Monika Schamschula, PhD M.A. B.A.
Zur Person
seit 2025| Projektmitarbeiterin an der Medizinischen Universität Innsbruck im Forschungsprojekt „Healthy Minds – psychische Gesundheit rund um die Geburt“
2022-2024| Stipendiatin des Exzellenzstipendiums für Doktoratskollegs der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
2020-2025| Kollegiatin des Doktoratskollegs „Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation: Räume – Relationen Repräsentationen" der Forschungsplattform Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Österreich
2020-2025| Doktoratsstudium in Soziologie an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Betreuer*innen: Priv.-Doz. Ass.-Prof. Mag. Dr. Bernhard Weicht und Dr.in Jean Paul, PhD, BASc, BSc (Hons)
2020-2022| Doktorandin in der Ludwig Boltzmann Gesellschaft Forschungsgruppe „Village“ an der Medizinische Universität Innsbruck
2016-2020| Studium der Soziologie (Master) an der Karl-Franzens-Universität Graz, Titel der Masterarbeit: „Bis zum Outing ist es eine lange Geschichte“ –Heteronormativität, Identität und Authentizität in Coming Out-Prozessen von homosexuellen Männern. Betreuer: Univ.-Prof. Dr.phil. Stephan Moebius
2012-2016| Studium der Erziehungswissenschaft (Bachelor) an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
2011-2016| Studium der Soziologie (Bachelor) an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck
Auszeichnungen
2025|Auszeichnung mit dem Best Student Paper Award 2025 für das Paper „Wenn Mama eine psychische Erkrankung hat, wer macht dann die Care-Arbeit? Eine qualitative Analyse zur innerfamiliären Organisation von Care“, veröffentlicht 2024 in der Zeitschrift „Österreichische Zeitschrift für Soziologie“.
2020|Auszeichnung mit dem Pride Biz Forschungspreis 2020 für die Masterarbeit „Bis zum Outing ist es eine lange Geschichte“ Heteronormativität, Identität und Authentizität in Coming-out-Prozessen von homosexuellen Männern.
Publikationen und Herausgeberschaft
Schamschula, M. (erscheint 2026): Psychische Belastung durch vergeschlechtlichte Care-Arbeit: Perspektiven von Müttern mit psychischen Erkrankungen. In: GENDER - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft.
Wolf, M. /Scheibelhofer, P. /Guerrini, F. /Schamschula, M. (Hrsg.) (erscheint 2026). Wozu braucht Elternschaft ein Geschlecht? Interdisziplinäre feministische Perspektiven auf das Private als öffentliche Angelegenheit. innsbruck university press.
Schamschula, M. (2025): „Die hat sicher einen Dachschaden, die kann nicht auf die Kinder schauen.“ Stigma im Kontext von Mutterschaft mit einer psychischen Erkrankung. In: Open Gender Journal 9.
Schamschula, M. (2025): Rezension: Helga Krüger-Kirn: Mütterlichkeit braucht kein Geschlecht. Fürsorge als gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Femina Politica – Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft, 34(1), 190-191.
Schamschula, M./Bauer, A./Paul, J. L. (2024): Understanding parenting responsibilities as a challenge to mental healthcare access for mothers with a mental illness in Tyrol, Austria. In: SSM - Qualitative Research in Health 6, 100490.
Schamschula, M. (2024): Wenn Mama eine psychische Erkrankung hat, wer macht dann die Care-Arbeit? Eine qualitative Analyse zur innerfamiliären Organisation von Care. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, 461–479.
Schamschula, M./Paul, J. L. (2024): Deconstructing stigmatising narratives: a qualitative analysis of contrast devices in interviews with mothers with a mental illness. In: BMC Psychology 12 (1), 433.
Bauer, A. /Cartagena-Farias, J. /Christiansen, H. /Goodyear, M. /Schamschula, M. /Zechmeister-Koss, I. /Paul, J. (2024): Acceptability, engagement and exploratory outcomes and costs of a co-designed intervention to support children of parents with a mental illness: Mixed-methods evaluation and descriptive analysis. International Journal of Mental Health Nursing, 33(5), 1289–1302.
Schamschula, M. (2022): „Und dann kamen die Kinder... dann ist es wieder schlechter geworden.“ Care-Arbeit im Kontext psychischer Gesundheit. Blog-Beitrag für die Kick-Off-Tagung der ÖGD-Sektion Familienforschung. In: Tagungsbericht_Familienforschung 2023, 31-32
Schamschula, M. (2021): Wer bin ich nach einem Coming-out? Das Coming-out als Subjektivierungsmechanismus. In: Gender. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft 2021/2, 96-110.
