Foto von Józef Niewiadomski

em. Univ.-Prof. Dr. Józef Niewiadomski

seit 1.10.2019 emeritiert

Institut für Systematische Theologie
Fachgebiet: Dogmatik
Karl-Rahner-Platz 1 A-6020 Innsbruck, Raum 149

+ 43(0)512/507-85263
jozef.niewiadomski@uibk.ac.at

Zur Person

Lebenslauf

  • geboren 1951 in Polen
  • Studium der Philosophie und Theologie an der Katholischen Universität in Lublin/Polen und an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck
  • 1975 Priesterweihe für die Diözese Lublin/Polen
  • zwischen 1979 und 1991 Assistent am Institut für Dogmatische und Ökumenische Theologie in Innsbruck
  • 1991-1996: Professor für Dogmatik an der Theologischen Fakultät in Linz
  • seit 1.10. 1996 Professor für Dogmatik an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck
  • seit März 2000 Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste
  • Februar 2001: Gastprofessor an der Dormition Abbey - Theologisches Studienjahr in Jerusalem
  • 28. Oktober 2002: Skowyra-Jubiläumspreis der Katholischen Universität in Lublin für wissenschaftliche Arbeit
  • Januar 2004 - Februar 2013: Dekan der Theologischen Fakultät Innsbruck
  • Februar 2004: Gastprofessor an der Dormition Abbey in Jerusalem
  • 11. Oktober 2009: Ernennung zum Botschafter der Friedensglocke des Alpenraumes (Arge-Alp)
  • 10. November 2016: Verleihung des Wissenschaftspreises für außergewöhnliche Forschungsleistungen der Stiftung Südtiroler Sparkasse
  • 25. Juni 2019 Verleihung des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse

Funktionen

... an der Theologischen Fakultät und an der Universität

  • von 01.01.2004 bis 28.02.2013 Dekan der Theologischen Fakultät
  • o. Univ.-Prof. für Dogmatik am Institut für Systematische Theologie
  • Mitglied der Leitung des Universitätslehrgangs: Master of Advanced Studies (MAS) of Communicative Theology am Institut für Praktische Theologie

... außerhalb der Fakultät

  • Medienseelsorger der Diözese Innsbruck
  • Sekretär der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie von 1998 bis 2001
  • Mitglied im Advisory Board von: Colloquium on Violence & Religion
  • Mitglied des Education Committee von "Imitatio: Integrating the Human Sciences"

... editorische Tätigkeiten

  • Chefredakteur der "Theologisch-Praktischen Quartalschrift" (Linz) von 1993 bis 1998
  • Mitherausgeber von: "The Bulletin of the Colloquium on Violence & Religion (Innsbruck) bis 1998
  • Mitglied im Editorial Board von: "Contagion. Journal of Violence, Mimesis and Culture" (Chicago)
  • Mitherausgeber der "Beiträge zur mimetischen Theorie" (Druck- und Verlagshaus Thaur/Lit-Verlag)
  • Gründer und Chefredakteur der Fakultätszeitung: Baustelle Theologie an der Fakultät Innsbruck (1998-2003)
  • Chefredakteur des Bulletin ET: Zeitschrift für Theologie in Europa von 1998 bis 2001
  • Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Editorial Board von: Roczniki Teologiczne: Dogmatyka (Katholische Universität Lublin/Polen)

Privat

Bilder:

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Lehre

Józef Niewiadomski

Sakrament, Institution, Amt.

Konturen einer Dramatischen Ekklesiologie

Gliederung der Vorlesung zur Ekklesiologie im WS 1999/2000

0. Prolegomena

Ernüchternde Erfahrung der Gegenwart: de ecclesia numquam satis: v.a. in den Massenmedien im Kontext der Skandalgeschichten und der Seufzer der Gläubigen: de ecclesia nunc iam satis!

Prognosen der Kulturtheoretiker und Religionssoziologen: vgl. R. Gronemeyer, Wozu noch Kirche? Berlin 1995: "Wenn am Jahresende 1999 die Champagnekorken knallen, dann geht ... auch das letzte christliche Jahrhundert zu Ende. Die Kirche blutet aus..."

demgegenüber:

  • der Traum von O. Dibelius (1926) vom Jahrhundert der Kirche
  • Vatikanum II und die Konstitutionen "Lumen gentium" und "Gaudium et spes"
  • das mysterium tremendum et fascinosum des organisierten Katholizismus

Struktur der Vorlesung:

Drei konzentrische Kreise

I.Proseminar zur dogmatischen Ekklesiologie und Amtstheologie:

"Sakrament, Institution, Amt" im Kontext einer methodologischen Metapher: Autobahnbild und dessen Logik (v.a. dogmengeschichtlicher Teil) = Basiswissen

II. Ängste und Hoffnungen der Menschen im Horizont ihrer Geschichte mit dem emphatischen Gott (v.a. biblischer Teil: Volk Gottes unterwegs ins Gelobte Land gerade am Ende des 20. Jahrhunderts versus Versuchung zur religiöser Unmittelbarkeit an Ort und Stelle)

III. Systematische Mosaiksteine: Konturen ekklesiologischer Vorstellungskraft

Präludium

Ausgangspunkt des dogm. Denkens

1. früher:

- Axiomatik der "Denzinger-Theologie":

Kompendium an Dogmen, Sentenzen

- Querhinweise zur Bibel, zu den

Kirchenvätern, scholastischen Autoren

- Abgrenzung zu den Gegnern

- Trennung zwischen der "dogmatischen Wahrheit" und pastoralen Tatsachen als Grundregel:

Dogmatik reflektiert die Grundsätze, Pastoraltheologie bemüht sich um die kontextuelle Anwendung

2. Situation nach dem Vatikanum II: Gaudium et spes//

- Notwendigkeit einer neuen dogmatischen Kultur

- Identifizierung mit den Menschen von heute/Emphatie:

primärer ekklesialer Grundvollzug >> weil Empathie Gottes mit den Menschen

- Jahrelange Fokussierung des theol. Denkens nach dem Konzil auf die biblischen und pastoralen Fächer (Dogmatik diente vielen als Negativfolie)

- Verlust des Gespürs für die Notwendigkeit des systematischen Rahmens in der Theologie

3. "Mein Selbstverständnis"

3.1 Ausgangspunkt: unsere gegenwärtige Welt:

3.1.1 Plausibilitäten der durch Markt und Medien//Werbung strukturierten "Alltagsautobahn" in der bürgerlichen Kultur

  • Erwartung der Leistung im Alltag// Hoffnung auf ein problemloses Ende (D. Rodman, Bad as I wanna be)
  • Das Leben als letzte Gelegenheit: Leistungs- und Erlebnisstreß; Beschleunigung durch das elektronische Zeitalter
  • Rechts- und Anspruchskultur für den Alltag (Spiritualität für den "Sonntag")

3.1.2 Diffuse Religiosität der durch Markt- und Medien strukturierten Kultur und der "versteckte" religiöse Anspruch: extra mercatum nulla vita/salus;

extra media nulla salus

  • Erwartung einer "unmittelbaren" Erfüllung von Hoffnungen und und Beseitigung von Ängsten >>

Instrumentalisierung der traditionellen Religionsgemeinschaften als Dienstleistungsunternehmen für individuelle Lebenshilfe zur besseren Bewältigung der Herausforderungen des modernen Lebens (Kirche als Psychosekte; "Johannes" von H. Körner)

  • Exkurs: W. Benjamin, Kapitalismus als Religion (1921):

Kapitalismus:

eine reine Kultreligion (ohne Dogmatik und Theologie);

Kult von permanenter Dauer;

kein entsühnender, sondern verschuldender Kult.

J. Hörisch: "Im durchkommerzialisierten Mediensystem hat der reife Kapitalismus kultisch zu sich selbst gefunden. Und das ist gut so."

Rituale einer durch Markt- und Medien strukturierten Gesellschaft (Talk-shows usw)

3.1.3 Ekklesiale Relevanz der modernen Medienkultur:

  • Die Markt- und Medienreligion (mit ihrer quasisakramental konstituierten Einheitswelt:

unterschiedlichste Sender in verschiedensten Ländern haben denselben Typus von Bildern und Geschichten) setzt sich erfolgreich an die Stelle traditioneller Religionsgemeinschaften; ihre Bilder und Geschichten strukturieren den Wahrnehmungshorizont der Jugend und entscheiden über die Standards dessen, was als rational, plausibel und wertvoll in unserer Welt zu gelten hat.

  • Diaspora-Situation der Kirche; das vorherrschende (konstantinische) Selbstverständnis und mögliche kirchliche Reaktionen>> Strategien:

Fundamentalismus,

Kirche als Dienstleistungsunternehmen und Psychosekte,

Sozialkritisches Christentum

3.1.4 Spannung zwischen der liberalen Mark- und Medienkultur und dem kirchlich vermittelten "Gott" : Abschied vom Traum des "Konstantinismus" und die Glaubenslogik gemäß Mi 4,5 (Im Kontext der Welt, des "theatrum historiae generis humani" GS 2 die Lebenskultur aus dem Glauben leben)

3.2 Jüdisch-christliche Tradition (biblische und dogmatische Kultur) als Maßstab zur Würdigung und Kritik der liberalen Kultur

>>Bekenntnis:

-Lange vor dem Markt und seinen Mechanismen und auch vor der medial strukturierten Welt ist "Gott" gewesen und er wird auch nach ihnen sein;

- seine Präsenz in der Welt kann nur zeichenhaft sein; das Zeichen par excellence stellt die Kirche dar:

Kirche als Sakrament der Selbstmitteilung Gottes >> LG 1 (DH 4101): Kirche (in Christus): Sakrament (Zeichen und Werkzeug)

für die Vereinigung mit Gott und

die Einheit der ganzen Menschheit >>

LG 48 (DH 4168): - durch den Hl. Geist ist die Kirche "allgemeines Sakrament des Heiles"/ "allumfassendes Heilssakrament" (universale salutis sacramentum); - als pilgernde Kirche gehört sie mit ihren Sakramenten und Einrichtungen dieser Weltzeit an

deswegen ist die kulturelle Versuchung zur "religiösen Unmittelbarkeit" an Ort und Stelle ein ambivalentes Phänomen

3.3 Fragmentarische Präsenz der jüdisch- christlichen Tradition in unserer Öffentlichkeit;

- Aufgabe der Systematik (Dogmatik):

die Fragmente aufzugreifen und einzubinden in den "Strom" der jüdisch-christlichen Tradition

- deswegen auch die narrativ-reflektierende Methode (sinnstiftende Erzählung + Reflexion im Kontext des "dramatischen Modells" -

zur wissenschaftstheoretischen Begründung und Einordnung vgl. R. Schwager, J. Niewiadomski u.a., Dramatische Theologie als Forschungsprogramm. In: ZKTh 118 (1996) v.a. 323-341.

Prüfungsliteratur. Lumen gentium;

S. Wiedenhofer, Ekklesiologie. In: Handbuch der Dogmatik 2. Hg. v. Th. Schneider, 47-154; F. J. Nocke, Preisterweihe. In: Ebd. 344-361,

J. Niewiadomski, Menschen, Christen, Priester. Dogmatische Überlegungen zur Amtsfrage auf dem Hintergrund der Diskussion über "kooperative Seelsorgemodelle. In ThPQ 143 (1995) 159-169.

J. Niewiadomski, Notwendige, weil not-wendende Diakonninenweihe. In: ThPQ 144 (1996), 33-348.

I. Basiswissen

Ekklesiologie und Amtstheologie im Kontext einer methodologischen Metapher - oder ein thematisch orientierter Ausflug in das dogmatische Proseminar

sinnstiftende Erzählung: Metapher der Wüstenwanderung am Ende des 20. Jh.s:

Autobahnbild und seine Logik

1. Normative Grenzsteine der christlichen Autobahn /biblischer, dogmatischer, rechtlicher, moralischer >> spiritueller Art

- Anzeige der Grenzen für den Weg, auf dem das Leben möglich ist

- Hauptversuchungen der akademischen Theologie:

"Leitplankenpflege" und "Leitplankendemontage" im Hinblick auf historisches Wissen

- Die Lehre der "leeren" Autobahn:

Wir können der Spannung zwischen der intensiven Forschung über die kirchliche Tradition und der erschreckenden Irrelevanz derselben im gesellschaftlichen (auch im kirchlichen) Alltag nicht entfliehen.

2. Stellenwert des Glaubensartikels im Credo: (das Apostolische Glaubensbekenntnis, DH 30, NR 911)

credo sanctam ecclesiam catholicam:

Explikation des Artikels:

credo in Spiritum sanctum

3. Traditionelle ekklesiologische "Grenzsteine"/Leitplanken und deren Funktion >> beachte: Ekklesiologie als Traktat gibt es erst seit der Reformationszeit: Abgrenzung

  • zu einer freien (nicht insitutionalisierten) Religiosität
  • zu alternativen Kirchen, die sich auch als Institutionen begriffen haben

3.1 Fokussierung biblischer Botschaft in diesem Kontext

>> Diskussion folgender Sachverhalte:

  • Gründung der Kirche durch Jesus und zwar im formalrechtlichen Sinn (als einer rechtlich festgelegten Institution)>> dicta probantia: Mt 16,18f.
  • Verhältnis zum Gottes Volk des Alten Testamentes: Substitutionsthese als "dogmatische" Voraussetzung selbst für die Auslegung von Röm 11
  • (Hierarchische) Verfassung der wahren Kirche: die fundamentale Bedeutung der Pastoralbriefe (Problembewußtsein: Strukturelemente der neutestamentlichen Gemeinden):

Timotheus und Titusbriefe kennen deutliche, als verbindlich hingestellte Struktur der Gemeinde; der Tenor der Argumentation lautet: Timotheus und Titus sollen sich um die Ordnung sorgen!

- Der freikirchliche Umgang: (auch Reformierte): es gibt keine theologische Legitimation der Normativität des Amtes; es stellt nichts anderes dar, wie jede andere soziale Struktur.

- Traditionelle Luth.-evang. Position: das Amt ist zwar normativ, nicht die konkreten Formen desselben: Träger des Amtes ist die Kirche selber;

- traditionelle kath. Position (Trient): Amtsstrukturen der Pastoralbriefe und darüber hinaus: Unterschied zwischen Bischof und Priester, sacerdotale Vollmacht des Priesters und die Einsetzung der Bischöfe und Priester (beim letzten Abendmahl) sei normativ;

- die moderate kath. Position gibt zu, daß es eine Entwicklung gab und die einzelnen Strukturen nicht von Christus stammen/ es war aber eine Entwicklung unter der Leitung des hl. Geistes - deswegen auch Normativität dieser Entwicklung.

3.2 Systematisierung patristischer Ansätze im Dienste derselben Logik (die Auseinandersetzung mit der Gnosis und der Frage der kirchlichen Einheit wurden als Antizipation der neuzeitlichen und modernen Probleme begriffen)

  • Cyprian von Karthago: "Gott kann der nicht zum Vater haben, der die Kirche nicht zur Mutter hat">> "Außerhalb der Kirche kein Heil!"
  • Substitution oder die verworfene Synagoge:

- Die diffamierende Sicht des Barnabasbriefes

- Die Positionen von Justin dem Märtyrer (geistiges und fleischliches Israel), Tertullian (zwei Völker-Lehre) Origenes (das Reich Gottes wurde den Juden genommen und den Christen gegeben, die Kirche sei aber die Tochter der Synagoge und Israel der älter Bruder der Kirche)

- Die Konzeption der Ablösung bei Augustinus (Abfall vom Glauben Abrahams, Verwerfung des Volkes Israel; der Name Israel kommt nun ausschließlich den Christen zu: Israel verus; Jude ein pejorativer Begriff; Synagoge und die Kirche eindeutig getrennt, auch wenn eine eschatologische Wiedervereinigung zu erwarten ist). Juden: "Zeugen ihrer Bosheit und unserer Wahrheit"

  • Ignatius von Antiochien (vor 170): "Jene Eucharistie gelte als zuverlässig, die unter dem Bischof oder einem von ihm Beauftragen stattfindet. Wo der Bischof erscheint, dort soll die Gemeinde sein, wie da, Christus Jesus ist, die katholische Kirche ist." (Brief an die Smyrnäer): >> die Frage des monarchischen Episkopates: "Frühkatholizismus"

Amt als Garant der Kirchlichkeit

> der erste Klemensbrief (96/97) gegen die Absetzung der bewährten Episkopen und Presbyter;

> Irenäus von Lyon (+202): gegen die geheime Traditionen, die Öffentlichkeit der apostolischen Lehre und die Amtssukzession >> vgl. Kanonfrage

> Hippolit von Rom (+235): Kirchenordnung: Bischöfe, Priester, Diakone die einander hierarchisch zugeordnet sind und durch Handauflegung geweiht werden (als Bischof werde nur der geweiht, der vom Volk gewählt wurde).

  • katholische Vielfalt der Bilder/Metaphern/Gleichnisse zur "decoratio" und theol.-spirituellen Vertiefung des klar abgegrenzten kirchlichen Weges: Kirche als Mysterium, als Abbild der Trinität; Braut und Leib Christi, Volk und Tempel Gottes, casta meretrix, mysterium lunae usw.
  • Martyrium als Zeugnis der Wahrheit

3.3 Segen und Fluch des Imperiums: Kirche im Kontext des konstantinischen Traums (Identität von Kirche und Reich/Staat/Gesellschaft):

beachte: radikale Kritik der Institution Kirche (v.a. der Katholischen) in der medial strukturierten Öffentlichkeit: vgl. hier: Präludium 3.1.3 (zugespitzt nach dem Motto: "Kriminalgeschichte des Christentums"); die durch diesem Impuls motivierte Forschung "verklärt" die biblische und vorkonstantinische Epoche der Kirche als mysteriums ("Freiheit statt Herrschaft") und vermag der Problematik: Kirche als Imperium nichts positives abzugewinnen.

3.3.1 Der Traum von der absoluten Einheit: Reich Gottes auf Erden >> das Römische Reich >> Kirche

  • Messianische Geschichtstheologie des Eusebius: Chiliasmus der "Kaiser-Theologie":

- Sieg Konstantins als Erfüllung alttestamentlicher Verheißungen

- Kaiser: Abbild des Universums, Nachahmung/Ikone des Logos-Christus

- Kaiser über der kirchlichen Lehre; Gottes Stellvertreter auf Erden (beachte: bereits Tertullian wies dem heidnischen Kaiser den zweiten Platz nach Gott zu; der Gedanke des Gottkaisertums schon im 3. Jh.)

  • Praktische Folgen:

Anordnungen gegen die Häretiker (Toleranz gegen die Heiden), Kirche und Reich sollten möglichst deckungsgleich werden, Bischöfe Beamte des Reiches, christliche Kirchen auf den heidnischen Tempeln, Kaiser: Beschützer (Herr) der Kirche (altkirchliche Konzilien, Glaubenssätze als staatliche Gesetze) >> damit aber das Symbol und auch Garant der Einheit

  • Staatskirche unter Theodosius I (380)

(vgl. später der cäsaropapistische Traum/ das theokratische Trauma der justinianischen Reform und die grundsätzlichen Folgen für die Orthodoxie >> nationale Kirchen, in denen die Religion oft im Dienste der Politik steht)

  • Lehramtliche Spuren:

die Bedeutung des Kaisers wirft die Frage des Ehrenprimates von Konstantinopel auf (Konzil von Konstantinopel 381: can 3; Chalcedon 451: can 28); die Zurückweisung dieser canones durch Rom (vgl. die spätere Problematik: ab dem 6. Jh. wurde im Osten dem Patriarchen von Konstantinopel der Titel "Ökumenischer Patriarch" zuerkannt, was Gregor I. als verabscheuungswürdig zurückwies >> Steigerung der Konflikte bis hin zur gegenseitigen Exkommunikation im Jahr 1054).

3.3.2 Der Schrecken des Zusammenbruchs und die Traumkorrekturen

  • Teilung des Reiches (395); Zusammenbruch von Rom (410) und der Untergang des Westreiches (476)

>> heidnische Deutungen: Rache der Götter für die Christianisierung des Reiches

  • Eindeutige augustinische Korrektur: Ekklesiologie anstelle des Chiliasmus (Abgrenzung gegen die "Schwärmer"): Zur fundamentalen Bedeutung von "De civitate Dei" im Westen >>

Annahme eines "Bruchs" innerhalb der geschichtlichen Entwicklung: Ende der Geschichte/der jüngste Tag/die Wiederkunft Christi bleiben Gott überlassen

Entmachtung Satans: Kein politisches Ereignis/ Bekehrung des Einzelnen (Taufe) >> kein "harmonischer" Übergang zwischen der Geschichte und der Vollendung

  • spirituelle augustinische Unterscheidungen zwischen

- civitas Dei (Gottesliebe) und civitas diaboli (Selbstliebe) >> civitas terrena

- Ecclesia ab Abel (Prädestinierte) > Ecclesia mixta (Kirche in der Geschichte im Kontext der civitas terrena > Kirche in der Vollendung ("ohne Runzel und Makel")

  • Folgen:

- ecclesia qualis nun est ist nicht identisch mit ecclesia quae futura est (gegen die Donatisten und deren Heiligkeitsvorstellung)

- ecclesia vera: vom Hl. Geist zusammengehalten (kann nicht untergehen im Kontext der politischen Ereignisse >> lebt aber unter den "normalen Umständen" im Horizont der ecclesia mixta: institutionalisiert!)

  • "Doppelgleisigkeit" der augustinischen Tradition im Hinblick auf die Unterscheidung zwischen Kirche und Staat (Reich): Wahre Kirche ist niemals identisch mit dem Staat >> wie steht es aber mit der Identität der ecclesia mixta und auch mit der Identität des heidnischen Staates (Gregor der Große: dieser ist nur von der Selbstliebe geprägt)?

3.3.3 Segen und Fluch der kirchlichen Macht

3.3.3.1 Gelasius I (492-496) und seine Lehre von den zwei Schwerter (DH 347)

Petrus erhält zwei Schwerter von Christus

das des Priesters >> es geht an den Bischof von Rom über

das des Königs >> es geht an den christlichen König

Folgen: Harmonie und Auseinandersetzungen um die Zuordnung von imperium et sacerdotium

3.3.3.2 Anspruch der fränkischen Könige, "westliche" Kaiser zu sein >> Einberufung der Synode in Frankfurt (794) durch Karl den Großen/ der Anspruch setzt sich nicht durch!

3.3.3.3 Kirchliche Autorität auf dem Weg zu weltlicher Macht "höherer Ordnung" >> Der Traum von einer fragmentarischen Einheit (der ecclesia mixta und des Staates)

  • "Dictatus Papae" (1075) vom Gregor VII:

Der Papst als Quelle universalen Rechtes (er kann neue Gesetzte erlassen, Bischöfe ein- und absetzen, Kaiser absetzen, Untertanen vom Treueeid entbinden, und über Rechtmäßigkeit von Synoden und Konzilien entscheiden)

  • 1132 : das erste päpstliche Konzil (Lateranum I)
  • theologische Begründungen:

- ratione peccati hat der Papst eine Vollmacht über Kaiser und Könige (im politischen Bereich)

- Konzeption der gratia capitis, die gleichermaßen die Einheit der Kirche nach innen (Einheit durch die Gnade) und außen (durch die Vollmacht des Amtes) begründet: die Menschheit Christi als alleinige Quelle der geschaffenen Gnade: über das Haupt der Kirche (caput ecclesiae - Christus) und dessen Stellvertreter (Papst) gelangt die Gnade über Bischöfe, Priester zum Volk (zu den Laien): >> Christomonismus der mittelalterlichen Ekklesiologie

extreme Folgen: vgl. Bonifaz VIII (1294-1303) : Unam Sanctam 1302: (DH 870-875; NR 429f.): Heilsnotwendigkeit der Unterwerfung unter den Papst (gilt für jede menschliche Kreatur):

"Clericis laicos" (1296): die Laien sind den Klerikern bitter feind

  • Die Ambivalenz der Kreuzzüge (Papst ruft die Kreuzzüge aus; kurzfristige und langfristige Folgen der Kreuzzüge)

3.3.3.4 Der Schrecken des Niedergangs und die Traumkorrekturen

  • "Exil von Avignon" (1309-1377);

das große abendländische Schisma (1378-1417)

  • >> Konzil von Konstanz (1414-1418): "Haec sancta" (NR 433): das Konzil als höchste Instanz in der Kirche;

Scheitern der nachfolgenden Konzilien (aufgrund der Uneinigkeit) aber auch Unfähigkeit des Papsttums zur Reform.

  • Traumkorrekturen in den Reformbewegungen versus reformatorische Traumata (vgl. der gegenwärtige Trend der "Verklärung" antiinstitutioneller - kirchenkritischer - Bewegungen) :

aufgrund des Erschreckens über die Korruption der institutionalisierten Kirche radikale Machtkritik und Preisgabe der Institution (auch im Kontext der neu diskutierten Frage nach der Sakramentalität des Ordo):

der radikale Traum eines Joachim von Fiore (die wahre Kirche der Mönche löst die korrupte Kirche der Kleriker auf); Franziskus (Armutsbewegung in der reichen, Gewaltlosigkeit in der gewaltkanalysierenden, ja gewaltprovozierenden Kirche; er will Laie bleiben, wenn er auch die Legitimität des Ordo nicht in Frage stellt; Diakonatsweihe des Franziskus als Versuch ihn in die Logik des Ordo einzubinden); die Franziskanischen Spiritualen (in der Linie des Joachim von Fiore: zur Kirche gehören nur die radikal armen), Wyclif (Rückgriff auf die augustinische Konzeption der ecclesia vera: Gemeinschaft von Prädestinierenden: dies sei Kirche >> radikale Kritik des hierarchischen Amtes >> auch der Papst kann ein Nicht-Prädestinierter sein vgl. DH 1158; NR 431), Huss (Unterordnung der amtlichen Logik unter die Frage nach subjektiven Heiligkeit der Amtsträger: ein sündiger Priester bringt das Sakrament nicht zustande: (DH 1262, NR 500); Calvin: Kirche als Gemeinschaft der Prädestinierten >> Genfer Kirchenordnung ( 1561) und das Trauma der Gottesrepublik von Genf;

Luther (CA: Kirche >> Versammlung der Gläubigen, in der das Evangelium rein gepredigt wird und die Sakramente gemäß dem Evangelium gespendet werden; das kirchliche Amt: ministerium verbi; Aufwertung der Wahrheit vom allgemeinen Priestertum (vgl. 1. Petr. 2,9 ) Depotenzierung der kirchlichen Amtsträger, Aufwertung der Fürsten>> "Bischöfe für die äußere Angelegenheiten" >> Versuchung zur Unterordnung der Religion unter die Politik).

3.3.4 Ambivalenz der tridentinischen Reform:

  • Besiegelung der Abendländischen Kirchenspaltung;
  • Klares Kirchenbild

Das Bild von Turrecrema: Gemeinschaft der Gläubigen, die im Glauben und im Gehorsam gegenüber dem apostolischen Stuhl verharren >>

spätere Differenzierung durch R. Bellarmis SJ:

Kirche als ecclesia militans: Versammlung der Menschen, die den gleichen Glauben bekennen, durch die gleichen Sakramente verbunden werden und unter der Leitung der legitimen Hirten (besonders des römischen Papstes) stehen.

Ausgeschlossen bleiben: Ungläubige, Häretiker, Exkommunizierte, Schismatiker und Katechumenen (Kirche sei so sichtbar, wie die Republik Venedig).

  • Klare Konzeption des Ordo:

Ordo vom Priestertum her gedacht; Priestertum vom Opfer her (DH 1764, NR 706 vgl. auch jeweils die entsprechenden canones); die sieben Weihen (DH 1765, NR 707); character (1767, NR 709) >> vgl. die thomasischen Unterscheidungen zwischen der aktiven und passiven Befähigung zum Gottesdienst); hierarchische Verfassung des Ordo ("wie ein geordnetes Kriegsheer) (DH 1767, NR 710); Stellenwert des Bischofs (DH 1768, NR 711) << vgl. die scholastischen Unterscheidungen von "potestas iurisdictionis" und "potestas ordinis"; von "in persona Christi" und "in persona ecclesiae"

  • Religionskriege /cujus regio ejus religio
  • Missionierung im Kontext des Kolonialismus (der katholischen, aber auch der evangelischen Staaten)
  • Der Verlust des Kirchenstaates und die verpaßte Chance zum radikalen Aufwachen aus dem konstantinischen Traum
  • Vatikanum I: der Primat und die Unfehlbarkeit des Papstes (DH 3050-3074, NR 436-454)

Absicht des Konzils, eine umfassende Ekklesiologie zu entwickeln (zum geistigen Hintergrund vgl. die ironische "Zusammenfassung" der ekklesiologischen Tendenzen, die die Kirche auf die Hierarchie fixieren durch J.A. Möhler bereits im Jahre 1823: "Gott schuf die Hierarchie, und für die Kirche ist nun bis zum Weltende mehr als genug gesorgt" und J. H. Newman im Jahr 1859: Der laienstand als Ganzes blieb seiner Taufgnade treu >> und hat die Kirche - im Kontext des Arianismus - gerettet)

Entwurf der nicht verabschiedeten Konstitution über die Kirche

NR 388: der Wille Christi seine Religion so der von ihm gestifteten Gemeinschaft zu verbinden, daß es außer ihr keine wahre Religion Christi gäbe.

NR 389: die geistige und übernatürliche Gemeinschaft trete nach außen in Erscheinung: das sichtbare Lehramt legt öffentlich vor, was zu glauben und zu bekennen ist; das sichtbare Priesteramt leitet und besorgt die sichtbaren Geheimnisse Gottes; das sichtbare Hirtenamt ordnet die Einheit der Glieder untereinander und leitet das öffentliche Leben; der sichtbare Leib der Kirche umfaßt auch die Sünder.

NR 369: Außerhalb der Kirche kann niemand gerettet werden (ausgenommen jene, die in unüberwindlicher Unwissenheit über Christus und seine Kirche leben).

NR 394: Kirche nicht eine Gemeinschaft von Gleichgestellten >> eine Gemeinschaft von Ungleichen: Kleriker und Laien; die einen haben die Vollmacht zum Heiligen, Lehren und Leiten, die anderen nicht.

Primat im Konzil:

DH 3058 NR 443: Vorrang der Rechtsbefugnis (nicht nur Ehrenprimat) über die gesamte Kirche beim Petrus nach dem Willen Christi; der Bischof von Rom als Nachfolger Petri in diesem Vorrang.

DH 3060; NR 445: Vorrang der ordentlichen Gewalt der römischen Kirche über alle andere Kirchen; die Gewalt des römischen Bischof ist unmittelbar (von Christus) >> Hirten und Gläubige jeglichen Ritus und Rangs verpflichtet zur hierarchischen Unterordnung (in Sachen des Glaubens und der Sitten, der Ordnung und Regierung der Kirche).

Unfehlbarkeit im Konzil:

DH 3065; NR 449: die höchste Lehrgewalt im Primat eingeschlossen

DH 3069f.; NR 451: das Lehramt zur Bewahrung und Auslegung des Glaubensgutes

DH 3074; NR 454: Bei endgültigen Entscheidungen des römischen Bischofs (ex cathedra) über Glauben oder Sitten besitzt er jene Unfehlbarkeit, mit der Christus seine Kirche ausgerüstet sehen wollte.

Zur Interpretation beachte v.a. daß diese Entscheidungen eine polemische Spitze gegen den Gallikanismus bilden:

(vgl. Erklärung des französischen Klerus von 1682 von Bousset formuliert:

- die Gewalt über geistliche und auf das ewige Heil bezügliche Dinge, nicht aber über die bürgerlichen und zeitlichen bei Petrus und seinen Nachfolgern;

- Könige und Fürsten sind nach göttlicher Anordnung keiner kirchlichen Gewalt in weltlichen Dingen unterworfen, können von ihr nicht abgesetzt werden, genauso wie die Untertanen nicht vom Treueid entbunden werden können;

- auch in Sachen des Glaubens ist das Urteil des Papstes nicht unabänderlich, wenn nicht die Zustimmung der Kirche hinzutritt).

  • Reaktion auf das Vatikanum I: Bildung der Altkatholischen Kirche

1871: Katholikenkongreß in München >>

Bekenntnis zu der alten Verfassung der Kirche:

- Bischöfe leiten die Einzelkirchen unmittelbar und selbständig;

- Widerspruch gegen den juridischen Primat im Namen der tridentinischen Beschlüsse (der göttlich gestifteten Hierarchie von Bischöfen, Priestern und Diakonen) und Bekenntnis zum Primat, wie er in der alten Kirche anerkannt war; - Anstrebung der Reform in der Kirche, die "die berechtigten Wünsche des katholischen Volks auf verfassungsmäßig geregelte Teilnahme an den kirchlichen Angelegenheiten erfüllen werde, wobei ... die nationalen Anschauungen und Bedürfnisse Berücksichtigung finden können".

  • 1875: Kollektiverklärung des Deutschen Episkopates

(als Antwort auf den Vorwurf von Bismarck, die Bischöfe wären nur Beamte des Papstes, ihre Verfassungstreue sei anzuzweifeln) DH 3112-3117; NR 455-458:

- der Bischof von Rom ist nicht Bischof irgendeiner anderen Stadt oder Diözese; - er ist Oberhaupt der ganzen Kirche und hat darüber zu wachen, daß jeder Bischof im ganzen Umfang seines Amtes seine Pflicht erfülle;

- Vatikanum I bietet keinen Grund für die Behauptung, der Papst sei ein absoluter Souverän geworden, mehr als irgendein absoluter Monarch in der Welt;

- es ist ein Mißverständnis zu glauben, die bischöfliche Jurisdiktion sei in der päpstlichen aufgegangen und Bischöfe nur Werkzeuge des Papstes seien.

  • Fazit:

Die Bindung des Katholizismus an das päpstliche Amt verhindert (längerfristig betrachtet) die Unterordnung der Kirche unter die nationalen Interessen, verhindert aber gleichzeitig (v.a. im Kontext der Umbrüche des 19.Jh.s) eine kreative Auseinandersetzung mit dem modernen Welt.

  • Leo XIII: Von der societas perfecta zum corpus mysticum/ Enzyklika Satis cognitum (1896)

3.3.5 Exkurs:

Kulturprotestantismus: die These von R. Rothe (1870) über die Auflösung der Kirche in den Staat; die Konzeption von R. Sohm (1887): wo Christus ist, da ist Kirche, es bedarf weder des Priestertums, noch einer rechtlichen Verfassung; der natürliche Mensch widerstrebt der Freiheit des Evangeliums>> aus diesem Antrieb ist der Katholizismus entstanden; A. von Harnack, "Wesen des Christentums" (1900): die Lehr- und Gesetzeskirche ("Katholizismus") ist im Kampf gegen den Gnostizismus entstanden, hat viel von ihrer Freiheit eingebüßt>> individualistische Konzeption der Botschaft vom Reich Gottes.

3.3.6 Sackgasse des Antimodernismus (in den Fragestellungen und auch in den Antworten)

  • Tragödie von A. Loisy: L´Évangile et l´Église (1902):

Gegen Harnack eine Apologie des Katholizismus: "Der katholischen Kirche die ganze Entwicklung ihrer Verfassung zum Vorwurf zu machen, hieße ihr ihre Existenz vorwerfen"; "im Evangelium Jesu fand sich ein Ansatz sozialer Gliederung vor"; "das Reich Gottes sollte Gesellschaftsform annehmen"; "Jesus hatte das Reich angekündigt, und dafür ist die Kirche gekommen. Sie kam und erweiterte die Form des Evangeliums"; "Das grundlegende Prinzip des Katholizismus hat doch niemals aufgehört das Prinzip des Evangeliums zu sein".

Exkommunikation von Loisy>>

  • "Modernismus": eine durch das Lehramt konstruierte "Häresie":

Lehramtliche Verkürzungen auf dem Hintergrund des Bildes der "societas perfecta" in der Atmosphäre einer "belagerten Burg": "Pascendi dominici gregis" von Pius X (1907) DH 3475-3500; "Lamentabili" (1907): DH 3401-3466, NR 395-401>> Antimodernisteneid 1910: DH 3537-3550.

3.3.7 Neuaufbrüche:

  • Katholische Aktion: Laienapostolat als participatio/collaboratio an der Sendung der Hierarchie (Pius XI).
  • Pius XII: Mystici corporis (1943) DH 3800-3822, NR 402407:

der organische Aufbau des Leibes Kirche beschränke sich nicht allein auf die Stufenfolge kirchlicher Ämter; neben der institutionellen, auch charismatische Seite der Kirche

  • Theologische Neuansätze:

R. Guardini, Vom Sinn der Kirche (1922): Die Kirche erwacht in den Seelen>> die Gemeinschaft der Kirche ist wesentlich persönlichkeitsbezogen und die christliche Persönlichkeit richtet sich wesentlich auf die Gemeinschaft.

K. Rahner (1904-1984): Kirche als Ursakrament>> die eine und bleibende, zeichenhafte, inkarnatorisch strukturierte Präsenz des Heiles Christi.

3.3.8 Exkurs: Barmer Theologische Erklärung (1934) gegen den Nationalsozialismus (als Antwort auf die "Deutschen Christen"): Wir verwerfen die Lehren: außer und neben dem Wort Gottes gäbe es noch andere Ereignisse und Mächte, die als Offenbarung anzuerkennen wären; es gebe Bereiche im Leben in denen wir nicht Jesus Christus, sondern anderen Herren zu eigen wären; die Kirche dürfe die Gestalt ihrer Botschaft und ihrer Ordnung ihrem Belieben oder dem Trend überlassen (vgl. schon den Text von D. Bonhoffer über den Arierparagraph in der Kirche von August 1933)

4. Kirche als Sakrament

Johannes XXIII: Gaudet Mater Ecclesia (1962)

universaler Heilswille Gottes; Kirche im Dienst der Einheit der ganzen Menschheit; Zurechtweisung der Unglückspropheten Aufgabe: nicht nur den kostbaren Schatz bewahren, sondern auch einen "Sprung nach vorne" wagen.

4.1 Lumen Gentium (21.11.1964) DH 4101-4179; NR 408-424; 462466.

  • I: Mysterium der Kirche

1. Christus: das Licht der Völker; seine Herrlichkeit widerscheint auf dem Antlitz der Kirche; Kirche als Sakrament: Zeichen und Werkzeug für die Vereinigung mit Gott und die Einheit der ganzen Menschheit

2-4: Mysterium der Kirche vom Mysterium der Trinität her: Kirche als das von der Einheit des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes her geeinte Volk.

5. Gründung der Kirche als Prozeß (nicht mehr die Logik der dicta probantia)

6. Biblische Bilder zur Beschreibung des Wesens der Kirche

7. Kirche als Leib Christi (Vielfalt der Glieder-Einheit des Leibes; Haupt des Leibes: Christus; Gleichgestaltung aller; die Seele des Leibes: Hl. Geist)

8. Kirche als Komplexe Wirklichkeit (hierarchisch strukturierte Gesellschaft und Leib Christi) ist verwirklicht ("subsistit" nicht "est") in der Katholischen Kirche; sie ist heilig und stets der Reinigung bedürftig

  • II. Das Volk Gottes (vorgeordnet der Hierarchie)

9. Gott heiligt die Menschen nicht einzeln, sondern in Gemeinschaft: Zu aller Zeit und in jedem Volk (nicht eine partikuläre Kultur)

10. Das gemeinsame Priestertum als Grundlage der Gemeinschaft (das hierarchische Priestertum und das gemeinsame unterscheiden sich zwar dem Wesen - und nicht bloß dem Grade nach, dennoch sind sie einander zugeordnet: die Logik der Zuordnung und nicht der Trennung!

11. Volk Gottes und die Sakramente (vgl. Vl über die Sakramente)

12. Anteil des Volkes Gottes am prophetischen Amt Christi: es kann nicht irren>> sensus fidelium

13. Volk Gottes: ein einziges (über die ganze Welt, durch alle Zeiten hin); Verhältnis zu den Einzelvölker und den Teilkirchen;

Neubestimmung der katholischen Einheit: Berufung aller Menschen zum Gottesvolk, das den allumfassenden Frieden bezeichnet und fördert: von daher: die gestufte Zugehörigkeit zur Kirche>> kein Entweder - Oder (wie bei Bellarmin).

14. "extra ecclesiam nulla salus". Neu: Voraussetzung der Gewissensüberzeugung; Gestufte Zugehörigkeit zur Kirche: volle Eingliederung: Glaubensbekenntnis, Sakramente, kirchliche Leitung.

15. Zuordnung der Nicht-katholischen Christen: Betonnung der Verbindungspunkte; Zuerkennung des kirchlichen Charakters

16. Zuordnung der Nichtgetauften: Juden, Muslim, die an den unbekannten Gott glauben, Atheisten

17. Verkündigungsauftrag der ganzen Kirche (nicht nur der Hierarchie)

  • III: Hierarchische Verfassung der Kirche (erst nach dem "Volk Gottes")

18. "sacra potestas" im Dienste der Brüder; der Sinn: das sichtbare Prinzip und Fundament der Einheit

19,20. "göttliche Einsetzung" der Bischöfe: Christus setzte die Apostel als Kollegium ein, Fortsetzung dieser Sendung bis zum Ende der Welt; Bischof: Lehrer, Priester, Leiter.

21. Bischofsweihe als Fülle des Weihesakramentes und Ursprung der Vollmacht (vgl. Trient: Fülle des Sakramentes: Priesterweihe, da Weihe vom Opfer her verstanden); Bischof von der umfassenden Verkündigung her.

22. kollegiale Beschaffenheit des Episkopates (Spannung bei der Bestimmung der höchsten und vollen Gewalt über die ganze Kirche)

23. Einzelbischof: Prinzip und Fundament der Einheit in der Teilkirche

24. Sendung der Bischöfe: direkt vom Herrn, Kanonische Sendung durch den Papst (vgl. Ostkirche)

25. Bischof als Lehrer (Lehramt)

26. Bischof als Priester (Eucharistie: wo Eucharistie dort Kirche)

27. Bischof als Leiter: sacra potestas>> eigene (nicht delegiert vom Papst); ordentliche (nicht außerordentliche), unmittelabare (direkt vom Christus); Bischöfe nicht Stellvertretter des Papstes

28,29. Differenzierungen des Ordo: Abstufungen: Priester (Verkündigung des Wortes, Hirtendienst, Feier des Gottesdienstes>> unter der Autorität des Bischofs heiligen und leiten sie den "ihnen zugewiesenen Anteil der Herde des Herrn"), Diakon (nicht zum Priestertum, sondern zur Dienstleistung); vgl. Trient und die 7 Stufen.

  • IV: Laien

31. Definition des Laien: Taufe, Zugehörigkeit zum Volk Gottes, dreifache Teilhabe am Amt Christi, Sendung

32. "wahre Gleichheit" aller Gläubigen (vgl. die Kirche eine Gemeinschaft von Ungleichen)

33. Apostolat der Laien: Teilhabe an der Sendung der Kirche selbst (anders als Pius XI: Kath. Aktion): Alle Gläubigen sind Nachfolger der Apostel, Sendung der Laien nicht reduzierbar auf die Sendung der Bischöfe; Mitarbeit an der Sendung der Hierarchie

34. Priesterlicher Charakter des Laienapostolates (die Laien sind Christus geweiht und mit dem Hl. Geist gesalbt) >> vgl. den mittelalterlichen Unterschied zwischen aktiver und passiver Befähigung zum Gottesdienst.

