GASTVORTRAG

rathkolb-portraitPläne und Konzepte für das "Haus der Geschichte Österreich"

Montag, 9. November 2015, 19:00 Uhr | Buchhandlung Liber Wiederin, Erlerstraße 6, Innsbruck

Gastvortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums "Gipfeltreffen. Aktuelle Fragen der Geschichtswissenschaften" der Institute für Alte Geschichte und Altorientalistik, der Geschichtswissenschaften und Europäischen Ethnologie sowie der Zeitgeschichte.



Die Verwirklichung des  "Hauses der Geschichte Österreich", dessen Eröffnung für 2018 in der Neuen Burg am Heldenplatz geplant ist, sorgt nicht nur in Fachkreisen immer wieder für hitzige Debatten: Ausrichtung, Lokalisierung und Einbindung in den Museumskomplex Österreichs und Wiens sind Gegenstand teils kontroverser Diskussionen. Seit Anfang 2015 ist der Zeithistoriker Oliver Rathkolb mit der Leitung des wissenschaftlichen Beirates des geplanten Hauses beauftragt worden und als solcher für die Erstellung des Museumskonzeptes verantwortlich. Beim Gastvortrag in Innsbruck präsentiert er eine "vorläufige Bestandsaufnahme" zur Entwicklung des Museumsprojektes.

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Dirk Rupnow, Universität Innsbruck, Institut für Zeitgeschichte

 

Oliver Rathkolb

Univ.-Prof. Mag. DDr. Oliver Rathkolb studierte Geschichts- und Rechtswissenschaft an der Universität Wien und ist seit 2008 Universitätsprofessor für Zeitgeschichte. Seit 2002 ist er als geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift "zeitgeschichte" tätig. Von 2008 bis 2012 stand er dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien vor. Zudem ist er Vorstandsmitglied der "Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte". In seinen Publikationen setzt sich Rathkolb mit der europäischern Geschichte des 20. Jahrhunderts, österreichische Zeitgeschichte, Nationalsozialismus und Rechtsgeschichte auseinander. Jüngste Veröffentlichungen sind "Europa und das Ende des Kalten Krieges" (2012) und "Die paradoxe Republik. Österreich 1945-2010" (2011).

    Foto: Universität Wien