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Forschungsaktivitäten am Arbeitsbereich Wasserbau sind den beiden Forschungszentren "Alpine Infrastructure Engineering" und "Compuational Engineering" zugeordnet.

Wasserbauliche Themenbereiche spielen innerhalb des Forschungszentrums „Alpine Infrastructure Engineering“ eine zentrale Rolle. Die Frage der Sicherheit des urbanen Raumes vor dem Wasser steht dabei mit an oberster Stelle. Für die Bestimmung und Beurteilung potentieller Hochwassergefahren ist eine ganzheitliche Betrachtung der Gewässereinzugsgebiete - darin spielt der alpine Raum die tragende Rolle - von entscheidender Bedeutung. Forschungsschwerpunkte mit dem Ziel der Effektivitäts- und Effizienzuntersuchung von Talsperren beziehungsweise Retentionsbecken als Teil aktiver Hochwasserschutzmassnahmen sind weiters essentiell. Auch die Erfassung von Hanginstabilitäten beziehungsweise die Erforschung von Strömungsvorgängen bei Lawinen- und Murgangereignissen  oder bei Wildbächen sind in diesem Zusammenhang als Themenschwerpunkt zu nennen.

Forschungszentrum "Alpine Infrastructure Engineering"

Das Forschungszentrum "Computational Engineering" umfasst all jene Themenbereiche, deren Erforschung und Weiterentwicklung auf eine verstärkte Miteinbeziehung von Hardware- und Softwareressourcen beruhen. Am Arbeitsbereich Wasserbau wird versucht, wasserbauliche Fragestellungen neben der konventionellen Betrachtungsweise, beispielsweise durch physikalische Modellversuche, verstärkt auch mit numerischen Methoden zu erforschen. Durch die ständige Weiterentwicklung der Rechenkapazitäten gewinnen Strömungsberechnungen mit numerischen Algorithmen und Methoden (Computational Fluid Dynamics) zunehmend an Bedeutung. Vorrangiges Ziel am Arbeitsbereich Wasserbau ist es, Forschung auf dem Gebiet der hybriden Modellierung zu betreiben. Die Ergebnisse und Erkenntnisse numerischer Simulationen werden dabei in das physikalische Strömungsmodell integriert. Des Weiteren wird versucht, die Methodik der numerischen Strömungsberechnung vermehrt auf geschiebeführende Flüsse, Murgänge und Lawinen anzuwenden.

Forschungszentrum "Computational Engineering"