35. Prophetischer Charakter (Zeugnis im Alltag, auch (hauptamtliche) Verkündigung.

36. Königlicher Charakter (Freiheit, Gerechtigkeit)

37. Verhältnis Laie-Hierarchie:

das Recht auf Predigt und Sakramente; die Pflicht zur konstruktiven Mitarbeit

Gehorsam; Anerkennung der Würde und Verantwortung der Laien

  • V: Allg. Berufung zur Heiligkeit

39. Kirche unzerstörbar heilig, daher: Berufung aller zur Heiligkeit

40. Legitimation durch die Bergpredigt!! (früher: Stand der Gebote, Stand der Räte): seid vollkommen.

41. Verschiedene Arten der Berufung zur Heiligkeit: (Bischöfe, Priester, Diakone, Eheleute und Eltern, Witwen und Unverheiratete, Arme, Schwache, Kranke....)

42. Grundprinzip der Heiligkeit: Liebe (Hl. Geist)

  • VI: Ordensleute

43. Evangelische Räte: eine göttliche Gabe

Ordensstand (kirchenrechtlich: kein eigener Stand)

44. Berechtigung des Sonderweges (Gelübde), doch Zuordnung der ganzen Kirche

45. Hierarchie soll die Orden weise lenken

46. Verzicht darf die menschliche Entfaltung nicht beeinträchtigen

VIII. Der endzeitliche Charakter der pilgernden Kirche

48. durch den Hl. Geist ist die Kirche allgemeines Sakrament des Heiles, als pilgernde Kirche gehört sie mit den Sakramenten und Einrichtungen dieser Weltzeit an

49. Einheit der irdischen und himmlischen Kirche (communio sanctorum: Beispiel, Fürbitte); sichtbar in der Liturgie

  • VIII: Maria

53. Überragendes und völlig einzigartiges Glied der Kirche

55-59 Ihre Rolle in der Heilsökonomie: kein passives (von Gott benutztes) Werkzeug, sondern Mitwirkung im freien Glauben und Gehorsam (Voraussetzung dafür: Maria vom ersten Augenblick sündenrein); ihr Mitgehen mit Jesus bis Pfingsten; 60,61: Maria und die Kirche: großmütige Gefährtin (socia)

62: Fürbitterin, Verehrung (vgl. die Bemühungen um das Dogma der Miterlöserin); 65: in Maria ein Bild der Kirche in der Vollendung

4.2 Andere zukunftsweisende ekklesiologische Wegweiser ("Leitplanken") des II. Vatikanums/

  • "Unitatis redintegratio" (21.11.1964) - Ökumenismusdekret

DH 4188f (3): - Elemente oder Güter, aus denen die Kirche erbaut wird, auch außerhalb der sichtbaren Grenzen der kath. Kirche

- die getrennten Kirchen und Gemeinschaften sind nicht ohne Bedeutung im Geheimnis des Heiles

(4) - alles was der Geist in den Herzen der getrennten Brüder wirkt, kann auch zu unserer eigenen Auferbauung beitragen (beachte die Folge: Ökumene kann deshalb nicht einfache Rückkehr zur kath. Gestalt sein)

DH 4192 (11) : - Rangordnung, oder "Hierarchie" der Wahrheiten innerhalb der katholischen Lehre

  • "Nostra aetate" (28.10.1965)

DH 4198 (4): Vielfältige Verbindung zum "Alten Bund": - Anfänge des Glaubens und der Erwählung bei den Patriarchen, Mose, Propheten; - Alle Christgläubigen als Söhne Abrahams eingeschlossen in die Berufung dieses Patriarchen; - Anstatt Substitution: Röm 11,17-24: die Wurzel des Alten Bundes>> die Heiden: wilde Schößlinge; Abschied von der Gottesmord- und exklusiven Kollektivbeschuldigung der Juden.

  • "Apostolicam actuositatem" (18.11.1965): Laiendekret

(3) Pflicht und Recht der Laien zum Apostolat kraft der Vereinigung mit Christus, dem Haupt >> sie werden vom Herrn selbst mit dem Apostolat betraut;

- Zum Vollzug dieses Apostolates: besondere Charismen.

  • "Dignitatis humanae" (7.12.1965): Religionsfreiheit

DH 4240 (2): - menschliche Person hat das Recht auf religiöse Freiheit, das auf die Würde der menschlichen Person selbst gegründet ist.

- Freiheit von jedem Zwang von seiten Einzelner, wie gesellschaftlichen Gruppen.

- im religiösen Dingen darf niemand gezwungen und gehindert werden gegen sein Gewissen zu handeln.

(2) Dies ist der Weg Christi und der Apostel: - diese Lehre wurde im Laufe der Zeit bewahrt und weitergegeben, auch wenn es im Laufe der Geschichte "eine Weise der Handelns vorgekommen ist, die dem Geist des Evangeliums wenig entsprechend, ja sogar entgegengesetzt war".

  • "Gaudium et spes" (7.12.1965): Pastoralkonstitution

DH 4301f (1f) Empathie als ekklesialer Grundvollzug; Ausrichtung auf die gesamte Menschheitsfamilie

DH 4340 (40): Grundlage des Dialogs zwischen der Kirche und Welt in der Anthropologie (die gemäß GS 22 auf die Christologie hingeordnet bleibt >> Christus: "homo perfectus").

DH 4342 (42): Anerkennung, Unterstützung und Förderung des Wahren, Guten und Gerechten, das sich die Menschheit in den verschiedenen Institutionen geschaffen hat.

DH 4343 (43): Weltengagement: eine Konsequenz des Evangeliums (Infragestellung des 2-Stock-Werk-Modells in der Gnadenlehre).

DH 4344 (44): Die Kirche selbst verdankt sehr viel der Geschichte und Entwicklung der Menschheit

  • Fazit:

Vision einer Kirche geprägt nicht durch die Logik der Gegenüberstellungen und Abgrenzungen (vgl. die traditionelle antireformatorische ekklesiologische Logik), sondern der Identifikationen >> das daraus entspringende kreative Potential, aber auch das Problem der Identität (vgl. das Dilemma vom Erzbischof Lefebvre)

4.3 Lateinamerikanische Entwicklung: Auf dem Weg zur Identifikation mit den Armen

  • Medellin (1968) (beachte den Impuls der Enzyklika von Paul VI: Populorum progressio aus dem Jahr 1967>> vgl. Gnadenlehre):

DH 4496 (14,8) die Kirche Lateinamerikas: solidarisch mit den Armen; Bischöfe wollen sich den Armen nähern, aber auch das Gewissen zur solidarischen Verpflichtung mit den Armen schärfen

(15,10)- Basisgemeinschaften als der Ort, and em das Leben der Gemeinschaft zu dem der Christ aufgerufen wird, stattfindet: "Gemeinschaft an Ort oder in der Umgebung, die der Wirklichkeit einer homogenen Gruppe entspricht und eine solche Dimension hat, daß sie die persönliche brüderliche Begegnung unter ihren Mitgliedern erlaubt".

- Basisgemeinschaft als Kernzelle kirchlicher Strukturierung und Quelle der Evangelisierung

  • Puebla (1979):

(1145-1162) - die Entwicklung seit 1968 erlaubte, das evangelisatorische Potential der Armen zu entdecken.

DH 4632: Vorrangige Option für die Armen (und die Jugend: DH 4635)

- Notwendigkeit der Überprüfung kirchlicher Strukturen und des Lebens (besonders der Pastoralträger) >> Forderung nach einem einfachen Lebensstil und dem völligen Vertrauen auf den Herrn

4.4 Evangelii nuntiandi: Paul VI (1975)

(60): - Evangelisieren: zutiefst kirchliches Tun: der einfachste Prediger, Katechet, Seelsorger vollzieht - selbst wenn er ganz alleine ist - einen Akt der Kirche (weil: Verbindung mit der Sendung der Kirche);

- Teilkirchen >> konkrete Gestalt der Universalkirche: eine bestimmte konkrete Menschengruppe, die eine bestimmte Sprache sprechen, einem kulturellen Erbe verbunden sind, einer Weltanschauung, einer geschichtlichen Vergangenheit und einer bestimmter Ausformung des Menschlichen;

- Universalkirche nicht Summe, oder lockerer Zusammenschluß von Teilkirchen > Berufung und Sendung der Universalkirche in verschiedenen Kulturräumen, sozialen und menschlichen Ordnungen verschiedene Erscheinungsweise und äußere Ausdrucksformen anzunehmen.

4.5 Johannes Paul II. und der theologische Fokus seiner Sozialenzykliken (vgl. Gnadenlehre): Kirche im Kontext der totalitären Weltanschauung des liberalen Marktes.

II. Volk Gottes unterwegs

Ängste und Hoffnungen der Menschheit im Horizont ihrer Geschichte mit den emphatischen Gott; biblischer Teil: (das eine) Volk Gottes unterwegs ins Gelobte Land gerade am Ende des 20. Jahrhunderts versus Versuchung zur religiösen Unmittelbarkeit an Ort und Stelle.

Literatur:

zum dramatischen Verständnis der Sammlung vgl.:

R. Schwager, Ekklesiologie (Skriptum) 5-11.

Zu den dramatischen Aspekten der Ekklesiologie:

J. Niewiadomski, Herbergsuche. Münster/Thaur 1999, 197-217 und dann 133-147.

Zu den Grenzen ekklesiologischer Vorstellungskraft vgl.

J. Niewiadomski, Global village und Weltkirche. In: ThPQ 148 (2000), 25-32

Systematisierende Zusammenfassung der Literatur:

1. Dramatische Ekklesiologie: Prolog

erste sinnstiftende Erzählung: die Lebenslust der biblischen (Patriarchen-) Tradition (nachzulesen in: J. Niewiadomski, Herbergsuche 47-49)

Bedürfnisorientierte Logik (primäre menschliche Bedürfnisse) als logischer und biographischer Zugang zur Beschreibung der Geschichte Gottes mit der Menschheit auch im Kontext der Frage nach der Kirche -

vgl. GS 9 - profundior et universatior appetitio);

"soteriologischer Grundzug" der Geschichte - eine "weltliche", konfliktgeladene - deswegen auch die Vision der Menschheit oft in Frage stellende - Soteriologie;

der "Mehrwert" der Anwesenheit Gottes: er ersetzt den Lebensraum nicht, "verwandelt" ihn aber:

"unaufdringliche, anonyme Gegenwart Gottes im Alltag" (der Lebensraum wird zur Kultur, der Mensch zum Menschen: "Qualität aufgrund einer Relation)

erster systematischer Ertrag:Die nachkonziliare Ekklesiologie ortet die "Kirche" ohne das Gefühl von Ressentiment innerhalb der modernen (auch der durch Markt- und Medien strukturierten) Welt (und zwar in der Tradition des Vatikanum II: Kirche als Zeichen und Werkzeug der Einheit der Menschen untereinander und der Einheit mit Gott). Ein anthropologischer Vertrauensvorschuss ist für diese Ekklesiologie (logisch) unverzichtbar. Im Horizont des sich in die Geschichte inkarnierenden Gottes ist es zuerst er selber, der immer wieder die Einheit mit den Menschen herstellt und so die Zukunft garantiert, aber auch die "Letztverantwortung" trägt; wir sind nicht die letzten Partisanen!

Im Horizont des emphatischen Gottes ist damit die Lebensbejahung der entscheidende Grundvollzug der Existenz; banal ausgedrückt: es geht gerade in der Kirche um Menschen, die es sich leisten können so zu sein, wie sie sind.

zweite sinnstiftende Erzählung:seelsorgerliche Nuancen der biblischen Führungskultur durch die Wüste (nachzulesen in Herbergsuche 201- 216)

(das dogmatische Problem des gemeinsamen Priestertums innerhalb der modernen Welt) Mose als Prototyp des Christen:

er ist einer vom wandernden Volk, setzt sich aber auch ab (verkehrt mit dem Herrn vom Angesicht zu Angesicht, erfleht und bewirkt Segen für seine Mitmenschen, hat einen Auftrag und er versagt. Er darf auch versagen)

zweiter systematischer Ertrag:Christsein in der Gemeinde ist deshalb mit dem Lebensvollzug gleichzusetzen und kann (im Kontext der seelsorgerlichen Logik) letztendlich als Repräsentatio Christi in unserer Welt beschrieben werden: ja sogar als Handeln in persona Christi aufgrund der Tauf- und Firmgnade

Die Dimensionen dieses Handelns:

- alle Christen haben Anteil am Priestertum Christi - Lebenshingabe im Tun und Ergehen: im Gebet und apostolischen Unternehmungen, durch die dem Menschen jeweils entsprechende Lebensform, durch Arbeit und Erholung, durch die Lasten des Lebens.

- alle Christen haben Anteil am prophetischen Amt Christi: Glaubenssinn des Volkes (ideologiekritische Dimension im Hinblick auf die Welt, aber auch im Kontext der kirchlichen communio selbst), prophetische Dimension: Evangelisation durch Zeugnis des Lebens und durch das Wort (alle Christen haben die Möglichkeit dies auch vollberuflich zu tun).

- alle Christen haben Anteil am königlichen Amt Christi: königliche Freiheit im Tun (Gestaltung der Welt) aber auch im Ergehen: die Möglichkeit des Scheiterns: vgl. der König am Kreuz.

2. Dramatische Ekklesiologie: 1. Akt

Katholische versus freikirchliche (aus der Versuchung zur religiösen Unmittelbarkeit lebende) Strukturen:

Sinnstiftende Erzählung:ordnungsstiftende Nuancen im Kontext der biblischen Führungskultur durch die Wüste (nachzulesen in: Herbergsuche 56f).

Ordnung im Kontext der Übereinstimmung der Wünsche;

Ordnung durch Grenzziehung: vgl. die Etymologie von "decidere": (den Kopf vom Rumpf lösen) >> Entscheidung

dritter systematischer Ertrag:Die soziologische Notwendigkeit des Ordo ergab und ergibt sich vor allem aus der Frage nach der Einheit und der Leitung der Gemeinde. Wo die Leitung der Gemeinde nicht ausgeprägt ist, werden Spannungen durch Trennungen gelöst, was niemals der katholische Weg war.

Aus dieser soziologischen Notwendigkeit müßten katholischerseits die theologischen Gründe für eine sakramentstheologische Dimension entwickelt werden. Diese darf nicht gegen die soziologische Ebene ausgespielt werden. Das würde dem Grundanliegen des Konzils, Kirche als Sakrament in der modernen Welt zur Sprache zu bringen, widersprechen. Vielmehr muß sie diese (nach dem katholischen Prinzip: gratia supponit naturam et perficit illam) voraussetzen. Die amtstheologische Frage könnte demnach folgendermaßen umschrieben werden: Vom soziologisch Notwendigem zum theologisch Not-wendenden.

Erster Schritt dazu:

vierter systematischer Ertrag: (aus dem dogmengeschichtlichen Teil)Das hierarchische Amt war und ist (primär) ein Dienst an der Kirche, die selbst eine Gemeinschaft von Priestern, Propheten und Königen (das Volk Gottes/communio) ist. Bei allen geschichtlich sich wandelnden Formen dieses Amtes ist es der Gedanke der Einheit dieser Gemeinschaft, der sich als Grund für ein der Gemeinde gegenüber gestelltes Amt durchhält. Mit dieser Gegenüberstellung muß die grundsätzliche Würde und Gleichheit des Volkes Gottes keineswegs in Frage gestellt werden. In der konkreten Ausgestaltung des hierarchischen Amtes kann dies zwar geschehen und ist es auch über Jahrhunderte hindurch so passiert; dies fällt aber letztlich in den Bereich der juridischen, pastoralen und spirituellen Entscheidungen der Kirche. Diese waren, sind und können sein: zeitlich und geographisch verschieden (was keineswegs Beliebigkeit bedeutet und auch nicht zu illusionären, an den kulturellen, spirituellen und juridischen Wirklichkeiten vorbeigehenden Planungen eigener Lebensweise führen soll).

erste konkrete Folgerung: Die Fragen nach den Formen der Ausgestaltung dieses Amtes (7 Stufen, 3 Stufen oder auch mehrere; die Zuordnung zueinander: nur hierarchisch - oder auch synodal), aber auch jene nach den Trägern des Amtes (Männer, Frauen), sowohl hinsichtlich des Modus ihrer Auswahl (durch die Gemeinde selbst, durch das Los, durch eigene Entscheidung und die Vorbereitung durch Studium, durch Erwählung seitens anderer Amtsträger), als auch hinsichtlich ihrer Lebensweise (zölibatär oder nicht, in Armut oder im bürgerlichen Durchschnitt, in Gemeinschaft oder einzeln), sind keine Fragen des dogmatischen Konsenses im strikten Sinne des Wortes; d.h. sie betreffen nicht die ganze Kirche (sowohl, was ihre Geschichte als auch ihre Gegenwart anbelangt). Oft wurden sie aus der "Not" der jeweiligen Zeit und auch der Gemeinde schöpferisch gestellt und beantwortet.

zweite konkrete Folgerung: Die in aller Verschiedenheit sich durchhaltenden Gedanken betreffen das Grundproblem der Einheit, die deswegen notwendige Gegenüberstellung des Amtes zur Gemeinde und den Ursprung der Vollmacht des Amtsträgers. Ganz gleich, wer sie sind, wie sie ausgesucht werden und wie sie leben, sie alle erhalten ihre Vollmacht aufgrund des autorisierten Gebetes der Kirche um die Amtsgnade: d.h. sie werden geweiht.

Das geltende Kirchenrecht bleibt dieser Traditionslinie treu, wenn es die Weihe zur Grundlage jenes Amtes, das die "plena animarum cura" beinhaltet, erklärt (CIC 150).

Warum Weihe? Was beinhaltet "plena animarum cura"?

3. Dramatische Ekklesiologie: 2.Akt

Seelsorge versus Leitung

sinnstiftende Erzählungen über die vielfältigen Konflikte zwischen Mose, Aaron, Mirijam u.v.a.m. und deren systematische Folgen

Fünfter systematischer Ertrag:Die durch das Zweite Vatikanische Konzil neu entdeckte Wahrheit des gemeinsamen Priestertums aller Gläubigen macht nur die klassische theologische Begründung des Amtes, keineswegs aber die theologische Dimension desselben obsolet. Eine Gemeinde, in der alle Mitglieder dieselbe Würde haben, also Priester, Propheten und Könige zugleich sind, ist noch lange kein "Himmelreich auf Erden". Die aufgrund der Taufe und Firmung bestehende Kompetenz eines jeden Mitglieds zur authentischen Repräsentation Christi (auch im aktiven Sinn) reduziert die Spannungen nicht, sondern potenziert sie erheblich, bildet oft erst den Grund für Konflikte und macht die Aufgabe der Gemeindeleitung zu einer theologisch brisanten Angelegenheit. Diese an sich vielfältige Aufgabe kulminiert in der Vollmacht, Entscheidungen zu treffen und damit geschichtlich unumkehrbare Tatsachen in Namen Gottes zu schaffen.

Die Lösung M. Luthers und der Kirchen der lutherisch-reformatorischen Tradition):Delegierung der (in unserem Kontext) brisanten Leitungsvollmacht an andere Personen und Institutionen (Feudalfürsten, später kirchenleitende Gremien) >> (prinzipielle) Loslösung des Dienstes am Wort und Sakrament von der Sorge um die Einheit der Gemeinde (Dienst am Wort und Sakrament wird damit in einen konfliktfreieren Raum hineingestellt)

katholische Bemühung beides (prinzipiell) zusammenzuhalten: Priester sind Seelsorger, gleichzeitig aber auch (prinzipiell) Gemeindeleiter und umgekehrt>> Folge davon: Konflikthaftigkeit auf die meisterhaft F. Dostojewskij aufmerksam macht>> die Legende vom Großinquisitor aus dem Roman: "Die Brüder Karamasov"

sechster systematischer Ertrag:Die soziologische Notwendigkeit des Amtes und die Entscheidungsvollmacht macht auf die Kehrseite der inkarnatorischen Logik und deren weitreichende theologische Konsequenzen aufmerksam. Gott inkarniert sich nicht nur in der Geschichte, und Christus verbindet sich nicht nur mit den Menschen; Gott wird auf realpolitischer Ebene auch in die Geschichte der Menschheit mithineingezogen. Die Menschen, die durch ihr Leben Christus repräsentieren, ziehen ihn in dieses Leben hinein. Die sakramentale Repräsentation kann sich der Zweideutigkeit des Zeichens niemals entziehen. Die Dramatik von Gnade und Sünde, von "agere in persona Christi" und "contra Christum agere", die sich schon im privaten Leben eines jeden Christen darstellt, potenziert sich bei jedem institutionalisierten, auf Dauer angelegten amtlichen Handeln, v.a. dort, wo dieses im Dienste der Einheit stehen soll.

erste systematische Folgerung daraus: Zwar tut ein Amtsträger zunächst alles, was auch die anderen Christen tun, weil auch er von der Tauf- und Firmgnade getragen und auch als Christ auf alles verpflichtet ist, was den Inbegriff des priesterlichen, prophetischen und königlichen Amtes Christi darstellt. Doch bekommt sein Handeln im Bereich der Öffentlichkeit ein anderes Gewicht. (Die Veränderung des Öffentlichkeitbegriffes im Kontext des medial strukturierten Alltags verstärkt diese Problematik zusätzlich >> vgl. die Skandalproblematik im Zusammenhang mit den kirchlichen Amtsträgern und deren Folgen für die Seelsorge).

zweite systematische Folgerung: Das kirchliche Amt entscheidet und schafft geschichtlich unumkehrbare Tatsachen in Namen Gottes gerade dort, wo es im Dienste der Einheit stehen soll. Die Spannung, die sich aus der Zweideutigkeit des sakramentalen Zeichens im individuellen Leben der Christen ergibt, wird auf der institutionellen Ebene im Bereich der Öffentlichkeit noch prägnanter. Durch amtliches Handeln wird Gott und seine sakramental greifbare Gegenwart in dieser Geschichte auf Orte und Zeiten und auf Gestalten "fixiert". In diesen theologischen Kontext ist nun die juridisch relevante Frage nach der "sacra potestas" (LG 18) des Amtes zu stellen.

Eine solche Amtstheologie darf aber niemals die Tatsache verdrängen, daß Jesus selbst der sacra potestas zum Opfer fällt.

Diese Fragestellung stellt sich kaum für die evangelische Tradition schon aufgrund einer anderen Zuordnung von Natur und Gnade und der 2 Reiche Lehre (das spannungsgeladene Verhältnis beider Traditionen wird in der medialen Öffentlichkeit eingeebnet).

Verdrängung dieser Spannungen in der nachkonziliaren Diskussion>> Die "progressiv" motivierte Frage nach der Fachkompetenz des Amtsträgers (menschlich reif und fachlich nach den neuesten Methoden gebildet) als auch die "konservativ" geprägte Umwandlung der Amtsproblematik in die Frage nach dem Priesterbild und subjektiver Heiligkeit verschleiern die auf das Individuum nicht reduzierbare Komponente der Öffentlichkeit.

>> Sie verleiten zur Annahme, das darin enthaltene Konfliktpotential wäre auf mangelnde Kompetenz und Bemühung oder aber auf bewußte Korruption zurückführbar. Die Grundsatzproblematik wird damit zur Gestaltungsfrage.

4. Dramatische Ekklesiologie: 3. Akt:

Leitung versus Prophetie

erste sinnstiftende Erzählung: Gerichtspredigt eines Amos: prophetische Kritik des korrupten Amtshandelns (nachzulesen in: J. Niewiadomski, Den Frommen ein Skandal 14-17)der Unterschied zwischen der Kritik:

- der modernen medial strukturierten Öffentlichkeit (öffentliche Meinung wird zuerst als Meinung irgendwelcher unbeteiligter Dritter verstanden >> Statisten, die sich über ihre Egoismen und Emotionen mobilisieren lassen >> Marketing als entscheidender Faktor für die Mehrheitsbildung) und

- dem kritischen Engagement der Prophetie (prophetisches Engagement entspringt dem Glauben an göttliche Identifizierung mit dem Opfer/mit den Opfern und nicht der abstrakten Religionskritik: diese legt die Illusion eines neutralen Beobachtungspostens nahe; Potenzierung der Versuchung zur Neutralität durch die medial strukturierte Welt)

Versagen der katholischen Öffentlichkeit in den letzten Jahren >> Rückgriff auf die Öffentlichkeitsmechanismen anstatt auf eigene Quellen.

zweite sinnstiftende Erzählung: notwendige, weil not-wendende Opfer: die Frage nach dem prophetischen Geschick (nachzulesen in: Herbergsuche 68-72)Warum das prophetische Wirken und v.a. das prophetische Geschick?

- Unverständlichkeit dieses Geschicks im Kontext einer synkretistischen

(sich ausschließlich an den Bedürfnissen des Lebens orientierter, die Katastrophen des Lebens aber verdrängender) Logik.

- Deutung des prophetischen Geschicks in der "dramatischen Theologie":

weil "Gott" im Kontext der tödlichen Konflikte beschrieben wird (ist die Position eines Beobachters nicht möglich), ist das prophetische Wirken und das Schicksal von Propheten als notwendig zu begreifen, nicht im Sinne einer logischen, wohl aber einer heilsgeschichtlichen Notwendigkeit: "Um Not zu wenden" (nicht jene Not, die dem moralischen Versagen entspringt und die man mittels pädagogischer, rechtlicher und politischer Maßnahmen wenden kann; hier geht es um eine Not, die das Gegenteil des moralischen Versagens darstellt und als Konsequenz von heiligen Pflichten erscheint). Weil die Menschen sich nicht neutral verhalten: Gott gegenüber nicht und schon gar nicht ihren Mitmenschen gegenüber, weil sie als Partner, mehr noch: als Repräsentanten Gottes diese Geschichte des sich mit den Ängsten und Hoffnungen identifizierenden Gottes fortschreiben, und so zwar Hoffnung spenden, aber auch das Gegenteil bewirken, ist die Gefahr, daß dieser Gott zum Opfer seiner Repräsentanten wird, nicht von der Hand zu weisen. So wird durch die Propheten das Wirken Gottes und seine "Inkarnation" in der Geschichte ein Stück weiter präzisiert. Was grundsätzlich für die individuelle Lebensgeschichte gilt, potenziert sich im Kontext des institutionellen Amtshandelns:

Gott "setzt" den menschlichen Tatsachen (Ausgrenzung), seine Tatsachen entgegen; im Erleiden wird die Ausgrenzung zur Hingabe transformiert.

Der allen Menschen zugewandte Gott (Einheit der Menschen mit Gott und Einheit der Menschen untereinander) wird demnach nicht direkt über den Umweg der Gewalt erreicht auch nicht auf dem Abstraktionsweg der rationalen Reflexion, sondern über den Umweg der Opfer der Ausgrenzung (indem Gott dem Opfer das Recht verschafft, sein Leiden aber als Stellvertretendes annimmt und so die Sündenbockexistenz des Opfers in eine soteriologische "Pro-Existenz" verwandelt).

siebter systematischer Ertrag:Die sich im Geschick der Propheten sich zuspitzende Spannung zwischen der amtlichen Repräsentation Gottes, der Haltung der Propheten (v.a. "Gottesknecht"), die im Erleiden und in der Hingabe an Gott besteht, und der Identifikation Gottes mit den zum Opfer des amtlichen Handelns gewordenen Menschen kann unmöglich durch moralisierende Anklagen der Amtsträger (auch jener der heilsgeschichtlichen, antijüdischen Art) gelöst werden. Sie handeln im besten Wissen und Gewissen im Namen Gottes, stellen also keineswegs den Typus eines unfähigen und korrupten Amtsträgers dar.

spirituelle Folgerung daraus: Gerade im Kontext der christlichen Gemeinde, in der alle Mitglieder den "unmittelbaren" Zugang zu Gott haben, sich auf unterschiedlichste Erfahrungen berufen und verschiedene Visionen von einer christlich gelebten Gegenwart vertreten, wird das einheitstiftende Handeln oft als "contra Christum agere" erlebt und gedeutet. Die Lösung dieser Spannung ausschließlich durch die Anschuldigungslogik oder gar durch Trennungen verstärkt den Anspruch der medialen Religiosität; die christliche Spiritualität braucht heute notwendiger denn je die Rückbesinnung auf den systematischen Wert der prophetischen Logik (im Kontext der Frage nach prophetischem Geschick).

achter systematischer Ertrag:Das aus der soziologischen Not entspringende Konfliktpotential ist also theologisch relevant und kann letztlich wiederum nur auf sakramentaler Ebene im Kontext der kirchlichen Öffentlichkeit gelöst werden.

5. Dramatische Ekklesiologie: Epilog (vgl. auch die Vorlesung über die Sakramente)

Christologisches Bekenntnis: Verdichtung und Versöhnung des dramatischen Geschehens in einer Person und einer Lebensgeschichte >>sakramentale Teilhabe an seiner Person

"Logik" des sakramentalen dramatischen Geschehens- Ähnlichkeit zur Postmoderne : Vielfalt und Widersprüchlichkeit der Rollen (die gewählt werden können, oder in die man hineingedrängt wird)

- Unterschied: Weder ein Nebeneinander, noch eine Reduktion aufeinander, sondern eine Anordnung gemäß einer inhaltlich geprägten Logik (signum rememorativum: Anamnese) und Wandlung aufgrund der Rollenveränderung

- "Katastrophe" des Konzeptes in dem die Kirche als Moralanstalt begriffen wird (zu allen diesen Punkten vgl. auch: Herbergsuche 9-30)

neunter systematischer Ertrag:Die im Sakrament des Ordo, im Namen der ganzen Kirche erbetene Gnade stellt keine auf das Individuum zugeschnittene Gnadengabe dar (Er ist Amtsträger für andere und nicht für sich selbst; seine potestas ist eine nur zugeordnete potestas: im Dienste der Gemeinde); sie vergegenwärtigt die Dramatik der Heilsgeschichte für die christliche Gemeinde mit all deren Aspekten, sind doch Sakramente signa rememorativa, demonstrativa et prognostica.

Deswegen nivelliert die Gnade des Amtes die Spannung zwischen der Repräsentation, der Hingabe und der Identifizierung keineswegs, auch wenn sie immer die Vollendung anzeigt. Diese im Sakrament des Ordo im Namen der ganzen Kirche erbetene Gnade macht die soziologische und pädagogische Ebene (weder für den Amtsträger, noch für die Gemeinde) nicht irrelevant, übersteigt aber diese: Gnade setzt die Natur voraus, insofern ist es klar, daß wir dumme und kluge, machtgeile und demütige Amtsträger haben - dies ist aber nicht die Frage nach der Wirklichkeit der Weihegnade; es geht hier auch nicht um die Frömmigkeit, und um die subjektive Sündhaftigkeit und Schwachheit des Amtsträgers, sondern um die seine Funktion erst schaffende Dimension.

Die wichtigste Folgerung daraus: Die sakramental vergegenwärtigte Dramatik macht die Amtsentscheidungen (gerade jene, die die sakramentale Dimension der Kirche betreffen) auch oder gerade in ihrer Fragmentarität möglich und entlastet den Amtsträger als Person, auch wenn sie ihn dazu verpflichtet, seinen einheitsstiftenden Dienst als Versöhnungsdienst zu begreifen und im Geiste der Hingabe Jesu zu praktizieren. Die Fragmentarität wird in der Kirche somit nicht nur kritisiert, oder aber verdrängt, sondern bewusst auch erlitten, damit aber auch stückweise transformiert.

Darin besteht der entscheidende Unterschied zur quasisakramentalen Einheitsvision der Medienreligiosität, in der die Fragmentarität kritisiert, den Verantwortlichen zur Last gelegt, oder auf die Sündenböcke abgewälzt wird.

Zweite Folgerung daraus:Konkret kommt diese sakramental angezeigte Dramatik inklusive ihrer Vollendung am deutlichsten in der Eucharistiefeier zum Ausdruck. Diese ist sowohl eine sakramentale Vergegenwärtigung des dramatischen Geschickes Jesu Christi als auch Kirche in actu. Die Leitung der Gemeinde und der Vorsitz bei der Eucharistie müssen normativ aneinandergekoppelt bleiben.

>> Sakramentale Feier des Geschickes Jesu Christi als einer Feier der Versöhnung und der Integration des im Namen Gottes Ausgestoßenen und

>> die juridische Leitung im Dienste der Einheit werden damit als ständiges Korrektiv aufeinander bezogen. Andernfalls reduziert sich die Gemeindeleitung zur Verwaltungsaufgabe.

Der christliche Amtsträger steht sakramental jener Versammlung vor, die zwar eine Antizipation der wahren Gemeinschaft ist, gleichzeitig aber Erinnerung an das dramatische Geschick Jesu Christi und Abklatsch des gegenwärtigen - in der Gegenwart durch die strukturierende Kraft der Medienreligion geprägten - Lebens, das von gleichen Handlungsimpulsen aber auch Mechanismen geprägt ist wie das Geschick Jesu.

Die Eucharistiefeier macht also deutlich, daß zum einen der geweihte Amtsträger in die Gemeinde als Christ eingebunden ist, daß es ihn ohne die Gemeinde nicht gibt (Er ist Amtsträger für andere und nicht für sich selbst; seine potestas ist eine nur zugeordnete potestas: im Dienste der Gemeinde), daß er aber gleichzeitig, wegen seiner sakramental verankerten Entscheidungsvollmacht, von der Gemeinde "wesensmäßig" unterschieden bleibt.

Dritte Folgerung daraus:Die Gnade des Ordo ist als die "Amtsgnade" im Kontext der kirchlichen Gemeinschaft zu deuten, nicht aber mit der statischen Eindeutigkeit des Amtshandelns zu identifizieren (die Zweideutikeit der sacra potestas bleibt geschichtlich nicht aufgelöst). Die Eindeutigkeit der Amtsgnade ist zeichenhafter, "sakramentaler" Natur. Im Kontext der Frage nach der Heiligkeit der Kirche folgt

daraus:

zehnter systematischer Ertrag:Die Bußfertigkeit des kirchlichen Amtes: Die Entgleisungen sind nicht nur auf das versagende Handeln der Amtsträger zurückzuführen, sondern auch auf die real-politisch greifbare Zweideutigkeit des Amtes selbst; (hierarchische) Amtsstrukturen sind zwar wirkungsvoll, aber gerade deswegen zweideutig. Die fragwürdigen Entscheidungen des Amtes können durch subjektives Bemühen der Amtsträger zwar gemildert, aber nicht aufgehoben werden; eine solche Sicht sieht die Heiligkeit als etwas dynamisches und nicht statisches an. Sie macht auch eine ständige Ämterreform notwendig und unterminiert die kontraproduktiven Träume von der Ämterabschaffung.

Zusammenfassung:

Wo ereignet sich also die Kirche?

1. Kirche ereignet sich dort, wo Menschen sich ihrer profundior et universalior appetitio bewußt werden, diese kultivieren, indem sie Lebensrollen übernehmen (die ihnen "Gott der Liebhaber des Lebens" ermöglicht: vgl. Abraham und Co und die ekklesiale Dimension des miteinander essens, trinkens, schalfens usw.) , ihnen gerecht werden (Lebensbejahung (Let me be!); Kommunikationsfähigkeit (Let it be!); Inkulturation, Synkretismus, Bastelmentalität... stellen den biographischen und logischen Zugang zum Gott, dem Liebhaber des Lebens, dessen universaler Heilswille von vorne herein ekklesiale Konturen zeigt.

2. Kirche ereignet sich dort, wo Christen sich in den zahlreichen Rollen der "Seelsorger" wiederfinden: Zeitgenossenschaft (Mitwandern, Segen erbitten, Segen bewirken: "Priestersein" als Lebenshingabe im Tun und Ergehen, in Arbeit und Freizeit); prophetischer Widerstand ("sensus fidelium"), königliche Freiheit im Gestalten aber auch im Versagen ("Christus der König>> am Kreuz)

Taufe und Firmung als theologische Grundlage für die Dienste in der Welt und auch etliche Ämter in der ekklesialen Gemeinschaft, die dem universalen Heilswillen Gottes entspringt.

3. Kirche ereignet sich aber auch (oder gerade) dort, wo verschiedene Ämter und Dienste (Pluralismus von Glaubensformen und Lebensvollzügen) in ein Verhältnis zueinander gesetzt werden zu der "einen Gemeinschaft", die dem göttlichen Heilswillen entspringt:

Mysterium tremendum et fascinosum der sacra potestas: (Spannung zwischen Amt und Charisma; Repräsentation und Prophetie; ordnungsstiftender Macht und der Tatsache, daß auch Jesus der sacra potestas zum Opfer fällt >> wie wird diese Spannung in der biblischen Tradition ausgetragen?)

Kirche gibt es dort, wo sich Christen in den christlich transformierten Rollen des "ordnungsstiftenden Mose" ...wiederfinden >> die Problematik von "decidere";

d.h. sich in den Dienst des Amtes stellen (um Gemeinde zu sammeln/führen (Hirte)

* durch Integration/ Let it be...

*durch Ermöglichung der Lebensbejahung der Gemeinde (Förderung der Schwache, Zurückdrängen der Starken)

* durch gezielte Zurücknahme seiner selbst

* durch Förderung der Kommunikation

* durch Entscheidungsvollmacht: Entscheidungen, die im Gewissen des Amtsträgers getroffen werden und ekklesial relevante Tatsachen schaffen, die angenommen, oft nur noch erlitten werden ...

4. Kirche ereignet sich dort, wo sich Christen (auch Amtsträger) in den prophetischen Rollen wiederfinden und das Ihnen zufallende Geschick auch erleiden (Keine "kastrierte", auf äußere Kritik beschränkte Prophetie!)

- sie ereignet sich also dort, wo (v.a.) die Amtsträger:

aus der Erkenntnis, daß nicht Gott Opfer will, sondern Opfer Ergebnisse menschlicher Freiheit, der geschöpflicher Begrenztheit und auch des Sündenbockmechanismus sind * sich um Opferminimierung bemühen

* sich den Opfer bewusst zuwenden, qualitative Toleranz im Geiste Jesu

* faktisch gemachte (auch ekklesiale ) Opfererfahrung durch Mitleid/Solidarität transformieren (hier: ein radikaler Defizit: Kirche als Spiegelbild der medialen Öffentlichkeit)

* Opferstatus erleiden (vgl. den Topos des verfolgten Priester, Katechisten...)

5. Verdichtung der Vielfalt und Widersprüchlichkeit dieser Rollen in der Person und dem Geschick Jesu Christi>>

sakramentale Vergegenwärtigung dieses Geschicks in der Eucharistiefeier (Jede Eucharistie ist Kirche in actu genauso wie die weltweite Institution Kirche ist)

6. Die Teilhabe an der so verstandenen Rolle Jesu Christi erfolgt primär auf sakramentstheologische Art und erst nachträglich auf ethische Art (nachfolge im Tun!):

Christus verbindet sich mit dem Menschen >>

menschliches Leben (Menschen übernehmen Rollen, oder diese werden ihnen aufgedrängt) stellt das "signum" dar >>

Identifikation Christi mit den Menschen ist als "res" zu glauben, die das "signum" verwandelt/transformiert: Rollentransformation im sakramentalen Geschehen!

So stellt auch das Sakrament des Ordo den Amtsträger in die heilsgeschichtliche Dramatik hinein; ermöglicht erst die Amtsentscheidungen (auch in ihrer Ambivalenz) und entlastet so den Amtsträger als Person;

deswegen auch:

prinzipielle Koppelung der Gemeindeleitung an den Vorsitz der Eucharistie!

die nicht geweihten Gemeindeleiter sind strategisch nur dann sinnvoll, wenn man sie als "defiziente" Formen des sakramentalen Amtes begreift.

III. Systematische Mosaiksteine: Konturen ekklesiologischer Vorstellungskraft

1. Religiöse Unmittelbarkeit an Ort und Stelle versus "Leben durch den Tod hindurch"

die normativen "Grenzen": Teilhabe am Leben des dreifaltigen Gottes (Einheit mit Gott) >> communio sanctorum (Einheit der Menschheit)

2. Kirche an Ort und Stelle: Sakrament (Zeichen/ Werkzeug) der eschatologischen Vision; ihre notae (Einheit, Heiligkeit, Katholizität, Apostolizität).

3. Grenzen der communio sanctorum und die Frage nach der Sichtbarkeit:

"Gott will, daß alle Menschen gerettet werden..." 1 Tim 2,4

viele oder alle?

einzeln (vgl. schon Luther: wie finde ich den barmherzigen Gott?) oder gemeinsam?Vatkanum II:

LG 9: Gott will die Menschen "nicht einzeln, unabhängig von aller wechselseitigen Verbindungen ... heiligen, retten..., sondern sie zu einem Volke machen" (DH 4122)

Gemeinschaft impliziert die Frage nach Institution:

Begründung der Institution: aus der Logik der Repräsentation (traditionell), aus der Logik der Liebe (moderne Versuche), im Kontext der Frage nach Pro-Existenz (im Kontext vom GS die lateinamerikanischen u.a. kontextuellen Versuche, dramatische Ekklesiologie >> sie wirft die Frage nach der Kirche analog zu den kontextuellen Versuchen im sakramentstheologischen Kontext - thematisiert dort die proexistente Haltung der Christen, thematisiert aber auch die sich daraus ergebende Konflikthaftigkeit. Über den Umweg der Frage nach dem Amt und dessen einheitsstiftenden Bedeutung vertieft sie den sakramentstheologischen Zugang: Ansatz beim Sakrament, Umweg über die Institution, Versöhnung im Sakrament).

Konsequenz der sakramentstheologischen Begründung der Institution aus dem Gedanken der Proexistenz: (Vgl. das religionssoziologische Urteil von Gronemeyer: Das "Wenn am Jahresende 1999 die Champagnekorken knallen, dann geht ... auch das letzte christliche Jahrhundert zu Ende. Die Kirche blutet aus..."): solange es zwei oder drei Menschen gibt, die die Logik der ekklesialen Proexistenz leben, ist die Kirche als Sakrament (Zeichen und Werkzeug) gegeben: Von daher muß auch in der Gegenwart die entscheidende kirchenpolitische Frage der Gegenwart formuliert werden (und nicht aus der Perspektive der religionssoziologischen Befunde). Sie lautet nicht, wie sich die Kirche an eine liberale Kultur anpaßt sondern: welche Bedeutung hat die Kirche (als Institution) für die liberale Kultur. (Vgl. Gnadentheologie).

Gnade in einer gnadenlosen Welt

Józef Niewiadomski

Gliederung der Vorlesung im SS 1999

0. Prolegomena

Gnade in einer gnadenlosen Welt

Warum dieser Titel?

Wegen der notwendigen Korrespondenz zwischen der Alltagserfahrung und der Doktrin

Bekenntnis:

Wir glauben, daß wir im voraus zu unserem Tun, Denken und Leben von der "Liebe Gottes" geprägt wurden und dauernd auch getragen werden!

