Vom 2. bis 6. März 2026 fand in Wuppertal die 59. Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM) statt. Die Tagung zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Konferenzen im Bereich der Mathematikdidaktik und bietet Forschenden die Möglichkeit, aktuelle Projekte und Forschungsergebnisse zu präsentieren und zu diskutieren. Das Institut für Fachdidaktik der Universität Innsbruck war an mehreren Beiträgen beteiligt.
Magdalena Steuxner präsentierte im Vortrag „Stages of Concern im Mathematikunterricht – Eine geplante Implementierungsstudie zur erstmaligen Einführung der Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Sekundarstufe I in Österreich“ ihr Dissertationsprojekt erstmals einem internationalen Fachpublikum. Christina Imp (Pädagogische Hochschule Tirol) stellte eine in Kooperation mit Florian Stampfer laufende Untersuchung im Beitrag „Antwortsicherheit und metakognitive Kalibrierung beim Größenvergleich positiver rationaler Zahlen“ vor. Florian Stampfer gab im Vortrag „Wenn 2/5 zweimal ziehen heißt – Bruchdeutungen als Quelle probabilistischer Fehlvorstellungen“ Einblicke in die Herausforderungen rund um die inhaltlichen Deutung von Brüchen in Wahrscheinlichkeitsaufgaben bei Lehramtsstudierenden.
Neben den Präsentationen bot die Tagung zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch mit Kolleg*innen aus der mathematikdidaktischen Community.