Vorträge
Vorträge auf wissenschaftlichen Konferenzen
22.05. 2025 | „Motherhood, care responsibility and mental health: The role of caregiving in the mental wellbeing of women with mental illness”, Vortrag bei der Konferenz Qualitative Research in Mental Health (QRMH), Budapest, Ungarn.
03.07.2023 | „,...weil wenn man wieder gleich weitermacht wie vorher, dann rutscht man da recht schnell wieder rein‘ – Zwischen Veränderung und Persistenz von Care-Arbeit bei Müttern mit einer psychischen Erkrankung“, Vortrag bei der Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS), Wirtschaftsuniversität (WU), Wien, Österreich.
01.10.2022 | „,... dann hat mein Körper gesagt, so, jetzt reicht’s aber!“ – Narrative der Erschöpfung von Müttern mit einer psychischen Erkrankung“, Vortrag bei der Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF), Paris-Lodron Universität Salzburg, Österreich.
15.07.2022 | „Contrast devices in qualitative interviews with mothers with a mental illness”, Vortrag bei der Konferenz Communication, Medicine and Ethics (COMET), Hong Kong Polytechnic University, Hong Kong, China.
09.09.2021| „Stigma und Normalität in psychotherapeutischen Gesprächen mit Kindern“, Vortrag bei der Tagung „Normvorstellung, Normalität(en) und Normativität – Interdisziplinäre Perspektiven auf das ‚Normale‘ in der Medizin, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Deutschland.
30.06.2021| „Alignment in child therapy sessions – informing research and practice”, Panelbeitrag bei der Konferenz Communication, Medicine and Ethics (COMET), University of Insubria, Como, Italien.
Vorträge auf Einladung an Universitäten
14.01.2024| „Care-Arbeit im Kontext einer psychischen Erkrankung bei Müttern“, Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Geschlechterforschung“ an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Österreich.
24.11.2022| „Geschlechtersubjektivitäten im Kontext von Familie“, Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Einführung in die empirische Sozialwissenschaft“ an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Österreich.
02.12.2021| „Teil-narrative Interviews – Methodische Herausforderungen, notwendige Entscheidungen, Fehler und Unsicherheiten“, Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Einführung in die empirische Sozialforschung“ an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Österreich.
13.04.2021| „How to raise the village to raise the child – Unterstützung von Kindern psychisch erkrankter Eltern in Tirol“, Impulsvortrag am AIHTA Institut, Wien, Austria.
Kommentar, Moderation, Organisation und Transfer
19.03.2024| Kommentar zum Beitrag “Mütterlichkeit braucht kein Geschlecht. Elternschaft und Gender Trouble” von Helga Krüger-Kirn, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Österreich.
28.11.2023| Moderation, 80. Innsbrucker Gender Lecture mit Susanne Schultz: Die Politik des Kinderkriegens. Feministische Perspektiven auf demografische Krisennarrative und dis/reproduktive Technologien, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Österreich.
2023/2024| Mitglied des Planungsteams der Innsbrucker Gender Lectures 2023/2024 zum Thema „Wozu braucht Elternschaft ein Geschlecht? Interdisziplinäre feministische Perspektiven auf das Private als öffentliche Angelegenheit“, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Österreich.
11.05.2022| Input-Beitrag (mit Jean Paul, Philipp Schöch und Laura Hölzle): “Empowering children living with parents who have a mental illness: supporting families in their daily lives” beim Pint of Science festival in Innsbruck, Österreich.
20.05.2022| Öffentlichkeitsarbeit (mit Jean Paul, Philipp Schöch, Martina Glatz Grugger, Nadja Gruber und Laura Hölzle): „Warum ist es wichtig, das soziale Netzwerk zu stärken“ bei der langen Nacht der Forschung in Innsbruck, Österreich.
Lehre
SS 2025 | LV „Wissenschaftliches Arbeiten in der Soziologie“ | Bachelor-Studiengang Soziologie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Österreich.
WS 2024/25 | LV „Wissenschaftliches Arbeiten in der Soziologie“ | Bachelor-Studiengang Soziologie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Österreich.
Mitgliedschaften
FG Care: Relations, Rights & Policies
Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF)