Erfahrung der Gnade

(in einer gnadenlosen Welt, die aber die religiöse Sprechweise von der Gnade banalisiert - vgl. P. Turrini, Tod und Teufel)

Struktur der Vorlesung:

I. "Methodischer Schwank": Gnadentheologie im Kontext einer methodologischen Metapher

(dogmengeschichtlicher Teil)

II. Menschliche Erfahrungen von Gnade und Gnadenlosigkeit im Horizont ihrer Geschichte mit dem empathischen Gott (biblischer Teil)

III. Systematische Mosaiksteine

Präludium

Ausgangspunkt des dogm. Denkens

1. früher:

- Axiomatik der "Denzinger-Theologie": Kompendium an Dogmen, Sentenzen

- Querhinweise zur Bibel, zu den Kirchenvätern, scholastischen Autoren

- Abgrenzung zu den Gegnern

- Trennung zwischen der "dogmatischen Wahrheit" und pastoralen Tatsachen

2. Situation nach dem Vatikanum II:

- Gaudium et spes: Notwendigkeit einer neuen dogmatischen Kultur

- Identifizierung mit den Menschen von Heute/Emphatie als primärer ekklesialer Grundvollzug, weil Empathie Gottes

- Fokussierung des theol. Denkens auf die biblischen und pastoralen Fächer (Dogmatik als Negativfolie)

3. "Mein Selbstverständnis"

- Ausgangspunkt: unsere gegenwärtige Welt

liberale Kultur der Gegenwart, durch Markt und Medien strukturiert; der "versteckte" religiöse Anspruch: extra mercatum nulla salus; extra media nulla salus;

Spannung zwischen der liberalen Kultur und dem kirchlich vermittelten "Gott"

- Jüdisch-christliche Tradition (biblische und dogmatische Kultur)

als Maßstab zur Würdigung und Kritik der liberalen Kultur

(Bekenntnis: Lange vor dem Markt und seinen Mechanismen und auch vor der medial strukturierten Welt ist "Gott" und seine "Gnade" gewesen und sie werden auch nach ihnen sein)

- Fragmentarische Präsenz der jüdisch-christlichen Tradition in unserer Öffentlichkeit;

Aufgabe der Systematik (Dogmatik): die Fragmente aufzugreifen und einzubinden in den "Strom" der jüdisch-christlichen Tradition;

deswegen auch die narrativ-reflektierende Methode (sinnstiftende Erzählung + Reflexion im Kontext des "dramatischen Modells" -

zur wissenschaftstheoretischen Begründung und Einordnung vgl. R. Schwager, J. Niewiadomski u.a., Dramatische Theologie als Forschungsprogramm. In: ZKTh 118 (1996) v.a. 323-341

I. Basiswissen

Gnadentheologie im Kontext einer methodologischen Metapher - oder ein thematisch orientierter Ausflug in das dogmatische Proseminar

sinnstiftende Erzählung: Metapher der Wüstenwanderung am Ende des 20. Jh.s:

Autobahnbild und seine Logik

1 Funktion der normativen Aussagen:

Anzeige der Grenzen für den Weg, auf dem das Leben möglich sei

1.1 Spannung zwischen der bürgerlichen Kultur und der kirchlichen Gnadentheologie

- Normative Bilder/Aussagen einer durch Markt und Medien strukturierten bürgerlichen Gesellschaft

Rechtsbewußtsein (normativer Schutz der menschlichen Person)

und

Leistung ("Ausweis" der menschlichen Würde)

- Normative Bilder/Aussagen der Gnadentheologie:

Gnade als "donum" und "auxilium":

ungeschuldete Hilfe Gottes

1.1.1 Korrespondenz zwischen Gnadentheologie und Erfahrung im Rahmen eines Weltbildes in dem das "Angewiesensein auf ..." konstitutive Bedeutung hatte

1.1.2 Infragestellung des "Angewiesensein" durch die bürgerliche Gesellschaft: "das Recht auf..."; "der Anspruch auf".

1.1.3 "Zerstörung der Erfahrungsbasis" des traditionellen Gnadenverständnisses -

"instinktive Abwehr" der bürgerlichen Moderne durch das kirchliche Lehramt //

der gescheiterte Versuch einer kirchlichen Gegenwelt

1.2 "Aggiornamento": kirchliche Lehre über die Rechte des Menschen (und deren Bezug zur traditionellen Gnadentheologie)

1.2.1 Johannes XXIII: Pacem in terris (11.04.1963) vgl. DH 3955-3997

- DH 3957: der Mensch ist eine Person die Rechte und Pflichten hat; sie gehen unmittelbar und gleichzeitig aus seiner eigenen Natur hervor

- DH 3958-3959: Konkretisierungen der Grundrechte des Menschen

- DH 3976: die Gemeinschaft der Menschen sei in eine völlig neue Gestalt übergegangen (Befreiung der Völker)

- DH 3977: Bewußtsein der Gleichheit der Menschen untereinander (als Bewußtsein der Rechte und Pflichten)

- DH 3978: Beziehungen zwischen Menschen und Gott als Grundlage des Lebens

"Naturrechtliche" Untermauerung der ersten Menschenrechtserklärung des kirchlichen Lehramtes

1.2.2 Vatikanum II:

Dignitatis humanae (DH 4240-4245)

DH 4240: das Recht auf religiöse Freiheit gründet in der Würde der menschlichen Person

Gaudium et spes (DH 4301-4345)

DH 4309: die Pflicht zur Veränderung politischer, sozialer und wirtschaftlicher Ordnung, damit sie den Menschen (die Rechte haben) besser dient

1.2.3 Paul VI: Populorum progressio (1967) vgl. DH 4440-4469

DH 4440: Unrecht des Hungers, Elends, der Krankheiten und Unwissenheiten

1.2.4 Generalversammlungen des lateinamerikanischen Episkopats in Medellin (1968) DH: 4480-4496 und Puebla (1979) DH 4610-4635

1.2.5 Johannes Paul II: Sozialenzykliken, aber auch Familiaris consortio

- Logik der Menschenrechte sei die einzige menschenwürdige Lösung der gesellschaftlichen Probleme

- Logik der Menschrechte: der vom Evangelium vorgezeichnete Weg

Theologische Begründung der Menschenrechte durch Johannes Pauls II

1.3 Erneuerung oder Preisgabe der Gnade:

Hat die Kirche selbst der Gnade die Erfahrungsbasis entzogen?

2. Verdrängung der Problematik in den neueren Handbüchern

"Rettung" der Basis für die Gnadenerfahrung in der Tradition der 2-Stock-Werke-Theologie:

- die Basis der "Rechte" sei analog zum Begriff der "Natur" zu sehen

(sie leitet keineswegs notwendig zur Gnade über, schließt diese aber auch nicht aus! Ethik, Politik - kirchliche Soziallehre)

- "der 2. Stockwerk": Gnade und Gnadenerfahrung (das eigentliche religiöse Leben: spirituelle Erfahrungen, Sakramente)

- Dogmatik spricht (doch abstrakt) von der Gnade, Sozialethik (konkret) von Menschenrechten; ReligionslehrerInnenund Pfarrer können beide in Beziehung setzen (wenn sie dies wollen!)

//"Leitplankenpflege" und "Leitplankendemontage" zwischen den konservativen und progressiven TheologInnen in diesem Kontext//

3. Dogmatische Aussagen (und deren"normierende" Funktion): "Versuchung" zur Systematisierung

3.1 Systematische Reduktion der biblischen Perspektive:

- Gottes Zuwendung zum Menschen / zum Volk als sein Gnadenhandeln

- Zuwendung Gottes und eigenes Tun stehen nicht im Konkurrenzverhältnis zueinander; sie sind im soteriologischen Kontext zu beschreiben

- Dimensionen des jesuanischen Gnadenhandelns (Basileia-Botschaft, aktive Zuwendung zu den Sündern; Proexistenz im Kreuz)

- Paulinischer Begriff der "Charis": Polarisierung Gesetz-Gnade

Röm 3,21-24: Heilsuniversalismus: nachdem alle gesündigt haben und Geschenkcharakter der Gnade (ohne die Werke des Gesetzes)

- Ausdifferenzierungen der Reduktion in verschiedenen Kontexten (geographisch, situationsbezogen, personenbezogen - dies ist allerdings nicht das Geschäft der Dogmatik)

3.2 Gnadentheologie zwischen Ost und West

Osten:

erkenntnistheoretischer Zugang:

- kosmische, globale Denkweise

- Bild-Abbild-Denken

theologische Formel:

- der Mensch ist das Bild Gottes

- durch die Sünde entstellt (Sündengeschichte als ein Prozeß; Sünde des Adams als Sünde eines kleinen Kindes: Irenäus)

- wird durch den (handelnden) Logos (Origenes)

- im heilsgeschichtlichen Prozeß wiederhergestellt (göttliche Pädagogik: Strafe und Gericht als Erziehungsmittel- Klemens von Alexandrien)

- das Ziel: Vergöttlichung des Menschen (Athanasius)

- Abschluß der Heilsgeschichte: Apokatastasis (Origenes, Gregor von Nyssa u.v.a.m.)

Westen:

erkenntnistheoretischer Zugang:

- juridische Konzeption der Wirklichkeit

- praktische Lebensführung als Zugang zur Religion (Christentum: Religion des göttlichen Rechtes: Tertullian, Cyprian u.a. afrikanische Rigoristen)

theologische (aporetische) Formel:

- Gott oder Mensch

- im Konkurrenzprozeß der "Rettung" des Menschen

- ist der Verdienst beim göttlichen "auxilium"

- oder aber beim menschlichen Willensakt

- (3.2.0 Ostergruß aus der Tradition des Ostens: N. Leskow, Der Gaukler Pamphalon: Reclam7788)

3.2.1 Augustinus - Pelagius

Grundlegende augustinische Schriften für die lat. Gnadenlehre:

  • De diversis quaestionibus ad Simplicianum (397): CCL 44, 7-91; dt: K. Flasch (Hg), Logik des Schreckens. Mainz 1990; An Simplicianus zwei Bücher über Verschiedene Fragen. Eingeleitet, übertragen und erläutert von Thomas G. Ring OSA. (Sankt Augustinus - Der Lehrer der Gnade. Gesamtausgabe seiner antipelagianischen Schriften. Prolegomena, Bd. 3). (400.) Augustinus-V., Würzburg 1991.

Exegese vom Röm 9,13: "Jakob habe ich geliebt, Esau aber gehaßt" von einem systematischen Standpunkt aus: Gefäße der Gnade und Gefäße des Zornes nicht aufgrund des Verdienstes, sondern aufgrund göttlicher Erwählung.

  • Der Geist und der Buchstabe (412/413)
  • Natur und Gnade (414/415)
  • Die Gnade Christi und die Erbsünde (418)
  • Ehe und Begierlichkeit (419/21)
  • Gnade und freier Wille (426/27)
  • Zurechtweisung und Gnade (426/27)
  • Die Vorherbestimmung der Heiligen (428/29)

lat./dt. zu finden in den "Schriften gegen die Pelagianer" und den "Schriften gegen die Semipelagianer" im Augustinus Verlag Würzburg

Augustinisch-pelagianische Kontroverse: systematisch betrachtet:

Freiheit des Menschen:

Pelagius:

- Annahme der Freiheit (aufgrund der Schöpfung); gegen die Laxheit: Anstrengung des Willens (Moral und Askese der mönchischen Kreise)

- zusätzliche Hilfe: Beispiel (äußere Gnade) des Gesetzes, der Propheten, Jesu, der Kirche

- Nachahmung des guten Beispiels als christliche Lebensführung: der Mensch kann das Gute tun!

- Erfahrungsort der Gnade: im zwischenmenschlichen Umgang

Augustinus:

- Infragestellung der Freiheit wegen der faktischen Sünde (Anstrengung des Willens allein genügt in der Situation der Massa damnata nicht!)

- das "äußere" Beispiel des Gesetzes ist "toter Buchstabe"

- Notwendigkeit der "inneren, unsichtbaren Kraft": innere Gnade (adiutorium, auxilium) um überhaupt zur Freiheit zu finden

- Erfahrungsort der Gnade: Innerlichkeit

Gottesbild

Pelagius:

- heilsoptimistisches Gottesbild

- Gott gibt immer die Möglichkeit seine Forderungen zu erfüllen (theologische Grundannahme contra Erfahrung)

Augustinus:

- Unheilsdynamik (aufgrund der Sünde Adams): Erfahrung contra theol. Grundannahme

- der prädestinierende Gott:

weil "massa damnata" deswegen ist sein Wille einige Menschen zu retten der Erweis seiner Barmherzigkeit (Erwählung verhilft zur Freiheit),

sein Wille den Rest der Verdammnis preiszugeben ist der Erweis seiner Gerechtigkeit (die Vorenthaltung der Gnade)

Beachte: Es ist nicht die großkirchliche Lösung!

3.2.2: Lehramt - Karthago (418)

DH 225-230: Gnade als adiutorium notwendig

wozu?

- nicht nut zur Erkenntnis des Guten, sondern auch zum Tun

- nicht damit man mit der Gnade das leichter tun kann, was man mit dem freien Willen auch tun könnte

Zwischenergebnis:

  • Der freie Wille ersetzt die Gnade nicht
  • Auch die heiligen haben die Gnade nötig

3.2.3: "Semipelagianismus"

- die Gnade sei als adiutorium zwar nötig, aber, der Mensch muß um sie bitten (analog zum Verhalten des Kranken, der einen Arzt rufen lassen muß)

- Lehramt

(Orange: 529) DH 373-397

  • initium fidei kraft der Gnade
  • Gnade bewirke, daß sie von uns erfleht werde
  • die Gerechten des AT - nicht kraft einer natürlichen Gabe, sondern kraft der Gnade gerettet (im Hinblick auf Christus)
  • Ablehnung der doppelten Prädestination

Bonifaz II (532) DH 398-400

  • Bestätigung der Synode von Orange
  • totius bonae voluntatis initium: durch zuvorkommende Gnade eingehaucht
  • es gibt nichts Gutes, das man "anfangen, wirken, vollenden Könnte" ohne die Gnade

3.2.4 Faszination der "doppelten Prädestination"

  • Gottschalk
  • Verurteilungen: Synode zu Mainz (848), in Quiercy (849) und (853): DH: 622- 624: - Annahme des Vorauswissens Gottes, aber Ablehnung der Vorherbestimmung zum Bösen (es gibt nur eine praedestinatio ad donum gratiae und ad retributionem iustitiae.
  • Ein langer Streit ohne eine überzeugende Lösung
  • Faszination der doppelten P. unter den Reformatoren (J. Hus, J. Wiclif, v.a. aber:
  • Johannes Calvin: Insitutio christiane religionis (1559):

- Rückschluß von der Erfahrung auf den Willen Gottes (es wird nicht bei allen Menschen gepredigt; dort wo gepredigt wird, finden nicht alle im selben Ausmaß den Glauben; aus der großen Menge kommen die meisten zu Fall, übrig bleibt ein kleiner Teil)

- Vorherbestimmung: Gottes ewige Anordnung, was aus jeden einzelnen Menschen werden soll

- Es werden nicht alle mit der gleichen Bestimmung geschaffen: den einen wird das ewige Leben, den anderen ewige Verdammnis vorher zugeordnet.

- Vorherwissen geht zusammen mit der Vorherbestimmung; Rechtfertigung (in J.Chr.) Ist die Erfüllung der Erwählung

- Nutzen und "süße Früchte" dieser Lehre

  • Reformierte Synode von Dordrecht (1618/1619) in Holland: Bestätigung der streng calvinistischen Prädestinationslehre im Hinblick auf das decretum reprobationis

4. Scholastische Fassung des Dilemma: Gnade -Freiheit:

das Problem der "Disposition"

  • Annahme: das menschliche Können und Vermögen reichen zwar nicht zur Erlösung, sind aber gnadentheologisch nicht irrelevant:

Der Mensch kann sich die Gnade nicht verdienen, er kann sich aber auf die Gnade vorbereiten

  • Thomasische Gnadenlehre (Grundlage der katholischen Schultheologie) Summa theologiae: I/II q 109-114

109 a 2: im Stand der unversehrten Natur konnte der Mensch das Gute wollen und wirken, das seiner Natur angemessen ist;

trotz der verdorbenen Natur kann er durch seine Natur irgendein einzelnes Gutes wirken (z.B. Häuser bauen)

um übernatürlich Gutes zu wirken, bedarf er unverdient einer über die Naturanlage hinaus gehenden Kraft

112 a 2: was immer für eine Vorbereitung im Menschen sein kann, so stammt sie aus der Hilfe des die Seele bewegenden Gottes

a 3: 13 die Vorbereitung zur Gnade erfolgt von Gott als dem Bewegenden nicht in Form von Zwang, sondern in Form der Unfehlbarkeit

Die Vorbereitung ist zwar nicht die heiligmachende Gnade, aber eine aktuelle, helfende Gnade

" kath. Axiom": Dem, der tut, was an ihm liegt verweigert Gott die Gnade nicht"!

  • "Gnadenstreit" in der kath. Barockscholastik über das Verhältnis der ausrechenden Gnade (gratia sufficiens) zur Wirksamen Gnade (gratia efficax):

- Louis der Molina SJ: "scientia media"

- Domingo Banez OP: "praemotio physika"

5. Natur -Gnade Problem

5.1 Fokussierungen des Mittelalters:

  • Verkündigung an die "gut" sozialisierten Christen:

deswegen primäres (seelsorgerliches) Interesse bei der Frage nach einer "aktuellen Gnadenbegleitung Gottes"// Unterscheidung zwischen der habituellen Gnade und aktueller Gnadenhilfe

  • Systematischer Ort (dieser) Gnadentheologie: Tugendlehre (Gnade als Fundament aller Tugenden)

Folgeprobleme:

  • Habituelle Gnade trägt zu einer bestimmten "Grundbefindlichkeit" des Menschen bei;

Frage: wie ist das Verhältnis zwischen der "geschöpflichen" und der "gnadentheologischen" Grundbefindlichkeit präzis zu fassen?

  • Petrus Lombardus und seine Theologie des Hl. Geistes:

Hl. Geist:

- die Liebe zwischen dem Vater und dem Sohn (vinculum amoris)

- die Liebe, mit der wir Gott und die Menschen lieben

Problem: Gibt es einen Unterschied zwischen dem Geist und der Gnade// oder scholastisch gesprochen: zwischen der ungeschaffenen und geschaffenen Gnade

5.2 Schultheologische Lösungsversuche

- Ungeschaffene Gnade: Gott selber/ sein gnädiges Verhalten/ Hl Geist

- Geschaffene Gnade: die Wirkung, die im und am Menschen (und seiner Seele) als Ergebnis des gnädigen Verhaltens Gottes entsteht

Begriffliche Bestimmung dieser Wirkung:

- Innozent III (DH 780), Konzil von Vienne (DH 904): die eingegossene Gnade sei ein Habitus ("Anlage")

- spätere Vertiefung im Anschluß an Augustinus: ontologische Qualität der Gnade//

durch die Gnade wird die Seele auf seinshafte Weise verändert

"Sitz" der Gnade: in der Seelensubstanz selber

vgl. die Ausdifferenzierung: Seele (Seelensubstanz) - Seelenvermögen (Verstand und Wille) - Fertigkeiten (Habitus) - Akte

5.3 Schultheologische Systematisierung der einen (geschaffenen) Gnade und der vielen Gnadenhilfen

- Christologische Gnade der Einigung der göttlichen Natur mit der menschlichen in Jesus Christus

- Heiligmachende Gnade (in der Seelensubstanz - gratia habitualis, sancitficans, efficax etc): Teilhabe an der göttlichen Natur - wird auch ohne die Mitwirkung des Menschen von Gott "bewirkt"

- "Eingegossene Tugenden" (im Seelenvermögen - Kooperation des menschlichen Verstandes und Willens notwendig): Glaube, Hoffnung, Liebe

- Gaben des Hl. Geistes (auch im Seelenvermögen - Kooperation notwendig)

- zahlreiche Gnadengaben: helfende Gnaden (gratia actualis im Akt - Kooperation notwendig!) - Verbindung der Dogmatik zur Volksfrömmigkeit

5.4 Verhältnis zwischen der "geschöpflichen" und der "gnadentheologischen" Grundbefindlichkeit

- Übernahme des aristotelischen Begriffes: "Natur" in die Theologie:

Natur: Wesen eines Seienden, wie es ihm vom Ursprung her zukommt und bis in die Vollendung bleibend determiniert

- Gehört die frei geschenkte Gnade zur Natur und wenn "Nein", wie ist das Verhältnis zu bestimmen?

- Thomas: desiderium naturale in visionem beatificam

"kath. Axiom" II: Gratia supponit naturam et perficit illam -

- spirituelle Konsequenzen

5.6 Aufleben des radikalen Augustinismus im XVI/XVII Jh: Michel de Bay, Jansenius

Lehre vom Urzustand:

- Gnade gehört als conditio sine qua non zur "Natur"

- ist deswegen "geschuldet": Gott wäre dem Menschen Gnade schuldig

- durch die Sünde: Verderbtheit der menschlichen Natur

- radikaler anthropologischer Pessimismus

5.7 Reaktion der Barock-Scholastik: natura-pura-Konstrukt

reine Natur - natürliches Ziel

Übernatur - übernatürliches Ziel

- Natur verlangt nicht nach Gnade, schließt diese aber auch nicht aus;

- ist der Gnade gegenüber indifferent und neutral

- "rein äußeres Verhältnis": Gnadenextrinsezismus

- Annahme: Gott hätte auch vernünftige Subjekte erschaffen können, ohne sie zur beseligenden Schau Gottes zu berufen:

- de deo creante et de deo elevante // zwei- Stock-Werke-Theologie

5.7. Dekonstruktion

- Nouvelle théologie: H. de Lubac: "Surnaturel" - "natura-pura" sei ein theor. Konstrukt, das in der Scholastik unbekannt war/ negatve Reaktion des Lehramtes: DH 3891; NR 890

- K. Rahner: "Hörer des Wortes" (1941)

Gnade: freie Selbstmittelung Gottes an den Menschen/

bereits "Schöpfung" ist Gnade

- logische (ontologische) Voraussetzung für die Selbstmitteilung Gottes:

die Fähigkeit der Kreatur einen solchen Kontakt aufzunehmen (nicht nach dem Maßstab der Endlichkeit)

Unterschied zwischen dem:

Vermögen der Aufnahme des Dialogs

und dem aktuellen Akt der Aufnahme

"Vermögen"- übernatürliches Existential:

- das, was die ontologische Struktur der Existenz des Menschen bedingt

- theol.: der allgemeine Heilswille Gottes:

im Voraus zur aktuellen Begnadung steht der Mensch immer schon unter dem allg. Heilswillen Gottes

- darin ist die "existentiale Bestimmung" des Menschen zu sehen

- sie kommt allen Menschen zu

- als ungeschuldete Gabe Gottes

- H. Urs von Balthasar (Theodramatik)

Christozentrik und Christofinalität der Natur/

Gnade (und Soteriologie) im Kontext der Trinitätstheologie

6. "Deus solus" contra "geschaffene Gnade"/ die Frage nach der Rechtfertigung des Menschen

6.1 Voraussetzungen:

  • spätmittelalterliche Unterscheidung zwischen:

potentia dei absoluta

potentia dei ordinata

  • Ablehnung des Dispositionsdenkens durch Luther; konsequent augustinische Perspektive

der sündige Mensch verliert seine Freiheit radikal (wird vom Gott oder vom Teufel "geritten"

  • Infragestellung der Lehre von der "geschaffenen Gnade"

6.2 Rechtfertigung (Martin Luther):

besteht ausschließlich in einem neuen Verhalten Gottes zum Menschen: -

  • deus absconditus - deus revelatus

GERICHT GNADE

  • unsere Gerechtigkeit: "extra nos" (in Jesus Christus)
  • "coram deo": kein Verdienst möglich
  • "simul iustus et peccator" - "imputative Rechtfertigung

6.3. Trient (Dekret über Rechtfertigung: 6. Januar 1547)

DH 1520-1550; 1551-1583

NR 791-818; 819-851

- Einigkeit im Grundsatz, daß Rechtfertigung allein durch Gott stattfindet;

- "Verbale Antithesen zu Luther:

  • Voraussetzung: (DH 1521)

alle Menschen haben in der Übertretung Adams" ihre Unschuld verloren;

trotzdem: der freie Wille (wenn auch geschwächt)

  • Rechtfertigung in Christus: Adam -Christus- Parallele
  • Definition (im Kap. 4: DH 1524):

Rechtfertigung: Überführung (translatio) vom Stand der Kinder Adams in den Stand der Gnade (durch Jesus Christus - Verkündigung des Evangeliums - Taufe oder der Wunsch danach)

  • Vorbereitung auf die Rechtfertigung bei den Erwachsenen (Disposition) durch "zuvorkommende Gnade"
  • "Wesen der Rechtfertigung":

-Vergebung der Sünden

-Heiligung und Erneuerung des inneren Menschen (gratia creata)

ex iniusto fit iustus

simul iustus et peccator

  • Aufnahme des lutherischen Anliegens zur Frage nach der "iustitia Dei, qua nos iustos facit" unter die lehre von der Formalursache der Rechtfertigung
  • Ablehnung des Mißverständnisses der Werkerei:

"Nichts, was der Rechtfertigung vorausgeht, verdient die Gnade der Rechtfertigung" (DH 1532)

  • Ablehnung des "Fiduzialglaubens" (DH 1533f)

6.4. Streit um die "Rechtfertigung":

Grundgegensatz zwischen dem reformatorischen und katholischen Verständnis

- Streit um Worte oder um die Sache?

  • - K. Barth: Gottes Souveränität im Gnadenhandeln ("Der Römerbrief"; dann aber "Kirchliche Dogmatik" (III/1): Schöpfung als äußerer Grund des Bundes - Bund als innerer Grund der Schöpfung// Analog zur neuerer katholischer Gnadenlehre)
  • Hans Urs von Balthasar: "Karl Barth, Darstellung und Deutung seiner Theologie" (1951)
  • Hans Küng, "Rechtfertigung: die Lehre Karl Barths und eine katholische Besinnung" (1957)
  • Vaticanum II und seine heilsgeschichtliche Konzeption
  • Rechtfertigungsdebatte der 70-er und 80-er Jahre

II. Konturen einer "Dramatischen Gnadentheologie

Menschliche Erfahrungen von Gnade und Gnadenlosigkeit im Horizont menschlicher Geschichte mit dem empathischen Gott

0. Exkurs zum Begriff der Erfahrung:

sinnstiftende Erzählung: vgl:

- I: 3.2.0 Ostergruß aus der Tradition des Ostens: N. Leskow, Der Gaukler Pamphalon: Reclam77889

- K. Rahner, Erfahrung von Gnade

- Bekenntnis:

Wir glauben, daß wir im voraus zu unserem Tun, Denken und Leben von der "Liebe Gottes" geprägt wurden und dauernd auch getragen werden!

- Erfahrung der Gnade in einer gnadenlosen Welt

1. "Infragestellung" der Erfahrungsbasis der Gnade in der bürgerlichen Gesellschaft und die "Rettungsversuche"

1.1 Rettungsversuch (in der Tradition der

2-Stockwerke-Theologie): Verdrängung der Problematik

1.2 Rettungsversuch II: Selektive Logik der Nichtanpassung der Kirche an die bürgerliche Welt

  • Verteidigung der "gnadentheologisch strukturierten" Lebensweise in "einigen Restbezirken":

-"Herausnahme" des Priesters aus dem "bürgerlichen Gesetzbuch"

- Sakramentstheologische Logik (Sakramente als Gnadenerweise par excellence)

  • Vision der Kirche als "alternative Gesellschaft"
  • Barmherzigkeit - Gerechtigkeit: vgl. Johannes Paul II: "Dives in misericordia": DH 4683-4685:

Kirche als der Ort der Erfahrung der Barmherzigkeit / der ausgeprägte Sinn für die Gerechtigkeit der heutigen Gesellschaft reicht nicht aus.

1.3 Rettungsversuch III: 68-er Generation:

  • Kritik der bürgerlichen Gesellschaft als Topos der Gnadentheologie
  • "Kritik" als gnadentheologischer Erfahrungshorizont:

- Recht und Gesetz

- Leistung und Eigentumsordnung

- Disziplin und Ordnung

sind dem Wesen nach gnadenlos

1.4 Rettungsversuch IV: Konstruktion neuer "Gnadenräume"

  • Kampf um neue Erfahrungshorizonte: Friedensbewegung, Ökologiebewegung, Asyl- und Flüchtlingsarbeit, Hospitzbewegung, "God in the City" usw. usw.
  • Reflexion durch die neue "politische Theologie"

2. Suche nach einem "theoretischen Rahmen" für die Reflexion von Erfahrung der Gnade und Gnadenlosigkeit in der neueren Theologie

Erfahrung ohne den theoretischen Rahmen ist "blind"

2.1 Politische Theologie von J. B. Metz

  • Kritik am transzendentaltheol. Ansatz von Rahner
  • Praxisprimat und praktischer Gottesgedanke
  • Christentum als Praxis gefährlicher Erinnerung
  • Gnade:

- erschließt sich nur im Kontext geschichtlich-gesellschaftlichen Kampfes um Freiheit

- ist außerhalb der gesellschaftlich-politischen Praxis nicht verstehbar

- ist nur als erinnerte Rettung aus Leiden, als erzählte Leidensgeschichte nicht als "Herrschaftsgnade" pervertierbar

  • "Gotteskrise": eine Metapher für das Scheitern der "politischen Theologie" im Kontext der Markt- und Medienstruktrurierten Gesellschaft ?

2.2 Befreiungstheologie

  • "Gnadenlose" Strukturen als Ursachen der Armut:

- Armut ist gesellschaftl.-politisch gewordenen Wirklichkeit

- Reaktionsebenen auf die Unterdrückungs- und Armutsituation:

popular: Widerstandsgruppen, Selbsthilfeorganisationen, Gewerkschaftsgruppen, politische Bewegungen (Guerilla...)

pastoral: "Kirche der Armen": Kirchliche Basisgemeinden: Medellin//Puebla

professional: Theologie der Befreiung; Wissenschaftliche Institute

  • Gnadentheologie: Gnade im Kontext der Peripherie (L. Boff, Erfahrung von Gnade):

Erfahrungsansatz:

- Erfahrung Gottes als Geschichtserfahrung (biblische Erfahrung)

- Aspekte der Erfahrung:

ökonomische Abhängigkeit

gesellschaftl.-kulturelle Abhängigkeit

politische Abhängigkeit

Rolle der Kirche

- Geschichtserfahrung als Erfahrung von Gnade und Ungnade:

eine Wirklichkeit in 2 Perspektiven: sozialanalytisch und theologisch (Unfreiheit, Armut, Abhängigkeit// Sünde, verzerrte Beziehungen, Götzen)

Gnade und Struktur

- Strukturelle Sünde

- "Evangelium ist politisch und befreiend"

- Gnade zielt auf umfassende Strukturen des Lebens

- Gnade als Befreiungsprozeß

sakramentale Funktion menschlicher Befreiungen

Vorläufigkeit der Befreiungsprozesse

Imperativ der Umkehr: Option für die Armen

Konkretheit der Gnade: Brot, Wohnen, Bildung,...

2.3 "Feministische Theologie"

  • Begriff
  • Die Eigenart der theol. Arbeiten
  • "Gnostische Versuchung":

die sog. "ästhetische Richtung":

- Mary Daly, Naomi Goldberg, Carol Christ,

Heide Göttner-Abendroth u.a.

- Die Einheit der Wirklichkeit als Voraussetzung

Sünde/Böses - Folge einer falschen dualistischen Weltanschauung

Rückkehr zur universalen Harmonie durch:

- den Glauben an die Einheit,

- die kultiviert werden muß in den Frauengruppen,

- symbolisiert in der Religion der Göttin

- Radikale Ablehnung der jüdisch- christlichen Tradition

: "Gott": Chiffre für die kulturelle Zwiespalt in einer einheitlichen Welt;

: kein Bedarf nach einer "Gottheit"

: Ablösung der Religion durch "Psychologie" (Bedeutung von C.G. Jung)

  • "Ethische" - Befreiungstheologische Ausprägung

- Rosemary Radford Ruether, Elisabeth Schüssler-Fiorenza, Catharina Halkes, Luise Schrotthof, D. Sölle, ...

- Sünde/Böses: "reale" Störung (nicht nur eine falsche Sicht der Dinge)

- Der Mensch verantwortlich für das Böse

- "Patriarchat": der Inbegriff der Lüge und Täuschung - weibliches Denken und Handeln - nicht der Inbegriff der Harmonie, auch wenn Männer und Frauen nicht dieselbe Rolle spielen.

- "Hermeneutik des Verdachts" als strukturelle Voraussetzung für die Arbeit um die strukturelle Sünde (Sexismus, Androzentrismus) freizulegen

- keine prinzipielle Verwerfung der jüd.-christlichen Tradition;

Anknüpfung daran und Glaube, daß diese Tradition inspirierende Kraft haben kann

  • konkretes Beispiel: Carter Heyward, Und sie rührte sein Kleid an. Eine feministische Theologie der Beziehung ( eng. The Redemption of God. A mutual Relation)

- Methode: Biographie und Theologie

- Programm/Ziele: ethisch/theol. Programm:

Kampf um Zugang zum gerechten Anteil an gesellschaftlicher Macht

ganzheitliche Dimension des Menschseins

Aufnehmen und Würdigung des Körpers

- diese Erfahrungen enthüllen:

"was Gott in unserem Leben ist":

"Macht in Beziehung"

- Philosophische Grundlegung:

Martin Buber und der "jüdische Personalismus"

rabbinische Quellen bis hin zur Kabbala:

Denkfigur der "Entzweiung Gottes"// die Mesnchen erlösen Gott durch ihr Tun

-Grundfrage: bis zu welschen Ausmaß sind wir für unsere Erlösung verantwortlich?

"Gegenseitige" Erlösung >>>

was Heyward deutlich ausspricht ist bei den meisten Theologinnen zu finden:

- Immanenz Gottes und Erfahrbarkeit Gottes>> Abhängigkeit Gottes von seinem Geschöpt

- Menschen (Frauen) >> Miterlöserinnen, Mitschöpfende; Kooperierende

2.4 Grunddilemma der neueren Theologie:

Wird "Gott" darin nicht zum Inbegriff

- des gesellschaftlichen Wandels?

- des kulturellen Fortschritts

Gnadentheologisch gewendet:

wird Gnade nicht durch Ethik und Moral ersetzt?

Ist damit aber Gott und die Gnade nicht "Luxus" für die Frommen, auf den die anderen verzichten können?

Und ist mit dem Engagement um die "neuen Rechtsräume", um die Herstellung des Rechts die gnadentheologische Dimension schon ausgelotet?

3. "Dramatisches Modell" als theoretischer Rahmen für die Reflexion von Erfahrung der Gnade und Gnadenlosigkeit

3.0 Prolog:

Gnade und profundior et universalior appetitio

sinnstiftende Erzählungen:

die Lebenslust der biblischen (Patriarchen-) Tradition

  • Folgerungen:

- bedürfnisorientierte Logik (primäre menschliche Bedürfnisse als logischer und biographischer Zugang zur Beschreibung der (emphatischen) Geschichte Gottes mit den Menschen

- Der "Mehrwert" der Anwesenheit Gottes: Gott "ersetzt" den Lebensraum nicht, verwandelt ihn aber

- "unaufdringliche, anonyme Gegenwart Gottes" im Alltag: der Lebensraum wird "zur Kultur"; der Mensch zum "Menschen"

  • erster systematischer Ertrag:

- "Unaufdringliche Präsenz Gottes" (seine "Toleranz", seine "bedingungslose" Zuwendung) >>

- die von ihm (im ontologischen Kontext) hergestellte Beziehung

sind auf der Ebene der Folgen im Kontext der Erfahrung thematisierbar:

Erfahrung der "profundior et universalior appetitio" als primäre Gnadenerfahrung

(traditionell:

Ausgustinus, Confessiones: "unruhig ist unser Herz bis es ruht in Dir";

Thomas: desiderium naturale in visionem Die/ in visionem beatificam

Rahner: übernatürliches Existential)

3.1 "Dramatische Gnadenlehre" 1 Akt:

Gnade und Erwählung

sinnstiftende Erzählung: Die Erwählung Jakobs

  • Folgerungen:

- Aneignung eines Vorteils durch List, Lüge, Durchsetzungskraft

- "Erwählung Jakobs" auf der Ebene der Erfahrung: Ergebnis

: der normativen Kraft der Tradition

: des Handelns der Mutter

: des listigen Handelns von Jakob

- "Gnade der Erwählung" als Anspruch auf die "erworbenen Rechte" und als deren Einlösung (vgl. die Segensformel in Gen 27,27-29)

- "Tragödie" des Esau: institutionelles Vorrecht bleibt auf der Strecke (vgl. die Segensformel in Gen 27,39f.)

- Folge der "Erwählung": Feindschaft zwischen Jakob und Esau

  • "explizitie Gnadenerfahrung" im Modus der Erwählung: Jakob-Sarai/"Israel">> Erfahrung eines Vorteils den Anderen gegenüber (Esau-Hagar/"Edom")
  • zweiter systematischer Ertrag:

"Dramatische Gnadenlehre" thematisiert zuerst die Erfahrung, daß keine institutionelle Ordnung (auch rechtlicher Natur) eine harmonische, konfliktfreie Erfüllung der profundior et universalior appetio garantiert.

Sie macht darauf aufmerksam, daß Menschen selbst durch List, Leistung aber auch durch die Tatsache, daß sie zu Objekten des Handelns seitens anderer Menschen, Institutionen und Systemen gemacht werden, den Vorteil anderen Menschen gegenüber erfahren können und kulturell deswegen als "begnadete Existenzen" (als "Erwählte") gelten.

"Wahrheitskern" der traditionellen theol. Systematisierung (von Mal 1,2f; Röm 9,13)?

- im Kontext der "bedingten Prädestination"/ der junge Augustinus: Erwählung aufgrund der eigenen Durchsetzungskraft,

- aber auch im Kontext der "unbedingten Prädestination" von Calvin: der Erwählte und der Verworfene als "Opfer" des göttlichen Ratschlusses.

Was folgt daraus?

- Der theologische Realismus?

Nicht einmal Gott scheint es möglich zu sein, die Erfahrung der Gnade als Erfahrung eines Vorteils den Anderen gegenüber (im Modus der Erwählung) allen Menschen zu gewährleisten

(können die Menschen ohne Gott dies besser tun?).

- Der theologische Zynismus?

Gott sei nur Chiffre für die Wandlungsprozesse, auf die der "aufgeklärte Mensch" verzichten kann.

Vgl. der erkenntnistheoretische Grundsatz der "Neuen Rechten":

Wahr ist das, was die "Macht" hat sich durchzusetzen; das was verdienen würde zu sein, ist schon.

- Der theologische Moralismus?

Vgl. hier den "Wahrheitskern" der neuen politischen Theologien (Vorwurf der Geschichts- und Opfervergessenheit: deswegen auch die Fokussierung der Aufmerksamkeit auf Esau/Hagar)

und die damit sich automatisch einstellende "Versuchung zur Selbstgerechtigkeit"

(wir handeln "opferbewußt")

oder aber zur "Erlösung Gottes"

(Verwechslung der Gnade mit Ethik/Moral):

"Erwählung" sei dann nur Ausdruck der machtpolitischen, männlich-machoistischen, "rein menschlichen" Interessen.

Die neue Religiosität soll diese minimieren, oder gar abschaffen.

3.2 "Dramatische Gnadenlehre" 2. Akt:

der Schrecken des Zusammenbruchs>> "Scheitern" der Erwählung?

sinnstiftende Erzählungen:

die "Verwerfung Sauls"

die Verwerfung "Israels" nach Hos 1,9

der Schock über die Zerstörung Jerusalems 587 v. Chr.

Der Schock der Religionssoziologen über die "Sterbende Kirche"

Dritter systematischer Ertrag:

Im Kontext der Erfahrung des "Zusammenbruchs" macht die "dramatische Gnadenlehre" zuerst darauf aufmerksam, daß es keine (theologische) Garantie dafür gibt, wie der Status der Erwählung (die Erfahrung des Vorteils den anderen gegenüber) aufrechterhalten werden kann.

Sie macht darauf aufmerksam, daß Menschen selbst durch eigenes Versagen, aber auch durch die Tatsache, daß sie zu Objekten des Handelns seitens anderer Menschen, Institutionen und Systemen gemacht werden, ihren Vorteil anderen Menschen gegenüber verlieren können.

So verstärkt sie zuerst die Vermutung, daß "Gott" bloß eine Chiffre sei für die Wandlungsprozesse.

Novum der bibl. Tradition: Koppelung der Reflexion über den Zusammenbruch mit der Schuldfrage

3.2.1 Gnade und Schuld

die für die Zeitgenossen problemlos nachvollziehbaren Zusammenhänge (auch aufgrund einer fragmentarischen Präsenz der jüd.-christl. Tradition in der Markt- und Mediengesellschaft): moralisierende Sicht der Problematik

der erste Zugang:

theologische Erklärung der Zusammenbrüche im Kontext vom "Tun - Ergehen - Zusammenhang":

vgl. deutoronomistische Theologie:

das Scheitern der Erwählung (Erfahrung der Gnadenlosigkeit) sei die Folge einer Schuld; Bekehrung kann den alten Status (neue Erfahrung der Gnade/Erwählung) wieder herstellen

Säkular formuliert:

der Verlust des Vorteils (der Verlust der Rechte) sei die Folge falschen Verhaltens;

"richtiges Verhalten" sei eine "quasi Garantie" für die Erfahrung (das Erhalten, oder gar Erreichen) eines Vorteils

Pädagogischer (politischer) Wert solcher Deutungsmuster versus Instrumentalisierung und "Banalisierung" der Gnade (Gnade als Erziehungshilfe)

vgl. die traditionelle Auseinandersetzung um die Frage: Kann göttliche Gnade als Ergebnis menschlichen Tuns gedeutet werden?

Lebendigkeit solcher Deutungsmuster in der Alltagskultur: "hilf dir selbst, dann hilft dir Gott"

Auch solche Deutungsmuster kommen im Grunde "ohne Gott" aus.

der zweite Zugang:

"Die Gnade des Vergessens und der Verdrängung

vgl. die Logik der Chronikbücher

Säkular formuliert:

Die kulturell selbstverständlich gewordene Betonung des Tun -Ergehen - Zusammenhanges einerseits und die Aufforderung zum "richtigen" Handeln anderseits führt angesichts der Multiplizierung von Katastrophenerfahrungen (vgl. die Logik der medialen Berichterstattung) zur Überforderung//

"Verdrängung" und Vergessen der Gnadenlosigkeit, ja "Wahrnehmungsverweigerung, wird den Zeitgenossen zu einer "Gnadenerfahrung"

Kehrseite unserer gegenwärtigen moralisierenden Kultur (auch im pädagogisch-politischen Kontext)

der dritte Zugang:

"Gnadenerfahrung" im Modus der Anklage und des Fluches

vgl. die Klagelieder, Ijob, Fluchpsalmen, aber auch die vom Ressentiment geprägte prophetische Traditionen

Säkular formuliert:

Die kulturell selbstverständlich gewordene Betonung des Tun - Ergehen - Zusammenhanges kann angesichts der Erfahrung von Zusammenbrüchen (beim Verlust des Vorteils) auch zu einer Anklagekultur: Selbstbeschuldigung und Schuldabschiebung führen.

Der spezifisch neuzeitliche Weg, wie das autonome Subjekt, das den Status des Vorteils ausschließlich in seine Hände genommen hat mit den Erfahrungen der Zusammenbrüche fertig wird: es beklagt seinen Status des Opfers: Opfer des eigenen Handelns (eigener Geschichte), Opfer anderer Menschen, Systeme:

vgl. die therapeutische Gesellschaft

dritter systematischer Ertrag:

"Dramatische Gnadenlehre" macht auf die Ambivalenz der vielfältigen (gerade den säkular denkenden Zeitgenossen zugänglichen) Erfahrungen von "Gnade und Gnadenlosigkeit" im Kontext der Zusammenbrüche und Katastrophen (individueller, oder gesellschaftlicher Art) aufmerksam.

Der Verlust des Vorteils führt keineswegs automatisch zur grundsätzlichen Erkenntnis der eigenen Ohnmacht, sensibilisiert deswegen nicht unbedingt auf die Notwendigkeit von Gnade.

