Empirische Kulturwissenschaft

Aktuelles

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Zum Sommer 2025 wurde unser Fach in Empirische Kulturwissenschaft umbenannt. Damit ist die Disziplin in Innsbruck Teil der aktuellen Veränderungen der Fachbezeichnung. Am Institut für Geschichtswissenschaften und Empirische Kulturwissenschaft können die Studiengänge „BA Europäische Ethnologie“ und „MA Europäische Ethnologie“ weiterhin und auch neu studiert werden. Zukünftig werden diese Studiengänge umbenannt. Bei diesen Umbenennungen gibt es für Studierende keinerlei Nachteile; alle bisherigen Studienleistungen werden anerkannt und die Studiengänge können auch als „Europäische Ethnologie“ abgeschlossen werden.

4 studentische Praktika für die Mithilfe bei der Organisation einer wissenschaftlichen Tagung

(je 80 Stunden, die sich auf Vorbereitungstreffen und -arbeiten und die Mitarbeit vom 15.-19. September 2026 aufteilen)

Vom 17.-19. September 2026 findet die 31. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (ÖGEKW) zum Thema „Gewalt. Praktiken – Strukturen – Konjunkturen» an der Universität Innsbruck statt. Die Tagung mit Referierenden aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz wird durch unser Fach organisiert.

Wir bieten bis zu vier Praktikumsplätze an. Zu den Aufgaben gehören u.a. Mithilfe bei der Organisation und Vorbereitung der Tagung, Raum- und Medienbetreuung, Betreuung des Tagungsbüros, Dokumentation und Fotografie, Kommunikationsaufgaben und social media. Nachgefragt werden organisatorische und kommunikative Kompetenzen sowie ein sicheres Auftreten.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, einen Einblick in Ablauf und Inhalte einer wissenschaftlichen Tagung zu gewinnen, Kontakte zu Kulturwissenschaftler:innen verschiedener Standorte zu knüpfen und Kenntnisse in der Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen zu erlangen.

Die insgesamt 80 Stunden werden mit einer Bestätigung ausgewiesen und können als Teil des Wahlmoduls Praxis (im BA oder MA, total 240 Stunden, 10 ECTS) anerkannt und mit anderen Praktika kombiniert werden.

Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Anmeldungen unter: konrad.kuhn@uibk.ac.at


Bewirb dich bis 1. März!

Die Arbeit in Museen ist vielfältig: von der Dokumentation der Kulturgeschichte über die Beschäftigung mit der Sammlung und Archivalien, bis hin zur Vermittlung und zum Veranstaltungsmanagement gibt es viele Aufgaben. Gesucht für die Sommermonate: Eine/n PraktikantIn im Umfang von 20 Wochenstunden. Du bist kulturhistorisch interessiert? Du gehst zur Schule oder studierst? Museen, Kunst, Fotografie und Geschichte faszinieren dich? Die Anreise nach Längenfeld ist für dich kein Problem (2-3 mal pro Woche)? Die Aufgabenbereiche umfassen Arbeiten im Archiv (Scannen, Digitalisieren), Unterstützung bei Führungen, Kassadienst, Unterstützung bei Veranstaltungen. Auf persönliche Interessen kann gerne Rücksicht genommen werden. Die Entlohnung liegt bei 550 Euro und erfolgt in Form einer geringfügigen Anstellung. Die Arbeitstage sind flexibel gestaltbar und können gerne geblockt werden.

Bewerbung bis 1. März – unter info@oetztalermuseen.at.


Virtuelle Ausstellung „Tiere im Museum“ online!

Eine Gruppe von 20 BA-Studierenden der Empirischen Kulturwissenschaft an der Universität Innsbruck hat sich unter der Leitung von Nadja Neuner-Schatz in musealen Beständen auf Spurensuche nach Tieren gemacht. Gefunden haben sie unterschiedlichste Dinge, die auf Tiere und den menschlichen Umgang mit ihnen in Gegenwart und Vergangenheit verweisen. Die Ergebnisse dieser kulturwissenschaftlichen Spurensuche werden in Form einer virtuellen Ausstellung mit studentischen Textbeiträgen und ausgewählten Bildbeispielen präsentiert. 


⇒ Newsletter zum Wintersemester 2025/26 mit Informationen und Hinweisen


Wir gratulieren unserer Kollegin Nadja Neuner-Schatz zur Auszeichnung ihrer Dissertation mit dem Award of Excellence 2025, dem Staatspreis für die besten Dissertationen im Studienjahr 2024/25.  


