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Dank Talks

Hybride Veranstaltungsreihe und interdiszipinäres Forschungsnetzwerk

Organisiert von Jan Grünwald (Mozarteum University/Innsbruck), Konstanze Schütze (Pädagogische Hochschule Karlsruhe), Christina Vollmert (Universität zu Köln)

Das DANK IMAGES worklab ist ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk von internationalen Wissenschaftler:innen, Kunst- und Kulturschaffenden, die sich regelmäßig über ihre unterschiedlichen fachlichen Perspektiven, methodischen Zugänge und theoretischen Standpunkte zu vernetzten und algorithmischen Bildphänomenen und -praktiken austauschen.

Die Vorträge finden online statt. Unter diesem Link kann daran teilgenommen werden.

Für weitere Infos hier klicken.

Nächste Dank Talks

23.03.2026, 17:30
S()fia Braga
Platform Workshippers

Join us for an artist talk with S()fia Braga, presenting her work Platform Workshippers (2023–2025), currently on view in the group show „Platform Wars“ at Camera Austria Graz. The installation explores the logics of centralized platforms, self-marketing, and digital labor—from daily vloggers and NPC streamers to WIII-GRWM creators—and connects these practices to the tree of life as a mythological-religious symbol. Braga highlights how platform work can be both labor and ritual, revealing the power dynamics at play.

13.04.2026, 17:30
Verena Straub
Make-up Proteste auf TikTok. Die Memefizierung des Widerstands

Der Vortrag gibt Einblick in das DFG-Forschungsprojekt „Bildproteste in den Sozialen Medien“ und untersucht eine spezifische Form visuellen Aktivismus auf TikTok. Make-up-Videos sind hier zu einer weit verbreiteten Form feministischen Widerstands geworden. Scheinbar harmlose Beauty-Routinen werden zu affizierenden und anklagenden Performances verdichtet, die als Memes vielfach re-enacted und global zirkuliert werden: von sogenannten „Fake“-Tutorials, die die algorithmische Sichtbarkeit von Beauty-Content gezielt kapern, bis hin zu künstlerisch versierten Transition-Videos, die durch aufgeschminkte Verletzungen gegen geschlechtsspezifische Gewalt protestieren. Der Vortrag untersucht diese „Memefizierung“ von Protest im Kontext unterschiedlicher Bewegungen, darunter die iranische Frau, Leben, Freiheit-Bewegung sowie die transnationalen #NiUnaMenos-Proteste gegen Femizide. Im Zentrum steht die Frage, wie sich das ambivalente und teils widersprüchliche Verhältnis zwischen Make-up-Praktiken, plattformbasiertem Feminismus und kollektiven politischen Bewegungen fassen lässt. Zugleich will der Vortrag untersuchen, inwiefern diese Formen des Aktivismus mit künstlerischen Praktiken zeitgenössischer Make-up-Artists resonieren, die Make-up ebenfalls als kritisches und politisches Medium einsetzen.

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