Oft verstärkt er sogar die bereits auf der Ebene des Erwählungsglaubens thematisierte Ambivalenzen.

3.2.2 Gnade und (prophetische) Berufung

sinnstiftende Geschichten:

Berufung von Jeremia, aber auch von anderen Schriftpropheten

prophetische Predigt

prophetisches Geschick: Vorwegnahme des Verlustes:

- des institutionalisierten Lebensraumes

- der erworbenen Rechte

- der physischen/psychischen Integrität

- des Lebens

Gnade im Modus des Gerichtes?

"Sperrigkeit" dieser Tradition im Kontext der "liberalen" Markt- und Mediengesellschaft

3.2.3 Gnade und Schulderfahrung

sinnstiftende Erzählung;

das Geschick des Gottesknechtes

Schuldfähigkeit als fundamentale Gnadenerfahrung: "Dramatische Transformation" der Frage nach der Schuld in der biblischen Tradition:

"Wir meinten, er sei von Gott geschlagen...

Doch unsere Verbrechen zermalmten ihn,

unserer Sünden wegen wurde er zermalmt" (Jes 53,4f)

Säkular formuliert:

: wir meinten, wir haben das Recht (ja sogar die Pflicht) das Opfer um seine Rechte zu bringen; dieses seiner psychischen und physischen Integrität zu berauben, seinen Lebensraum zu zerstören, es um sein Leben zu bringen...

Warum?

Wenn Gott bloß eine Chiffre für die Wandlungsprozesse ist, so drückt die "Metapher": "Gott schlug ihn" nur die zivilisatorische Notwendigkeit aus

(das Opfer konnte natürlich den Verlust des Vorteils durch falsches Verhalten selbst bewirkt haben, oder - systemtheoretisch ausgedrückt - ohne Schuld, jenen die den Status des Vorteils erreichen, eben "zum Opfer" fallen)

: Doch: nicht Gott war es, sondern unsere Taten zermalmten ihn!

Wenn nicht "Gott" den Status des Nachteils (den Tod, den "Zusammenbruch", die Ablösung der Zivilisationen: die "Verwerfung") bewirkt, sondern "wir",

dann ist Gott kaum "Chiffre" für kulturelle, historische, biologische Prozesse

"Relative Autonomie" des zivilisatorischen Wandels - Infragestellung des (deterministischen) Prädestinationsmodells:

die wichtigste Folge daraus: Notwendigkeit der Bemühung um die Minimierung der Opfer// derjenigen die sich im Status des Nachteils befinden (Wahrheitskern aller neueren politischen Theologien)

Die Ambivalenzen der Bemühung um die Minimierung der Opfer (gerade im Kontext des Handelns nach bestem Wissen und Gewissen, aber auch im Kontext der Bemühung um die "Herstellung des Rechts": jedes Recht kann nicht ohne ein Minimum an Unrecht hergestellt werden)

Macht die "relative Autonomie" des zivilisatorischen Wandels Gott überflüssig?

Gott rettet das Opfer,

verwandelt sein Geschick zum lebensspendenden Impuls für die Täter (Sühne Proexistenz, Stellvertretung: "Gott schreibt auf krummen Zeilen gerade")

: Geschick des Gottesknechtes (und sein Handeln) als gnadenhafte Vorbedingung für die Schulderfahrung

fünfter systematischer Ertrag:

Angesicht des vorhandenen Unheils verstärkt die "Dramatische Gnadenlehre" die Differenzen zwischen den "Erwählten" und den "Verworfenen" (zwischen denjenigen, die sich im Status des Vorteils und denjenigen, die sich im Status des Nachteils befinden) nicht.

Sie minimiert die Differenzen indem sie auf die Transformation des Unheils durch Gottsensibilisiert und auf die Notwendigkeit der Minimierung von Opfer hinweist.

Gerade weil sie die Erklärung der Zusammenbrüche, deren Verdrängung und die Klage als ambivalente Wege zur Gnadenerfahrung anzeigt, sieht sie in der Schuldfähigkeit die fundamentale Erfahrung der Gnade in einer gnadenlosen Welt. Diese Schuldfähigkeit stellt allerdings das Ergebnis des Handelns einer "begnadeten Existenz" dar.

(Zur Beziehung zwischen der ambivalenten und fundamentalen Gnadenerfahrung vgl. F. Werfel, Eine blaßblaue Frauenschrift)

Was bedeutet aber die (prophetische) Berufung und Erwählung? Wozu wird der Prophet erwählt?

Notwendigkeit der Relecture des Erwählungsglaubens

3.3 "Dramatische Gnadelehre": 3 Akt:

Gnade und Erwählung zur Proexistenz

sinnstiftende Erzählungen:

alle biblischen Erwählungsgeschichten in ihrer "Tiefendimension

N. Leskow, Der Gaukler Pamphalon

"Billy Bud" von Herman Melville

F. Dostojewski, Die Brüder Karamasov

- Berufung (Erwählung) als Metapher für die Priorität der Erfahrung vor dem Handeln

- Erfahrung des Vorteils - Erwählung zum "Dasein für andere" - gnadentheologische differentia specifica der (menschlichen) Erfahrung des Vorteils (vgl. demgegenüber: homo incurvatus in se)

- biblische Perspektive: hoesoed: Huld/Zuwendung

das menschliche Miteinander (Proexistenz unter den Menschen motiviert durch hoesoed Gottes// diese ist nicht in den Rechtskategorien faßbar, auch nicht in der Kategorie des Bundes)

Grenzen der Proexistenz:

: biblische Logik der Erwählung:

Ausweitung der Perspektive: von den Erfahrungen des "Hohen Liedes" (Erfahrungen der einzelnen "Patriarchen) bis hin zur Erfahrung (und der Theologie) des Gottesknechtes (Einheit von Monotheismus, Schöpfungsglauben, Erlösung und eschatologische Vollendung)

Logik des universale concretum

Intensivierung der Erfahrung: je größer die Infragestellung der Proexistenz innerhalb der geschichtlichen Erfahrung, desto intensivere Erfahrungen bei den Einzelexistenzen (Gnadenunterbrechungen)

Logik der Gnade des immer noch "mächtigeren" Gottes (gnadentheologischer Unfug der Redeweise vom "Tod Gottes"

Proexistenz, das Rechtbewußtsein und die Leistungserwartung: Zwischenbemerkung zur Frage: Ist mit dem Engagement um die "neuen Rechtsräume", um die Herstellung des Rechts die gnadentheologische Dimension schon ausgelotet? (Vgl. Lösung in "Billy Bud")

sechster systematischer Ertrag:

"Dramatische Gnadenlehre" drängt zur differentia specifica in der Deutung der allg. menschlichen Erfahrungen des Vorteil den anderen Menschen gegenüber und dem Zusammenbruch dieses Status. Indem sie den Topos der Erwählung mit dem der Proexistenz verbindet, ermöglicht sie differenzierte Deutungen von Lebensformen, die phänomenologisch als genaues Gegenteil von Gnadenerfahrung erscheinen.

"Dramatische Gnadenlehre" macht letztendlich auf die fundamentale Wahrheit e aufmerksam: "Gott" als Vorteil aller Menschen ist nur über den Umweg der Proexistenz "zu haben".

3.4 "Dramatische Gnadenlehre": Epilog

Jesus Christus als der Inbegriff der Proexistenz

Das Bekenntnis zur Einzigartigkeit Jesu Christi:

Verdichtung des gesamten Potentials von Ängsten und Hoffnungen der biblischen (menschlichen) Geschichte in einer konkreten (historischen) Existenz: homo perfectus (vgl. GS 22)

"Logik" des Bekenntnisses zur Gottessohnschaft Jesu im Kontext der Versuchung zur "Erreichung" desselben (analogen) Vorteils (gerade angesichts der profundior et universalior appetitio)

Mittelalterliche Lehre von der Gnade der Einigung: Jesus Christus als menschgewordene Empathie Gottes (dogmatische Enhypostasie der menschlichen Person Jesu)

siebter systematischer Ertrag:

"Dramatische Gnadenlehre" mündet im Bekenntnis zu Jesus Christus. Die "Definition" der Gnade ist geradezu identisch mit einer Zusammenfassender Rekonstruktion der dramatischen Geschichte Jesu Christi: seiner Erwählung, seiner Botschaft und seines Geschicks.

III. Systematische Mosaiksteine

Konturen gnadentheologischer Vorstellungskraft

1. Der barmherzige Vater und seine "freien" Kinder

sinnstiftende Erzählung: Und was geschah danach? Grenzen gnadentheologischer Vorstellungskraft

Die Logik der Gleichnisse:

  • Ansatz "mitten drin" im Geschehen (Voraussetzung eines bereits konstituierten - durch Rechte und Ansprüche strukturierten - "Lebensraumes"; "unsichtbare" Pro-Existenz des Vaters)
  • vielfältigen Folgen der "profundior et universalior appetitio" ("freie" Entscheidungen beider Söhne und deren ambivalente Folgen)
  • Die (immer wieder neu gemachte) Erfahrung des Vorteils und des Scheiterns und die Fähigkeit zur Umkehr (Schuldfähigkeit des "jüngeren" Sohnes und deren "impliziten" Voraussetzung: Erinnerung an die "unsichtbare" Pro-Existenz des Vaters)
  • Die Sackgasse der "Selbstgerechtigkeit" (Rechts- und Anspruchsdenken und die Logik der Leistung beim älteren Sohn) versus seine Schuldfähigkeit: (Verdrängung der "unsichtbaren" Pro-Existenz des Vaters; neue Initiative des Vaters als Vorbedingung für die Umkehr)

2. Christologische Konturen

  • Basileia-Botschaft und deren Konsequenzen:

auch sie setzt einen - wie auch immer schon strukturierten "Lebensraum" voraus

und thematisiert innerhalb desselben die Unverzichtbarkeit der gnadentheologischen Vorstellungskraft:

Im Wort und den Taten Jesu, in der bedingungslosen Zuwendung zu den "Sündern" (denjenigen, die am Rande des strukturierten "Lebensraumes" stehen und damit auch Opfer desselben sind), wird die "Pro-Existenz" Gottes für alle sichtbar (auch die Täter verdanken sich zuerst der Gnade Gottes, dann erst dem eigenen Handeln - keiner soll deswegen stolz sein auf seine Vorrechte: "Gott ist nicht ein Privileg der Erfolgreichen").

Pädagogische und politische Faszination der Pro-Existenz:

- Gnade als exemplum Christi (exempla der Heilsgeschichte) >> Gemeinschaft der Nachfolgenden

(Gefahr, durch eigene nun "pro-existente" Aktivität Gott, zum Privileg einer Gruppe zu machen)

- Nuancen des Sich-Einlassens auf die Logik der bedingungslose Zuwendung:

>> Vorrang der Erfahrung vor dem Tun (Pro-Existenz Christi ist bereits eine Folge der "Pro-Existenz des Vaters"/

>>die Ambivalenz der politischen Übersetzungen der Basileia-Botschaft: "oberflächliche" Rezeption der Logik der Pro-Existenz:

Reduktion der Erfahrungsebene (Basileia-Botschaft als Einladung und Verpflichtung zur Nachahmung):

Folge Überforderung oder Selbstgerechtigkeit

  • Topos der Ablehnung der Basileia in der "Dramatischen Theologie": '"Kreuzigung" als konsequente Folge der Selbstgerechtigkeit

<< biographische und politische Infragestellungen der Gnade

Versuch der Beseitigung all jener Impulse, die den radikalen Vorrang des Empfangens vor dem Tun durch Aktivität /"Zuwendung"/ bezeugen:

Folge davon: "Selbstgericht": der selbstgerechte Mensch wird zum Opfer seiner Logik (und kann gar nicht mehr handeln)

  • Jesuanische Pro-Existenz im Kreuz (neuer Impuls: "durchlittene Basileia):>> Der zum Opfer gemachte Jesus (und zuerst nur er) handelt weiterhin und identifiziert sich mit den "Opfern des selbstgerechten Handelns und wendet sich ihnen zu (in der Tradition der Logik des Gottesknechtes: vgl. II/3.2.3).
  • Schuldfähigkeit der Selbstgerechten als Folge der Pro-Existenz Jesu im Kreuz:

Folge: Erkenntnis der universalen Schuldigkeit:

traditionell>> Erbsündhaftigkeit des Menschen)

  • Die Gnade des Kreuzes (freiwillige Verzicht, Erleiden und Transformation eines unfreiwilligen Geschicks: Opfer-sein): Erfahungsmodus der Gnade unter den Bedingungen der all. Schuldhaftigkeit

3. Ekklesiologische Konturen

Gnade - communio/Volk Gottes:

  • "Gott will, daß alle Menschen gerettet werden..." 1 Tim 2,4

"alle": viele oder alle?

einzeln oder gemeinsam?

hier oder im Jenseits?

  • Vatikanum II:

LG 9 : Gott will die Menschen "nicht einzeln, unabhängig von aller wechselseitigen Verbindungen ... heiligen, retten..., sondern sie zu einem Volke machen" (DH 4122)

GS 25: Gemeinschaft sei personkonstituierend

GS 30: "mit der notwendigen Hilfe der göttlichen Gnade werden die Menschen Erbauer einer neuen Menschheit..."

GS 32: "die aus Gnade geretteten Menschen (werden) als eine von Gott und Christus, ihrem Bruder, geliebte Familie Gott vollkommen verherrlichen"

  • Extremhaltungen:

Gnade nur als exemplum und die religionssoziologische Verwertbarkeit:

Kirche - eine faßbare Gruppe der Nachfolger

Gnade nur als (inneres) adiutorium und spiritualisierende Verflachungen:

Kirche - eine nicht faßbare Größe

  • Lösungsvorschlag im Kontext der "Dramatischen Gnadentheologie":

"communio aller Menschen" und der Tod Jesu

(vgl. auch : "Gott als ´Vorteil´ aller Menschen kann nur über den Umweg der Proexistenz gedacht werden)

- Basileia-Angebot und deren (religionssoziologische) Konsequenzen (Notwendigkeit und Ambivalenz der Vorbilder)

- Allianz gegen Christus und deren theologische Tragweite

- Identifikation Jesu mit den Gegnern/ mit allen Opfern der Sünde als Vorbedingung für die universale Gemeinschaft: radikale Proexistenz Christi im Kontext der allg. Schuldhaftigkeit

(vgl. Schwager, Jesus im Heilsdrama 243ff)

  • Gnadentheologische Konsequenzen:

vor der Bekehrung der Menschen,

(gar) im Voraus zu ihrer historisch faßbaren Existenz

nimmt (ein Anderer) Jesus alle in die Geschichte Gottes hinein

- Erfahrungen mit dem Auferweckten: Schuldvergebung an die Jünger - Erfahrung von Pfingsten: Vermittlung der Fähigkeit zur Schuldvergebung

  • Gnadentheologische "Struktur" der kirchlichen Gemeinschaft:

im Kontext eines als widersprüchlich erfahrbaren (auch durch Rechtsbewußstein strukturierten) Lebensraumes

kann kirchliche Gemeinschaft entstehen (dogm. Minimalangaben):

aufgrund der "befreienden Erfahrung der Schuldvergebung" (vgl. Taufe),

der daraus folgenden "Schuldfähigkeit" (vgl. Buße)

und der Bereitschaft zur Vergebung (vgl. Eucharistie).

Eine solche Gemeinschaft ersetzt den gesellschaftlich strukturierten Raum nicht,

sie setzt ihm voraus,

transformiert ihn aber und erweist sich damit auf einer tieferen Ebene als dessen Möglichkeitsbedingung

(vgl. gnadentheologische Grundlagen der Rechtsphilosophie,

gerade im Kontext einer bürgerlichen Gesellschaft,

die das Rechtsbewußtsein

und die Leistungserwartung miteinander verbindet!).

Deswegen kann Kirche

weder nur eine spirituelle,

noch eine nur in den soziologischen Kategorien beschreibbare Größe sein<<

gnadentheologische Legitimität und Notwendigkeit der kirchlichen Lehre über die Rechte der Menschen!

Die fundamentale Form kirchlicher Proexistenz im gesellschaftlichen Bereich und der (spezifisch) kirchliche Beitrag zur Fragen nach der "neuen Menschheit":

Versöhnung durch Schuldvergebung;

"Erziehung" zur Schuldfähigkeit (nicht Anschuldigung und Entwicklung von Schuldgefühlen!);

universale Solidarität angesichts der Schulderfahrung!

  • In diesem Kontext ist nun der Satz:

"Gott will, daß alle Menschen gerettet werden..." zu interpretieren:

"alle"

gemeinsam (weil Jesus alle eingeschlossen hat, wenn auch ein jeder schuldfähig werden muß und auch vergeben muß)

schon hier (wenn auch die geschichtliche Erfahrung den Realismus nahe legt) und

erst recht aber im Jenseits (Hoffnung als der beste Garant gegen den Zynismus)

//Demgegenüber der "pagan-religiöse" Impuls: Schuldtabuisierung, Versöhnung und Einheit auf Kosten der Dritten!//

4. Anthropologische Konturen: Die Frage nach dem Menschenbild

Gnade und die überwundene (Erb-)Sünde

  • traditionelle (mißverständliche) Sicht:

weil Erbsünde (Sünde), deswegen Gnade >> verheerende Folgen in der Verkündigung

(vgl. P. Turrini, Tod und Teufel - ich muß die Sünde nennen, damit ich von der Gnade reden kann)

  • heilsgeschichtliche Sicht: "o felix culpa"

: Sünde und Schuld sind (christlich) von der Perspektive der Gnade zu thematisieren!

: nicht im Beliebigen Kontext (Banalisierung!)

: im Kontext der Zusammenbrüche, Katastrophen (Unheilserfahrungen)

: moderne "Verführung": die alte Theologie sprach von der Sünde (übersah oft die Opfer), die neuere von den Opfern (übersieht aber die Sünde: Metz).

  • sinnstiftende Erzählung:

Die Geschichte von der Ehebrecherin: Anschuldigung/ implizite Vergebung in der jesuanischen Haltung/ ausdrückliche Thematisierung der Sünde aber in welcher Form: "Wer von euch ohne Sünde ist...!">>> Schuldfähigkeit (der Frau, der "Ankläger")

  • Erbsünde aus der Perspektive der Gnadentheologie im Kontext der modernen naturwissenschaftlichen Probleme:

vgl. R. Schwager, Erbsünde und Heilsdrama im Kontext von Evolution, Gentechnologie und Apokalyptik v.a.101-132.

5. Eschatologische Konturen

die von Gott "begnadete" Menschheit verdankt sich:

weder dem evolutionsbiologischen Zufall,

noch den politischen Vergesellschaftungsbemühungen,

noch dem technischen Fortschritt

- wenn auch all dies für die Frage nach der Vollendung nicht irrelevant ist!

Begnadete Menschheit>> erfahrene und weitergeschenkte Barmherzigkeit

sinnstiftende Geschichte: Gnade im Gericht

vgl. J. Niewiadomski, Hoffnung im Gericht. In: ZKTh 114 (1992) 125f.

Themenkreise für ein Kolloquium aus "Gnadenlehre" bei Niewiadomski SS 1997

I: Interpretation der lehramtlichen Texte von:

- Karthago (418) NR 761-766; DS 225-230.

- Orange (529) NR 777-783; DS 373-397.

- Trient (1547: Rechtfertigungsdekret) NR 790-851; DS 1520-1583

: zur Problematik der Menschenrechte:

- Johannes XXIII: Pacem in terris DH 3955-3997

- Vatikanum II: Dignitatis humanae: DH 4240

Gaudium et spes (DH 4301-4345)

- Paul VI: Populorum progressio (1967) DH 4440

- Johannes Paul II: eine der Sozialenzykliken

II: Historische Fragestellungen

- Die Begrifflichkeit in der östlichen und westlichen Theologie

- Kontroverse Augustinus-Pelagius: Gnade Gottes oder Freiheit des Menschen

- "Semipelagianismus"

- Frage nach der Disposition im MA (Thomas)/ "Zuspitzung" der Frage im "Gnadenstreit"

- "Geschaffene Gnade": Natur-Gnade-Problem (Thomas)

- Reformation: Deus solus- Rechtfertigung (Luther)

- Der radikale Augustinismus im 16/17 Jh (Bajus, Jansenius)/ Reaktion der Barockscholastik: natura pura-Konstrukt

- Rahnersche Infragestellung der "zwei-Stockwerk-Theologie"

III: Biblische Ansätze

- "Gnadentheologische" Grundstruktur biblischer Geschichte

- Die Nuancen des "Charis"-Begriffes

IV: Systematische Entfaltung

nach: L. Boff, Erfahrung von Gnade: zweiter, dritter und vierter Teil;

oder G. Greshake, Geschenke Freiheit: fünftes und sechstes Kapitel;

oder dem zweiten und dritten Teil der Vorlesung; die wichtigsten Thesen nachlesbar in: J. Niewiadomski, Menschenrechte: ein gordischer Knoten der heutigen Gnadentheologie. In: ders. Herbergsuche, Münster-Thaur 1999, 115-132

(der Text ist auch im WEB auf meiner Homepage greifbar).

Józef Niewiadomski

Eschatologie

0. Prolegomena

"Wer dem lieben Gott ins Fenster geschaut hat, langweilt sich nicht; er ist glücklich." (M. Kundera, Die Langsamkeit, München 1995,7.)

Vorspann:

a) Der (moderne) Traum vom offenen Himmel

b) Der "aufgeklärte" Zugang zum Thema

  • Himmel: (nur) ein Spiegelbild unserer Ängste und Hoffnungen ?
  • Der Wert kulturhistorischer Erklärungen
  • Gefährlichkeit der Bilder (Feuerbach, Marx, Lenin)
  • Die "offene Hölle" und die Tragödie der klerikalen Kirche
  • Und die Fundis?

(vgl. dazu: J. Niewiadomski Der offene Himmel. Konturen eschatologischer Vorstellungskraft. In: Gott finden in allen Dingen. Theologie und Spiritualität. Hg. von Ch. Kanzian. Thaur 1998, 100-114.

c) Methode: Die Haltungen im Alltag als Zugang zur Eschatologie >>

demgegenüber der traditionelle Ausgangspunkt des dogmatischen Denkens

  • Axiomatik der "Denzinger Theologie"

- Kompendium an Dogmen, Sentenzen

- Querhinweise zur Bibel, zu den Kirchenvätern, Scholastikern

- Abgrenzung zu den Gegnern

- Trennung zwischen der "dogmatischen Wahrheit" und pastoralen Tatsachen als Grundregel (Dogmatik reflektiert die Grundsätze, Pastoraltheologie bemüht sich um die kontextuelle Anwendung)

  • Fragwürdigkeit solcher Modelle nach Vat. II.: Gaudium et spes" (07.12.1965) und die Notwendigkeit einer neuen dogmatischen Kultur

- Identifizierung mit den Menschen von heute / Empathie als primärer ekklesialer Grundvollzug

- Fokussierung des theologischen Denkens auf die biblischen und pastoralen Fächer (Dogmatik als Negativfolie) >> Verlust des Gespürs für die Notwendigkeit des systematischen Rahmens in der Theologie

d) Mein Selbstverständnis"

  • Ausgangspunkt:

- liberale Kultur der Gegenwart und deren hemmungsloser Optimismus >> Strukturierung durch Markt und Medien: deren Anspruch: "extra mecatum nulla vita"; "extra media nulla vita" oder auch: "nulla salus"?; Extreme (durch die modernste Technik beflügelte) Utopien, in denen die Menschheit auf dem Sprung zu einer neuen Stufe der Evolution gesehen wird

- Spannung zwischen der liberalen Kultur und dem kirchlich vermittelten "Gott"

-Jüdisch-christliche Tradition als Maßstab zur Würdigung und Kritik der liberalen Kultur; Spannung (in dieser Tradition) zwischen dem "Gottesglauben" und der organisierten Religiosität

  • Bekenntnis:

"Lange vor dem Markt und dessen Mechanismen und auch vor der medial strukturierten Welt ist "Gott" gewesen und er wird auch nach ihr sein!"

  • Präsens der jüdisch-christlichen Tradition in unserer Öffentlichkeit:

Traditionsbrüche // Fragmente

- Aufgabe der Systematik:

  • Die Fragmente aufzugreifen und einzubinden in den "Strom" der jüdisch-christlichen Tradition

- Deswegen auch narrativ-reflektierende Methode:

sinnstiftende Erzählungen

Reflexion im Kontext des dramatischen Modells

(Methodisch dazu: vgl. R. Schwager/J. Niewiadomski u.a., Dramatische Theologie als Forschungsprogramm, in: ZKTh 118 (1996), v.a. 323 - 341.

Struktur der Vorlesung:

Drei konzentrische Kreise:

I. "Methodischer Schwank": Eschatologie im Kontext einer methodologischen Metapher (dogmengeschichtlicher Teil)

II. Ängste und Hoffnungen der Menschen im Horizont ihrer Geschichte mit dem empathischen Gott (Entwurf einer "Dramatischen Eschatologie")

III. Leben durch den Tod hindurch: Systematische Mosaiksteine

Prüfungsliteratur:

R. Schwager, Eschatologie (Vorlesungsmanuskript) oder

F.-J. Nocke, Eschatologie. In: Handbuch der Dogmatik 2. Düsseldorf 1992, 377-478;

dazu: J. Niewiadomski, Der offene Himmel. siehe oben;

J. Niewiadomski, Faszination des Untergangs? Herausforderungen fundamentalistischer Religiosität. In: Gottesgeschichten. Beiträge zu einer systematischen Theologie. FS Gottfried Bachl. Hg. von W. Achleitner und U. Winkler. Freiburg i. Br. 1992, 392-400;

J. Niewiadomski, Hoffnung im Gericht. Soteriologische Impulse für eine dogmatische Eschatologie. In: ders. Herbergsuche. Münster-Thaur 1999,167-186.

I. Basiswissen

Eschatologie im Kontext einer methodologischen Metapher

  • sinnstiftende Erzählung:

Metapher der Wüstenwanderung am Ende des 20. Jahrhunderts -

"Autobahnbild" und dessen Logik

1. Funktion der normativen Aussagen:

Anzeigen der Grenzen für den Weg, auf dem "ein" Leben möglich sein könnte. Welches Leben?

  • Rationalität der "Alltagsautobahn" in der bürgerlichen Kultur:

>> Erwartung der Leistung / Hoffnung auf ein "problemloses Ende" (Vgl. D. Rodman, "Bad as I wanna be")

>> Das Leben als letzte Gelegenheit: Leistung und Erlebnisstreß; Beschleunigung durch das elektronische Zeitalter

  • Rationalität des christlichen Weges

>> "Hoffnung" kann Wirklichkeit werden , wenn "Gott" sich als Gott erweist und wir uns von ihm das Leben schenken lassen.

  • Zuordnung beider Wege:

>> Ablösung des "Alltagsweges" durch "Gott" // die Logik der "Letzten Dinge", die von der liberalen Öffentlichkeit gefördert wird.

>> Neubesinnung auf "Eschatologie" im 20. Jahrhundert

2. Reduktion der Vielfalt der eschatologischen Aussagen im credo:

(das Apostolisches Glaubensbekenntnis, DH 30, NR 911)

credo in: resurrectio mortuorum (carnis)

vitam aeternam

Stellenwert dieser Artikel: Explikation des Artikels: credo in Spiritum sanctum

3. Inhaltliche Eigenart der eschatologischen Aussagen:

"Abgrund" der Verdrängungen des Mysterium des Todes

- naturwissenschaftliche Verdrängung

- personalistische Verdrängung

- kulturelle Verdrängung

"Sumpf" der denkerischen und religiösen Vertröstungen

("ewige Seele", ewiger Geist, Bewußtseinspotential, Information, Reinkarnation)

4. Eigenart der Aussagen im Hinblick auf deren Geltung

4.1 Biblische Aussagen

(und deren ästhetische/religiöse Funktionen)

Wissenschaftsgeschichtlicher Exkurs: Hermeneutik der biblisch-eschatologischen Aussagen:

(Vgl. Karl Rahner, Theologische Prinzipien der Hermeneutik eschatologischer Aussagen, in: Schriften zur Theologie IV, 401-428.)

  • Formale Aspekte

a) nach der eindeutigen Aussage des NT: der Tag der Parusie nicht geoffenbart - Vollendung hat einen Verborgensheitscharakter

b) der Mensch: geschichtliches Wesen - lebt aus der Vergangenheit im Blick auf die Zukunft hin

c) Inhalt der biblischen Aussagen zum Thema "Zukunft": - all das, was nötig ist zum gläubigen Verständnis der Gegenwart (d.h. keine biblischen Aussagen, die nur unsere Neugier befriedigen würden)

  • Inhaltliche Aspekte

d) Es gibt kein anderes über Christus und sein Endgericht hinausgehendes Heilsangebot: - (traditionell) Eschatologie vom Himmel und Eschatologie von der Hölle nicht auf derselben Ebene:

Gnade - Wirklichkeit

Verdammnis -Möglichkeit

e) In Jesus Christus: endgültige Entscheidung Gottes zum Heil

endgültige Entscheidung des Menschen zum Heil

4.2 Zerstörung der umfassenden religiösen Funktion der biblischen Aussagen - Bibel: ein genuiner eschatologischer Fahrplan; apokalyptischer "countdown".

praktischer Exkurs: "Verführung" durch Systematisierung:

vgl. A. G. Fruchtenbaum, Handbuch der biblischen Prophetie, Asslar 1991)

Die "religiöse Landschaft" des freien Protestantismus seit dem 19. Jahrhundert - eschatologische Versuchung: "der Ruf der Endzeit"

"Adventisten"

Gründer: William Miller, 1818: sein "countdown": in 25 Jahren das Ende (1848) ; Enttäuschungen / Teilungen / Neue Berechnungen

- die berühmteste Spaltung, bereits an der Wiege der adventistischen Bewegung: "Zeugen Jehovas": Hermeneutische Voraussetzung:

jeder Vers ist einzeln von Gott inspiriert, deswegen auch gleich wichtig; Bibelstellen (auch Zahlen) können kombiniert werden;

Zentrum des Glaubens: das berechenbare Ende>> Schöpfung: 4025 - 6000 Herrschaft des Satans - Ende (1844)

(zur Szene vgl. immer noch: K. Hutter, Seher Grübler, Enthusiasten, Stuttgart ... <immer neue Auflagen>)

4.3 Dogmatische Aussagen (und deren "normierende" Funktion)

Markierung der Grenzen des kirchlichen "Weges" innerhalb einer unbegrenzten Vielfalt der biblischen Auslegungen:

- auf dem Hintergrund der (faktisch ausgetragenen) Konflikte; deswegen:

- Kontextgebundenheit der dogmatischen Formulierungen

vgl. z.B. DH 411/NR 891: - Verurteilung der Origenisten: ist es eine allgemeine Aussage über den universalen Heilswillen Gottes?;

vgl. auch die Gebundenheit der Aussagen über den "Ort" der Seligkeit an die Kosmologie: DH 1000-1002/NR 901-905 // "Benedictus Deus".)

- Totalitäre Versuchung (des kirchlichen Lehramts) im Kontext des Dogmas (vgl. Bonifaz VIII)

- Standhaftigkeit des Lehramts in der Eschatologie im Kontext des Dogmas - nicht aber im Kontext der Seelsorge:

pastoraler Wille, Menschen zu retten, durch die Verkündigung der Hölle // "modern": durch die Beschwörung des Untergangs, dessen "tödliche" Eindeutigkeit. (Vgl. "Deine Tage sind gezählt")

- Möglichkeit der Fehler (vgl. Johannes XXII und seine Predigt über den Seelenschlaf und die Korrektur durch Benedikt XII)

4.4 Zerstörung der "normierenden" Funktion der dogmatischen Aussagen - "Verführung" durch Systematisierung und "Verselbständigung" einzelner Aussagen im Kontext der akademischen Forschung/Lehre

("Leitplankenpflege" contra "Leitplankendemontage")

5. "Systematisierung" der dogmatischen Tradition unter dem Stichwort "Eschata"

5.1 Das Schema der katholischen Tradition (ausgefeilt in der Neuscholastik)

5.2 Das Schema der lutherischen Orthodoxie

5.3 Die Reformierten (vgl. Barth)

5.4 Systematische Merksätze zu den einzelnen Topoi

5.4.1 Der Tod (Allgegenwärtigkeit des Todes = Banalisierung des Todes

  • Theologischer Zugang zum Problem:

>> Faktizität, aber (theologische, schöpfungstheologische) Nicht-Notwendigkeit des Todes ("Bruch im System" / Stachel / Mysterium)

>> Ende des "Pilgerstandes" = harmonische Begegnung mit Gott - Gericht (Diskontinuität / Kontinuität)

>> Warum der Tod?

Der Tod - "der Sünde Lohn" (Röm 6,23); Folge der (Erb)sünde - "Geschick"

(systematische Differenz zum naturwissenschaftlich-medizinischen Begriff des Todes - mit der der Theologe auf zweifache Weise umgehen kann!)

>> Freiwilliger - nicht notwendiger Tod Christi

>> Traditionelle Erklärung im Kontext der hylermorphischen Begrifflichkeit:

anima forma corporis (DH 902/NR 329)

anima: esse in se subsistens;

Tod: Trennung von Leib und Seele

anima separata (weil Substanz)

nicht sterblich (DH 1440/NR 331) (Kontinuitätsfaktor)

Zerfall des Leibes (Annahme einer forma cadaverica) (Diskontinuitätsfaktor)

>> Personale Dimension: Endentscheidungshypothese: L. Boros: "Mysterium mortis"; Tod nicht bloß als passives Erleiden, sondern als aktive Entscheidung (eigentlich die Entscheidung) für oder gegen Gott

>> Der "Zeitpunkt": Sterben - Tod - Ewigkeit

Benedikt XII: Benedictus Deus (1342)

DH 1000-1002/NR 902-905

"mox post mortem suam ..." (vor dem allgemeinen Gericht)

(vgl. die moderne Diskussion zwischen Lohfink und Ratzinger über die Zuordnung von Zeit und Ewigkeit)

>> das individuelle Gericht (theologische Annahme als logische Voraussetzung der Lehre von den "Orten")

Kriterium:

- Werke (und der Zustand der Gerechtigkeit im Moment des Todes) - "Kontinuitätsfaktor"

- (Barmherzigkeit Gottes)

5.4.2 "Orte" (Zustände)

5.4.2.1 Purgatorium / Fegfeuer

Katholischer Topos (seit dem 2. Konzilk von Lyon: 1274) DH 856

Übernahme der Lehre durch Trient (als) liturgischer Topos

Es sei sinnvoll, für Verstorbene zu beten / an ihrer Stelle Gutes tun (Kontinuität zwischen Lebenden und Toten)

"Verbot" der anschaulichen Predigt DH 1820/NR 907

Biblische Begründung: 1 Kor 3,13-15 (vgl. Origenes) 2 Makk 12,42-46

"Systematische Leistung" des Purgatoriums

Thomistische Unterscheidung zwischen Schuld und Strafe; Purgatorium als Lösung der Spannung zwischen vergebender Sünde und nicht "abgebüßte" Strafe.

Die Möglichkeit der "Abbüßung"

durch Verstorbene selber,

durch Lebende // Stellvertretung (vgl. auch die barocke Frömmigkeit der "armen Seelen", die ihrerseits sich für Lebende in Gefahr einsetzen)

5.4.2.2 Limbus puerorum

"Erfindung" der Theologen im Kontext augustinischer Logik als Lösung der Problematik der ungetauften Kinder und der systematischen Unterscheidung zwischen der Strafe für die (Erb)sünde >>Verlust der Anschauung Gottes und der Strafe für persönliche Sünden >> Hölle (oder Fegfeuer).

Kinder ohne Taufe: "natürliche Glückseligkeit"; vgl. die "Fehler" der Armenier (gemäß Benedikt XII): Kinder christlicher Eltern ins Paradies; Kinder nichtchristlicher Eltern - dort, wo die Eltern sind // Sippenhaftung (DH 1008)

5.4.2.3 Hölle

DH 76/NR 916 (Strafe für diejenigen, die Böses getan haben)

DH 1002/NR 905 (Strafe für diejenigen, die in akuteller Todsünde sterben)

scholastische Unterscheidung (vgl. DH 780/NR 895)

poena damni (Strafe des Verlustes)

poena sensus (Strafe der Sinne)

Marter, Feuersglut, Feuer

Problem: wie kann "anima separata" durch Feuer gepeinigt werden? (Verselbständigung von Fragen ...)

Die Neuscholastik ortet die Hölle in der Mitte der Erde // Feuer der Vulkane

Theoretische Legitimation für Gerechtigkeitsbedürfnisse (und Rache) gemäß dem ius talionis (vgl. Offenbarung des Petrus: Äthiopische Version um 157 n. Chr.)

Radikale Diskontinuität (?) seitens der geschöpflichen Wirklichkeit // Kontinuität durch den Willen Gottes ("Gerechtigkeit")

"Verwerfung" der Apokatastasislehre im Westen

Konstantinopel 543 (DH 411/NR 891)

Origenes: "Mechanik" des Systems von Origenes:

Kreislauf (Kontinuität)

Präexistenz der Seelen, Fall, Erschaffung der Materie zur Strafe, Erlösungstätigkeit des Logos, Wiederherstelllung (Wiederherstellung der Heilsgeschichte?)

Apokatastasislehre (Hoffnung) des hl. Gregor von Nyssa

5.4.2.4 Himmel

alle Glaubensbekenntnisse: credo in vitam aeternam

Benedictus Deus: DH 1000f/Nr 902f

Unmittelbare Schau Gottes "von Angesicht zu Angesicht" (Teilhabe am dreifaltigen Leben - deswegen auch keine theologischen Tugenden mehr: Glaube, Hoffnung): visio beatifica

(Kontinuität/Gott - Diskontinuität/Mensch)

fruitio (Genuß) - ewiges Leben

ewige Ruhe

(Seele als Kontinuitätsfaktor)

communio sanctorum

(Kontinuität im stellvertretenden Tun)

Grad der Seligkeit entspricht dem der Verdienste (Florenz DH 1305)

(Kontinuität im ethischen Kontext)

5.4.3 Das Ende der Welt / Der jüngste Tag

Auferweckung der Leiber

"Identität des Leibes" / Kontinuität "der Materie" gebrochen // liegt im "Willen Gottes"

Toledo XI (675): DH 540/NR 892

(auferweckt im Leib: in dem wir leben, bestehen und uns begegnen)

4. Lateranum (1215): DH 801/NR 896

"Leib, den wir hier tragen"

"Gericht"

- offenbarende Funktion

- liturgischer Topos:

"Dies irae" - "Systematisierung" der Szenarien in der Liturgie / die Sequenz der "alten" Messe

- "Tag des Zornes": Richter, strenge Prüfung, Objektivität: "geschriebenes Buch" (alles ist verzeichnet, alles kommt zutage, nichts bleibt ungesühnt)

objektiv betrachtet: keine Chance

Gerechtigkeit im Gericht - Diskontinuität

- weil keine Chance - deshalb soll sich der "gütige Jesus" erinnern

Barmherzigkeit im Gericht - Kontinuität

was denn?

Daß genau das, was mich in die Verdamnis treibt, die Ursache seines Leidens war:

Zuordnung der Erlösung in objektiver Perspektive zur subjektiven

- Integration der heilsgeschichtlichen Sicht:

der jesuanische Leidensweg, sein Kreuz, sein Vergebungshandeln (Magdalena, Schächer)

Kontinuität des Gnadenhandelns

- "Nicht mein Gebet" ist ausschlaggebend, sondern seine Gnade

- Distanzierung von den (potentiellen) Verdammten (ihnen soll die Strenge zukommen!) - Gnadenhoffnung für mich (Aufkündigung der Solidarität)

Selbstgerechtigkeit - Kontinuität

- Integration der emotionalen Seite:

Schrecken ("mors stupebit et natura")

Tränen (lacrimosa dies illa)

kein Jubel!

Kontinuität zur Erfahrung des "Jammertals"

Ausgang der Weltgeschichte

- Himmel / "unmittelbare Schau Gottes"

Teilhabe am dreifaltigen Leben

communio sanctorum

fruitio

- Limbus / Verlust der Gottesschau

natürliche Glückseligkeit

- Hölle / Verlust der Gottesschau

Isolation

"Pein des Feuers"

6. Der Modus der Präsenz des christlichen Weges im Kontext gegenwärtiger Kultur

- Versuchung zur Klarheit des Bildes

1. der eindeutige, durch "Leitplanken"/Bilder und egriffe aufgezeigte Weg // Irrelevanz dieses Weges im Alltag

("die Autobahn ist fast leer trotz intensiver Leitplankenpflege")

2. "Abwehrreaktionen" gegen "restaurative Tendenzen"

(vgl. Reaktionen auf "Katechismus" oder aber auf "Wege der Hoffnung überschreiten" von Johannes Paul II)

3. Begrenzter Wert der religionssoziologischen Untersuchungen

- "Gespaltene" Zuordnung beider Wege

- "Historische Distanz" / christliche Eschatologie des Mittelalters als museale Performance

Faszination der kulturgeschichtlichen Studien

Faszination einzelner Bilder und Aussagen im Kontext des kulturellen Synkretismus (vgl. science fiction Literatur)

(Welche Bilder/Aussagen faszinieren?)

Fragmentarische, biographische Relevanz einzelner Topoi

(z.B. Allerheiligen/Allerseelen: Frömmigkeit)

7. Wissenschaftsgeschichtlicher Exkurs

Der kulturell plausible Meta-Rahmen für die Zuordnung einzelnen Topoi (des christlichen Weges und der "Alltagsrationalität"):

Die Frage nach der "großen Erzählung"

(oder den "Super-Leitplanken")

  • der große Rahmen der Aufklärung

(akademische Verbindlichkeit desselben)

Optimismus der Geschichtsphilosophie // Vollendung des Menschen: Mündigkeit des Menschen -- Säkularisierung der religiösen Traditionen

(die List der Natur: Kant

die List der Vernunft: Hegel

der Mensch: Marx

Zielgerichtetheit der menschlichen Geschichte)

  • der "vor-aufklärerische" jüdisch-christliche Rahmen: Ende der Geschichte / Diskontinuität - der jüngste Tag:

die Wiederkunft des Messias

die Ankunft des Messias

- die Gott überlassen bleibt (Augustinus, Maimonides)

- sie kann "aufgehalten" werden (kat 'echon von Paulus (vgl. C. Schmitt)

- sie kann beschleunigt werden

durch gute Werke (orthodoxes Judentum)

durch Sünden (Sabbatianismus, Anarchismus)

- sie kann "gelassen" erwartet werden <Léon Bloy: "Ich erwarte die Kosaken und den Hl. Geist">)

  • Marxismus / Kommunismus

der Wille, das Geheimnis der Geschichte zu lösen; der historische Materialismus und die Dialektik als Mittel der "neuen Wissenschaft", um die Gesetze der Natur, des Menschen und der Geschichte zu erkennen und zu verändern; Überwindung der Entfremdung; anstatt des Reiches der Notwendigkeit das reich der Freiheit; Unterschied zwischen der "guten, progressiven Gewalt" und der "schlechten reaktionären Gewalt"; "Befreiungsbewegung" als notwendiger Schritt in Richtung auf die Vollendung.

"der ausgeträumte Traum??"