In einem Beitrag in "DIE FURCHE" unter dem Titel "Der Mensch, der Berg und die Klimakrise" spricht Konrad Kuhn mit Daniela Pirchmoser über rutschende Berge, die Natur als Akteur:in und schwindende Gewissheiten in der Gegenwartsgesellschaft.


Wir gratulieren zum Preis „gedenk-potenziale 2026“ der Stadt Innsbruck für das Drittmittelprojekt "Moderne Vergnügungskultur und Ausgrenzungspolitik in Tirol 1918-1948. Forschen - Vermitteln - Gedenken" unter der Leitung von Konrad Kuhn und unter Mitarbeit von Sandra Hupfauf und Manuela Rathmayer.

Gewürdigt wurde der digitale Zeitreiseführer "Schund und Sünde" durch Innsbrucks vielfältiges Nachtleben von 1918 bis 1938. Jüdische, queer-feministische und internationale Künstler:innen prägten Varietés und Cafés. Für die Zeitreise rekonstruieren 3D-Visualisierungen, Hörspiele und historische Quellen die heute fast vergessene Kultur und machen sie wieder sichtbar.


Out-now: Ein Film über das Studium der Europäischen Ethnologie in Innsbruck. Entstanden im Rahmen eines studentischen Projektes im Frühjahr 2023.


Gewalt. Praktiken – Strukturen – Konjunkturen 31. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft und Volkskunde (ÖGEKW), 17.-19. September 2026, Innsbruck


Film "Wahrnehmungsspaziergang"


Meyer, Silke; Schmid, Christine (2025). Erfahrung und Erzählung. Ein Gespräch über erzähltheoretische Positionen und methodische Herausforderungen. In: Eggmann, Sabine; Röthl, Martina (Hrsg.): Erfahrung.Empirisch-kulturwissenschaftliche Reichweiten. Ein Lesebuch. Münster - New York - München - Berlin: Waxmann, S. 179 - 184.


Marion Näser-Lather, Ingo Schneider (Hg.), unter Mitarbeit von Lena Deinaß:  Covid-19. Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Pandemie. (Bricolage – Innsbrucker Zeitschrift für Europäische Ethnologie 13). Innsbruck 2025.


Meyer, Silke; Ströhle, Claudius (2025). Remittances. Oxford Research Encyclopedia of Anthropology.


Meyer, Silke (2025). Alltag im Ausnahmezustand: Zusammenhalt, Retrotopien und Distance Learning im Lockdown.
In: bricolage 13: Covid-19. Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Pandemie. Innsbruck: innsbruck university press (IUP), S. 159 - 182.


Timo Heimerdinger, Marion Näser-Lather (Hg.): Position beziehen, Haltung zeigen!? Bedingung und Problem kulturwissenschaftlicher Forschung. Münster und New York: Waxmann 2024.


Kuhn, Konrad J.; Birkalan-Gedik, Hande; Kikas, Katre (Eds.): Encountering Uncertainties in Ethnology and Folklore, Special Issue «Cultural Analysis: An Interdisciplinary Forum on Folklore and Popular Culture» 23:1. Berkeley: University of California 2025. * open-access.


Kuhn, Konrad J.; Birkalan-Gedik, Hande; Kikas, Katre: Encountering Uncertainties in Ethnology and Folklore: Actors – Milieus – Strategies. An Introduction. In: Cultural Analysis: An Interdisciplinary Forum on Folklore and Popular Culture 23:1 (2025), pp. 1–9. open-access.


Larl, Anna; Rathmayer, Manuela; Kuhn, Konrad J.: Tanzschritte und Gleichschritt. „Volkstanz“ und Nationalsozialismus im Ötztal. In: Edith Hessenberger, Verena Sauermann, Dirk Rupnow (Hg.). NS-Zeit im Ötztal. (Ötztaler Museum Schriften 12). Innsbruck/Wien: Studienverlag 2025. S. 294–311.


Larl, Anna; Kuhn, Konrad J.: Karl Ilg, 1913–2000, Volkskundler. In: Neue Deutsche Biographie NDB-online, Historische Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Bayerische Staatsbibliothek (Hg.), (01.04.2025).


Kuhn, Konrad J.: Rezension zu: Georg Kreis: Blicke auf die koloniale Schweiz: Ein Forschungsbericht. Zürich: Chronos 2023. Rezensiert in: H-Soz-Kult 13.01.2025. 


Kuhn, Konrad J.: Rezension zu: Bernhard Tschofen: Alpenland Vorarlberg. Erkundungen zu Geschichte und Kultur. Innsbruck: Universitätsverlag Wagner 2024. Rezensiert in: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 2025. S. 139–143. 

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