Gruppenbild

V. l.: Studiendekanin Gertraud Meißl, Lars Keller (Institut für Geographie), Preisträgerin Nina Liebhaber, Dekan Christoph Spötl, Preisträgerin Valerie Reppert, Rainer Prinz (Institut für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften) 

Abschluss­ar­beiten der Geo- und Atmo­sphä­ren­wis­sen­schaften ausge­zeichnet

Am 18.06. wurden drei heraus­ra­gende Disser­ta­ti­onen sowie drei heraus­ra­gende Master­ar­beiten aus den Geo- und Atmo­sphä­ren­wis­sen­schaften ausge­zeich­net.

Auch dieses Jahr ehrte die Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften ausgewählte Studierende, die im letzten Studienjahr eine außergewöhnlich gute Abschlussarbeit verfasst haben. Beim feierlichen Festakt im Archäologischen Museum wurden heuer jeweils drei Masterarbeiten sowie drei Dissertationen ausgezeichnet. Dekan Christoph Spötl und Studiendekanin Gertraud Meißl begrüßten die anwesenden Preisträger:innen und Gäste und wiesen noch einmal auf die hohe Qualität der Einreichungen hin. 

Als erster Preisträger wurde Christoph Daxer ausgezeichnet, der aus Krankheitsgründen den Preis leider nicht persönlich entgegennehmen konnte. Seine Dissertation verfasste er im Rahmen des Forschungsprojekts „Quake-Lake Carinthia“, das sich intensiv mit der Rekonstruktion von Erdbebenereignissen aus Seesedimenten in Kärnten beschäftigte.

Anschließend trat Nina Liebhaber an das Rednerpult, die neben Valerie Reppert die einzige vor Ort anwesende Geehrte war und für ihre Dissertation im Bereich der Bildung und Kommunikation für Nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet wurde. Mit einem Verweis auf Ernst Bloch betonte sie die auch in Zeiten der Klimakrise noch bestehende grundsätzliche Hoffnung auf andere, bessere Zukünfte. 

Als dritte ausgezeichnete Dissertation wurde die Arbeit von Samuele Mosso vorgestellt, der online zugeschaltet wurde. Mosso promovierte im Bereich der Atmosphärenwissenschaften und befasste sich mit der Anisotropie von Turbulenzen in der atmosphärischen Grenzschicht unter realistischen, nicht idealen Bedingungen. 

Danach folgte die Auszeichung der drei herausragenden Masterarbeiten: Den Auftakt bildete dabei die Arbeit von Lena Anders (online zugeschaltet) über die Rekonstruktion vergangener Temperaturen in der Arktis anhand von grönländischen Höhlenarchiven.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde Valerie Repperts Masterarbeit über die Schneeakkumulation an der Neumayer-Station in der Antarktis. Den Forschungsfragen dieser Masterarbeit geht sie nun in vertiefter Form in ihrer Promotion am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven nach.

Den Abschluss bildetete die Masterarbeit von Lilly Zerbst über die Klimamodellierung in urbanen Lebensräumen. Online zugeschaltet im Livestream, hob sie noch einmal die Rolle von Flächenversiegelung bei der Entstehung urbaner Hitzeinseln hervor, ein Zusammenhang, der etwa auch im Zweiten Österreichischen Sachstandsbericht zum Klimawandel zur Sprache kommt.

Die Preisträger:innen im Überblick

 

  • Christoph Daxer
    Dissertation: „Lacustrine paleoseismology in Carinthia, Austria“ (Betreuende: J. Moernaut, M. Strasser)

 

  • Nina Liebhaber
    Dissertation: „Young People Encountering the Not-Yet: Education and (In-)Action in the Climate Crises“ (Betreuende: L. Keller, H. Stötter)

 

  • Samuele Mosso
    Dissertation: „Turbulenzanisotropie in der atmosphärischen bodennahen Grenzschicht“ (Betreuende: I. Stiperski)

 

  • Lena Anders (geb. Friedrich)
    Masterarbeit: „Improving Arctic Palaeoclimate: Quantitative Temperature Reconstructions from Greenland Speleothems“ (Betreuende: G. Moseley, G. Koltai)

 

  • Valerie Reppert
    Masterarbeit: „Climate Signals from Neumayer, Coastal Dronning Maud Land, Antarctica: A 33-Year Statistical Analysis of Snow Accumulation in a Stake Farm“ (Betreuende: R. Prinz, O. Eisen)

 

  • Lilly Zerbst
    Masterarbeit: „Urban Climate in Complex Topography: Analysis of Ensemble Kilometer-Scale Climate Simulations“ (Betreuende H. Ward, N. Ban)
  • Nach oben scrollen