  • Infragestellung des "großen Rahmens" durch die Erfahrung der "Ungleichzeitigkeit" des "großen Dorfes":

Aufeinanderprallen von Religionen und Kulturen; Unterschied von Zeiten und Mentalitäten:

"Es gibt keine Geschichte, nur Geschichten". Geschichte als Ideologie der Europäer (R. Rorty u.a. postmoderne Denker)

  • "Heimlicher Rahmen" der Medien-Rationalität

(vgl. M. McLuhan uns seine Vision der durch telegene Medien hervorgebrachten qualitativen Veränderung;

Optimismus der Diskussion über die "virtual reality" - vgl. J. Niewiadomski, Extra media nulla salus? Zum Anspruch der Medienkultur, in: ThPQ 143 (1995) 227-233.)

  • der große Rahmen der Katastrophenerwartung:

"Ende der Geschichte" durch den Menschen:

Zerstörung der Biosphäre durch Verschmutzung und Wärmeerhöhung, Waldsterben usw., atomare und bakteriologische Versuchung, Genmanipulation - Zerstörung des menschlichen Genotypus ...

"Ende der Geschichte" durch Evolution:

Zusammenprall mit Kometenteilen, Meteoritenfall, Auslöschung der Sonne "Krieg mit außerirdischen Wesen"

  • der große Rahmen der "kosmischen Evolution"

(Paläontologie, Astrophysik:

Veränderung der "Zeitvorstellung"

<"Urknall": vor 15 Milliarden Jahren; das Leben auf der Erde: vor 4 Milliarden Jahren; "Geschichte" mit Dokumenten: vor einigen tausend Jahren; Ende der Geschichte ?>

Gibt es in diesem Rahmen eine "Meta-Erzählung"? - J.F. Lyotard, Moralités postmodernes, 1993: "une histoire physique" - die die Zustände der Energie der komplexer werdenden Materie beschreibt:

Mensch, Bewußtsein, Sprache: komplexe Systeme;

Entscheidungen des Menschen: nicht das Werk des Menschen, sondern Wirkungen der zunehmenden Komplexität.

Parallelen zwischen den Visionen von P. Teilhard de Chardin SJ und J.F. Lyotard zum Thema "Kosmische Evolution")

II. Konturen einer "Dramatischen Eschatologie"

Ängste und Hoffnungen der Menschen im Horizont ihrer Geschichte mit dem empathischen Gott

"Dramatische Theologie" - Darstellung einer Methode anhand des Bildes von Marc Chagall

Typisierende Rekonstruktion menschlicher Ängste und Hoffnungen mit dem Fokus der jüdisch-christlichen Tradition

1. Voraussetzungen

* GS 1: Identifikation mit den Menschen von heute als ekklesialer Grundvollzug

* GS 9: Menschenbild: "profundior et universatior apettetio"

Wie ist nun die Dimension Gottes diesem Menschenbild zuzuordnen?

(Ergänzung? Überhöhung? Infragestellung?)

Empathie - Identifikation - Menschwerdung

* GS 22: der Sohn Gottes hat sich in seiner Menschwerdung "cum omni homine" verbunden - "homo perfectus"

relationale "Begrenzung" der appettitio - "normative Latte"

* "Heilsgeschichtliche Dogmatik" als Reflexion über diese Normativität - (vgl. Vat. II: Optatam totius)

unter der Voraussetzung einer Parallelität menschlicher Ängste und Hoffnungen (und der Annahme, daß bei allem kulturellen und geschichtlichen Wandel es doch transkulturelle Konstanten gibt)

* Problem:

wird die Eschatologie nicht zum Spiegelbild der kulturellen Verdränungen und Verzerrungen? "Ja und Nein!" (vgl. die kulturhistorischen Studien über die Hölle; aber auch die gegenwärtigen Entwürfe im der Kontext der Frage: Eschatologie und Evolution)

2. "Dramatische Eschatologie":

Prolog:

"Es gibt ein Leben vor dem Tod"

oder:

"Selig, die gelebt, bevor sie starben"

(M.-L. Kaschnitz)

* sinnstiftende Erzählung:

die Lebenslust der biblischen (Patriarchen-) Tradition

2.1 Bedürfnisorientierte Logik

(primäre menschliche Bedürfnisse als logischer und biographischer Zugang zur Beschreibung der Geschichte Gottes mit den Menschen -

vgl. GS - profundior et universatior appetitio)

2.2 "soteriologischer Grundzug" der Geschichte - eine "weltliche", konfliktgeladene Soteriologie

2.3 der "Mehrwert" der Anwesenheit Gottes:

er ersetzt den Lebensraum nicht, "verwandelt" ihn aber:

"unaufdringliche, anonyme Gegenwart Gottes im Alltag" / der Lebensraum wird zur Kultur, der Mensch zum Menschen durch "den göttlichen Geist"

"Qualität aufgrund einer Relation

2.4 "Grenzen" der Relation im Alltag:

Die Frage nach den Sterbenden und Toten wird nicht einmal thematisiert (man stirbt alt und satt an Jahren; wenn man alles geordnet hat; im Kreis der Familie // "keine Sterbebegleitung!")

das Geschick der Toten:

<Scheol: bei den Vätern, aber sie loben Gott nicht und haben keine Gemeinschaft mit Gott - im Klartext: sie sind nicht relevant für das Leben, wie es (von denen, die leben) gelebt wird!>

* Erster systematischer Ertrag:

Der Glaube an den Hl. Geist in der Geschichte (im Kontext der "eschatologischen articula"), der Glaube an den "Gott des Lebens" ("Gott, der Liebhaber des Lebens") expliziert sich in einer Vorstellung vom Leben, in der die Toten keinen Anspruch auf Lebende haben (vgl. die "Kulturen des Todes", in denen Tote "Opfer" des menschlichen Lebens fordern);

- sie sind den Lebenden nicht neidisch, "segnend" überlassen sie den Lebenden den Lebensraum!

("selig diejenigen, die so sterben dürfen, so sterben können - warum können sie?)

- Als Tote scheinen sie (zuerst) auch kein Recht auf Gott zu haben ("Gott der Lebenden und nicht der Toten") - der Tod scheint also keine Seite des menschlichen Lebens zu sein, die eine "Offenbarungsfunktion" hat!

2.5 Und was ist mit denen, die jung sterben?

* "Diffamierung" vor den Augen Gottes: warum?

"Jung zu sterben" - in einer Kultur des Lebens fokussiert die Angst (nicht leben zu dürfen) - diese Erfahrung ist theologisch nicht wertneutral -

"wenn Gott in diesem Kontext erhofft oder gefürchtet wird, so als einer, der eben nicht abwesend ist, sondern der straft".

* jung zu sterben als Fluchstrafe - Fokussierung der Angst;

Fokussierung der Hoffnung:

Gebet: Gott möge mich vor diesem Tod bewahren.

* Warum gibt es diesen Tod?

- "Tun-Ergehen-Zusammenhang" / "Väter - Söhne"

- allg. menschliche Hoffnung: "Du kommst nicht ungestraft davon!" (mit der Kehrseite derselben: "ich schon")

- transkulturelle Konstante: "selber schuld!"

- theologische "Kodierung": "Gott" garantiert diese Zusammenhänge: -"Verflucht, die 'nicht gelebt' haben, zu kurz gelebt haben, 'anders' gelebt haben"

Anthropologische, sozialpsychologische Bedürfnisse im Kontext dieses Theologumenons:

- Bedürfnis nach Gerechtigkeit

- Versuchung zur Selbstgerechtigkeit

- Selbsthaß

- Sündenbockmechanismus

* Zweiter systematischer Ertrag:

Das Ende (dieses Ende) wird geglaubt, es sei von Gott bewirkt.

3. "Dramatische Eschatologie":1. Akt

"Banalität" der Macht der Tatsachen und die Frage nach dem Hl. Geist (in der Geschichte) // nach "Gott, dem Liebhaber des Lebens".

"Es gibt ein Leben vor dem Tod" / Grundsätzlich und im Hinblick auf die Qualität.

"Selig, die gelebt, bevor sie starben."

Wenn nicht? ...

"Selber schuld!" / Grundsätzlich und im Hinblick auf die Qualität.

"Verflucht, die nicht gelebt haben ..."

* Zustimmung zu der - wie auch immer erfahrenen - Wirklichkeit

* Biologische (physikalische, chemische), kulturelle, politische "Banalität" (Selbstverständlichkeit), auch theologische?!

* "Gott" - Chiffre für kulturelle, historische, biologische (naturwissenschaftliche) Prozesse -

Folge davon:

deskriptive und normative Sicht des Lebens gehen scheinbar ineinander über - Alltagsglaube = Alttagsatheismus

"Wahr ist das, was die 'Macht' hat, sich durchzusetzen, das, was 'verdienen' würde zu sein, ist schon".

A. de Benoist

* Das Leben selbst ist hier der einzige Hoffnungsträger; Kontinuitätsfaktor durch die Infragestellungen.

* Infragestellung des "Bekenntnisses zur Macht der Tatsachen" durch die Betroffenen.

4. "Dramatische Eschatologie:"2. Akt:

587 v. Chr.:

der historische Zufall einer militärischen Katastrophe und die grundsätzliche Bedeutung des Exils.

sinnstiftende Erzählung:

der Schrecken des Zusammenbruchs und die radikalste Glaubenskrise: - "Wo ist Dein/Euer Gott?"

Ideogramm der exilisch-nachexilischen Hoffnungen - "Eschatologisierung des Glaubens"

4.1 Deuteronomistische Theologie - Erklärung des Zusammenbruchs (durch Theologen)

* der Wert der Erklärung: -

Erfahrung der Entfremdung (zu sich selber, zur Gruppe) durch den Bruch wird bewältigt durch den Anschluß an die Hoffnungen "von gestern" / an das Vertraute.

* theologische Depotenzierung des Bruchs:

Gott hat das Volk nicht verlassen,

(Folge davon: Selbstidentifikation mit denen, die "verflucht" sind, ist nicht notwendig) -

das Unheil ist (trotz allem) ein Äußeres, weil es einen klaren Grund hat

* Erklärung im Kontext vom "Tun-Ergehen-Zusammenhang"

- Sünde des Volkes (Menschen) - Zusammenbruch als Strafe

- Bekehrung des Volkes (Menschen) - neues Leben, neues Heil

- Das Neue: nach den Maßstäben des Alten / Kontinuitätsfaktor: der menschliche Bekehrungswille

- Rolle Gottes dabei:

entweder aktiv (beim Strafen)

oder: er läßt es zu.

* Dritter systematischer Ertrag:

theologische Problematisierung der Banalität der Macht der Tatsachen (durch Einteilung in gute und böse Taten): Ein Leben, das es geben soll, ist nicht identisch mit dem, was es gibt!

Frage: Wer ist Garant dieses Lebens?

Eigentlich: die Bekehrungsfähigkeit des Menschen

(vgl. die säkulare Form dieser Hoffnung in der heutigen Ökologie-Debatte)

Was ist mit jenen, die sich nicht bekehren ... können, ... wollen?

4.2 Wahrnehmungsverweigerung in der Theologie der Chronisten

sinnstiftende Erzählung:

"Die Schlachten des Königs Joschafat"

0der: Hoffnung aus der Legende (gut 100 Jahre nach dem Bruch - Legende, wenn trotz Bekehrungspredigt <Dtn> sich nichts ändert!)

* Die nachexilischen Chronikbücher:

- Spiegelbild der Ängste/Hoffnungen einer gedemütigten Gemeinde der gedemütigten Menschen (Resignation)

- Kein Einfluß auf die "Politik" / auf die Gestaltung des Alttags

- Wunsch nach einer anderer Situation - aber: keine Konkretisierung

- "Die guten, alten Zeiten"

- Nacherzählung der Geschichte (Ausmerzung der Negativa, Verklärung/legendenhafte Täuschung

* Gottesbild:

- Erinnerung an die "glücklichen Tage"

- "Gott griff mit starkem Arm durch"

* Sozial-anthropologischer Wert der Verdrängungslogik

- Verdrängung als Existenzvollzug ("Überlebenschance")

- Hoffnung auf Gott - Illusion (alltäglicher Glaube = alttäglicher Atheismus

* Vierter systematischeer Befund:

Die theologische Problematisierung der Banalität der Macht der Tatsachen steht ständig unter der Herausforderung des Vorwurfs eines illusionären Zugangs zur Wirklichkeit (Infantilisierung)

4.3 Verzweiflung der Klagelieder

* Klage als Existenzvollzug

(vgl. neben den Klageliedern die Klagepsalmen, Ijob, u.a.)

* Loslösung von der Vergangenheit als Bedingung für die Wahrnehmung des Neuen

* Infantilisierung der Klage in der christlichen Spiritualität

// Folge: Moralismus

* Fünfter systematischer Ertrag:

Die theologische Problematisierung der Macht der Tatsachen setzt die existentielle Erfahrung des "Opfer-seins" voraus und die Fähigkeit zur Trauer/Klage (Wut/Fluch)

4.4 Eschatologisierung des Glaubens I

* Eschatologie als Frage einer Strategie für die Zukunft

- restaurative eschatologische Hoffnungen vgl. z. B. Jes 63,1-11; Sach 9,13-17; Joel 4,9-16

- Verlängerung der bedürfnisorientierten Logik in die Zukunft: "Gott greift mit seinem starken Arm ein" - spätestens am Ende der Tage

- "eschatologischer Befreiungskrieg" - menschliche Ressentiments als Kontinuitätsfrage - Gott greift ein zugunsten unserer Gruppe / gegen unsere Feinde / ob es "Gott" selber tut oder sein "Messias" ist zweitrangig.

zur Erinnerung - praktischer Exkurs:

- "lebendige Religiosität" der Sekten und Konventikeln im 19. und 20. Jahrhundert / fundamentalistische Mentalität im 20. Jahrhundert

systematisch: Kombination von systematischen Erträgen 1 + 2

4.5 Wissenschaftsgeschichtlicher Exkurs :

Chiliastische Eschatologien

4.5.1 Begriff

Chiliasmus/Millenarismus/ tausend

Tausendjährige Herrschaft (Christi und) der Gerechten innerhalb der jetzigen Gechichte - innergeschichtliche Heilszeit/Vollendung

4.5.2 (Biblische) Grundlagen

* Im engeren Sinne des Wortes: Offb 20, 1-6 (auch Offb 7)

- Fesselung des Satans / Depotenzierung des Bösen als Vorbedingung

- Entwicklung der Heilszeit

- Freilassung des Satans / Endezeitkatastrophe (gemäß Ez 37-48)

* Restaurative prophetische Tradition

* "Griechisch-römische" Vorstellungen vom goldenen Zeitalter

4.5.3 Wichtigste Vertreter

* Kerinth (Ende des 1. Jahrhunderts)

* Irenäus von Lyon (+200):

eschatologische Erwartung contra Gnosis

* Laktanz (+317):

Integration des "goldenen Zeitalters"

* Messianische Geschichtstheologie des Eusebius / "Kaisertheologie"

* Joachim von Fiore (+1202):

ekklesiologischer Chiliasmus

Zeit des AT - Zeit des Vaters

Zeit des NT

Zeit der Kirche - Zeit des Sohnes

Zeit der Kleriker

Zeit der Mönche - Zeit des Geistes

* Franziskanische Spiritualität

* Täuferbewegung

* Fundamentalistische Konventikel um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert

* Karl Marx und Marxismus

* Positivistischer Fortschrittsglaube/Evolution

* Nationalistische Ideologien

* Hitler

* Chiliasmus im Islam: Rückkehr zum idealen Staat von Medina

4.5.4 Theologische Infragestellung des Chiliasmus

* Augustinus (+430): De civitate Dei

- Hintergrund: Eusebius und seine Kaisertheologie /Zusammenbruch von Rom (410)

- Augustinische Unterscheidung zwischen civitas Dei, civitas diaboli, civitas terrena

- Entmachtung des Satans: kein politisches Ereignis /Bekehrung des Einzelnen (Taufe)

- Ekklesiologie anstelle von Chiliasamus

Ecclesia Kirche in der Kirche in der

ab Abel Geschichte Vollendung

- Bruch innerhalb der geschichtlichen Entwicklung

- Chiliastische Versuchung des Otto von Freising (+1158)

4.6 Eschatologisierung des Glaubens II

* Radikalisierung des Scheiterns im Kontext der Religionsverfolgung von Antiochus IV Epiphanes - Apokalyptische Antwort (vgl. Dan 12,1-4)

* Faszination des Ressentiments durch den Tod hindurch

Wissenschaftsgeschichtlicher Exkurs: Exkurs zur apokalyptischen Literatur

Apokalysis - Enthüllung

Populärliteratur im Umkreis Jesu

* Preisgabe der Gegenwart als gottlos/Verwerfung der gesamten Menschheitsgeschichte

* "Verengung" des Focus (Schmalspurleinwand): die erfahrene Gegenwart als Kontrastfolie

* Sexualität als das Hindernis für eine empatische Geschichte Gottes mit den Menschen

Eigenart der Gottlosigkeit der jeweiligen Gegenwart: moralischer Verfall im Kontext der Sexualität

* Universalisierung der Unheilsgeschichte - partikulare Heilsperspektive ("alle haben gesündigt - wenige werden gerettet")

* die sich steigernde Infragestellung jeglicher Empathie (Stellvertretung): Heilsegoismus "ich und mein Gott"

* Integration göttlicher Empathie in seine "ausgleichende Gerechtigkeit"

Fazit: Trennung und nicht Versöhnung als letztes Wort über die Menschheit (und Gott)

im Kontext unserer Vorlesung: ??

vgl. II,1: "cum omni homine" (GS 2) "Gott begleitet immer ..." "der Hl. Geist ..."

(Mt 25: Röm: Adam - Christus)

im Modus der Verwerfung ; im Modus der Rettung; siehe augustinische/prädestinierende Lösung: Jakob habe ich geliebt >> Esau habe ich gehaßt

Einflußreiche Schriften

* im Umkreis des AT:- Sibyllinen; - Das Buch Henoch (von Tertullian als kanonisch angesehen); - Apokalypse des Baruch; - Testament der zwölf Patriarchen; - Das Leben Adams und Evas; - Viertes Buch Esra

* Im Umkreis des NT: - Sibyllinen; - Himmelfahrt des Jesaja; - Offenbarung des Petrus; - Oden Salomos; - Apokalypse des Thomas; - Apokalypse des Paulus; - Fünftes und sechstes Buch Esra

* Einschätzung in der Theologie:

- "Ausgliederung aus der Prophetie"

- "Brücke zwischen den Testamenten"

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird der Begriff "Apokalyptik" geprägt (F. Lücke, E. Reuss; A. Hilgenfeld) für jene Schriften im spätisraelitisch-urchristlichen Milieu, die literarisch der Apokalypse des Johannes ähnlich sind.

- R. Smend (1885): Abwertung der Gattung (Apokalypse nur interessant für Fachwissenschaft)

- E. Käsemann: Apokalypse als Mutter der (christlichen) Theologie!!

- "War Jesus Apokalyptiker?"

* Sechster systematischer Ertrag:

Die theologische Problematisierung der Banalität der Macht der Tatsachen (allein) durch die Erfahrung des "Opfer-Seins" endet (im Kontext der Frage nach der Eschatologisierung des Glaubens) in der Vision der unversöhnten Geschichte und des unversöhnten Menschseins.

Ein Leben, das es gibt, ist zwar nicht identisch mit dem, das es geben soll (im Kontext der Hoffnungen), doch ist letzteres nichts anderes als das Ergebnis menschlicher Ressentiments.

"Gott" bleibt eigentlich nur eine Funktion dieser Gefühle.

* Religionskritischer Projektionsvorwurf:

"Gott" sei das Spiegelbild der Wünsche nach ausgleichender Gerechtigkeit für die Opfer der Macht der Tatsachen!

- Von den Opfern selbst erdacht / Spiegelbild der Ohnmachtsgefühle

- Von den Siegern den Opfern "zum Trost" (als Opium) vorgegeben

* Wenn dies der Fall sein sollte, welchen Mehrwert bringt die kulturelle "Abschaffung Gottes" mit sich?

* Nietzsches Vorwurf und Hoffnung: Mit der Beseitigung des "jüdischen" Religionsimpulses (ewiges Ressentiment) ergibt sich eine "fröhliche" Rückkehr zum "Heidentum".

"Teufelskreis" der Projektionslogik (im Kontext derer "Gott" nur eine Funktion menschlicher Wünsche und Ängste bleibt):

Ein "Leben", in dem die Toten keinen Anspruch haben sollten auf Lebende (vgl. den ersten systematischen Ertrag), verwandelt sich im Kontext des tatsächlich gelebten Lebens (existentielle Erfahrung des "Opfer-Seins") ins exakte Gegenteil:

Die "Toten" und deren Ressentiments "vergiften" den Lebensraum der Menschen.

(Vgl. die Erklärung des Ursprungs der Religion durch E. Canetti sowie die moderne Todesverdrängung)

Fazit: Die moderne "Abschaffung Gottes" im Kontext des Wunsches nach Lebensqualität und der Erfahrung des Opfer-Seins bringt keinen qualitativen Fortschritt mit sich; die Qualität des Alltagslebens fällt zwar nicht mur "Gott" zum Opfer, daür aber den menschlichen Ressentiments.

(Das "Leben ohne Gott" wird nicht einfacher, sondern zunehmend schwieriger!)

4.7 Die Wahrheit der Märtyrer

2 Makk 6,18-31 / 2 Makk 7

Martyrium als Bekenntnisakt zur Gottheit unseres Gottes unter den Bedingungen radikaler Gottlosigkeit

* "Kiddusch Haschem": zur Heiligung seines Namens

* "Kiddusch Haschem": Schlußpunkt einer Lebenshaltung, die theoretisch nicht zu begründen ist, die aber der Dynamik der Geschichte Gottes mit den Menschen entspringt.

(Vgl. die rabbinische Theologie des Martyriums bis hin zu Auschwitz)

5. "Dramatische Eschatologie":3. Akt

"Martyrium": Ort der Offenbarung der biblischen Wahrheit über den "Gott des Lebens" und seine Relation zu den Sterbenden und Toten.

Sinnstiftende Erzählung:

Das Martyrium der makkabäischen Mutter und ihrer sieben Söhne

* Die Frage nach der Zukunft durch den Tod hindurch (als Hoffnung auf Auferweckung der Toten durch Gott) ortet den Kontinuitätsfaktor ...

- weder im Leben selbst (vgl. II,3)

- noch in der menschlichen Umkehr (vgl. II,4.1)

- noch im menschlichen Ressentiment (vgl. II,4.4-4.6)

... wenn auch all diese Zusammenhänge Wege darstellen für die "Identifikation" der Leben spendenden Impulse des Heiligen Geistes (des sich inkarnierenden Gottes).

* Der Kontinuitätsfaktor zwischen diesem "Leben vor dem Tod" und dem "Leben nach dem Tod" ist der lebendige Gott selber (als der Inbegriff der Liebe) und seine Empathie und Identifikation (Menschwerdung) gerade mit dem beschädigten, in Frage gestellten, ja ausgelöschten Leben.

* Die Doppelbödigkeit der Wahrheit der Opfer:

- deren Angst vor der Zukunft

- deren Hoffnung auf die Zukunft als "Abklatsch" des von ihnen erfahrenen "Orts" der Verfolgung (und der Macht der Tatsachen)

- deren Angst vor der Zukunft

- deren Hoffnung auf die Zukunft als "Antwort" auf die von ihnen erfahrene Wahrheit über den Gott des Lebens (die nicht identisch ist mit der Macht der Tatsachen)

* Vorwegnahme des siebten Ertrags:

Die "Auferweckung der Toten" ersetzt den Lebensraum nicht; die (Angst oder) Hoffnung auf diese verwandelt aber den Lebensraum: Der durch den Tod und menschliches Ressetiment "vergiftete" Lebensraum (in dem die Toten über die Lebenden triumphieren) wird zur "Kultur" und der Mensch zum "Menschen".

5.1 "Mitleid Gottes" mit den Opfern

... als ständige Korrektur des Tun-Ergehen-Zusammenhangs / göttliche Korrektur der Banalität der Macht der Tatsachen

* "Heilsgeschichtliche Anamnese":

- Göttliche Empathie mit dem Volk in Ägypten

- Rabbinische Theologie: Göttliches Mitleid mit den ertränkten Ägyptern

- Rabbinische "Schekina-Theologie"

5.2 Göttliche Identifizierung mit dem Opfer/mit den Opfern - ein neuer Weg zur Universalität

* sinnstiftende Erzählung: Amos

- Gerichtspredigt (und nicht abstrakte Religionskritik) gegen jene, die Gott um jeden Preis auf der Seite der Sieger (Macht der Tatsachen) glauben

- Abstrakte Religionskritik legt die Illusion eines neutralen Beobachtungspostens nahe

- Inhaltliche Nuancierung: Der Glaube (an den biblischen Gott) bleibt verbunden mit der Zuwendung zu den Benachteiligten (d.h. zu den der Macht der Tatsachen zum Opfer Gefallenen)

Exkurs: Heißt das, daß die Empathie Gottes eine exklusive Empathie für die Opfer ist? - "Opfer-Sein" als privilegierter Beobachtungsposten?

* Der logisch-biographische Zugang zur Frage:

- Bedürfnisorientierte Logik (primäre menschliche Bedürfnisse: Hunger, Sexualität, ...)

- Im Aufeinanderbezogensein von Mensch zu Mensch (miteinander essen, trinken, schlafen); Bezogensein des Menschen auf Gott

- Gottes Anwesenheit verwandelt den Lebensraum in Kultur; durch Gott wird der Menschn zum Menschen (ansonsten bleibt er zuerst ein Bündel von Instinkten und chemischen Substanzen)

- Wissenschaftstheoretisch: Theologie und Anthropologie bedingen einander wechselseitig - es gibt keinen archimedischen Punkt

* Der faktische Zugang zur Frage:

- Die Faszination des Erfolgreichen und Starken transformiert die primären menschlichen Bedürfnisse - diese sind immer kulturell vermittelt

- Der anscheinend archimedische Punkt: "Gott" - die jeweils siegreiche Kultur

- Wahrheit - Erfolg: Aufeinanderbezogensein von Mensch zu Mensch unterliegt der Faszination des Erfolgreichen - der Lebensraum wird durch "erfolgreiche" Kultur definiert (Soziobiologie)

- Die Opfer des Erfolgs bleiben unsichtbar, solange der Erfolg selbstverständlich ist.

* Der Schrecken des Zusammenbruchs:

- Der archimedische Punkt: Immer noch die siegreiche Kultur; wie vielfältig die Transformationen der Ängst und Hoffnungen auch sein mögen - sie ändern den faktischen Zugang nicht!

Deswegen:

- Erklärung des Zusammenbruchs

- Verdrängung des Zusammenbruchs

- Klage über den Zusammenbruch

- Hoffnung auf Restaurierung

... in der Zukunft

... in einer anderen Welt

- der erhoffte und geglaubte Gott: Nach den Maßstäben des archimedischen Punkts einer erfolgreichen Kultur (auch wenn er von den Unterlegenen erhofft wird)

- Opfer sind zwar sichtbar, werden aber (als unerwünscht) erklärt, verdrängt, beklagt, beseitigt; bedingte Empathie mit den Opfern

- Aufeinanderbezogensein von Mensch zu Mensch unterliegt weiterhin der Faszination des Erfolgreichen, bezieht aber in diese Logik die sichtbaren Opfer mit ein (Warum? Weil man selber Opfer ist oder war!)

- "Verführung" in der "modernen" Theologie: Der archimedische Punkt im Opfer - "Gott" - Empathie mit dem Opfer als theologischer Existenzvollzug (vgl. Nietzsches Kritik!!)

- Wahrheitskriterium: Existenzrecht des Opfers

Frage: Wieso soll man dem eine Bedeutung zumessen? Theologischer Masochismus? Ressentiments?

- Spiegelbildlichkeit von Täter und Opfer

("Mythos Opfer")

* der theologisch-normative Zugang ...

- der den faktischen Zugang transformiert ...

- und an den logisch-biographischen anschließt

Der archimedische Punkt im lebendigen Gott, der sich zum Anwalt der Opfer macht und über diesen "Umweg" die Transformation des faktischen Zugangs (Faszination des Erfolgreichen im Kontext der Thematisierung von Primärbedürfnissen) "unterwandert".

Ende des Exkurses

* Die revolutionär-eschatologische Hoffnung der deutero-jesajanischen Prophetie (Gottesknechlieder: Jes 42,1-9; 49,1-6 9a); 50,4-9; 52,13-53,13)

- Theologische Systematik: Einheit von Monotheismus und Schöpfungstheologie (mit den politisch-ethischen Konsequenzen), stellvertretende Versöhnung (Erlösungslehre), Eschatologie (als Vision der universalen Gerechtigkeit)

* Sinnstiftende Erzählung:

Opfer um Gottes Willen!?

- Gottes Identifizierung mit dem Opfer - Will Gott das Opfer?

- "Wir meinten, er sei von Gott geschlagen ... Doch: Unsere Verbrechen zermalmten ihn, unserer Sünden wegen wurde er zermalmt (Jes 53,4f)

* Gott will das Opfer nicht! -

Er will auch das Martyrium nicht!

- Konsequenz: Infragestellung des zweiten systematischen Ertrags

- Gott bewirkt nicht

... das Ende, den Tod

... den "Bruch"

... die Ablösung der Zivilisationen

... er tötet nicht!

- Kann deswegen kaum "Chiffre" sein für kulturelle, historische, biologische Prozesse - "relative Autonomie" des zivilisatorischen Wandels - Infragestellung des (deterministischen) Prädestinationsmodells

* Ist Gott deswegen überflüssig?

- Er rettet das Opfer, verwandelt sein Geschick zum lebensspendenden Impuls für die Täter/Anderen (Jes 53,10: Sühne, Proexistenz, Stellvertretung)

- Konsequenz: Göttliche Rettung des Opfers ist (im Unterschied zu den menschlichen Hoffnungen, Wünschen, Ängsten) gekoppelt an die Transformation

... des Todes

... des Bruches

... des (das menschliche Leben vergiftenden) Ressentiments

(Vgl. den sechsten systematischen Ertrag)

* Der qualifizierte Glaube eines Deuterojasaja

- Selig, die gelebt haben, bevor sie gestorben sind (Erfahrung - Glaube)

- Verflucht, die nicht gelebt haben (Erfahrung - Angst)

- Selig, der gelitten hat (getötet wurde), gestorben ist (Hoffnung, Glaube - Erfahrung)

Sie werden leben - ihr Leiden/ihr Tod wird Früchte tragen (nicht automatisch, sondern aufgrund einer besonderen göttlichen Identifikation mit dem zugrunde gehenden Leben).

- Konsequenz: Möglichkeit einer (universalen) Versöhnung als letztes Wort über den Menschen/die Menschheit und ihre Geschichte mit Gott

* Siebter systematischer Ertrag:

Die (zeitlich spätere) apokalyptische Hoffnung auf die Auferweckung der Toten muß (im Kontext christlicher Systematik) verbunden werden mit dem "qualifizierten" Glauben eines Deuterojesaja. Der theologische Fokus dieses Glaubens ist primär nicht im menschlichen Wunsch nach Gerechtigkeit (menschliches Ressentiment) zu sehen, sondern in Gott, dem Liebhaber des Lebens. Die "Logik" seiner Liebe zum Leben bleibt eindeutig, sie erschließt sich konsequent im Kontext des tatsächlich gelebten Lebens (und nicht primär im Reflexionsvorgang) als Identifikation mit dem Menschen - nicht zur Infragestellung von dessen Lebensqualität, sondern zu deren Steigerung (vgl. Prolog). Im Kontext der existentiellen Erfahrung des "Opfer-Seins" bewährt sich (und nicht: entsteht!) diese Liebe; die Intensivierung der Identifikation ist geradezu eine notwendige (weil Not wendende) Folge.

Je größer die Infragestellung, desto intensiver wird die Identifizierung sein (nicht aufgrund der negativen Faszination durch Bedrohungsmächte - Dies wäre eher die mechanische Gesetzmäßigkeit der Apokalyptik). Die Identifizierung Gottes mit dem - durch Tote und Ressentiment vergifteten - Lebensraum der Menschen kann nur eine radikale Wandlung dieses Raumes zur Folge haben. Die Metapher: "Auferweckung der Toten" steht zunächst für diese radikale Wandlung.

6. "Dramatische Eschatologie":Epilog

* Das Bekenntnis zur Einzigartigkeit Jesu Christi - Verdichtung des gesamten Potentials von Ängsten und Hoffnungen der biblischen (menschlichen) Geschichte in einer konkreten (historischen) Existenz - christologische Dimension der Eschatologie

- Jesus Christus als legitime Projektionswand / Menschwerdung im Kontext der bedürfnisorientierten Logik (inkl. der Faszination durch die Macht der Tatsachen) im jeweiligen kulturellen Kontext.

- Jesus Christus als Beispiel der Überwindung von Projektionen (dramatische Geschichte des jesuanischen Lebens und Sterbens)

- Jesus Christus als Inkarnation des (die Projektionen überwindenden) Gottes

III. Leben durch den Tod hindurch: Konturen der eschatologischen Vorstellungskraft

Kol 3,1-4 (vgl. Vorwegnahme des siebten Ertrags im Teil II)

Der offene Himmel (Joh 1,51; Gen 28,12; Apg 7,55f; Offb 21,1.2.22.23

1. Christologische Konturen

* Leben durch den Tod (Bruch) hindurch in der Basileia-Botschaft Jesu - Bedinungslose Zuwendung Gottes zum (beschädigten, infrage gestellten, in eine Sackgasse geratenen) Leben

- Angebotene Basileia durch Jesus

- Abgelehnte Basileia

- Basileia unter dem Vorzeichen des Gerichts

- Erlittene Basileia durch Jesus

* Leben durch den (biologischen) Tod hindurch

- Anwesenheit des Auferweckten

- Wiedererkennen und Schuldvergebung

- Gabe des Heiligen Geistes

- Sakramentale Präsenz (Taufe, Eucharistie)

2. Identität des Lebens (durch den Tod hindurch)

... im metaphysischen Kontext der Frage nach den Wesensbestandteilen des Menschen

* Platonische, neuplatonische, gnostische Versuchung zur Depotenzierung der Leiblichkeit des Menschen

* Moderne Kritik am Gedanken der leibfreien Seele (Greshake, Lohfink)

* Die Diskussion über die Auferweeckung im Tod / Frage nach der verinnerlichten Materie

3. Die Bestimmung der Identität im ethischen Kontext

Gericht als identitätsstiftende Aktion

* Transformation des apokalyptischen Erbes im NT

- Gerichtsgedanke im Kontext der Empathie (Mt 25)

- Gerichtsszenario vor der Passion

- Adam-Christus-Parallele in Röm (Universalisierung der Heilsgeschichte aufgrund der stellvertretenden Hingabe Christi)

- Auferweckung Jesu Christi innerhalb dieser Geschichte (inkarnatorische Logik durch den Tod hindurch

- Gericht und/oder Reinkarnation

* Auferweckung zum Gericht:

Sinnstiftende Erzählung

4. Identität im personalen Kontext

* Die Frage nach der communio sanctorum

* Identität der Menschen im trinitarischen Kontext

5. Identität der Menschheit und ihr Lebensraum

Die Frage nach der theologischen Relevanz der Materie - Vollendung der Materie an sich?

6. Verfehlte Identität

- Hölle als permanente Möglichkeit (K. Rahner)

- Existentialisierung der Hölle (M. Schmaus)

- Hölle: der selbstgewählte Zustand der Isolation (Boros - EEH)

- Christologische Transformation der Hölle:

H.U. von Balthasar (Adrienne von Speyer) - "Theologie der drei Tage"

(Johannes Paul II: Schwelle der Hoffnung überschreiten)

7. Noch einmal: der Himmel

- communio

- fruitio

- Jes 25,6-9 als Schlußmetapher (vgl. dazu: "...ein Festmahl für alle..". In: J. Niewiadomski, Herbergsuche. Münster-Thaur 1999, 79-86.

Der sakramentale Umgang mit Ängsten und Hoffnungen

Józef Niewiadomski

Gliederung der Vorlesung im WS 1997/98

0. Prolegomena

Der sakramentale Umgang mit Ängsten und Hoffnungen

Warum dieser Titel?

Wegen der notwendigen Korrespondenz zwischen der Alltagserfahrung und der Doktrin;

der ernüchternde Befund: der steigenden Zahl der Publikationen zum Thema: "Sakramententheologie" korrespondiert heutzutage die zunehmende Bedeutungslosigkeit der sakramentalen Vollzüge

  • "zugespitzte" sinnstiftende Erzählung:

eine Werktagsmesse im Kontext der medial strukturierten Trivialkultur :

diese medial strukturierte Trivialkultur verändert:

<<die Logik der traditionellen Identifikationsprozesse im Kontext der liturgischen Handlung

<< die Normativität des Sakramentes für den Alltag

Struktur der Vorlesung:

Drei konzentrische Kreise

I. Proseminar zur dogmatischen Sakramentenlehre:

"Der sakramentale Umgang mit Ängsten und Hoffnungen" im Kontext einer methodologischen Metapher (dogmengeschichtlicher Teil)

II. Ängste und Hoffnungen der Menschen im Horizont ihrer Geschichte mit dem emphatischen Gott (biblischer Teil: zeichenhafte Präsenz Gottes versus Versuchung zur religiöser Unmittelbarkeit)

III. Systematische Mosaiksteine:

Konturen sakramentstheologischer Vorstellungskraft

Präludium

Ausgangspunkt des dogm. Denkens

1. früher: - Axiomatik der "Denzinger-Theologie":

Kompendium an Dogmen, Sentenzen

- Querhinweise zur Bibel, zu den Kirchenvätern, scholastischen Autoren

- Abgrenzung zu den Gegnern

- Trennung zwischen der "dogmatischen Wahrheit" und pastoralen Tatsachen als Grundregel:

Dogmatik reflektiert die Grundsätze, Pastoraltheologie bemüht sich um die kontextuelle Anwendung

2. Situation nach dem Vatikanum II: Gaudium et spes//

- Notwendigkeit einer neuen dogmatischen Kultur

- Identifizierung mit den Menschen von Heute/Emphatie:

primärer ekklesialer Grundvollzug >> weil Empathie Gottes mit den Menschen

- Jahrelange Fokussierung des theol. Denkens nach dem Konzil auf die biblischen und pastoralen Fächer (Dogmatik diente vielen als Negativfolie)

- Verlust des Gespürs für die Notwendigkeit des systematischen Rahmens in der Theologie

3. "Mein Selbstverständnis"

  • Ausgangspunkt:

- unsere gegenwärtige Welt:

liberale Kultur der Gegenwart, durch Markt und Medien strukturiert

- der "versteckte" religiöse Anspruch:

extra mercatum nulla vita/salus;

extra media nulla salus

- sakramentstheologische Relevanz

der Werbung, der Bilder des elektronischen Zeitalters (Videoclips, Cyberspace) und der wechselnden Partykulturen (gegenwärtig: Technokultur)

>> Versuchung zur religiösen Unmittelbarkeit

- Spannung zwischen der liberalen Kultur und dem kirchlich vermittelten "Gott")

  • Jüdisch-christliche Tradition (biblische und dogmatische Kultur) als Maßstab zur Würdigung und Kritik der liberalen Kultur

>>Bekenntnis:

-Lange vor dem Markt und seinen Mechanismen und auch vor der medial strukturierten Welt ist "Gott" gewesen und er wird auch nach ihnen sein;

- seine Präsenz in der Welt kann nur zeichenhaft sein; deswegen ist die "religiöse Unmittelbarkeit" ein ambivalentes Phänomen

  • Fragmentarische Präsenz der jüdisch-christlichen Tradition in unserer Öffentlichkeit;

- Aufgabe der Systematik (Dogmatik):

die Fragmente aufzugreifen und einzubinden in den "Strom" der jüdisch-christlichen Tradition

- deswegen auch die narrativ-reflektierende Methode (sinnstiftende Erzählung + Reflexion im Kontext des "dramatischen Modells" - zur wissenschaftstheoretischen Begründung und Einordnung vgl. R. Schwager, J. Niewiadomski u.a., Dramatische Theoloige als Forschungsprogramm. In: ZKTh 118 (1996) v.a. 323-341.

Prüfungsliteratur: eines der neuesten Handbücher; das absolute Minimum: Handbuch der Dogmatik. Hg. von Th. Scheider. Bd. 2; 188-225; 306-334 plus lehramtliche Texte

I. Basiswissen

Sakramententheologie im Kontext einer methodologischen Metapher - oder ein thematisch orientierter Ausflug in das dogmatische Proseminar

sinnstiftende Erzählung: Metapher der Wüstenwanderung am Ende des 20. Jh.s:

Autobahnbild und seine Logik

1 Funktion und Grenzen der normativen dogmatischen Aussagen:

- Anzeige der Grenzen für den Weg, auf dem das Leben möglich ist

- Hauptversuchungen der akademischen Theologie:

"Leitplankenpflege" und "Leitplankendemontage" im Hinblick auf historisches Wissen

- Die Lehre der "leeren" Autobahn

- Plausibilitäten der durch Markt und Medien//Werbung strukturierten "Alltagsautobahn" in der bürgerlichen Kultur

  • Erwartung der Leistung im Alltag// Hoffnung auf ein problemloses Ende
  • Das Leben als letzte Gelegenheit>> Leistungs- und Erlebnisstreß >> -Beschleunigung desselben durch das elektronische Zeitalter
  • Rechts- und Anspruchskultur
  • Diffuse Religiösität unserer Kultur: Erwartung einer "unmittelbaren" Erfüllung von Hoffnungen und Beseitigung von Ängsten

- Neue Formen des liturgischen Geschehens (vgl. das Begräbnis von Prinzessin Diana)

- kulturpolitische Instrumentalisierung der kirchlichen Sakramententheologie

(der pastorale Alltag aus dem Blickwinkel der liberalen Medien):

Sakramente sind Analgetika für Fromme, oder auch ältere Menschen, die mit den Plausibilitäten dieser Alltagskultur nicht zurechtkommen;

die Nichtfrommen und die Jüngeren leben aus der Faszination der "religiösen Unmittelbarkeit" dieser Gesellschaft.

Doch: was ist das: ein Sakrament?

Sakrament: kein genuin biblischer Begriff

Traditionelle (dogmen- und theologiegeschichlich Strukturierte Annäherung):

Sakrament ein theologischer Begriff ("Leitplanke"), der (immer wieder neu) die Grenzen des kirchlichen "Weges" innerhalb einer unbegrenzten Vielfalt der biblischen Auslegungen auf dem Hintegrund der (faktisch ausgetragenen, oder aber verdrängten) Konflikte markiert

2. Etymologische Querellen mit zweierlei Begriffskulturen

sacramentum als Übersetzung für mysterion (in den afrikanischen Bibelübersetzungen)

Mysterion

im Griechischen: kultischer Begriff

- Inhalt des Kultes und das Kultgeschehen selbst

- mysterion wird nicht durch akademische Belehrung, sondern durch Erfahrung mitgeteilt

auf dem Hintergrund der Herausforderung durch Gnosis und Mysterienkulte: Apologeten>> die wahren Mysterien: Inhalte des christl. Glaubens

bibl. Sprachgebrauch:

Apokalyptik: Endereignisse

NT: Synoptiker - Mysterion des Reiches Gottes

Paulus: Christusmysterion// der göttliche Ratschluß (Eph 3,4; Kol 4,3)

sacramentum: (von sacrare: jemanden, oder etwas zu weihen)

Eid im Zivilprozeß

Fahneneid beim Militär auf Gefolgschaft (möglicherweise mit einer Signierung versehen)

Geldsume, die im Prozeß als Kaution hinterlegt wird

Tertullian (mysterion=sacramentum)

  • das Geheimnis des messianischen Heils Gottes: sacramentum voluntatis suae >>

die gesamte alttestamentliche (verhüllte) Vorbereitung des Heils in Christus: sacramentum (adv. Marc II,27) //

Personen; Gegenstände, aber auch Kultriten (selbst die heidnischen und gnostischen Kulte) sind sacramenta; schlußendlich auch Taufe und Eucharistie

  • Fahneneid : Öffentlichkeitscharakter der Sakramente >> Folgen für die Taufe und die Auffassung der christlichen Existenz (vgl. die Acta Maximiliani)
  • Sacramenta und die kirchliche Disziplin nach außen und nach innen:

- kirchliche sacramenta gegen die Mysterienkulte

- ethische (sozialethische) Komponente

- Rigorismus: vgl. den Streit der Afrikaner gegen die "Römer" im Kontext der Frage nach der Wiederholbarkeit der Buße: Rigoristen: Cyprian und Tertullian für die einmalige Buße (mit den strengen Bußauflagen für den Rest des Lebens);

Folge davon: Verschiebung der Buße auf das Sterbebett (die Lehre der leeren Autobahn!)>> lehramtliche Entscheidungen gegen Montanismus über die Unbegrenztheit der Vollmacht, was die Häufigkeit der Wiederholung der Buße betrifft.

