Universität Innsbruck

Labor

Unser Labor ist in fünf Bereiche aufgeteilt: Arbeitswissenschaft, Bewegungswissenschaften, Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau.

Arbeitswissenschaft

Arbeitswissenschaft

Die Arbeitswissenschaft beschäftigt sich mit der Wechselwirkung und Rolle von Menschen und weiteren Bestandteilen (z.B. Werkzeug, Arbeitsplatz) in Arbeitssystemen. Vor diesem Hintergrund forscht die Professur am Zusammenspiel von Mensch, Aktivität/Tätigkeit und Technik (speziell Exoskeletten) zur Analyse und Gestaltung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen, um das Wohlbefinden des Menschen in Arbeitssystemen zu verbessern.

Bewegungswissenschaften

Bewegungswissenschaften

Wir versuchen das Phänomen menschlicher Bewegung umfassend als neurophysiologischen und biomechanischen Prozess zu betrachten, beginnend im zentralen Nervensystem bis hin zum Endprodukt der koordinierten Ausführung komplexer Bewegungsaufgaben. 
Im Kontext der Mensch-Maschinen Interaktion interessieren uns vor allem die Effekte von externen Krafteinflüssen (wie z.B. technischen Unterstützungssystemen) sowohl auf die Bewegung als auch auf die zugrunde liegenden anatomischen Strukturen und physiologischen Prozesse.

Platine - Nahaufnahme

Elektrotechnik

Bei der Konzipierung von komplexen Unterstützungssystemen spielen die diversen Bereiche der Elektrotechnik und der Elektronik eine wesentliche Rolle. 
Die kontinuierlich steigende Leistungsfähigkeit elektromechanischer Antriebe und die Fortschritte in der Sensorik stellen die Grundlage für die Entwicklung exoskelettaler Systeme dar. 
Durch den Einsatz von elektronischen Sensoren und Leistungselektronik können intelligente Systeme geschaffen werden, die ein gewünschtes Systemverhalten aufweisen und somit eine harmonische Mensch-Maschine-Interaktion ermöglichen.

Codezeilen

Informatik

Aus dem breiten Spektrum der Informatik finden bei uns an der Professur mehrere Teilgebiete ihre Anwendung. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich eingebetteter Programmierung, um die Sensordatenverarbeitung, Regelung und Kommunikation der Exoskelette mit Benutzer:innen und anderen Geräten sicher und effizient zu gestalten. Außerdem werden verschiedenen Methoden des maschinellen Lernens erforscht, um eine reibungslose Mensch-Maschinen-Interaktion zu ermöglichen. 

Zahnräder

Maschinenbau

Um die komplexen Anforderungen an Exoskelette zu erfüllen, müssen Erkenntnisse aus der Mechanik und Dynamik, der Regelungstechnik, sowie der Konstruktion von mechatronischen Systemen kombiniert und erweitert werden. Durch die Optimierung von Einzelkomponenten sowie deren Zusammenbau und Fertigung können so leichte, tragbare Systeme entwickelt werden, die ihre Benutzer:innen mit der richtigen Kraft/Moment zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle unterstützen.