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Interview in der Sendung „Dimensionen“ mit Lena Hallwirth - 12.02.2018

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Artikel zu LAILA & LAILA-BICS im Wissenswert-Magazin - Ausgabe Februar 2018

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Interview mit Prof. Ulrike Jessner-Schmid - "Sprache steigert die Kreativität"

Warum sich Sprachkompetenzen nach der Matura oft verbessern und Muttersprachler nicht immer die geeigneten Lehrkräfte sind. Das Interview lesen Sie hier.

 

 

Projekt MELA gestartet

MELA steht für "Mehrsprachig Ladinisch" und ist ein aktuelles Forschungsprojekt, welches von der DyME-Forschungsgruppe übernommen wurde. Das Hauptziel des Projektes liegt in der Analyse von Mehrsprachigkeit und Spracherwerb in ladinischen Kindergärten: Im Mittelpunkt steht hierbei die mehrsprachige ladinische Minderheit der Provinz Bozen in Südtirol. Vom ladinischen Schulamt gefördert und vom Assessor der Region Trentino-Südtirol Giuseppe Detomas genehmigt, werden die Forschungsarbeiten vom Institut der Anglistik der Universität Innsbruck (mit seiner DyME-Forschungsgruppe) ausgeführt. Die Dauer des Projektes erstreckt sich über drei Jahre und wird von acht Personen tatkräftig durchgeführt und begleitet. Die finanzielle Unterstützung des Projekts ermöglicht die Region Trentino-Südtirol, welche ein Budget von 192.000 Euro zur Verfügung stellt. Um sprachliche Minderheiten zu schützen und  zu fördern, betreibt die Region eine rege Zusammenarbeit mit Universitäten und anderen Einrichtungen zur Hochschulbildung.

Bereits vorangegangene Forschungsarbeiten, welche unter anderen in österreichischen Hochschuleinrichtungen durchgeführt wurden, bestätigen den positiven Einfluss von Mehrsprachigkeit auf den Menschen: Mehrsprachigkeit ermöglicht die Entwicklung vieler Talente auch auf nichtsprachlicher Ebene, fördert kognitive Fähigkeiten sowie soziale Kompetenzen, so zum Beispiel das Bewusstsein über die eigene Muttersprache oder das Zugehörigkeitsbewusstsein.

Die Originalität des Projektes MELA liegt allerdings in seinem Ziel, das Wissen über Spracherwerb, Sprachkompetenzen und Mehrsprachigkeit in Zusammenhang mit mehrsprachigen Kindern (ladinischer Muttersprache in der Provinz Bozen) zu erhöhen, um Mehrsprachigkeit zu stärken und die Sprachkompetenzen zu verbessern.

Lern- und Lehrmaterialien sowie didaktische Methoden, welche im Zuge der Forschungsarbeit erarbeitet und erstellt werden, können später von Kindergartenpädagog_innen in Zusammenhang mit Mehrsprachigkeit genutzt werden.

Aus diesem Grund erklärt Assessor Detomas, dass MELA eine Pilotstudie auf europäischer Ebene ist und deshalb auch einen unabdingbaren Beitrag zur Mehrsprachigkeit im Allgemeinen darstellt.

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Mehrsprachigkeit in Südtirol - Was ist möglich?

Banner - Mehrsprachigkeit SüdtirolAm 18. Februar organisierte der deutsche Landesbeirat der Eltern im Konferenzsaal Eurac in Bozen die Wintertagung "Mehrsprachigkeit in Südtirol - was ist möglich?" Neben ExpertInnen, darunter auch A.o. Prof. Ulrike Jessner-Schmid, beteiligten sich auch Eltern, PolitikerInnen sowie SchülerInnen und Lehrpersonen an der Tagung und der anschließenden Podiumsdiskussion.

Video-Beitrag zu Frau Prof. Ulrike Jessner-Schmids Vortrag (M-Faktor)

Link zu den Videos weiterer Vortragender & diversen Zeitungsartikeln

 

 

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