3. Augustinus (354-430)

auf dem Hintergrund der neuplatonischen Ontologie und Bildlehre:

sacramentum, id est sacrum signum (sacrae rei signum)>> elementum et verbum (das Wort als entscheidendes Zeichen - Sakrament: sichtbares Wort)

auf dem Hintergrund der donatistischen Herausforderung (de baptismo):

- sacramentum: signum Christi>> "Christus tauft" (das Zeichen muß von der Sache her verstanden werden und nicht umgekehrt!)

- wenn aber sacramentum außerhalb der sichtbaren Kirche? - wo liegt der Unterschied zum sacramentum innerhalb der Kirche >>auf dem Weg zu einer differenzierten Darstellung der Wirkung der Sakramente (Gnade/Charakter)

systematisch: sakramentales Handeln >> ein Handeln, dessen Rationalität sich nicht in sich selber erschöpft; es verweist auf die unsichtbare Gnade; ist in den Bereich auch der sichtbaren Kirchlichkeit eingebettet wenn auch nicht auf diese beschränkt.

4. Frühscholastik:

auf dem Weg zu einem normativen kirchlichen Sakramentenbegriff (Verschiebung der Perspektive: Unterscheidungsmerkmal unter den kirchlichen Praktiken)

auf dem Hintergrund des germanischen Denkens: Hugo von St. Victor (+1141):

sacramentum est corporale vel materiale elementum

das die Gnade repräsentiert, darstellt und auch (wie ein Gefäß die Medizin für die Kranken) enthält:

- aufgrund der Fähigkeit des sinnenhaften Gegenstandes, Übersinnliches zu repräsentieren:

- aufgrund der Einsetzung durch Christus stellen sie die Gnade dar (biblischer Aspekt als Unterscheidungsmerkmal unter verschiedenen kirchlichen Zeichen und Praktiken)

- aufgrund der vom Priester vollzogenen Heiligung enthalten sie die Gnade

Petrus Lombardus (+1160)

- sacramentum: Zeichen der Gnade; Form der Gnade, Ursache der Gnade

- Konzentration der Diskussion auf die Frage nach der Zahl der Sakramente (7)

5. Hochscholastik:

Thomas (vgl. Konzil von Florenz 1439: DH 1310-1327; NR 501-504)

  • Systematisierung der Sakramentenlehre durch 4-causae-Lehre

innere Ursachen:

Form>> Worte

Materie: im entfernten Sinn: Element

Im nächstliegenden Sinn: Handlung

äußere Ursachen:

Wirkursache: principalis: Christus

Instrumentalis: Spender

Zielursache: Gnade/Charakter

  • Integration der Heilsgeschichte.

Signum:

rememorativum >> weist auf die Vergangenheit (Kreuz Christi) hin

demostrativum >> stellt die Gegenwart (Gnade) dar

prognosticum >> weist auf die Zukunft hin (Herrlichkeit)

6. Sakramente als Ursache der Gnade

Summa Halensis (franziskanische Theologie nach 1235):

dispositive Wirksamkeit der Sakramente : Sakramente bewirken eine gewisse Disposition zur Gnade in der Seele: ornatus animae)

: wo diese Disposition da ist, dort gibt Gott die Gnade (Bonaventura: Vertragstheorie: Nicht sakramentale Kraft, sondern Versprechen Gottes stellt den Grund der Gnade/ Sakramente: Bedingungen der Gnade).

Thomas (+1274)

physische Kausalität

:Sakramente - Ursachen der Gnade, sind Werkzeuge (causae instrumentalis) in der Hand Gottes

: Gnade : virtus fluens im Instrument (s.th. III, 63.2)

7. Reformatorische Herausforderung:

sakramentaler Umgang mit Ängsten und Hoffnungen dem Umgang mit dem Wort Gottes untergeordnet - weil

:die Gefahr der Infragestellung der Souveränität Gottes und

:der Magie

Luther: Sakramente sind

kultische Handlungen

von Christus eingesetzt

Gnadenverheißung kraft des Wortes

Zwingli: Sakramente Erinnerungszeichen an Christus

Calvin: Zeichen für Prädestinierte

8. Das Konzil von Trient (Grundlage für die katholische Systematik der nachfolgender Zeit)

8.1 Einsetzung (institutio) als differentia specifica:

DH 1601/NR 506: alle sieben von Christus

(theol. Hintegrund: das Werk des Dioniysius Pseudoaeropagita)

theol. Positionen (in der Tradition):

  • Augustinus: Sakramente aus der "Seite Christi"
  • Alexander von Hales: Einsetzung im Kontext des hylemorphischen Denkens (5 von Christus eingesetzt)
  • Petrus Lombardus: Unterscheidung zwischen sacramentum tantum (bloß das Zeichen, das Jesus gab) und res sacramenti (österliches Geschehen>> Gnade): deswegen sind die Sakramente nicht nur Nachahmung dessen, was der irdische Jesus tat)
  • Thomas: Christus setzte alle 7 ein, überließ die Bekanntgabe den Aposteln
  • Bonaventura: Firmung und Krankensalbung von den Aposteln
  • Luther: Taufe, Eucharistie, (Buße)
  • seit dem 17.Jh. (Morin): Christus setzte Sakramente in genere ein: nur eine allg. Festlegung der Materie und Form
  • seit Pius XII.: Nicht Hylemorphismus, sondern der "Wille Christi" als Ansatzpunkt für die Fragestellung
  • Rahner: Sakramente von Christus eingesetzt, weil und insofern die Kirche von ihm kommt (Sakramente als Grundvollzüge der Kirche)

8.2 Die Zahl: als Frage der Identifikation mit der Kirche:

DH 1601/ NR 506: sieben: nicht mehr und nicht weniger

: gegen Luther

: gegen die traditionellen Bestimmungen

  • "Vater" der Lehre: Petrus Lonbardus
  • erste "Dogmatisierung" bereits in Lyon (1274): DH 860
  • Konvenienzgründe

8.3 Rangordnung:

  • Unterschied zu den Sakramenten des AT (DH 1602/ NR 507)
  • DH: 1603/ NR 508: nicht gleich: sacramenta maiora (Kirchenbildend: Taufe, Eucharistie), sacramenta minora

8.4 Heilsnotwendigkeit/ Wirksamkeit:

8.4.1: das Heil (nur) durch Sakramente, oder das Verlangen nach ihnen; nicht allein sola fide gegen Luther (DH 1604/NR 509)

vgl. die Heilsnotwendigkeit der Taufe (sakramentale Taufe, Begierdetaufe, Bluttaufe...)

>> vgl. die Logik vom Vatikanum II: LG 16: DH 4140

8.4.2: Sakramente sind nicht nur dazu, den Glauben zu "nähren" (DH 1605/NR 510)

(vgl. dazu: das Anliegen der Reformatoren:

Sakramente stellen Gottes Antwort auf die Schwäche des Menschen dar; sind Anpassung an die menschliche Schwäche (Melanchton) >> in der idealen Welt würden die Menschen Gott aufgrund des Wortes allein vertrauen; die gefallene Natur macht die Zeichen notwendig um den Glauben zu stärken;

analog dazu erst Vatikanum II; Sacrosantum Concilium 33, DH 4033: der Glaube wird genährt und der Herz der Gläubigen zu Gott hin erweckt, auf daß sie ihm vernunftgemäßen Gehorsam leisten und Seine Gnade reichlich empfangen können.

8.4.3: Sakramente enthalten Gnade, die sie bezeichnen: DH 1606/NR 511:

zuerst gegen Luthers "Gnadenverheißung": vgl. De captivitate Babylonica Ecclesiae (1520)

8.4.4: sie teilen die Gnade allen mit, die kein Hindernis setzen (DH 1606f/NR 511f:

- gegen Calvins Einschränkung auf die Prädestinierte

- Gültigkeitsbedingung seitens des Empfängers

8.4.5: sie wirken kraft des vollzogenen Ritus: ex opere operato: DH 1608/NR 513

theologische Tradition dahinter:

  • Donatistenstreit: die Frage nach der persönlichen Heiligkeit des Priesters, der die Sakramente verwaltet

donatistische Position: die Verräter dürfen die Sakramente nicht verwalten (sie beriefen sich teilweise auf Cyprian und seine Auffassung, außerhalb der Kirche existieren keine wahren Sakramente/ die Taufe der Häretiker sei ungültig).

Augustinus: der Handelnde: Christus selber; Unterschied zwischen der "Taufe" und dem "Recht zum Taufen"

  • Innocent III.: Die Verdienste oder Schwächen des Priesters sind für die Sakramente ohne Folgen:

Unterscheidung zwischen: opus operans: dem "Tun der Sache": das "unrein sein mag" (ex opere operantis - aufgrund des Werkes dessen, der wirkt) und

opus operatum: dem, "was getan wird": das immer rein ist (ex opere operato: aufgrund des Werkes, das bewirkt wird)

  • Entscheidungen gegen Wyclif (DH 1154/NR 499), Hus: DH 1262/NR 500)
  • Gültigkeitsbedingung seitens des Spenders:

- Absicht, das zu tun, was die Kirche tut (DH 1611/NR 516);

- auch im Stand der Todsünde bringt der Spender das Sakrament zustande (DH 1612/NR 517)

8.4.6: Konkretisierung am Beispiel der Buße

(sakramentstheologische Veränderungen im Hinblick auf die Frage nach der Wirksamkeit und Heilsnotwendigkeit einer bestimmten Bußform)

  • Exkommunikationsbuße in der alten Kirche: Stärkung der Solidarität der Glaubenden untereinander unter den schwierigen Umständen; im Kontext der "öffentlichen Sünden (Abfall vom Glauben/Totschlag/ Ehebruch) öffentliche Kirchenbuße als Vorbedingung der Vergebung und der Wiedereinführung in die Kirche.
  • Umgang mit Ängsten in der "privaten Beichte" im irisch-angelsächsischen Bereich als Frömmigkeitsübung: Beichte als Mönchspraxis (wiederholte Absolution in einfacher Form an jedem Tag) seit dem 6. Jh.s; Einführung der Bußbücher; Durchsetzung der Praxis seit dem 8 Jh.s
  • Die theologische Problematik der Absolution (Heilsnotwendigkeit/Wirksamkeit):

Alte Kirche: Buße als Vorbedingung der Rekonziliation

Ostkirche: fürbittende Absolutionsformel

Westen (bis ins 13, Jh, hinein): Überzeugung: die Reue allein bewirke die Vergebung; Absolution ein bestätigendes Zeichen

Duns Scotus: Unterscheidung zwischen der

vollkommenen Reue (aus Liebe zu Gott) und der

genügenden Reue (attritio) aus egoistischen Gründen (z.B. Angst vor der Hölle)

These:

Bei der genügenden Reue bewirkt die Absolution die Eingießung der Gnade; damit: der eigenständige Wert der Absolution

pastorale Voraussetzung:

der Mensch sei zur vollkommenen Reue kaum fähig; deshalb muß er absolviert werden (Heilsnotwendigkeit und Wirksamkeit der Beichte)

von daher:

Absolution: ein richterliches Urteil (indikativische Form: "ich spreche dich los")

der Osten kennt nur die deprekative Form (ein Gebet über den Sünder)

  • Reformation (Luther)

- Buße: ein lebenslanger Vorgang

- im Glauben an das Evangelium gibt es absolutio peccatorum

- Sündenbekenntnis als Frömmigkeitsübung (auch von Luther) mit dem Zuspruch der Vergebung gut; aber keine Absolution

- Bestreitung der Absolutionsvollmacht des Priesters

- Attritio: Heuchelei

  • Trient:

- Buße ein vom Christus eingesetzter Sakrament (DH 1701/NR 660)

- Unterschied zu Taufe (DH 1702/NR 661)

- Kirchliche Vollmacht Sünden zu vergeben (DH 1703/NR 662)

- Absolution ein richterlicher Akt ( DH 1709/NR 668)

- Spender: ex opere operato

- Empfänger:

:Reue (im Grunde unvollkommene) sei ein wahrer und nutzbringender Schmerz (DH 1705/NR 664)

:Sündenbekenntnis: die schweren Sünden sind zu beichten: DH 1707/NR 667 (seit dem 4. Lateranum jährich- positives kirchliches Recht)

:Genugtuung

  • zwar bleibt die Krankensalbung auch ein Sündentilgendes Sakrament, doch bleibt der (normale) Empfang des Sakramentes an die Beichte gebunden

Im Kontext der tridentischen Sakramententheologie war somit die Beichte die einzig legitime (weil auch wirksame) Umgangsform mit den menschlichen Ängsten und Hoffnungen, die sich im Kontext der Frage nach der Schuld stellen.

  • Die (nur halb geglückte) Erneuerung des Bußsakramentes nach dem II. Vatikanischem Konzil

- neues theologisches Verständnis:

Lumen Gentium 11 (DH 4128): Versöhnung mit Gott

Versöhnung mit der Kirche

- Zusammenbruch einer bestimmten Beichtpraxis

- Ordo paenitentia (1974)

neue Lossprechungsformel: :heilsgeschichtliche Einbindung; :ministerium ecclesiae;

:indikativische Lossprechung: zwar soll der juridische Akt zurück- und der pastoral-theol. hervortreten, der eigenständige theol. Wert der Absolution bleibt aber unklar!

Formen der Buße:

:Einzelbeichte

:Bußfeier + Einzelbeichte

:öffentliche Bußfeier ohne Einzelbeichte (nur in den Ausnahmefällen) >>

unklar bleibt, ob dies rechtliche, pastorale oder dogmatische Vorgaben sind.

8.5 Der sakramentale "Sonderweg": "Sonderautobahn"

  • innerhalb des kirchlichen Weges
  • innerhalb des kulturellen Geschehens

(vgl. Gnadentheologie und die Problematik der "Zwei-Stock-Werke Theologie": Natur verlangt nicht nach Gnade, schließt diese aber auch nicht aus und ist der Gnade gegenüber indifferent und neutral)

9. Vatikanum II (1962-1965)

9.1 Rückgriff auf die biblisch-patristische Tradition

  • Ansatz beim "Mysterion": Offenbarung >> Jesus>>Kirche:

Kirche als Sakrament der Selbstmitteilung Gottes

SC 5f (DH 4005f): Christi Menschheit war in der Einheit mit der Person des Wortes das Werkzeug unseres Heiles; aus der Seite Christi ist das wunderbare Sakrament der ganzen Kirche hervorgegangen

LG 1 (DH 4101): Kirche (in Christus): Sakrament (Zeichen und Werkzeug)

für die Vereinigung mit Gott und die Einheit der ganzen Menschheit

LG 8 (DH 4118): Analogie zwischen Inkarnation und Kirche

LG 48 (DH 4168):

- durch den Hl. Geist ist die Kirche "allgemeines Sakrament des Heiles"/ "allumfassendes Heilssakrament" (universale salutis sacramentum);

- als pilgernde Kirche gehört sie mit ihren Sakramenten und Einrichtungen dieser Weltzeit an

  • Folge: wenn alles im kirchlichen Vollzug auf das Heil ausgerichtet ist, welchen besonderen Stellenwert haben Sakramente?

9.2 SC 10 (DH 4010) Liturgie (Eucharistie): Quelle und Höhepunkt des kirchlichen Lebens

9.3 Aufnahme von Grundzügen der traditionellen Lehre und stückweise Transformation derselben: LG 11 (DH 4127f)

  • Vollzug des Wesens der Kirche

durch die Sakramente

und tugendhaftes Leben

  • Die Bedeutung der Sakramente in der Kirche durch die Aufschlüsselung der einzelnen Sakramente:

Taufe: Eingliederung in die Kirche/Bestellung zum christlichen Zeugnis

Firmung: vollkommenere Verbundenheit mit der Kirche

Eucharistie: Quelle und Höhepunkt; Teilhabe am Opfer (Darbringung des Opferlammes und Selbstopfer); Einheit der Kirche

Buße: Verzeihung für die Beleidigungen Gott gegenüber und Versöhnung mit der Kirche

Krankensalbung: Gebet der Kirche für die Kranken zur Aufrichtung und Rettung

Weihe: Bestellung zum Hirtendienst (durch Wort und Gnade); vgl. LG 10: sacra potestas zur Leitung der Gemeinde

Ehe: Darstellung der Einheit Christi mit der Kirche; gegenseitige Förderung zur Heiligkeit durch eheliches Leben und die Kinderannahme

  • Sakramentalien als Nachahmung der Sakramente (Wirkungen geistlicher Art; sie bereiten die Menschen, die eigentliche Wirkung der Sakramente aufzunehmen, das Leben wird durch sie in verschiedenen Gegebenheiten geheiligt): SC 60 .

10. Der sakramentale Umgang mit Ängsten und Hoffnungen in der Tradition (selbstverständliche kulturelle Voraussetzungen >> deren Transformation durch das sakramentalen Geschehen>> die kirchliche Praxis)

10.1 Alte Kirche

10.2 Mittelalter (Hugo v. St. Victor)

10.3 Reformation und nachreformatorisches Zeitalter

10.4 Vatikanum II und danach

II. Konturen einer "Dramatischen Sakramententheologie"

Ängste und Hoffnungen der Menschen im Horizont ihrer Geschichte mit dem emphatischen Gott (biblischer Teil: sakramentale Präsenz Gottes versus Versuchung zur religiösen Unmittelbarkeit)

0. Die Frage nach dem theoretischen Rahmen für die Reflexion des "sakramentalen Umgangs" mit Ängsten und Hoffnungen in der biblischen Tradition

0.1 Theorie des kommunikativen Handelns im Kontext der Frage nach der Bedeutung der Gemeinschaft für die Erfahrung des Heils

z.B.: im Anschluß an die Ansätze von A: Ganoczy unter der Berücksichtigung der Theorieansätze von K.-O. Apel und J. Habermas: H.O. Meuffels, Kommunikative Sakramententheologie. Freiburg 1995

0.2 Radikalste Infragestellung der Theorie des kommunikativen Handelns:

  • "Rhetorik der Gegenwart" müsse an "ihren Technologien" abgelesen werden, nicht aber "an ihren Diskursen": vgl. N. Bolz, Chaos und Simulation. München 1992, 7
  • Nach dem Schiffbruch der politischen Utopien setzt unsere Kultur auf Ästhetik: vgl. N. Bolz, Die Sinngesellschaft. Düsseldorf 1997,232:

"Design verschafft und ist selbst Orientierung. Deshalb hat Design niemals ein Sinnproblem, sondern ist seine Lösung." (P. Virilio spricht vom "Nihilismus des beginnenden kybernetischen Zeitalters)

  • Zugespitzt formuliert: Anstatt der "Erlösung durch Gesellschaft": nun Selbsterlösung durch Self-Fashioning; der Alltag der Postmoderne (incl.. des Marktes) ist von den "Neuen Medien" geprägt: diese beantworten die Frage nach dem Sinn indem sie den Sinn gestalten.

0.3 Konsequenzen für die Sakramententheologie >> Neue Dimension der Versuchung zur Selbsterlösung: "Heilsnotwendigkeit" der Neuen Medien für den Menschen der Zukunft?

Vgl. zum Folgenden: J. Niewiadomski, Extra media nulla salus. Zum Anspruch der Medienkultur. In: ThPQ 143 (1995) 227-233.

  • Postmoderne Vorstellungskraft vergleichbar mit den alten paganischen Glaubenssystemen:

mitten im Chaos wird eine Gemeinschaft durch konstante Bilder ("Celebrities" als Götterstatuen) geschaffen

  • Bilderflut >> rituelle Wiederholungen: Beseitigung einer reflektierenden Distanz/ Gefühl der "religiösen Unmittelbarkeit"
  • Analogie zwischen der postmodernen Ästhetik und der Vision Friedrich Nietsches ("Wille zur Macht" § 569: Schöpfung als Logisierung des Weltchaos):

der Mensch als (ritueller) Bändiger des Chaos

0.4 Neuentdeckung der Bedeutung der Riten in unserer Gegenwart

>> vgl. "selbst": Publik-Forum Extra (November 1997) : Geborgenheit im Chaos - Der Hunger nach Ritualen

Was zeigt sich darin?

Antiaufklärerische Wende,

Ergänzung zum rationalen Weltbild,

oder ein Hinweis auf die Korrektur der abstrakten Entgegensetzung von

Aufklärung und Glaube

Logos und Mythos

Mythos und Ritus

0.5 Die Bedeutung der Theorie von R. Girard für die modernen Kommunikationstheorien und Religionswissenschaften:

  • Umkehrung der gängigen Zuordnung von Ritus - Mythos - Logos
  • Ritus: kontrollierte Wiederholung des Gründungsmordes

(rituelle Bändigung des Chaos: gesellschafts- und gemeinschafts- konstituierende Kraft des Ritus)

  • Mythos: "verschleiernde" Nacherzählung aus der Sicht der Überlebenden (damit der Ritus funktioniert)
  • "Logos" im Dienste des Mythos...
  • Offenbarung/ Inkarnation... und deren gemeinschaftsstiftende Präsenz in der Geschichte

Der fundamentale kulturtheoretische Unterschied nicht zwischen Riten - Mythen und der Vernunft, sondern zwischen

>> jenen Riten, Mythen/Bildern, rationalen Argumentationsfiguren, die zur Ausgrenzung von Opfer dienen, oder diese Ausgrenzung verschleiern und glorifizieren und

>> jenen Riten, Mythen/Bildern und rationalen Argumentationsfiguren, die auf eine Integration hin ausgerichtet sind.

0.6 Der systematische Rahmen der "Dramatischen Theologie" für die Rekonstruktion des sakramentalen Umgangs mit Ängsten und Hoffnungen im Kontext der biblischen Tradition

  • Ausgangspunkt: Vatikanum II: Kirche als Sakrament (LG 1) in dieser Welt; Eucharistie als Höhepunkt und Quelle des kirchlichen Lebens (LG 11)
  • Welt: "theatrum historiae generis humani" (GS 2)
  • Emphatisches Vertrauen der Postmoderne: der "Besetzungszettel" des Welttheaters ermöglicht eine unbegrenzte Vielfalt von Rollen, die nach Belieben vom Individuum ausgewählt werden: Synkretistismus, Bastelmentalität, Bricolage als Kennzeichen des modernen Self-Fashioning
  • Kontrasterfahrung in der Gegenwart: Zunehmend mehr Menschen definieren sich als Opfer: sie machen die Erfahrung, daß ihnen Rollen aufgedrängt werden.
  • Anschuldigungsmentalität als Universalrezept zur Bewältigung dieser Kontrasterfahrung

Demgegenüber:

  • Sakramentales Geschehen der Kirche:

:rituelle (im weitesten Sinn des Wortes) Vergegenwärtigung der Heilsgeschichte

>>Fortsetzung der "zugespitzten" sinnstiftenden Erzählung (vom Beginn der Vorlesung):

eine Werktagsmesse im Kontext der medial strukturierten Trivialkultur

: aufgrund der freien Übernahme von Rollen (Rolle>Maske>Prosopon>Person), auch jener, die den Menschen aufgedrängt werden;

: aufgrund der Hoffnung auf Transformation (Wandlung aufgrund der im Drama stattfindenden Rollenveränderung).

1."Besetzungzettel" des sakramentalen dramatischen Geschehens:

1.0 Prolog:

Ritus und profundior et universalior appetitio versus sakraments- theologische Transformation der primären menschlichen Bedürfnisse

  • sinnstiftende Erzählungen zu den Rollen, die für die Lebenslust der biblischen (Patriarchen-) Tradition stehen
  • erster systematischer Ertrag:

wenn die Erfahrung der "profundior et universalior appetitio" als primäre Gnadenerfahrung zu deuten ist,

so hat die kommunikative (rituelle) Gestaltung der primären Lebensvollzüge eine fundamentale sakramentstheol. Relevanz: Im miteinander essen, trinken, schlafen... wird die "Unaufdringliche Präsenz Gottes", seine "bedingungslose" Zuwendung zu den Menschen von diesen

angenommen (Kontrastbild: Befriedigung der Triebe, oder aber: Isolieren, Verhungern, Verdursten lassen)

  • Das Faszinierende Geheimnis der sakramentalen Präsenz Gottes:

- Vielfalt, Widersprüchlichkeit der Rollen (Masken, Prosopa, Personen) in den Patriarchentraditionen - synkretistische Züge des Gottesbildes (Analogie zum modernen synkretistischen Trend bei der Frage nach der Identität); in jeder Lebenssituation (den spontan anmutenden und den routinemäßigen) kann der (unaufdriglich und anonym) im menschlichen Leben gestaltannehmende Gott sakramental verdeutlicht werden

- "Lust", Ausgelassenheit und Freude an der Gemeinschaft von Menschen >> "Sehnsucht" nach Symbiose mit allem Lebendigen in allen Lebenssituationen >> anthropologische Basis für die "Rollenbesetzung" im sakramentalen Geschehen

- deswegen ist die Verbindung der Eucharistie mit anderen Sakramenten und Sakramentalien prinzipiell sinnvoll (die "letzten normativen Bilder" des sakramentalen Geschehens: "Mahl für alle Völker" usw..)

1.1 "Dramatische Sakramententheologie" 1 Akt

Ritus als Vollzug/Besiegelung der Abgrenzung und Trennung und die Frage nach unserer Rolle (Maske, Prosopon, Person)

  • sinnstiftende Geschichten:

- Das mysterium tremendum et fascinosum des Anti-Exodus-Mythos (vgl. Josephus Flavius, Contra Apionem): die religiöse Notwendigkeit vom Ausschluß des Fremden (Götter, die dieses Opfer verlangen>> Versöhnung der Menschen auf Kosten von Dritten)

- Das mysterium tremendum et fascionosum des "Befreiungsgottes" am Sinai (Ex 32): profundior et universalior appetitio und der Tanz ums "goldene Kalb"; Ausschluß und blutige Opfer unter den Befreiten: Befreite als Rollenträger>> Opfer, die zu Tätern werden...

  • theoretischer Hintergrund (die Grundsatzfrage nach der sozialen Funktion der religiösen Riten):

vgl. W. Burkert, homo religiosus als homo necans;

M. Eliade, Das Heilige und das Profane - göttliches Wesen, das sich in illo tempore töten läßt, damit Leben möglich wird; jedes Fest enthält die Neigung zur Orgie in seiner Struktur; Auflösung und Widerherstellung des illud tempus im Ritus;

A. Jensen, Die getötete Gottheit: alle Riten sind aus einer zentralen Idee abzuleiten, nämlich der von einer getöteten Gottheit, die durch ihren Tod die heutige Seinsordnung in die Welt setzt;

E. Drewermann, Der Krieg und das Christentum: Eucharistie - Ritualisierung der menschlichen Aggressivität: Mythos von der getöteten Gottheit: "Gott essen"

R. Girard, Das Heilige und die Gewalt: Realer Ursprung des Religiösen>> die "nach außen hin" abgeleitete Gewalt stellt die Ordnung der Gemeinschaft her: sakralisierte Gewalt> die Verbindung der Sexualität, der Naturerfahrungen und der Erfahrung der Endlichkeit mit der "sakralisierten Gewalt".

  • alttestamentliche Transformation der archaischen religiösen Opfer.

- Spiritualisierung der Opfer vom veränderten Gottesbegriff her

- Ethisierung der Opfer in der prophetischen Botschaft

- Nicht Rituelle Wiederholung/ Nachahmung der mythischen Urzeit, sondern Anamnese des geschichtlichen Handelns Gottes (Historisierung des Ritus)

- Tendenz zur Orgie versus sakrale Reinheit

- Ethik versus Ritus? >> Kritik an Menschenopfern; Infragestellung des blutigen Ritus: Nicht Opfer will ich, sondern Gerechtigkeit (blutige Opfer bewirken nicht das, was sie versprechen)

  • Zweiter systematischer Ertrag:

Durch die Faszination des Erfolgreichen (des Starken und Siegreichen) werden die primären menschlichen Bedürfnisse immer neu transformiert (der Lebensraum wird immer durch die "erfolgreiche" Kultur definiert). In der geschichtlichen Veränderung und dem kulturellen Reichtum hält sich eine (rituelle) Konstante durch: Ausgrenzung von Dritten. Die Gewalt, mit der die Dritten ausgeschlossen (geopfert) werden, erscheint als göttliche Gewalt: der Ausschluß ist damit kein Ausschluß mehr; als theologische Notwendigkeit bleibt er der Inbegriff des göttlichen mysterium tremendum et fascinosum (das nur noch die Anbetung zuläßt). Dies legt die Vermutung nahe, "Gott" wäre nur ein Spiegelbild der Ängste und Hoffnungen der Sieger, die im Kult immer wieder neu ihre Masken/Rollen/Prosopa "aufsetzen" und sich rituell über ihren Platz im Welttheater vergewissern. Die neuzeitliche "Abschaffung des Göttlichen" verändert kaum etwas an dieser Grundkonstellation

(vgl. z.B. Auslegung des 1. Gebotes durch M. Luther: Gott ist für dich das, was dich "unbedingt" fasziniert und die Logik der NIKE-Werbung)

1.2 "Dramatische Sakramententheologie" 2. Akt

Ritus als Sprachrohr der Opfer: Masken/Prosopa/Personen der Opfer im rituellen Geschehen

  • Das Verschwinden der "Person" des Opfers im funktionierenden rituellen Geschehen
  • sinnstiftende Geschichten:

- Gott der Exulanten und sein mysterium fascinosum et tremendum

- die klassischen griechischen Tragödien

  • "Opfererfahrung" als Grundvoraussetzung für die Thematisierung der Opferrolle

- "Rationalisierungen" der Erfahrung (im theologischen Kontext: vgl. die Theologie der Deutoronomisten)

- Rituelle Sprache der Gebärden, der Klage, des Fluches>> Schrei des Opfers nach seinem Gott: (Katharsis durch die Tragödie)

- subversive Kraft der prophetischen rituellen Zeichen (neuzeitliche Demonstrationskultur und ihr ritueller Charakter; Radikalisierungen derselben: vgl. die "Selbstverbrennungen")

- Ritus als Sprache der Hoffnung auf die "Wiederherstellung"

(zur Mehrdeutigkeit des rituellen Geschehens vgl. N. Kazantzakis, Griechische Passion)

  • dritter systematischer Ertrag:

Die Erfahrung des Exils und die mit ihr verbundenen Transformationen der religiösen Tradition thematisieren (weltgeschichtlich analog zur griechischen Tragödie) den Topos der Opfer; sie werfen die Frage nach dem Gott des Opfers auf, problematisieren zuerst das rituelle Geschehen, beseitigen dieses aber keineswegs. Im Gegenteil: Der Ritus wird zum Sprachrohr des Opfers; die relative Eindeutigkeit und Geschlossenheit des rituellen Geschehens, seine "reinigende" Wirkung, verstärken die Vermutungen der Projektion: "Gott" wäre demnach ein Spiegelbild der Ängste und Hoffnungen der Opfer, die im Kult immer wieder neu ihre Masken/Rollen/Prosopa "aufsetzen" und sich rituell über ihren Platz im Welttheater vergewissern können.

1.3 "Dramatische Sakramententheologie" 3. Akt

Ritus als "Sprachrohr Gottes": Masken, Prosopa, göttliche Personen im Kontext des rituellen Geschehens und deren menschliche Träger

  • sinnstiftende Geschichten:

- Mehrdeutigkeit der Ijobsgeschichte

: vox populi vox dei (Geschick Ijobs als signum demonstrativum des göttlichen Willens, gerade im Hinblick auf Ijobs körperliche/seelische Leiden)versusSchrei Ijobs

: rituelle demonstratio der Eindeutigkeit "göttlicher Beziehung" zum Leidenden und Verfolgten durch Abgrenzung, Isolation (gar Verfolgung) vom Leidenden (weil das Leiden verschuldet sei) versus Infragestellung dieser Eindeutigkeit durch den Schrei des Leidenden (Protest nur aufgrund der Unerträglichkeit des Leidens oder auch ein signum prognosticum aufgrund einer anderen Gotteserfahrung >> Vorwegnahme eines Gottes, der seine Gottheit gerade dadurch offenbart, daß er sich dem Leidenden zuwendet und diesen auch in die menschliche Gemeinschaft integriert << auf diesem Hintergrund: vgl. jesuanische Praxis der Schuldvergebung und Krankenheilung als privilegierte Zeichen der Gegenwart Gottes; Mt 25: Besuch bei Kranken als Gerichtskriterium, ja: Identifizierung Jesu mit den Kranken und Verfolgten

- Mehrdeutigkeit anderer Passionsgeschichten (vgl. v.a. Jeremia mit seiner Selbstverfluchung)

: Zeugnis einer radikalen Abwesenheit versus Antizipation eines neuen göttlichen Prosopon (Inspirationskraft eines Gottes, der von der vox populi unterschieden ist, aber nicht ganz jenseits derselben wahrgenommen werden kann)

- Mehrdeutigkeit der rituellen Gebetstexte: vgl. "Kranken- und Verfolgungs- (Isolations-) psalmen (6,22,26,28,32,28,49,51,69,88,102)

:Artikulation der "Abwesenheit Gottes oder der Erfahrung des "Zornes Gottes" (Antwort auf die Sünde des Menschen), subjektive Schulderfahrung als Ursache der Betrübtheit versus Erfahrung der Rettung durch Gott durch seine Güte, aber Zerstörung der Feinde

- Das Geschick des Gottesknechtes und dessen sakramentstheologische Relevanz

: rituelle Mehrdeutigkeit des Geschehens (eindeutig ist nur die Tatsache, daß der Knecht der Inbegriff des Opfers ist: physisches Leiden, psychisches Leiden, Verfolgung im Namen Gottes, gewaltsamer Tod, Grabstätte bei den "Ruchlosen")

: Unterschiedliche Wahrnehmung göttlicher Rolle/Maske (Prosopon - Person) seitens der Beteiligten >> vgl. v.a. Jes 53,4f.

- die Vorrangigkeit einer positiven Gotteserfahrung beim Gottesknecht: die Inspirationskraft seines Gottes ist ihm die Kraftquelle auch in der Passion; "Ergebnis" der göttlichen Zuwendung zum Knecht: Transformation der Passion (der Knecht wird leben; sein Leiden bleibt nicht unsinnig, sondern wird aufgrund göttlichen Handelns "fruchtbar" für andere >> die Problematik der Sühne/ des stellvertretenden Erleidens.

- Die Transformation der Gotteserfahrung bei den Verfolgern aufgrund der Haltung des Gottesknechtes >> Umkehr (im Kontext der Erfahrung von vox populi vox dei: "wir meinten, er sei von Gott geschlagen"); Schuldfähigkeit (unsere Schuld lag auf ihn - wir waren es!)

  • vierter systematischer Ertrag:

Der Ritus als Offenbarungsmodus Gottes bleibt in seiner Natur ambivalent; die Rückführung der Verschiedenheit von Masken/Prosopa (Personen) Gottes auf die Ängste und Hoffnungen verschiedener Rollenträger (Sieger und Opfer) gibt zwar eine Auskunft über "den Besetzungszettel" des rituellen Geschehens wieder, vermag aber die Transformationsprozesse nicht zu erklären. Ohne die Glaubenseinsicht in die transformierende Kraft des lebendigen Gottes in den Situationen des Leidens und der Verfolgung (Vollendung der universalior et profundior appetitio durch die Sackgassen des Leidens und der Ausgrenzung) kann das "sakramentale dramatische Geschehen" von den "heidnischen Ritualen" (auch der medial strukturierten Gegenwart) nicht unterschieden werden.

1.4. Epilog

Rolle, Maske/Prosopon - Person Jesu Christi im dramatischen Geschehen

  • Christologisches Bekenntnis: Verdichtung und Versöhnung der vielfältigenn (widersrpüchlichen) prosopa des dramatischen Geschehens in einer Person und einer Lebensgeschichte

- Problem: Ist diese Rolle (Maske/Prosopon) nur eine neben den anderen (sowohl im quantitativen Sinn: eine von vielen, als auch im qualitativen Sinn: die Superrolle, die als Modell im sakramentalen Geschehen der Kirche "ergriffen" werden kann)?

  • Rituelle Nachahmung der Rolle Jesu Christi versus sakramentale Teilhabe an seiner Person >> - sinnstiftende Geschichten: "Viridiana" von L. Bunuel versus "Bad Lieutenant" von A. Ferrara

2. "Logik" des sakramentalen dramatischen Geschehens

  • Ähnlichkeit und Unterschied des sakramentalen Geschehens zum rituellen Drama der Postmoderne

- Ähnlichkeit: Vielfalt und Widersprüchlichkeit der Rollen (die gewählt werden können, oder in die man hineingedrängt wird)

- Unterschied: Weder ein Nebeneinander, noch eine Reduktion aufeinander, sondern eine Anordnung gemäß einer inhaltlich geprägten Logik (signum rememorativum: Anamnese)

  • Wandlung aufgrund der Rollenveränderung im sakramentalen Geschehen

- "Katastrophe" des Konzeptes in dem die Kirche als Moralanstalt und der Prediger als der Inbegriff des erhobenen Zeigefingers begriffen werden (vgl. Chr. Wolf, Medea 129: "Es ist doch lächerlich, anzunehmen, Menschen würden dadurch gebessert, daß man ihnen die Wahrheit über sie sagt".

- Strukturierung und Veränderung des menschlichen Verhaltens aufgrund der "aneignenden Mimesis": "Besetzen, "Ergreifen" von Rollen, Mustern und Haltungen

- Konfikthaftigkeit der aneignenden Mimesis: rituelle Lösung der Konflikte - mechanische Transformation des mimetisch strukturierten Strebens >> "heidnische Logik" des rituellen Geschehens: Prolog + die ersten zwei Akte >> der Ritus bleibt in seiner gesellschaftskonstituierenden Kraft grundsätzlich verfügbar (wenn auch nicht 100%-ig steuerbar), deswegen hat er eine stabilisierende Funktion: vgl. die Markt und Medienreligion

- Wandlung aufgrund der Transformation der aufgedrängten Opferrolle in die Haltung der Proexistenz (die aufgrund der freien Identifizierung Gottes mit dem Opfer möglich wurde)

  • Noch einmal: die Logik des Epilogs, oder der Sinn des patristischen Satzes: die Sakramente der Kirche sind die Frucht des Kreuzesgeschehens

Das Kreuzesgeschehen fokussiert das rituelle Geschehen (mit ihrer Vielfalt und Widersprüchlichkeit an Rollen) auf die zentrale Frage nach der im rituellen Geschehen stattfindenden Wandlung >> Ritus und Sakrament:

vgl. die Mysterientheologie von Odo Casel: Sakramente >> rituelle Nachahmung des Sterbens Christi, das uns Anteil gibt an Gott analog zu den heidnischen Mysterienreligionen: Christus wird uns gegenwärtig in einem mysterienhaften Abbild des Geschehens.

Warum?

- gegen den modernen Subjektivismus in der Deutung des Offenbarungsgeschehens; zum Inhalt der Offenbarung gehört auch eine bestimmte geistige Form

- Hellenistische Form und die Mysterienerfahrung: im Kultmysterium werden durch die gottesdienstlichen Handlungen des ganzheitlichen Menschen göttliche Taten und Wirklichkeiten unter Symbol und Ritus gegenwärtig gesetzt

- Providentielle Fügung: Gott benutzte die Formen der hellenistischen Kultur

- Im Anschluß an Röm 6,5: rituelle Nachahmung des Sterbens Christi in der Taufe (hinabsteigen des Menschen in das Taufbecken und das Untertauchen)

- "Die Messe ist die Schlachtung des Heilands, die sich in seinen Gliedern vollendet" (Das christliche Opferverständnis)

- Kritik an und Würdigung der Position Casels im Anschluß an die Unterscheidung der Riten in II. 05 und II. 1.3

Das Kreuzesgeschehen ist in der Sakramententheologie unter der doppelten Perspektive zu sehen:

als ein Teil des gesellschaftlichen Mechanismus (der auch unsere Öffentlichkeit strukturiert) und in dem wir uns auch als Rollenträger (im Sinn von II. 1.1 und II. 1.2) entdecken können;

und (von der Perspektive der Auferweckung gesehen) als ein konsequent durch den Tod hindurch durchgetragenes pro-existentes Handeln Jesu. Weil die Auferweckung Jesu diese Konsequenz erst möglich macht (die Schuldvergebung durch den Auferweckten ist die Vollendung dieses proexistenten Handelns), ist diese zweite Perspektive letztlich nur dem Glauben zugänglich (mysterium fascinosum). Von dieser Perspektive betrachtet, verwandelt sich das rituelle Geschehen mit seiner Vielfalt an Rollen (Masken/Prosopa/Personen) und in das dramatische Sakramentale Geschehen der Kirche.

  • Schuldfähigkeit als erste Folge der sakramentalen Wandlung:

das sakramentale Geschehen zeigt unsere Geschichte (Rollenübernahmen, Verweigern und Aufdrängen von Rollen) als eine Geschichte unseres Gegnersein aber auch als die Geschichte des Erleidens dieses Gegnerseins durch Christus und den durch diesen Tod hindurch bewirkter Versöhnung.

  • Eucharistiefeier: Quelle und Höhepunkt des sakramentalen Geschehens der Kirche

Struktur der Eucharistiefeier: Versammlung um den Ausgestoßenen>> Memoria der Ausstoßung (Schuldbekenntnis), Versöhnung durch den Auferweckten>> neue Gemeinschaft (nicht jenseits des Teufelskreises vom Ausschluß und Opfer), sondern eine die durch diese hindurch möglich wurde.

  • Vorordnung der sakramentalen Wirklichkeit vor dem ethischen Bemühen:

>> Motivation und kritisches Korrektiv:

vgl. Johannes Paul II,

- Sollicitudo rei socialis 48: "Durch die Eucharistie ... vereinigt uns so der Herr mit sich selbst und untereinander mit einem stärkeren Band als jede rein natürliche Einigung und, so geeint, sendet er uns in die ganze Welt..."

- Centesimus annus 25 (Einschätzung des Jahres 1989).

>> Entlastung: Sakramentale Vergegenwärtigung des Geschehens "arbeitet" der Anmaßung entgegen, dies zu wiederholen, was Christus getan hat.

III. Konturen sakramentstheologischer Vorstellungskraft:

Systematische Mosaiksteine (erster Entwurf, durch eigene Phantasie und Lektüre eines systematischen Handbuchs zu ergänzen)

1. Systematische Impulse aus dem II. Teil

1.1 Verdichtung des sakramentalen Geschehens der Kirche in konkreten Lebenssituationen in den "einzelnen" Sakramenten: (ritueller Vorgang im engeren Sinn des Wortes als Verdichtung des ganzen Dramas in einem Augenblick)

1.2 Einzelne Sakramente sind primär nicht als "Dinge" zu fassen (vgl. Hugo von St. Victor: corporale vel materiale elementum), sondern als rituelle Kommunikationsgeschehen zwischen Menschen, Menschen und Gott, in denen es weniger um Spender und Empfänger geht, als vielmehr um Beteiligte (Rollenträger);

1.3 Logik des sakr. Geschehens: "bewußte" Übernahme von Rollen zur Wandlung der "aufgezwungenen Rolle":

- Geburt als "Aufdrängung der Lebensrolle" im rituellen Geschehens des "Leben- und Sterbenmüssens" >> Taufe als sakramentales Geschehen: Übernahme der Lebensrolle im sakramentalen Geschehen der Kirche (sakramentale Teilhabe am Geschick Jesu Christi incl. seines Todes und seiner Auferweckung>> Teilhabe am Priestertum Jesu Christi)

- Krisen der Grenzsituationen im Verlauf des Lebensprozesses und deren Bedeutung im rituellen Geschehen des "Lebens- und Sterbemüssens":

: Grenzsituation als Verdichtung des konfliktuellen Lebensprozesses

: Typische Grenzsituationen:

Pubertätskrisen: Bedeutung der Firmung (vgl. die kulturelle Zunahme der Gewaltriten in der Pubertät)

Krankheit: Bedeutung der Krankensalbung

Übergang zur einer neuen Lebensform: Bedeutung vom Ehesakrament (Ordo)

Sterben: Krankensalbung oder ein Sterbesakrament

...... moderne kulturelle Krisen und deren sakramentale Transformation

: "profundior et universalior appetitio"; deren intersubjektive Gestaltung durch Ausschluß von Menschen (und deren Integration) und die daraus resultierenden fundamentalen "strukturellen Krisen":

>> Ausschluß, Anschuldigung, Projektionen, Schuldverdrängung (und die in solchen Vorgängen aufgezwungene Rolle: Unschuldsträger): Bußsakrament und Schulderfahrung (Schuldfähigkeit aufgrund der Schuldvergebung) vgl. Gnadentheologie: Gnade und Schuld

>> "Gegeneinander Essen, Trinken": Isolation, Selbstisolation: Eucharistie: miteinander essen und trinken (vgl. II. Prolog)

Taufe: Transformation der Lebensrolle

1.4 Bedingungen der Möglichkeit der sakramentalen Wandlung

- Leiblichkeit der Kommunikationspartner im rituellen Geschehen

: gnostische Versuchung der gegenwärtigen Markt und Medienreligion (Werbung: rituelle Verdichtung der Religion des Kapitalismus; Cyberspace als quasisakramentaler Rahmen) >> strukturelle Leibfeindlichkeit

: sakramentales Geschehen und dessen leibliche Dimension: konkrete Leiblichkeit (determiniert durch Alter) >> geradezu eine conditio sine qua non für die Konstitution der Rolle im Geschehen (Gesundheit, Krankheit, Älterungsprozeß, Hunger, Durst, konkrete Sexualität);

der Auferweckte Christus als Kommunikationspartner im sakramentalen Geschehen und seine Leiblichkeit

- Intersubjektivität: rituelle (und damit auch sakramentale) Wandlung erfordert eine Gemeinschaft >>

: einzelne Sakramente: nicht isolierte Kommunikationsvorgänge sondern Handlungen der ganzen Kirche (in denen der Einzelne an seinen "Ort des Dramas" gestellt wird);

die normativen "Grenzen" der ganzen Kirche: communio sanctorum -- Kommunikation durch den Tod hindurch (Anrufung und Fürbitte der Heiligen v.a. der Märtyrer, die durch den "gewaltsamen Ausschluß" aus ihrem irdischen Leben und ihre Martyriumshaltung das sakramentale Geschehen der Kirche verdichten)

Logik der Intersubjektivität (vgl. in der Gnadenlehre: Logik der Proexistenz): Logik des universale concretum>> Ausweitung der Perspektive: von den Erfahrungen des "Hohen Liedes" (Erfahrungen der einzelnen "Patriarchen) bis hin zur Erfahrung (und der Theologie) des Gottesknechtes (Einheit von Monotheismus, Schöpfungsglauben, Erlösung und eschatologische Vollendung) >>> Folge davon: die systematische Funktion des Ehesakramentes.

: Ordo und dessen Eigenart im Kontext des sakramentalen Geschehens >> die Gnade der Weihe ist nicht eine auf das Individuum "zugeschnittene" Gnade >> Ordo im Dienste der kirchlichen Einheit (gerade im Kontext der fundamentalen sakramentalen Vollzüge, in denen es um eine bewußte Transformation des - auf Ausschluß hin tendierenden - rituellen Geschehens geht: Buße und Eucharistie, Krankensalbung, im fundamentalen Sinn auch Taufe))

- Kontinuität: Wandlung setzt die Logik einer Geschichte voraus

: postmoderne Versuchung der Auflösung der Geschichte und die daraus neu resultierende Gefahr der magischen Verstümmelung des sakramentalen Geschehens

: Kontinuität aufgrund des Handelns des auferweckten Christus (Kontinuität durch die Brüche hindurch, ja: durch den fundamentalsten Bruch der menschlichen Erfahrung: den Tod), des kirchlichen Handelns und des Handelns von betroffenen Menschen, die nicht beliebig aus der Geschichte "aussteigen" können (Bedeutung der Lehre vom Sakramentalen Charakter der Taufe, Firmung und des Ordo)

- Dimension der Gnade: Wandlung innerhalb des sakramentalen Geschehens nicht aufgrund des ethischen Bemühens des Einzelnen, sondern aufgrund des Handelns des Auferweckten und der kirchlichen Gemeinschaft an ihm

- Eschatologische Dimension: Hoffnung auf den immer noch größeren Gott, der im Kontext der sich potenzierenden Unheilserfahrungen, das Negative zu wandeln vermag >> eschatologische Grenze der sakramentstheologischen Vorstellungskraft: das Mahl aller Völker auf Zion und die Hochzeit des Lammes

2. Kirchenrechtliche Grenzen der sakramentstheologischen Vorstellungskraft CIC Buch IV Teil I (Can 840-1165): Grundsatzlinien:

Can 840: Sakramente: Handlungen Christi und der Kirche;

Can 841: die Sakramente sind für die ganze Kirche dieselben (deswegen auch die Bedeutung einer "amtlichen" Regelung der sakramentalen Vollzüge inckl. der Gestaltung des Ritus vgl. Can 846);

Can 844: die geistlichen Amtsträger dürfen die Sakramente nicht verweigern, denen die darum bitten (die Frage der Disposition ist eine logisch nachgeordnete Frage);

Can 848: Sakramente sind nicht nach der Logik des Marktes zu feiern! (Markt und Medienreligion versus kirchliche Sakramentenpraxis)

3. Entgrenzung der kirchenrechtlichen Grenzen im konkreten seelsorgerlichen Drama

1. Primat der Praxis in der Gestaltung der sakramentstheologischen Vorstellungskraft in der Geschichte der Kirche

2. Neuralgische Punkte in der Gegenwart: Auseinandersetzung um die Gestalt des Ordo: dogmatischer Streit, oder ein Streit um die Frage des Priesterbildes;

"Blindheit" der Sakramententheologie für die moderne Arbeitsgesellschaft u.a.

Begleitete Dissertationen

  • Laufende Dissertationen
    • Grzywaczewski Artur, Kraft des christlichen Glaubens. Theologie des Glaubens im Blickwinkel der Innsbrucker Dramatischen Theologie. Beginn WS 2022/23
    • Toé Timothée Dimignan, Le Péché originel dans la théologie dramatique. Beginn SS 2023.
    • Somé Pouliwan Joachin, Christologie et sotériologie de la solidarité comme fondemént d'une théologie du développement en Afrique. Beginn: WS 2020/21
    • Quattara San Daniel, LA DOUBLE APPARTENANCE RELIGIEUSE CHEZ LES CHRETIENS EN MILIEU TOUSSIAN A LA LUMIERE DE LA THEOLOGIE DRAMATIQUE DE RAYMUND SCHWAGER. Beginn WS 2018/19
  • Abgeschlossene Dissertationen
    • Héritier Mbulu Mbwalembe "Le drame de l’amour à la lumière de la théologie de Raymund Schwager". Abgeschlossen 2024.
    • Mbiribindi Dieudonné Bahati, Conflit et réconciliation: Un paradigme de la théologie dramatique contextuelle pour l’Afrique a la lumière de René Girard et Raymund Schwager. Abgeschlossen: Oktober 2023.
    • Adam Pendel, Transformation des Alltags. Sakramententheologie im Blickwinkel der Innsbrucker Dramatischen Theologie. Beginn: SS 2017. Abgeschlossen im April 2021.
    • Vivien Somda Domebeimwin, Auferstehung des Fleisches und das Wohlbefinden des Menschen. Ein eschatologisch-soteriologischer Versuch in der dramatischer Theologie. Abgeschlossen im Mai 2019.
    • Lukasz Mudrak, Der Geist und die Geister. Christologische Rückbindung der Pneumatologie bei Michael Welker und Raymund Schwager. Ein systematischer Vergleich in ökumenischer Perspektive. Beginn: Juni 2013 - Juli 2017.
    • Lijo Chalissery, Veränderung durch Verwandlung. Raymund Schwagers dramatisches Verständnis der Eucharistie im Kontext der modernen Welt. Beginn: Mai 2013 - Oktober 2017.
    • Robert Shako Lokeso, Kirche als Zeichen des Heils. Die Ekklesiologie der Kommunion von J.M.R. Tillard im Kontext der DR Kongo. Auseinandersetzung mit der dramatischen Theologie: Beginn: März 2013 - April 2017.
    • Karol Lazik: "Die Zeit der Barmherzigkeit Gottes ist kurz": Die Herausforderung der Botschaft von Sr. Faustyna. Eine spirituell-dogmatische Studie im Lichte der Dramatischen Theologie. Beginn: Juni 2011; Abgeschlossen: Juni 2016.
    • Zhanbo Joseph Wang, Jesus Christus in Beijing? Auf dem Weg zu einem inkarnierten Christus in Beijing. Beginn: März 2011. Abgeschlossen: Juni 2015
    • Adam Sroka, Wer oder was ist der Teufel? Die Gestalt des Teufels aus dem Blickwinkel der Dramatischen Theologie. Abgeschlossen im Oktober 2013.
    • Nikolaus Janovsky, "Theodizee" als Prüfstein der Dramatischen Theologie. Abgeschlossen im Juli 2013.
    • Grimbald Lanthaparambil, "Kenosis". Die Nachfolge Christi bei Franziskus im Lichte der Dramatischen Theologie. Abgeschlossen im Juni 2013.
    • Mathias Moosbrugger, Die Rehabilitierung des Opfers. Zum Dialog zwischen René Girard und Raymund Schwager über die Angemessenheit der Rede vom Opfer im christlichen Kontext. Abgeschlossen im Oktober 2012.
    • Titus Offer, Biblical and Qur'anic Exegesis: Bringing two Traditions into Dialog. Abgeschlossen im August 2012.
    • Wojciech Morzycki, "Seele". Joseph Ratzingers Konzeption im Gespräch mit dem dramatischen Entwurfvon Raymund Schwager. Abgeschlossen im September 2011.
    • Karin Peter, Apokalyptische Schrifttexte: Gewalt schürend oder transformierend? Ein Beitrag zu einer dramatisch-kritischen Leseweise der Offenbarung des Johannes. Abgeschlossen im Jänner 2010.
    • Gregorius Hertanto Dwiwibowo, "Damit die Herzen derer sich wandeln, die sie bedrängen und unterdrücken". Versöhnung durch Bekehrung des Herzens aus dem Blickwinkel der Dramatischen Theologie. Abgeschlossen im Dezember 2009.
    • George Thomas Kuzhippallil, The Body of Christ and the Body of India. A Dramatic Re-reading of the Concept of the Body of Christ in Indian Ecclesial Context. Abgeschlossen im Mai 2009.
    • Mario Bernardic, Wandlung im Gericht. Transformation des Gerichtsgedankens in der deutschsprachigen nachkonziliaren katholischen Eschatologie. Abgeschlossen im April 2009.
    • Rafal Lupa, Gott, Feindschaft, Gewalt ... Jan Assmann, René Girard und Raymund Schwager im systematischen Vergleich. Abgeschlossen im November 2008.
    • Volodymyr Horbal, Beichte zwischen Vergebung und  Strafe. Dogmatisch-kirchenrechtliche Annäherung an das Problem aus dem Blickwinkel der "Dramatischen Theologie". Abgeschlossen im Juni 2008.
    • Christopher C. Asuzo, The Transforming Power of Faith. A systematic assessment of the Christian faith in relation to African Traditional Religion in the light of Dramatic Theology. Abgeschlossen im April 2008.
    • Johann Sedlmaier, "Berufen! Die Gnadentheologie von John Irvings 'Owen Meany' im Lichte der Dramatischen Theologie". Abgeschlossen im September 2007.
    • Stefan Huber, Leib Christi und Heilsdrama. Kulturtheoretische und theologische Zugänge zur Kirche als Gemeinschaftskörper. Abgeschlossen im Juni 2007.
    • Petra Steinmair-Pösel, In einem neuen Licht ... Konturen einer dramatischen Gnadenlehre. Abgeschlossen im September 2005.
    • Roland Tamás, Das Schicksal des Reiches. Zur Theologie der medial strukturierten Welt. Abgeschlossen im Juni 2004.
    • Adam Romejko, Transformationskraft des Opfers. Ein Beitrag zum Opferdiskurs im Umkreis der mimetischen Theorie. Abgeschlossen im Juni 2004.
    • Maximilian Paulin, MEINHEIT oder doch Gewalt? Heinrich Rombach, René Girard und das Spiel des Begehrens. Abgeschlossen im Oktober 2003.
    • Wojciech Galda, Vom Geist geführt. Der Beitrag Balthasars zur Bestimmung des Propriums christlicher Existenz. Abgeschlossen im Juni 2003.
    • Thomas Böhm, Religion durch Medien. Kirchliches Engagement in den Medien und die "Medienreligion": Eine problemorientierte Bestandsaufnahme und Konturen einer theologischen Hermeneutik. Abgeschlossen am 28.04.2003.
    • Josef Walder, "Dialog für Österreich": ein synodaler Vorgang? Abgeschlossen am 7.11.2000.
    • Marianna Komaromi, Rechtfertigung des Menschen. Zur Theologie von E. Jüngel - ein katholischer Versuch. Abgeschlossen am 20.01.2000.
    • Ludwig Ecker, Zwischen Recht und Vergebung. Der Beitrag René Girards zur Beschreibung christlicher Existenz. Abgeschlossen 1998.

Angeführt sind Arbeiten, die vom Professor begleitet und mit Erstgutachten versehen wurden.

Begleitete Diplomarbeiten

Laufende Diplomarbeiten

  • Toe Timothée Dimignan, L'anthropologie mimétique comme anthropologie théologique. Beginn SS 2021

Abgeschlossene Diplomarbeiten

  • Mbiribindi Dieudonné, Victima et Sacrificium. L'anthropologie mimétique de R. Girard en dialogue avec la théologie dramatique de R. Schwager autour de la mort rédemptrice de Jésus (Lizentiatsarbeit abgeschlossen im Juli 2019)
  • Agnes Rykl, Starez Sossima und Vater Ferapont: Weg und Sackgasse. Ein theologischer Vergleich von Starez Sossima und Vater Ferapont in Die Brüdeer Karamasov von Fiodor Dostojewskij mit Hilfe von Raymund Schwager und René Girard. Abgeschlossen im Juni 2015.
  • Thomas Sojer,  “Simone Weil und ihr Lettre à un religieux”. Abgeschlossen im Oktober 2014.
  • Maria Delago, Das Drama eines Nihilisten: Iwan Karamasow. Abgeschlossen im September 2013.
  • Lijo Chalissery, Breading of the Bread: A Call and Response for Communion. A Theological Study of the Eucharist based on the Encyklical: "Ecclesia de Eucharistia". Abgeschlossen im August 2012.
  • Myron Shevczuk, Die Marienikone - die Passionsikone als heilsgeschichtliches Symbol. Abgeschlossen im August 2012.
  • P. Ján Zoricák C.Ss.R., Geheimnis des Kreuzes im Kontext der Trinitätstheologie. "Was offenbart uns das Kreuz Jesu vom Geheimnis des Dreieinigen Gottes?" Abgeschlossen im Oktober 2009.
  • Peter Gebhardt, "Nachfolge Jesu Christi" - eine Provokation auch noch nach 2000 Jahren?! Versuch einer dramatische Fokussierung der Eigenart des Christseins anhand der Ansätze Dietrich Bonhoeffers und Raymund Schwagers. Abgeschlossen im September 2009.
  • Jolanta Maria Golkowska, Mysterium fascinosum der Eucharistie. Ein Beitrag zur Deutung der Enzyklika Johannes Paul II. Ecclesia de Eucharistia. Abgeschlossen im Februar 2008.
  • Rubén Penaloza-Ramirez, Mk 15,39: Bekenntnis des Hauptmanns und die Frage der Nachfolge. Abgeschlossen im September 2007.
  • Nikolaus Janovsky, "Mein Kampf". Ideologische Verführung im Kontext chiliastischer Hoffnungen. Abgeschlossen im Januar 2007.
  • Navin Thengapurackal, "Auf Gott hin": Teilhard de Chardins Sicht von einer Christus-orientierten Evolution. Abgeschlossen im Mai 2006.
  • Juliana Letina Meier, "Mein Gott, hast du mich verlassen?" Über die "Gottverlassenheit" Jesu am Kreuz und deren Relevanz für Sterbende und ihre Begleitung. Abgeschlossen im Februar 2006.
  • Andri Tuor, Das Mysterium des Descensus ad inferos als trinitarisch-eschatologisches Heilsereignis. Eine systematische Annäherung an die Karsamstagstheologie von Hans Urs von Balthasar. Abgeschlossen im April 2005.
  • Sonja Planatscher, Die Jakob-Esau-Geschichte auf dem Hintergrund der mimetischen Theorie René Girards. Abgeschlossen im März 2005.
  • Sonja Ausserer, Mysterium fascinosum et tremendum der Salome. Die biblische Gestalt und deren Rezeption im Lichte der Dramatischen Theologie. Abgeschlossen im Juni 2004.
  • Philipp Pümpel, "Situiert-Sein" in einer mimetisch strukturierten Welt. Ein Beitrag zur Theologie der Erbsünde. Abgeschlossen im Juni 2004.
  • Sr. Christina-Evelina Gal, "Mein Leben ist meine Botschaft!" Missionar/Missionarin als eikón Christi. Abgeschlossen im Oktober 2003.
  • Karlo Simek, "Mysterium iniquitatis" in einer erlösten Welt. Eine Analyse zur Gestalt des Satans im Kontext der Mimetischen Theorie René Girards und der Dramatischen Theologie. Abgeschlossen im Oktober 2003.
  • Volodymyr Horbal, Bußsakrament in der Zeit des liebenden Gottes. Abgeschlossen im Oktober 2003.
  • Attila Lakatos, Der Streit um Jesus Christus angesichts der Herausforderung durch die pluralistische Religionstheologie. Abgeschlossen im Oktober 2003.
  • Karin Peter, Freiwilliger Verzicht - "Opfer" zwischen Gnadenerfahrung und Masochismus. Zur Geschichte vom Salomonischen Urteil (1 Kön 3, 16-28). Abgeschlossen im Juni 2003.
  • Martin Bader, Erlösung im Cyberspace. Abgeschlossen im Juni 2003.
  • Angelika Hummel, "Gott-spielen"- Die Suche nach einem theologisch-pastoralen Zugang zu einem Computerspiel. Abgeschlossen im März 2003.
  • Robert Shako Lokeso, "L'Eglise d'Abraham chez Louis Bouyer à la lumière de la theologie dramatique". Abgeschlossen im März 2003.
  • José-Jesús Cordero Guzman, "Die Dämonen von Gerasa": Eine Analyse von Gut und Böse in der Moderne im Lichte der Mimetischen Theorie R. Girards. Abgeschlossen im Oktober 2002.
  • Jörg Matthis, "Hoffnung auf das Leben durch den Tod hindurch". Abgeschlossen im Juli 2002.
  • Grimbald Lanthaparambil, "Konsekration des Kosmos. Theologie der Eucharistie bei Teilhard de Chardin". Abgeschlossen im Juli 2002.
  • Stefan Huber, "Body Politics" im Leib Christi. Die politische Dimension der Kirche als Eucharistie feiernde Gemeinschaft. Abgeschlossen im Juni 2002.
  • Maria Pranger, "Christa Wolfs: "Medea. Stimmen" aus der Sicht der dramatischen Theologie". Abgeschlossen im Juni 2002.
  • Charles Dibin, Resurrection: The Climax of Eschatological Imagination. Abgeschlossen im März 2002.
  • Pavlo Starytzkyy, Von unseren Sünden erlöst. Antworten in der neueren deutschsprachigen Theologie. Abgeschlossen im März 2002.
  • Simon Fortuna, Leben aus dem Geist im Werk von Raniero Cantalamessa. Abgeschlossen im Januar 2002.
  • M. Schrott, Management versus Leitung. Neuere Diskussion über die Gemeindeleitung. Abgeschlossen im Juni 2001.
  • Kankya Assimwe Christophor, Creation of Man according to St. Ireneus of Lyon. Abgeschlossen im Juli 2001.
  • Joseph Kim Tae-Gyun, Kirche als Volk im Lumen gentium. Abgeschlossen im Juni 2001.
  • Nikolaus Pernes, "Stimmen der Zeit" - eine Stimme des Konzils nach dem Konzil. Abgeschlossen im Juni 2001.
  • R. Leitner, "Erlösung". Dimensionen einer Metapher. Abgeschlossen am 23.01.2001.
  • Christian Jochum, Fernsehen als Religion. Zur Frage der modernen Ritualisierung des Alltags. Eingereicht im September 2000.
  • B. Götzfried, Mysterium tremendum am Ende des 20. Jahrhunderts. Gegenwärtige Trivialliteratur am Beispiel von Dean R. Koontz. Abgeschlossen am 21.06.2000 (in Linz an der KThH).
  • Helmut Steiner, Evolution durch Technik. Teilhardsche Utopie im Web-Zeitalter. Eingereicht im Fach: Dogmatik am 19.04.2000.
  • Helga Spielthenner, Die Entstehung der Religionen im Kontext von Schuld (am Beispiel von S. Freud). Eingereicht im Fach: Dogmatik am 18.04.2000.
  • Carlos Gutierrez Lozano, Newmanscher Glaubenssinn im dramatischen Kontext. Eingereicht im Fach: Dogmatik am 10.04.2000.
  • Lisa Hammer, Wandlung durch Rolle. Interdisziplinäres Gespräch zwischen Theater und Liturgie am Beispiel des engagierten Theaters von Armand Gatti. Eingereicht im Fach: Dogmatik am 14.03 2000.
  • Franziska Ziegler, "Ein kurzer Film über das Töten. Krysztof Kieslowskis Film im Dialog mit der Dramatischen Theologie" eingereicht im Fachberreich: Dogmatik an der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg. Abgeschlossen am 24.06.1999.
  • Alberto Marques des Sousa "Extra sacrificium nulla salus? Götze Markt und menschliche Opfer" eingereicht im Fach: Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Hochschule Linz (22.04.1999).
  • Felix Zgraggen: "Die Dritte Kultur. Das narrativ rekonstruierte Weltbild der modernen Naturwissenschaft als Herausforderung für die Theologie". Abgeschlossen am 19.11.1998.
  • Chrysanth Witsch, "Das priesterliche Amt im Licht der Einheit der Munera-Triplex des Lehrens, Leitens und Heiligens. Zur Bedeutung des Munera-Triplex-Schemas im priesterlichen Amt angesichts des mit Seelsorge- und Leitungsaufgaben einer Gemeinde betrauten Nicht-Priesters und daraus sich ergebende Problemfelder". Abgeschlossen am 11.02.1998.
  • Jürgen Ehling, " ... aber die Seinen nahmen ihn nicht auf": Überlegungen zu einer Inkarnationstheologie im Kontext der mimetischen Theorie. Abgeschlossen im Mai 1997 (Linz).
  • Hans-Georg Pointner, Der Mensch als Mann. Ein Beitrag zur Kontextualisierung der theologischen Anthropologie in der neueren Männerliteratur. Abgeschlossen im April 1997 (Linz).
  • Katharina Feigl, Vom Ursprung der Kunst und der Religion. Ein Versuch anhand von George Steiner. Abgeschlossen im Feber 1997 (Linz).
  • Martin Diwold, Mysterium tremendum et fascinosum des Todes. Ein Versuch anhand von Elias Canetti. Abgeschlossen im August 1996 (Linz).
  • Martha Bayer, Proexistenz - Dimension einer Metapher. Differenzierungen und Akzentuierungen des Opferbegriffs anhand der Theorie René Girards. Abgeschlossen im März 1996 (Linz).
  • Thomas Hintersteiner, Opfer und Hingabe. Eine Deutung der priesterlichen Lebensform in den Lehramtlichen Texten seit dem II. Vatikanischen Konzil. Abgeschlossen im Juni 1995 (Linz).
  • Ludwig Ecker, Erlösung und Moral im Soteriologiemodell Raymund Schwagers. Abgeschlossen im Dezember 1993 (Linz).

Forschung

FWF Projekt: Raymund Schwager: Dramatische Theologie

Weitere Schwerpunkte

Weitere Aktivitäten

Auszug aus der Forschungsleistungsdokumentation der Universität Innsbruck

Vorträge

Präsentationen auf Kongressen, Tagungen o.Ä.

Konferenzvortrag (Keynote)
  • Vortragende/r: Niewiadomski, Jozef: Just a scapegoat? Victim and Sacrifice in the Mimetic Theory of René Girard and the Dramatic Theology of Raymund Schwager.
    International Scientific Conference 2016: Sacrifice: From Origins of Culture to Contemporary Life Challenges, Celje, 04.11.2016. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: "Ecce homo! – damatyczne podejście do prawdy o człowieku. Innsbrucka teologia dramatyczna w obliczu potrzeb i wyzwań współczesności." (Ecce homo! Dramatischer Zugang zur Wahrheit über den Menschen. Innsbrucker Dramatische Theologie angesichts der Herausforderungen der Gegenwart).
    Internationale Konferenz der Arbeitsgemeinschaft der polnischen Dogmatiker: "Czlowiek - istota poznana", Rzeszów, 16.09.2014. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: "Resident Aliens?" The Role of Christian and of the Church in managing und transforming mimetic crisis".
    4th Annual Conference of the Australian Girard Seminar. Theme: "Crisis and its Management", Mebourne, 18.01.2014. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Eröffnungsvortrag zum Thema: "Opfer und Hingabe. Aus der Perspektive der Innsbrucker Dramatischen Theologie".
    XVIII. Internationales theologisches Symposium zum Thema: "Anthropologische und religiöse Dimension des Opfers (Antropoloska i religiona dimenzija zrtve)", Split, 25.10.2012.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Eröffnungsvortrag „Opfer – Helden – Märtyrer – Heilige".
    Wissenschaftliche Tagung des "Forum für Junge Theologie" der KPHE Kärnten zum Thema: "Helden und Heilige", Tanzenberg, 14.07.2011. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Eröffnungsvortrag zum Thema: "Wspolczesne drogi zbawienia" (Moderne Wege der Heilssuche).
    Internationaler Kongress zum Thema: "Chrzescijanskie drogi zbawienia" (Christliche Heilswege) an der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Krakau (Theologische Sektion in Tarnow), Tarnow, 26.11.2009.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Soll der Knoten so aufgehen - die Wissenschaft mit dem Unglauben und die Religion mit der Barbarei? - Schleiermachers Dilemma im Lichte gegenwärtiger Erfahrungen.
    Internationales Schleiermacher-Symposium zum 240. Geburtstag von Friedrich Schleiermacher, Wrocław / Breslau, 20.11.2008.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Following Jesus: Dietrich Bonhoeffer and Raymund Schwager's Theology of 'Imitatio Christi' (before Meeting René Girard).
    Symposium des Colloquiums on Violence and Religion (COV&R) 2005 "Mimetic Theory and the Imitation of the Divine" -, Koblenz-Schönstatt, 06.07.2005.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Raymund Schwager: Biography of a Theologian.
    Symposium des Colloquiums on Violence and Religion (COV&R) 2004 "Nature, Human Nature and the Mimetic Theory", Ghost Ranche, Abiquiu (New Mexico), 04.06.2004.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Extra media nulla salus?
    Symposium des Colloquiums on Violence and Religion (COV&R) 2003 "Passions in Economy, Politics, and the Media in Discussion with Christian Theology", Innsbruck, 21.06.2003.

Konferenzvortrag (auf persönliche Einladung)
  • Vortragende/r: Guggenberger, Wilhelm; Niewiadomski, Józef: Auf den Spuren eines vielfältig Engagierten. Zum breiten Oeuvre Wolfgang Palavers.
    Politik des Evangeliums. Ein Kolloquium des RGKW anlässlich von Wolfgang Palavers Übertritt in den Ruhestand, Innsbruck, 06.10.2023. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Jozef: Dramatik der Lebensfülle.
    Theologisches Symposium: Lebensfülle - experimentelle Erprobungen eines theologischen Leitbegriffs, Essen, 22.03.2019. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Jozef: Unsere Zeit liegt in Gottes Händen.
    15. Österreichisch-Spanisches Symposium Chronos - Kairon - Äon, alles eine Frage der Zeit?', Lochau, 18.05.2017.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: In Gott ist keine Gewalt. René Girards und Raymund Schwagers kongenialer Weg zu einem neuen Paradigma in der Erlösungslehre.
    Symposium: Religion und Gewalt, Bad Schönbrunn, 14.06.2016. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: ‘… unseren Blick zu weiten und auf unser Herz zu hören…‘ (Papst Franziskus) Bildung und Barmherzigkeit.
    Jahressymposium des Katholischen Bildungswerks Tirol, Innsbruck, 11.06.2016.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Nicht nur ein Sündenbock. Opfer und Hingabe im Licht der Dramatischen Theologie.
    Konferenz: „...mein Blut für Euch". Lebenshingabe, Opfer, Stellvertretung. Religionsgeschichtliche, exegetische, systematisch-theologische und praktisch-theologische Perspektiven zum Verständnis des Todes Jesu, Saarbrücken, 15.10.2015. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Das Opfer-Täter-Verhängnis und die Frage nach dem Letzten Gericht.
    "Was bleibt? Aktuelle Perspektiven der Eschatologie", Tagung der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie – Sektion Österreich, Innsbruck, 07.11.2014. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: 'Oeconomica et electronica (quasi) Catholica'? Globale Moderne und ihre Wahrheit.
    Globalität und Katholizität - Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Dogmatiker und Fundamentaltheologen des deutschen Sprachraums zum Thema, Freising, 01.10.2014. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Tribute to Raymund Schwager.
    Symposium des Colloquium on Violence & Religion zum Thema "Battling to the End: 1914-2014: The Escalation of Violence and Victimization", Freising bei München, 22.07.2014. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Kann man von Gott systematisch reden? Dogmatische Annäherungen".
    4. Internationales Symposium ISRIT zum Thema: "Die Rede von Gott. Interdisziplinäre und interkulturelle Zugänge", Wels, 10.03.2012. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Opfer und Täter zugleich! Die mimetische Struktur des Begehrens: Ein Herausforderung christlicher Theologie.
    Internationales Symposium: "Fundamentaltheologie und die 'Zeichen der Zeit'", Eichstätt, 27.01.2011.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Profundior et universalior appetitio - Zum Selbstverständnis des entwerfenden Wesens Mensch.
    Europäisches Forum Alpbach 2010: "Entwurf und Wirklichkeit", Alpbach, 22.08.2010. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema "Words In Memory of Raymund Schwager, S.J." im Rahmen von "The Annual Raymund Schwager, S.J., Memorial Lecture".
    Symposium des Colloquiums on Violence and Religion (COV&R) 2010 zum Thema: "Transforming Violence: Cult, Culture, and Acculturation", Notre Dame, 01.07.2010. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Märtyrer, Selbstopfer, Selbstmordattentäter.
    Martyrium als religiös-politische Herausforderung - Ein interdisziplinäres Symposion zum Gedenkjahr 2009, Stams - Telfs - Mösern, 08.10.2009.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Auferstehung als Beweis für die Kraft 'gewaltlosen Gottes'".
    Symposium zum Thema: "Spolu proti nasiliu z perspektivy 'dramatickej teologie" (Gemeinsam gegen Gewalt aus der Perspektive der dramatischen Theologie", Bratislava : Spisska Kapitula, 02.04.2009.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Das Problem der Gewalt in der Gesellschaft (Gewalt ist das Problem des Menschen - nicht Gott)".
    Symposium zum Thema: "Spolu proti nasiliu z perspektivy 'dramatickej teologie" (Gemeinsam gegen Gewalt aus der Perspektive der dramatischen Theologie", Bratislava : Spisska Kapitula, 02.04.2009.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Ein Blick auf die heutige Gesellschaft (Die Komplexität der heutigen Gesellschaft)".
    Symposium zum Thema: "Spolu proti nasiliu z perspektivy 'dramatickej teologie" (Gemeinsam gegen Gewalt aus der Perspektive der dramatischen Theologie", Bratislava : Spisska Kapitula, 02.04.2009.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Neue Beiträge zur Opfertheorie in theologischer Perspektive. René Girards 'Mimetische Theorie' in der Diskussion.
    Symposium zum Thema: "'Erlösung durch Opfer? Erlösung vom Opfer'. Zur Wiederkehr der Opferthematik in Theologie und Gesellschaft" der Katholisch-Sozialen Akademie Münster, Münster, 27.03.2009.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Opfer: ihre Präsenz und Logik in Kunst und Gesellschaft.
    Symposium zum Thema: "'Erlösung durch Opfer? Erlösung vom Opfer'. Zur Wiederkehr der Opferthematik in Theologie und Gesellschaft" der Katholisch-Sozialen Akademie Münster, Münster, 27.03.2009.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Responding to Mark Heim: Saved from Sacrifice: A Theology of the Cross.
    Annual Meeting of the American Academy of Religion (AAR), Chicago, IL, 01.11.2008.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Der giftfreie Gott und die Folgen: Christentum und die Frage nach Gewalt.
    Gemeinsam gegen Gewalt. Gottes Macht- und Gewaltlosigkeit, Eisenstadt, 06.09.2008.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Von Gift und Gegengiften: Religion und die Frage nach Gewalt.
    Gemeinsam gegen Gewalt. Gottes Macht- und Gewaltlosigkeit, Eisenstadt, 06.09.2008.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vorlesung zum Thema: "Transformierende Kraft des Sacrificiums".
    Salzburger Hochschulwochen 2008: Lieben. Provokationen, Salzburg, 09.08.2008.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Victima versus sacrificium. Nuancen der spannungsreichen Beziehung von Liebe und Opfer.
    Salzburger Hochschulwochen 2008: Lieben. Provokationen, Salzburg, 08.08.2008.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Kulturschock oder Aufbruch: von Polen nach Innsbruck und zurück. Erfahrungen zwischen verschiedenen kirchlichen und theologischen Planeten.
    7. Österreichischer Zeitgeschichtetag 2008, Innsbruck, 28.05.2008.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Schlussvortrag zum Thema: "Dem Opfer auf der Spur".
    Kongress des Tiroler Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse zum Thema: "Dem Leben auf der Spur", Götzis, 10.06.2007.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: "Der neunte Tag".
    Internationales Filmsymposium "Paradise now!? Politik-Religion-Gewalt im Spiegel des Films", Seefeld/Tirol, 11.06.2006.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: 'Von Gift und Gegengiften': Monotheismuskritik und Monotheismus im Lichte der mimetischen Theorie von René Girard.
    Fakultätstagung der Theologischen Fakultät Basel "Neues Unbehagen am Monotheismus", Basel, 23.05.2006.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Die Entfeindungsstrategie des christlichen Monotheismus.
    Interreligiöse Fachtagung zum 40. Jubiläum von "Nostra Aetate" zum Thema "Mystik und Frieden", Bad Schönbrunn, 04.11.2005.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Das Drama der Gewalt: die religionswissenschaftliche und theologische Perspektive.
    17. Allgemeiner Kongress der polnischen Historiker zum Thema "Tradition und Moderne - Identität", Krakau, 17.09.2004.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Zwischen der 'Apokalypse-Blindheit' und der 'Faszination der Endzeit'. Zur aktuellen Auseinandersetzung um die Apokalyptik.
    Symposium an der Stanford University "Politics in an Apocalyptic World: Strauss, Schmitt, and Voegelin on the Biblical Revelation - A Mimetic Evaluation", Stanford, 16.07.2004.

Chair / Diskussionsteilnehmer:in bei Konferenz
  • Niewiadomski, Jozef: Chair des Panels: Mimetic Theory in Psychology and Education.
    Jahrestagung des Colloquium on Violence and Religion: Imagining the Other: Theo-political Challenges in an Age of Migration, Innsbruck, 12.07.2019. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Chairperson und Gestaltung der Schlussdiskussion.
    Osoba ludzka - rzeczywistosc czy uzyteczna metafora? Teologia w dyskursie z naukami (Menschliche Person - Wirklichkeit oder nützliche Metapher? Theologie im Diskurs mit Wissenschaften), Lublin, 20.09.2017.

  • Niewiadomski, Jozef: Koreferat: Eine einzige Bibel? Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Auslegung der Schrift.
    Dies facultatis & Diözesantag 2017: 500 Jahre Reformation: Herausforderung für Theologie und Kirchen, Innsbruck, 27.04.2017. (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef: Diskussionsteilnehmer beim Podium "Kryzys migracyjny w kontekscie dialogu miedzyreligijnego" (=Migrationskrise und interreligiöser Dialog).
    V. Kongress der Christlichen Kultur, Lublin, 15.10.2016.

  • Niewiadomski, Józef: Response auf den Vortrag von Habibullah Babaie.
    Mimetic Theory and Islam, Innsbruck, 21.05.2016. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Diskussionsteilnehmer beim Symposium.
    Symposium des „Linzer Girardlesekreises“, Linz, 22.04.2016.

  • Niewiadomski, Józef; Lipschütz, Thomas; Sejdini, Zekarija: Podiumsdiskussion beim Symposium.
    Symposium aus Anlass des 50. Jahrestages von Nostra Aetate, Innsbruck, 16.01.2015.

  • Wandinger, Nikolaus; Niewiadomski, Józef; Moosbrugger, Mathias; Peter, Karin; Williams, James G.: Colloquium on Violence and Religion: Theme: Beautiful Minds in Dialogue: The Correspondence between René Girard and Raymund Schwager (1974-1991).
    56th Annual Meeting of the American Academy of Religion (AAR), Baltimore, 24.11.2013.

  • Niewiadomski, Józef: Podiumsdiskussion zum Thema: "Der Mensch: Bestie oder Partner Gottes".
    IV. Kongress der Christlichen Kultur, Lublin, 29.09.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Diskussionsteilnehmer.
    Treffen der Dekane der Europäischen Theologischen SJ-Fakultäten zum Thema: "Die Zukunft theologischer Fakultäten in Europa", Neapel, 16.06.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Moderation: Raymund Schwager-Lecture on Religion and Politics. Opening Key Note Lecture.
    Symposium of the Research Group "Religion - Politics - Violence" of the Austrian Research Association: "The European Wars of Religion. An Interdisciplinary Reassessment of Source, Myths, and Interpretations", Innsbruck, 07.06.2012. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Diskussionsteilnehmer.
    Interdisziplinäres Seminar der Association Recherches Mimétique zum Thema: "René Girard et la Théologie", Paris, 16.03.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Podiumsdiskussion.
    "Zukunft der Kirche(n) - Kirche(n) der Zukunft?", Innsbruck, 18.01.2012. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Teilnahme an der Abschlussdiskussion - Beobachtungen zum Gesamtprozess.
    Fachtagung der ARGE der ÖFG "Religion - Politik - Gewalt" zum Thema: "Öffentliche Religionen in Österreich: Politikverständnis und zivilgesellschaftliches Engagement", Wien, 04.06.2011. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef; Gratzel, Wolfgang; Wagenleitner, Peter: Leiter des Workshops "Unterwegs zu einer zeitgemäßen Caritas/Diakonie: 6. ... angesichts Drogenabhängigkeit und Ausgrenzung.
    Dies academicus 2011 "Solidaritätsstiftende Kirche", Innsbruck, 03.05.2011. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Diskussionsteilnehmer.
    "The Ecclesiastical Faculties and the 'Bologna Process': achievements and perspectives", Kongress der Vatikanischen Congregatio de Institutione Catholica, Rom, 21.10.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Moderation von Round Table 4: "Transformationskraft des Opfers".
    "Von Ödipus zu Eichmann. Kulturanthropologische Voraussetzungen von Gewalt", Tagung der Internationalen Forschungsgruppe Film und Theologie und der ARGE "Politik-Religion-Gewalt" der ÖFG, Graz, 19.06.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Chair - Arbeitskreis: "Profil - Konflikt - Miteinander - Chancen".
    Dies academicus 2010 "Priester in priesterarmer Zeit", Innsbruck, 27.04.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Response zu: Andreas Oberprantacher "... eine schwache messianische Kraft ..." Walter Benjamins Hoffnung in politischer und theologischer Dimension.
    Fachtagung der ARGE "Politik - Religion - Gewalt" : "Politische Philosophie versus Politische Theologie? Die Frage der Gewalt im Spannungsfeld von Politik und Religion", Innsbruck, 12.06.2009. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Podiumsdiskussion zum Thema: "Organknappheit? Wie lösen?".
    2. Wirtschaftshistorisches Symposium 'Von Körpermärkten', Innsbruck, 15.05.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Eröffnung und Moderation der Session: "Religionspolitische Kehre in Europa?".
    Fachtagung der ARGE "Politik, Religion, Gewalt" der ÖFG zum Thema: "Westliche Moderne, Christentum und Islam: Gewalt als Anfrage an monotheistische Religionen", Innsbruck, 14.06.2007.

Vortrag bei Expert:innentagung
  • Vortragende/r: Niewiadomski, Jozef: Meine Konfession in den Augen der Evangelischen Christen.
    Studientag der Österreichischen Bischofskonferenz, Eisenstadt, 09.11.2016. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Mimetisches Begehren und Conversio. René Girard und (Dramatische) Theologie".
    Interdisziplinäre Fachschaftstagung des Cusanuswerkes zum Thema: "Theologie und Literatur", Bonn, 10.11.2012. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Reflexionen zur Situation der Kirche in Österreich auf dem Hintergrund vielfältiger Initiativen zur Reform".
    Studientag des Priesterrats der Diözese Innsbruck, St. Michael/Matrei, 15.11.2011.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "'Wer dem lieben Gott ins Fenster geschaut hat, langweilt sich nicht. Er/Sie ist glücklich': von der pädagogischen Notwendigkeit die Religion zu pflegen - gerade heute".
    41. Tagung der Interdiözesanen Arbeitsgemeinschaft für das Kindergarten- und Hortwesen in Österreich, Innsbruck, 08.11.2011.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Kampf um den Schnee von gestern oder Suche nach dem Wasser für morgen? Unzeitgemäße Reflexionen eines Dogmatikers".
    Fachtagung der ARGE der KrankenhausseelsorgerInnen der Erzdiözese Salzburg zum Thema: "Das Sakrament der Krankensalbung in der Krankenpastoral heute", Salzburg, 06.05.2011.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Validation in theologischer Perspektive".
    "Pflege"-Forum Alpbach: Validation als Ausweg, Alpbach, 08.05.2009. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Raymund Schwager und René Girard on the question of sacrifice.
    Imitatio: Integrating the Human Sciences, Sao Paulo, 09.02.2009.

