambitionen, einschließlich der Weiterentwicklung von Aurora im Rahmen der europäischen Hochschulkooperation.

Innovation, Studierendenbeteiligung und gesellschaftliche Wirkung

Neben strategischen Fragen lag ein weiterer Schwerpunkt auf Innovation in Forschung und Lehre. Eine Plenarsitzung widmete sich der Frage, wie Universitäten akademische Forschung stärker mit unternehmerischen Ansätzen und gesellschaftlicher Wirkung verbinden können – mit besonderem Fokus auf interdisziplinäre Zusammenarbeit und neue Formen des Wissenstransfers.

Gleichzeitig spielte die Beteiligung von Studierenden eine wichtige Rolle im gesamten Programm, insbesondere in Sitzungen zur Studierendenpartizipation innerhalb des Aurora-Netzwerks. Diese Diskussionen unterstrichen die Bedeutung, Studierende stärker in die Gestaltung der Zukunft der europäischen Hochschulkooperation einzubinden.

Insgesamt spiegelte die Konferenz die Vielfalt der Arbeit von Aurora wider – von strategischer Entwicklung und Wissenschaftsvertrauen über Innovation und Bildung bis hin zur Studierendenbeteiligung – und bekräftigte das Engagement des Netzwerks, eine kooperative Zukunft für die europäische Hochschulbildung zu gestalten.

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