Innsbruck und Umgebung
Das Goldene Dachl ist ein Wahrzeichen der Tiroler Landeshauptstadt und wurde im Jahr 1420 erbaut. Im Jahr 1500 ließ Kaiser Maximilian I. einen Erker anbauen, dessen Dach mit 2.600 feuervergoldeten Kupferziegeln gedeckt ist.
Das Helblinghaus wurde im Spätmittelalter erbaut und 1730 mit einem „zuckergussähnlichen“ Rokokostuck verziert, für den es bekannt ist. Das Gebäude wurde nach Sebastian Helbling benannt, der es von 1800 bis 1827 besaß.
Die Annasäule befindet sich in der Mitte der Maria-Theresienstraße. Die prächtige Marmorsäule erinnert an die Befreiung von den bayerischen Truppen im Jahr 1703. Benannt ist das Denkmal nach dem Gedenktag der Heiligen Anna am 26. Juli, an dem sich die letzten bayerischen Truppen zurückzogen.
Die Triumphpforte ist eines der wichtigsten und eindrucksvollsten Denkmäler von Innsbruck. Er wurde zur Hochzeit von Erzherzog Leopold II. und Maria Ludovica im Jahr 1765 errichtet, und die Südseite des Bogens erinnert noch heute an dieses Ereignis. Die Nordseite hingegen erinnert an den Tod von Kaiser Franz Stephan im selben Jahr.
Majestätisch thront die von Zaha Hadid geplante, 2002 errichtete Bergisel-Sprungschanze oberhalb der Olympiastadt Innsbruck auf dem geschichtsträchtigen Bergisel, der für Tirol und insbesondere für Innsbruck große Bedeutung hat: 1809 kämpften dort mutige Tiroler unter ihrem Anführer Andreas Hofer für die Freiheit Tirols. Und schon 1925 wurde auf diesem historischen Boden die erste Sprungschanze errichtet.
Zweimal kam die Sportstätte zu olympischen Ehren: Bei den Olympischen Spielen 1964 und 1976 wurde das olympische Feuer auf dem Bergisel entzündet.
Die historische Häuserzeile von Mariahilf mit ihren bunten Fassaden ist eines der beliebsten Fotomotive in Innsbruck.

Der 1962 gegründete Alpenzoo Innsbruck ist einer der höchstgelegenen Zoos Europas (750 m). In diesem Themenzoo der alpinen Tierwelt befindet sich eine einzigartige Sammlung von ungefähr 150 Tierarten mit 2.000 Tieren aus dem gesamten Alpenraum. Der Alpenzoo hat gefährdete Arten wie den Bartgeier, den Alpensteinbock und den Waldrapp in freier Wildbahn wieder angesiedelt.
Schloss Ambras gehört zu Tirols wichtigsten und besucherstärksten touristischen Attraktionen und zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Österreichs.
Die auf das 10. Jahrhundert zurückgehende Burg "ad umbras" ('im Schatten') wurde in der Renaissance von Erzherzog Ferdinand II. (1529–1595) ausgebaut. Er verwandelte Ambras in ein Prunkschloss und überschrieb es seiner heimlich geehelichten bürgerlichen Frau Philippine Welser. Erzherzog Ferdinands II. begründete auch die prachtvollen Ambraser Sammlungen, für die er im Unterschloss eine nach modernen Kriterien konzipierte Museumsanlage in Form der Kunst- und Wunderkammer errichten ließ.
Innsbruck-Video von/by Innsbruck Marketing
Mehr Information zur Stadt gibt es auf der Seite der Tourismus-Information:











