Studierendengruppe im Hochgebirge

Die Teilnehmenden der Zukunftswerkstatt erarbeiteten gemeinsam Orte hoher und niedriger Lebensqualität sowie Ideen für eine lebenswerte Zukunft im Stubai und Wipptal.

ViTA_­fu­tura: Zukunfts­werk­statt #1

Wie kann Lebensqualität im Stubai und im Wipptal aktiv gestaltet und für die Zukunft gesichert werden? Diese Frage steht im Zentrum des vom ÖAW geförderten Projekts ViTA_futura, bei dem Jugendliche als Entscheidungsträger:innen und Gestalter:innen der Entwicklungen von morgen die Richtung vorgeben. Als transdisziplinäre Forschungs-Bildungs-Kooperation ist es das Anliegen, junge Menschen, lokale Akteur:innen und Entscheidungsträger:innen sowie Wissenschaftler:innen zusammenzubringen, um gemeinsam eine lebenswerte Zukunft zu gestalten und diese Schritt für Schritt Realität werden zu lassen.

Um neben den Partnerschulen MS Matrei, MS Steinach, MS Vorderes Stubai und HTL Fulpmes auch ein Netzwerk an lokalen Akteur:innen für die Zusammenarbeit aufzubauen, fand am 4. Mai 2026 im Saal Altes Gericht in Mieders die erste ViTA_futura Zukunftswerkstatt statt. Dass viele Menschen beider Täler der Einladung gefolgt sind, zeugt davon, dass (zukünftige) Lebensqualität ein Thema ist, das viele anspricht. Egal ob Bürgermeister, Gemeinde- oder Vereinsvertreter:innen, Lehrpersonen, engagierte Einzelpersonen oder auch Bischof Hermann: Alle arbeiteten gemeinsam daran, wo sie aktuell Orte, Räume, Einrichtungen etc. hoher und niedriger Lebensqualität identifizieren und sammelten im Anschluss an eine gedankliche Zukunftswanderung bereits erste Ideen für ein lebenswertes Stubai und Wipptal im Jahr 2040. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse findet sich auf der folgenden verlinkten Karte:

Neben der aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema, diente die Zukunftswerkstatt auch dazu, einen Einblick in den Projektverlauf von ViTA_futura zu geben und herauszufinden, auf welche Art und Weise sich die Teilnehmenden ins Projekt einbringen möchten. Besonders erfreulich und vielversprechend ist, dass der Zusammenarbeit mit den Jugendlichen mit Wertschätzung und Engagement entgegengeblickt wird und dass die Projekte, die im Zuge von ViTA_futura entstehen, dementsprechend in das lokale Handeln und in Entscheidungen einfließen sollen. 
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden der Zukunftswerkstatt #1 und freuen uns auf die Zusammenarbeit im Projekt ViTA_futura! 
(Berichterstattung der Bezirksblätter: Zukunftswerkstatt gestartet: Wie das Stubai- und Wipptal ihre Lebensqualität neu definieren wollen - Stubai-Wipptal).

Workshop-Gruppe an einem Tisch über einer Landkarte

Auch Bischof Hermann Glettler (Mitte) brachte seine Gedanken zum Thema ein, hier im Bild mit Bürgermeister der Gemeinde Mieders und Obmann des Planungsverbands Stubaital, Daniel Stern (links), und Projektleiter Univ. Prof. Dr. Lars Keller (rechts).

Vorträge Florian Riedl und Daniel Stern

Die Obmänner der Planungsverbände, Florian Riedl (oben, Wipptal) und Daniel Stern (unten, Stubaital) unterstreichen die Relevanz einen Rahmen zu schaffen, in dem Jugendliche sich aktiv einbringen können.

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