  • Vortragende/r: Scharer, Matthias; Weber, Franz; Niewiadomski, Józef: Das Curriculum des Universitätslehrganges Kommunikative Theologie.
    Fachtagung für DozentInnen des ULG "Kommunikative Theologie", Matrei / Brenner, 07.02.2008.

Vortrag bei Projektmeeting / Forschungskooperationstreffen
  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Corpus Christi gesehen aus der Sicht der Dramatischen Theologie.
    35. Klausurtag Dramatische Theologie, Innsbruck, 27.09.2021.

Gastvorträge

Gastvortrag
  • Vortragende/r: Niewiadomski, Jozef: Barmherzigkeit als dogmatische Kategorie - Braucht man das?
    Philosophisch-Theologische Hochschule der Diözese St. Pölten, St. Pölten, 24.11.2016. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Jozef: Vom Fluch und Segen der Sündenböcke. Religion - Politik - Gewalt.
    Katholische Akademie Bistum Dresden-Meißen, Dresden, Chemnitz. Freiberg, Leipzig, 19.10.2016. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Resident Aliens? Wege und Sackgassen kirchlicher Kommunikation in der Welt von heute.
    Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH), Aachen, 08.12.2014.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Intervention zum Vortrag von Prof. Dr. Gerd Neuhaus zum Thema: "Am Schnittpunkt von Rationalitäts- und Offenbarungsanspruch - Zur Aufgabe heutiger Fundamentaltheologie".
    Karl-Franzens-Universität Graz, Graz, 27.06.2014.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Raymund Schwager's Dramatic Theology.
    Universitas Katolik De La Salle, Manado, 11.04.2014.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Introduction to Raymund Schwager's Dramatic Theology.
    University of Divinity, Melbourne, 05.04.2014.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Just a Scapegoat? Victim and Sacrifice in the perspective of Innsbruck's Dramatic Theology.
    Australian Catholic University, Brisbane, Sydney, Canberra, Ballarat, Melbourne, Adelaide, 27.03.2014.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Just a Scapegoat? Victim and Sacirfice in The Mimetic Theory of René Girard and the Dramatic Theology of Raymund Schwager.
    Charles Sturt University, Bathurst, Wagga Wagga, Albury, Dubbo, Manly, Orange, Canberra, 26.03.2014.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Dramatic Soteriology: Raymund Schwager's and René Girard's Approach to Christology.
    United Faculty of Theology (UFT), Melbourne, 18.03.2014.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: The Innsbruck 'Dramatic Soteriology' Project and the Legacy of Fr Raymund Schwager SJ.
    University of Divinity, Melbourne, 14.02.2014.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Eröffnungsvortrag zur Eröffnung des Akadmischen Jahres zum Thema: "Wspolczesne poszukiwania zbawienia: Jesus Chrystus w dobie cyberprzestrzeni".
    Universität Toruń, Torun, 20.10.2011.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Opfer. Notwendigkeiten und Gefahren einer christlichen Grundüberzeugung".
    Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Würzburg, 27.05.2009.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Seminar zum Thema: "Der Mensch als religiöses Wesen" (im Rahmen des Lehrgangs der Universität Krems "Politische Bildung", stattgefunden am Tiroler Bildungsinstitut Grillhof, Igls-Vill).
    Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung, Krems, 12.12.2006.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Gastvorlesung zum Thema: "Mit österlichen Augen". Zur Hermeneutik eschatologischer Aussagen.
    Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen, Brixen, 29.11.2006.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Gastvorlesung zum Thema: "Notwendiges, weil 'Not-wendendes' Dogma? Eine kulturtheoretische Analyse der Gegenwart".
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg im Breisgau, 08.06.2005.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vorlesung zum Thema "Mit österlichen Augen..." Gottebenbildlichkeit im Lichte der "Dramatischen Theologie".
    Dormitio Abtei, Jerusalem, 02.02.2004 - 13.02.2004.

Einzelvorträge (berufliche Weiterbildung / Wissenstransfer)

Lehrer:innenfortbildung
  • Niewiadomski, Józef: Der offene Himmel. Eschatologie in der heutigen Zeit.
    Kirchliche Pädagogische Hochschule Graz, Graz u.a., 15.11.2017 - 16.11.2017. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Christlich glauben in der Abgründigkeit der Welt? Welcher Glaube uns in der Religionslehrerbildung bestimmen und tragen kann!
    Katechetisches Institut Aachen, Aachen, 26.09.2017. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Dramatisch: Erbsünde, Opfer, Erlösung, Heil und Heilung! Unser Verhältnis zu Gott und dessen Folgen für Bildungsprozesse.
    Katechetisches Institut Aachen, Aachen, 26.09.2017. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Seminar zum Thema: "Dem lieben Gott ins Fenster schauen: Hölle, Fegefeuer / Gereicht, Himmel".
    Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein, Innsbruck, Lienz, Stams, Imst, Reutte, 31.01.2012 - 01.02.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Seminar zum Thema: "Blutrünstige Bibel? Noch einmal: Monotheismus und Gewalt".
    Fernkurs für theologische Bildung, Wien u.a., 25.01.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Stolperstein Kreuz! Gotteslästerung, Verklärung des Schmerzes oder Symbol der Aufklärung".
    Fernkurs für theologische Bildung, Wien u.a., 25.01.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Seminar zum Thema: "Dem lieben Gott ins Fenster schauen: Hölle, Fegfeuer / Gericht, Himmel".
    Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein, Innsbruck, Lienz, Stams, Imst, Reutte, 24.11.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Seminar zum Thema: "Dem lieben Gott ins Fenster schauen: Hölle, Fegfeuer / Gericht, Himmel".
    Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein, Innsbruck, Lienz, Stams, Imst, Reutte, 23.11.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Seminar zum Thema: "'Wie viele Kreuze siehst du?' Opfer und Kreuz als Eck- und Stolperstein damals und heute".
    Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Religionslehrerinnen und Religionslehrer an den berufsbildenden Schulen im Bistum Trier zum Thema: "Christologie", Trier, 27.10.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Referat zum Thema: "Dramatisch: Leben in der Nachfolge Christi".
    Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Religionslehrerinnen und Religionslehrer an den berufsbildenden Schulen im Bistum Trier zum Thema: "Christologie", Trier, 26.10.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Versöhnung: Eine theologische Vergewisserung".
    Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein - Institut für Religionspädagogische Bildung der Diözese Feldkirch, Feldkirch, 07.04.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Abhaltung eines Seminars zum Thema: "Theologische Grundthemen in Dostojewskis Werk: 'Die Brüder Karamasov'".
    Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein - Institut für Religionspädagogische Bildung der Erzdiözese Salzburg, Salzburg, 24.03.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Seminar zum Thema: Gott entdecken.
    Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Religionslehrerinnen und Religionslehrer an den berufsbildenden Schulen im Bistum Trier zum Thema: "Nach Gott fragen lernen", Trier, 29.04.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Referat zum Thema: Dramatisch. Unser Verhältnis zu Gott und dessen Folgen für Bildungsprozesse.
    Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Religionslehrerinnen und Religionslehrer an den berufsbildenden Schulen im Bistum Trier zum Thema: "Nach Gott fragen lernen", Trier, 28.04.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag: Dem Opfer auf der Spur.
    Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein, Innsbruck, Lienz, Stams, Imst, Reutte, 05.03.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz" im Rahmen der LehrerInnenfortbildung am Ursulinengymnasium Innsbruck.
    Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein, Innsbruck, Lienz, Stams, Imst, Reutte, 13.03.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Seminar: "Credo ... et in unum dominum: ich glaube ... und an den einen Herrn ...".
    Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein, Innsbruck, Lienz, Stams, Imst, Reutte, 21.10.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Seminar "Credo: ich glaube Gott dem Vater".
    Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein, Innsbruck, Lienz, Stams, Imst, Reutte, 24.01.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Seminar für die BHS-LehrerInnen zum Thema: "Religion erzeugt Gewalt - Einspruch!" in Seggauberg.
    Religionspädagogisches Institut der Diözese Graz-Seckau, Graz, 17.11.2006 - 18.11.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Seminar für die AHS-LehrerInnen zum Thema "Religion erzeugt Gewalt - Einspruch!".
    Religionspädagogisches Institut der Diözese Graz-Seckau, Graz, 10.11.2005 - 11.11.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Tag der LehrerInnen an den Katholischen Privatschulen (Kettenbrücke) zum Thema "Wer dem lieben Gott ins Fenster geschaut hat, langweilt sich nicht. Er/Sie ist glücklich: Von der Notwendigkeit unsere Religion zu pflegen".
    Religionspädagogisches Institut der Diözese Innsbruck (rpi), Innsbruck, 17.10.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Tag der ReligionslehrerInnen zum Thema "Tut dies zu meinem Gedächtnis. Eucharistie heute notwendiger denn je".
    Religionspädagogisches Institut der Diözese St. Pölten, St. Pölten, 12.10.2005.

  • Niewiadomski, Józef: "Wer bist Du Jesus? Christologische Akzente in heutiger Auseinandersetzung um Wahrheit und Heil".
    Religionspädagogisches Institut der Diözese Innsbruck (rpi), Innsbruck, 11.10.2005.

  • Niewiadomski, Józef: "Die Funktionen der Theologie in Kirche, Gesellschaft und Schule" im Rahmen der Jahrestagung im Grillhof.
    ARGE katholischer ReligionspädagogInnen, Innsbruck, 26.04.2005.

Vortrag (Wissenstransfer / Weiterbildung)
  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Schlusspunkt.
    Diözese Innsbruck, Innsbruck, 11.11.2017. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Kirche mit Genuss.
    Haus der Begegnung, Innsbruck, 23.09.2017.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Grenzen ziehen – Grenzen überwinden. Denkanstöße zur Identität und Zukunft Europas.
    Theologische Kurse, Wien, 13.04.2016.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Wie wird Ich? Systemische Therapie meets Erbsündentheologie.
    Theologische Kurse, Wien, 13.04.2016.

  • Vortragende/r: Hawel, Joachim Co-AutorInnen: Niewiadomski, Józef: Die Banalität des Bösen in der Schule – Gift! Und die Gegengifte? Katholische Privatschulen – eingebettet in eine Heilungskultur.
    Privatschulentag der Katholischen Privatschulen Tirol, Innsbruck, 04.03.2016. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Familiensynode – was nun?
    Diakonie der Diözese Innsbruck, Innsbruck, 19.01.2016.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Kamingespräch im Geistlichen Zentrum Don Bosco zum Thema: Familiensynode: was nun?
    Don Bosco Familie, 24.11.2015.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zur Umweltenzyklika des Papstes „Laudato si“.
    Pax Christi Österreich, Innsbruck, 19.11.2015.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: „Himmel-Hölle-Fegefeuer".
    Dompfarrei Pax Christi ("Kirchen in Speyer"), Speyer, 27.01.2015. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Evangelii gaudium - Katholisch sein mit Freude.
    Paulinerverein, Schwaz, 08.11.2014.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Familiensynode - was nun?
    Mariannhiller Missionare, 05.11.2014.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Als Priester hier und heute seelsorglich wirken.
    Begegnungstag für Priester, St. Georgen am Längsee, 24.06.2014.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Kurs zum Thema Katholische Kirche.
    Crashkurs für Medienschaffende, Innsbruck, 08.05.2014.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Theologische Fortbildung zum Thema: "Jesus drücke deine Schmerzen tief in unsere Herzen" - Theologische Deutung des Schmerzes (Theologische Fortbildung für KrankenhausseelsorgerInnen der Diözese Augsburg).
    Diözese Augsburg, Augsburg, 10.05.2012 - 11.05.2012.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Glaube in den Filmen der Gegenwart".
    Dekanatskonferenz der Dekanate Dornbirn und Bregenz, 08.02.2012.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Reflexionen zur Situation der Kirche in Österreich auf dem Hintergrund vielfältiger Initiativen zur Reform".
    Dekanatskonferenz, Lienz, 31.01.2012.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Abhaltung eines Seminars zum Thema: "Dem lieben Gott ins Fenster schauen: Hölle, Fegfeuer / Gericht, Himmel in Riedegg".
    Mariannhiller Missionare, 30.11.2011.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Abhaltung eines Seminars für die Krankenhausseelsorgerinnen und Krankenhausseelsorger in der Diözese Speyer: "Sakramentaler Umgang mit Krankheit und Sterben. Kampf um den Schnee von gestern oder Suche nach dem Wasse für morgen?".
    Diözese Speyer, Homburg, 26.09.2011 - 27.09.2011.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Referat zum Thema: "Werte und Identität".
    Caritas, Wien, 22.09.2011.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Von der Religion zur Marke.
    Tiroler Handelsforum, Innsbruck, 23.03.2011. (Weblink)

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Der Mensch als religiöses Wesen".
    Tiroler Bildungsinstitut Grillhof - Masterlehrgang "Politische Bildung" der Donauuniversität Krems, Vill, 02.03.2010.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Seminar zum Thema: "Opfer: Wege, Umwege und Irrwege der letzten 40 Jahre" im Rahmen der Jubiläums-Fortbildung: 40 Jahre Theologische Fortbildung zum Thema: "Gott einen Ort sichern".
    Institut für Theologische und Pastorale Fortbildung, Freising, 21.10.2009 - 22.10.2009.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Opfer mit 'österlichen Augen'" für die Runde der Diakone der Diözese Innsbruck.
    Notburgaheim, Eben, 24.03.2009.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: "Interreligiöse Begegnung im 'Global Village' - Rehabilitierung einer dramatischen Perspektive". Bei "Internationale Lerngruppe Interreligiöser Dialog" im Rahmen der Arbeit am Curriculum zur religionspolitologischen Weiterbildung.
    Haus der Begegnung, Innsbruck, 09.10.2008.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Theologische Supervision.
    Klinikseelsorge Innsbruck, Innsbruck, 03.12.2007.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Dekanatskonferenz zum Thema: "Wenn andere Völker ihren Weg gehen und jedes den Namen seines Gottes anruft, so gehen wir unseren Weg im Namen des Dreifaltigen Gottes ..." (vgl. Mi 4,5).
    Dekanatskonferenz, Breitenwang, 24.10.2007.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Fortbildungskurs für die Priester der Diözese Freiburg zum 15. Weihejubiläum zum Thema: "Erst der Geist, dann Strukturen ...".
    Bildungshaus St. Bernhard, Rastatt - Erzdiözes Freiburg i. Br., 26.09.2007 - 28.09.2007.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Festvortrag beim Konveniat der Alt-Canisianer zum Thema: "Forschungsschwerpunkte der Theologischen Fakultät in Innsbruck".
    Collegium Canisianum, Innsbruck, 29.06.2007.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Von der Lust am Scheitern und dem gnadenlosen Umgang mit menschlichem Versagen".
    Katholische Hochschulgemeinde Graz (KHG), Graz, 06.03.2007.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Studientag zum Thema: "Wenn auch andere Völker ihren Weg gehen und jedes den Namen seines Gottes anruft, so gehen wir unseren Weg im Namen des Dreifaltigen Gottes..." (vgl. Mi 4,5). Christliches Zeugnis in der Zeit des entfesselten Neoliberalismus, der Konfrontation von Religionen und Kultur - Vortrag im Rahmen der Dekanekonferenz der Diözese Innsbruck, Matrei am Brenner, Bildungshaus St. Michael).
    Diözese Innsbruck, Innsbruck, 13.11.2006 - 14.11.2006.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Wir opfern Dir auf das kostbare Blut". Theologische Überlegungen zur Aktualität unseres Gebetes (Generalversammlung der Missionskongregation der Schwestern vom Kostbaren Blut in Österreich, Missionskloster Wernberg, Bildungshaus).
    Missionskongregation der Schwestern vom Kostbaren Blut, Wernberg, 13.05.2006.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Taufe zur Vergebung der Sünden" (Dekanatskonferenz der Dekanate des Bregenzerwades, Schwarzeberg im Bregenzerwald).
    Diözese Feldkirch, Feldkirch, Dornbirn u.a., 11.05.2006.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Die Kirche im Wandel der Zeit und Gesellschaft" (Dekanatskonferenz der Dekanate Bregenz und Dornbirn).
    Diözese Feldkirch, Feldkirch, Dornbirn u.a., 10.05.2006.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag bei der Generalversammlung der Missionskongregation der Schwestern vom Kostbaren Blut in Deutschland zum Thema: "Wir opfern auf das kostbare Blut". Theologische Überlegungen zur Aktualität unseres Gebetes (Missionshaus Neuenbeken).
    Mariannhiller Missionskongregation der Schwestern vom Kostbaren Blut, Paderborn-Neuenbeken, 12.04.2006.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Euromobil 2005/2006 der SoWi-Holding. Vortrag beim Workshop "Zwischenbilanz" zum Thema: "Potenziale nutzen: Ins Gelobte Land?". Leitung des Workshops.
    Universität Innsbruck - SoWi-Holding, Innsbruck, 23.03.2006.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Das theologische Profil des Weihepriestertums" beim Oasentag der Unio Apostolica der Diözese Innsbruck (Neururerhaus).
    Priesterverein Unio Apostolica der Diözese Innsbruck, Innsbruck, 23.01.2006.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema "Sündige Kirche. Dramatische Kirchenerfahrung heute" beim Einkehrtag der Marianhiller Missionare Riedegg.
    Mariannhiller Missionare, 18.11.2005.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Referat zum Thema "Priestersein im Kontext der "oeconomica et electronica quasi catholica" (oder: Sind die Priester, ist die Ordination noch notwendig, wenn ja - warum?)".
    Priesterrat der Diözese Linz, Linz, 17.11.2005.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Studientage zum Thema "Taufe".
    Diözese Feldkirch, Feldkirch, Dornbirn u.a., 08.04.2005 - 09.04.2005.

  • Vortragende/r: Niewiadomski, Józef: Seminar für GemeindereferentInnen zum Thema "Begnadete Existenzen".
    Diözese Speyer, Homburg, 14.02.2005 - 15.02.2005.

Vorträge für die Öffentlichkeit

Öffentlicher Vortrag
  • Niewiadomski, Józef; Regensburger, Dietmar: Science Glimpse: Lost in Paradise.
    Innsbruck Nature Film Festival INFF, Innsbruck, 11.10.2018. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Politisches Martyrium. Das Lebenszeugnis von Franz und Franziska Jägerstätter im Kontext aktueller Herausforderungen von Verfolgung und Terror.
    Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz, Linz, 25.10.2017. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: "Eine Wolke von Zeugen umgibt uns" (Hebr 12,1). Vielfalt und Bedeutung der MärtyrerInnen der NS-Zeit.
    Katholische Kirche in Oberösterreich - Diözese Linz, Linz, 09.08.2017. (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef: Die Bedeutung des Kreuzes heute.
    Kreuzbruderschaft KBW Innsbruck, Innsbruck, 03.05.2017.

  • Niewiadomski, Jozef: Judas als Sündenbock.
    Osterfestival Tirol, Innsbruck / Hall, 11.04.2017.

  • Niewiadomski, Jozef: Kirche und Lebenslust.
    Katholische Bildungswerk KBW Tristach, Tristach, 23.03.2017. (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef: Gelebte Zivilcourage.
    Katholisches Bildungswerk Tirol, Innsbruck u.a., 15.03.2017.

  • Niewiadomski, Jozef: Diskussionsteilnehmer bei der Podiumsdiskussion "Gehorsam und Gewissen im Umgang mit staatlicher Autorität".
    Diözese Innsbruck, Innsbruck, 09.03.2017. (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef: „Ethik ist wichtiger als Religion“-Ist sie es Wirklich?
    TheoTag der Erzdiözese Wien, Wien, 23.02.2017. (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef: Ich glaube Gott, dem Vater.
    Katholisches Bildungswerk Wien, Wien, 23.02.2017. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: “Imagine nothing to kill or die for… “ (John Lennon) Selbstmordattentäter versus Märtyrer.
    Theo-Forum der Diözese Feldkirch, Götzis, 09.02.2017. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Motivation zum Theologiestudium.
    Theo-Forum der Diözese Feldkirch, Götzis, 09.02.2017.

  • Niewiadomski, Jozef: Maria im Christentum und im Islam.
    Katholische Akademie in Berlin e.V., Berlin, 08.12.2016.

  • Niewiadomski, Jozef: “Alles andere als fad”. Anna Dengels “würzige” Lebensgeschichte.
    Kardinal König Haus, Wien, 15.11.2016.

  • Niewiadomski, Jozef: Vom Fluch und Segen der Sündenböcke. Religion - Politik - Gewalt.
    Katholische Akademie des Bistum Dresden-Meißen, Dresden, 20.10.2016.

  • Niewiadomski, Jozef: Strafe mich nicht in deinem Zorn! – Müssen wir vor Gott Angst haben?
    Kolpingsfamilie, Speyer, 27.09.2016.

  • Niewiadomski, Józef: Welche Impulse setzt der Franziskus 800 Jahre nach dem Hl. Franziskus?
    Katholisches Bildungswerk Innsbruck, Innsbruck, 01.07.2016.

  • Niewiadomski, Józef: Christsein: Schnee von gestern, oder Wasser für morgen?
    TheoTag der Diözese Innsbruck, Innsbruck, 04.02.2016. (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef: Kirche mit Genuss.
    Katholisches Bildungswerk Tirol, Innsbruck u.a., 17.01.2016. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Festrede zum Thema: 25 Jahre – Geeintes Deutschland in Europa – Glück-Verantwortung-Respekt.
    Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn, Marienborn, 03.10.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Festvortrag zur Feier des 90-Jahrestages der Ordensgründung (im Jahr der Orden): „Alles andere als Fad. Anna Dengels ‚würzige‘ Lebensgeschichte“.
    Freunde Anna Dengel, Wien / Innsbruck, 25.09.2015. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Diskussion mit Dr. Gudrun Harrer (Der Standard) zum Thema: „Religion und Gewalt – Ein Blick auf die aktuelle Situation in Syrien und im Irak und auf deren Hintergründe“.
    Hochschulverbindung Alpinia, Innsbruck, 26.05.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Freundeskreis des Stiftes Stams: Festvortrag zum Thema: „Religion im Spannungsfeld der Weltpolitik“.
    Stift Stams, Stams, 26.03.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: „In Gott ist keine Gewalt".
    TheoTag der Erzdiözese Wien, Wien, 26.02.2015. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: „Von Wellensurfern und Wellenbrechern. Theologie und Theologiestudium heute aktueller denn je“.
    TheoTag (Berufs-Info-Tag) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule, Brixen, 10.02.2015. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Religion im Spannungsfeld der Weltpolitik.
    uni goes reutte, Reutte, 20.01.2015. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Gewalt und Religion.
    Kolpingsfamilie, Speyer, 19.08.2014.

  • Niewiadomski, Józef: "Kirche in der Welt von heute": 50 Jahre Diözese Innsbruck - 50 Jahre II. Vatikanisches Konzil.
    Katholisches Bildungswerk Tirol, Innsbruck u.a., 16.04.2014 - 19.04.2014.

  • Niewiadomski, Józef: Kirche in der Welt von heute. Herausforderungen und Chancen.
    Katholisches Bildungswerk Tirol, Innsbruck u.a., 06.06.2013. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Podiumsdiskussion mit Peter Jan Marthé zum Thema: "Die Heilige Messe kultisch, szenisch, sinnlich und mystisch".
    Katholisches Bildungswerk Tirol, Innsbruck u.a., 10.10.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Festvortrag zum Thema: "Wer dem lieben Gott ins Fenster schaut, der langweilt sich nicht" - Von der Notwendigkeit, die Religion zu pflegen.
    Katholisches Bildungswerk Tirol, Innsbruck u.a., 05.10.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Chemisch reines Christentum".
    Medienempfang von Erzbischof Dr. Alois Kothgasser, Salzburg, 09.05.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Was ist Theologie? Wozu?".
    TheoTag der Erzdiözese Salzburg, Salzburg, 07.02.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Was ist Theologie? Wozu?".
    TheoTag der Diözese Innsbruck, Innsbruck, 06.02.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Opfer - Religion - Gewalt".
    Bildungshaus Osttirol, Lienz, Silian, 31.01.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Podiumsdiskussion zum Thema: "Kirchenkrise: reine Lehre - kleine Herde" - mit Weihbischof Krätzel und Margit Hauft (Moderation: Josef Bruckmoser).
    Salzburger Nachrichten, Salzburg, 14.11.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zur Seligsprechung von Provikar Carl Lampert.
    Haus der Begegnung, Innsbruck, 09.11.2011. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Festvortrag zur Eröffnung zum Thema: "Das Wunder des brennenden Herzens".
    Trigonale - Festival der Alten Musik, St. Veit an der Glan, 09.09.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Keynote: "Ein Preis für soziale Verantwortung".
    Preisverleihung des Trigos Tirol, Innsbruck, 17.05.2011. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Festvortrag : "Benedikt XVI. - Zeuge der Auferstehung" (Vorstellung des Buches zum Porträt von Papst Benedikt XVI).
    Hofburg Brixen – Bressanone, Brixen, 13.04.2011. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Gewalt - Opfer - Religion".
    Kreis für Kultur und Bildung, Telfs, 15.03.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Christsein - Auslaufsmodell oder Zukunft?" beim Festkommers in den Ursulinensälen.
    Hochschulverbindung Alpinia, Innsbruck, 06.11.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Sakramente, Dogmen, Glaubenssätze - geben sie (heute noch) Antworten auf unsere Lebensfragen?
    Dompfarre St. Jakob, Innsbruck, 21.06.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Projektion - Repräsentation - Transformation. Christlicher Zugang zur Frage der Ambivalenz der Symbole.
    Vortragsreihe "Zur Aktualität von Symbolen", veranstaltet von der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen, in Kooperation mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen und dem Museion Bozen, Bozen, 27.05.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Von Gift und Gegengiften: Gewalt - Opfer - Religion.
    Rotary Club Innsbruck / Igls, Innsbruck, 23.03.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Eröffnungsvortrag beim "Theo-Tag" (Informationstag für Maturantinnen) zum Thema: "Faszination der Theologie - gerade heute und morgen!".
    Haus der Begegnung, Innsbruck, 01.02.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: Märtyrer des Gewissens. Franz Jägerstätter als Vorreiter des 2. Vatikanischen Konzils".
    Bildungshaus Batschuns, Batschuns, 11.11.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Podiumsdiskussion zum Thema: "Gendoping - schneller, höher, weiter und nicht nachweisbar?!? Der neuen Dopinggeneration auf der Spur".
    Universität Innsbruck - ALUMNI Verein der Absolventen, Freunde und Förderer, Innsbruck, 10.11.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Podiumsveranstaltung zum Thema: "Spiritualität: Was Europa von Afrika lernen kann" mit dem Erzbischof von Bobo-Dioulasso, Burkina Faso.
    Management Center Innsbruck (MCI), Innsbruck, 16.10.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Faszinierende Welt der Sakramente".
    Katholisches Bildungswerk Tirol, Innsbruck u.a., 24.09.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Ein Plädoyer für die Existenz Gottes anlässlich des Darwinjahres".
    TMV Teutonia, Innsbruck, 22.04.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Laudatio für P. Herwig Büchele SJ unter dem Thema: "Das brennende Herz" anlässlich der Verleihung des Wissenschaftspreises 2009 des Landes Vorarlberg.
    Landhaus Vorarlberg, Bregenz, 20.04.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Transformationskraft des Opfers".
    Forum für Weltreligionen (FWR), Wien, 26.03.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Will Gott Opfer?".
    Münzbank Gries, Gries/Bozen, 12.03.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Podiumsdiskussion zum Thema: "FREIsein - FREMDsein", zusammen mit Johannes Gstir und Andreas Pronegg im Rahmen des Kunstprojektes von Andreas Pronegg: "FREI: Altes Testament".
    Veranstaltungszentrum Breitenwang, Breitenwang, 20.01.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Seminar zum Thema: "Brauchen wir einen Sündenbock?".
    Innsbrucker Cartellverband, Innsbruck, 17.01.2009 - 18.01.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag und Podiumsdiskussion zum Thema: "Säkulares Europa", zusammen mit Michael Schmidt-Salomon.
    Haus der Begegnung, Innsbruck, 14.01.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Warum glauben? Gerade in der heutigen Zeit".
    Vorarlberger Cartell Verband (VCV), Dornbirn, 12.11.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag und Diskussion zum Thema: "Warum bin ich katholisch?".
    Rotary Club Innsbruck / Igls, Innsbruck, 20.10.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag "Mysterium tremendum et fascinosum. Zu den vielschichtigen Beziehungen zwischen dem Göttlichen und der Musik" bei "sacrum & profanum, divinum & humanum. Brixner Initiative: Musik und Kirche".
    Cusanus-Akademie, Brixen, 11.10.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag um Thema: "Pflege darf nicht zur Ware verkommen".
    Symposium der Tiroler Sparkasse zum Thema: "Menschenwürdige Pflege ist leistbar", Innsbruck, 12.03.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Die Transformationskraft des Opfers. Theologische Hinführung zu Herlinde Koelbls Opferzyklus".
    Katholische Akademie in Bayern, München, 21.02.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Gesegnet und erfolgreich" - Über die Zusammenhänge von Religion und Wirtschaft.
    Human Resources Management. Diplomierte Unternehmensberatung für Personalmanagement, Innsbruck, 25.01.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz" - Zum Geheimnis des Bösen aus christlicher Sicht.
    Cusanus-Akademie, Brixen, 17.11.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Festvortrag beim Festkommers zum Thema: "Haec est dies, quam fecit Dominus".
    Die katholisch-österreichische Landsmannschaft Ostarica, Innsbruck, 27.10.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Haus der Begegnung/Ökumenische Initiative Tirol: Podiumsdiskussion zum Thema: "Fundament - Fundamentalismus".
    Haus der Begegnung, Innsbruck, 12.10.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Die Logik des satanischen Geistes. Christliche Herausforderungen in der heutigen Welt".
    Studentenverbindung AV Austria Innsbruck, Innsbruck, 10.10.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Sommergespräch zum Thema: "Das Leiden mit dem Leitbild".
    SoWi-Club, Innsbruck, 20.06.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Von der Lust am Scheitern und dem gnadenlosen Umgang mit menschlichem Versagen".
    Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Graz, Graz, 06.03.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Thema: "Maria - immer noch Jungfrau und Mutter". Und wen schert das noch? (im Haus der Begegnung).
    Vortragsreihe "Theologie am Marktplatz - Kirchliches Gruselkkabinett oder Qualitätsprodukte für morgen?", Innsbruck, 05.12.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Dogma. Vom Wert der Religion in der pluralistischen Kultur".
    Rotary Club Hall, Hall in Tirol, 22.11.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Himmel-Hölle-Fegefeuer" (im dez-Einkaufszentrum).
    Vortragsreihe "Theologie am Marktplatz - Kirchliches Gruselkkabinett oder Qualitätsprodukte für morgen?", Innsbruck, 09.11.2006.

  • Niewiadomski, Józef; Siebenrock, Roman: Workshop zum Thema: "Religion und Gewalt. Forschung im Dienst an Versöhnung und Frieden".
    Friedensforum Mösern - Telfs - Stams "SEHNSUCHT FRIEDEN: Orientierungen - Begegnungen - Entdeckungen von glaubenden Menschen in Tirol", Mösern, 30.09.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema: "Auf Wegen zueinander".
    Friedensforum Mösern - Telfs - Stams "SEHNSUCHT FRIEDEN: Orientierungen - Begegnungen - Entdeckungen von glaubenden Menschen in Tirol", Mösern, 29.09.2006 - 01.10.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Hospizbewegung - Vortrag zum Thema: "Auf dem Weg zu einem normativen Menschenbild aus christlich-jüdischer Sicht".
    Haus der Begegnung, Innsbruck, 13.06.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Jüdisch-christlicher Monotheismus und die Frage nach Gewalt.
    Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn, Edlibach, 16.02.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Theologische Supervision.
    tirol kliniken Seelsorge im Krankenhaus Innsbruck, Innsbruck, 28.11.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Podiumsdiskussion zum Jubiläum "40 Jahre Nostra Aetate. Das Verhältnis zum Judentum in Tirol heute".
    Haus der Begegnung, Innsbruck, 23.11.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Entfeindungsstrategie des jüdisch-christlichen Monotheismus.
    Interreligiöses Symposium zum Jubiläum: 40 Jahre "Nostra aetate", Bad Schönbrunn, 02.11.2005 - 05.11.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Impulsreferat und Podiumsdiskussion bei der 1. MinistrantInnenakademie.
    Katholische Jungschar, Innsbruck, 29.10.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Thema: Erwählt und berufen. Ordensleute in der "egalitären", durch Markt und Medien strukturierten Welt.
    Kärntner Ordenstag, St. Georgen am Längsee, 22.10.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Zurückgekehrte Religion: Stolper- oder Eckstein der globalisierten Welt. Eröffungsvortrag des Arbeitsjahres 2005/06.
    uni.com - Wissen für alle, Volkshochschule Innsbruck, Innsbruck, 05.10.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag und Diskussion zum Thema "Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer!".
    aki, Zürich, 22.06.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Laudatio für em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Joseph Neuner SJ - unter dem Titel: Die Bedeutung des Theologen Neuner für die Weltkirche.
    Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Vorarlberg, Bregenz, 09.06.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema "Vom faszinierenden Geheimnis der Gnade: Augustinus".
    Karl-Rahner-Akademie, Köln, 02.05.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Vortrag zum Thema "Wir sind nicht von dieser Welt".
    Dompfarre St. Stephan, Wien, 10.04.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Theater am Kornmarkt, Vortrag zum Thema: "Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz!".
    Katholisches Bildungswerk Vorarlberg, Feldkirch u.a., 31.01.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Theologische Supervision.
    tirol kliniken Seelsorge im Krankenhaus Innsbruck, Innsbruck, 17.01.2005.

Publikationen

Auszug aus der Forschungsleistungsdokumentation der Universität Innsbruck

Publikationen

Selbstständige Veröffentlichungen

Monographie, wissenschaftliche
  • Niewiadomski, Józef (1999): Herbergsuche. Auf dem Weg zu einer christlichen Identität in der modernen Kultur. Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London, Zürich: LIT-Verlag (= Beiträge zur mimetischen Theorie, 7). ISBN 3825834522.

  • Niewiadomski, Józef (1982): Die Zweideutigkeit von Gott und Welt in J. Moltmanns Theologien. Innsbruck - Wien: Tyrolia (= Innsbrucker theologische Studien, 9). ISBN 3-7022-1445-3.

Edition, wissenschaftliche
  • Schwager, Raymund (Autor); Niewiadomski, Józef (Herausgeber) (2015): Heilsdrama. Systematische und narrative Zugänge. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder (= Raymund Schwager - Gesammelte Schriften, 4). ISBN 978-3-451-34224-0. (Weblink)

Buch, transferorientiertes
  • Scharer, Matthias; Niewiadomski, Józef (1999): Faszinierendes Geheimnis. Neue Zugänge zur Eucharistie in Familie, Schule und Gemeinde. Innsbruck - Wien: Tyrolia. ISBN 3-7022-2215-4. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (1991): Den Frommen ein Skandal: Provozierende Predigten. Regensburg: Pustet. ISBN 3-7917-1294-2.

Herausgeberschaften

Sammelband / Sammelwerk, wissenschaftlich (Herausgeberschaft)
  • Niewiadomski, Jozef (2017): Das Drama der Freiheit im Disput. Die Kerngedanken der Theologie Raymund Schwagers. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder. ISBN 978-3-451-37554-5. (Weblink)

  • Moosbrugger, Mathias; Niewiadomski, Józef (2015): Auf dem Weg zur Neubewertung der Tradition. Die Theologie von Raymund Schwager und sein neu erschlossener Nachlass. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder. ISBN 978-3-451-347446-7. (Weblink)

  • Schwager, Raymund (Autor); Niewiadomski, Józef [Hrsg.]; Moosbrugger, Mathias [Hrsg.] (2014): Dogma und dramatische Geschichte. Christologie im Konzext von Judentum, Islam und moderner Marktkultur. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder (= Raymund Schwager - Gesammelte Schriften, 5). ISBN 978-3-451-34225-7. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef; Siebenrock, Roman A.; in Zusammenarbeit mit Moosbrugger, Mathias; Cicek, Hüseyin (2011): Opfer - Helden - Märtyrer. Das Martyrium als religionspolitologische Herausforderung. Innsbruck - Wien: Tyrolia (= Innsbrucker theologische Studien, 83). ISBN 978-3-7022-3105-7. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef; Langer, Michael (Hrsg.) (2005): Die theologische Hintertreppe. Die großen Denker der Christenheit. München: Pattloch. ISBN 3-629-01670-7.

  • Niewiadomski, Józef; Wandinger, Nikolaus (Hrsg.) (2003): Dramatische Theologie im Gespräch. Symposion/Gastmahl zum 65. Geburtstag von Raymund Schwager. Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London, Zürich: LIT-Verlag (= Beiträge zur mimetischen Theorie, 14). ISBN 3-8258-6701-3.

  • Schwager, Raymund; Niewiadomski, Józef (Hrsg.) (2003): Religion erzeugt Gewalt - Einspruch! Innsbrucker Forschungsprojekt 'Religion - Gewalt - Kommunikation - Weltordnung'. Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London, Zürich: LIT-Verlag (= Beiträge zur mimetischen Theorie, 15). ISBN 3-8258-6764-1.

  • Niewiadomski, Józef; Palaver, Wolfgang (Hrsg.) (1995): Vom Fluch und Segen der Sündenböcke. Raymund Schwager zum 60. Geburtstag. Thaur: Österreicher Kulturverlag (= Beiträge zur mimetischen Theorie, 1). ISBN 3-85400-003-0.

  • Niewiadomski, Józef; Palaver, Wolfgang (Hrsg.) (1992): Dramatische Erlösungslehre. Ein Symposion. Innsbruck - Wien: Tyrolia (= Innsbrucker theologische Studien, 38). ISBN 3-7022-1841-6.

  • Niewiadomski, Józef (Hrsg.) (1989): Verweigerte Mündigkeit? Politische Kultur und die Kirche. Thaur: Österreicher Kulturverlag (= theologische trends, 2). ISBN 3-85395-131-7.

  • Niewiadomski, Józef (Hrsg.) (1988): Eindeutige Antworten? Fundamentalistische Versuchung in Religion und Gesellschaft. Thaur: Österreicher Kulturverlag (= theologische trends, 1). ISBN 3-85395-134-1. 2. Auflage. (Weblink)

Sammelband / Sammelwerk, transferorientiert (Herausgeberschaft)
  • Niewiadomski, Józef; Schärmer, Georg (2011): Solidaritätsstiftende Kirche. ... auf dem Weg zu einer zeitgemäßen Caritas. Linz: Verlag Wagner. ISBN 978-3-902330-63-5. (Weblink)

(Mit-)Herausgeberschaft von Periodika / Buchreihen

Herausgeberschaft von Periodikum / Buchreihe
  • Niewiadomski, Józef: Editorial Board - Studia teologii dogmatycznej, 01.01.2015 lfd. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Editorial Board - Teologia Praktyczna, 01.01.2013 lfd. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Editorial Board - Religionen unterwegs. Zeitschrift der Kontaktstelle für Weltreligionen (KWR) in Österreich, 01.01.2012 lfd.

  • Niewiadomski, Jozef: Member of the Editorial Board - Contagion - Journal of Violence, Mimesis, and Culture, 01.01.2009 lfd. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Editorial Board - Studies in Violence, Mimesis, and Culture, 01.01.2009 lfd.

  • Niewiadomski, Józef: Editorial Board - innsbruck university press (IUP), 01.01.2008 lfd.

  • Niewiadomski, Józef: Mitherausgeber - Schriftenreihe "Beiträge zur mimetischen Theorie: Religion - Gewalt - Kommunikation - Weltordnung", 01.11.1995 lfd.

  • Niewiadomski, Józef: Editorial Board - Contagion - Journal of Violence, Mimesis, and Culture, 01.01.1994 lfd.

Beiträge in Büchern / Zeitschriften

Zeitschriftenaufsatz (Originalarbeit)
  • Niewiadomski, Jozef (2019): Katholizität und Nation. Zur Dramatik der Grenzüberschreitungen.
    In: Communio. Internationale Katholische Zeitschrift 48/2, S. 189 - 200. (DOI) (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef (2018): Gütesiegel und Stolperstein zugleich. Reminiszenzen zum katholischen Verständnis des kirchlichen Amtes.
    In: Lebendiges Zeugnis 73/2, S. 93 - 105. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2016): Vernünftige Gründe für die Apokalypse. René Girards anthropologische Analyse der Krisenphänomene.
    In: Herder Korrespondenz - Monatshefte für Gesellschaft und Religion 70/1, S. 28 - 31. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2015): Ecce homo! – dramatyczne podejscie do prawdy o czlowieku. Innsbrucka teologia dramatyczna w obliczu potrzeb i wyzwan wspolczesnosci.
    In: Studia teologii dogmatycznej 2015/1, S. 185 - 207. (DOI) (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2015): Hetzjagden der Gegenwart und die Frage nach dem Kreuz. René Girard und Raymund Schwagers Impulse zu einer gegenwartsbezogenen Soteriologie.
    In: Ökumenische Rundschau 64/2, S. 165 - 183. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2014): Denkzettel: Opfer und Täter zugleich. Ambivalenz des Alltags und die Zeichen der Zeit.
    In: Zeitschrift für katholische Theologie 136/1-1, S. 82 - 86. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2014): "Kampf um die Seelen". Polnische Kirche nach dem Umbruch.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 162, S. 265 - 275. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2014): Step-by-Step. On the Way to the Rehabilitation of the Sacrifice in the Correspondence between Raymund Schwager and René Girard.
    In: Contagion. Journal of Violence, Mimesis and Culture 21, S. 67 - 73. (DOI) (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2013): "Allmächtiges Wort von Himmel": Religion und Gewalt im Kontext der Theorie von René Girard.
    In: Rocznik Antropologii Historii / Anthropology of History Yearbook 3/2, S. 111 - 134. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2013): Fenomen Girarda. «The Phenomenon of Girard».
    In: Roczniki Kulturoznawcze 4/2, S. 7 - 20.

  • Niewiadomski, Józef (2013): Retoryka "kryzysu wiary" - postawy Kosciola na Zachodzie.
    In: Teologia Praktyczna 14, S. 41 - 51. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2013): Victima versus Sacrificium. Ambivalenz des Opfers aus der Perspektive der Innsbrucker Dramatischen Theologie.
    In: Studia Gdańskie 32, S. 119 - 140. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2012): Nur auf dem Pulverfass? Verwickelt? Hierarchie zwischen Anspruch und Realität.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 160/3, S. 241 - 247. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2011): "Caro cardo salutis!" Von der Sehnsucht nach dem Himmel. Aber nicht ohne den Leib!
    In: Christlich-pädagogische Blätter 124/1, S. 9 - 13. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2011): Unbekömmlicher Monotheismus? Der christliche Gott unter Generalverdacht.
    In: Herder-Korrespondenz Spezial Spezial 2, S. 6 - 11. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2010): Gewaltfrei. Auf dem Weg zum Christlichen Gottesbild.
    In: Christlich-pädagogische Blätter 123/1, S. 14 - 20.

  • Niewiadomski, Józef (2010): Stumme Anwälte der Humanität: zur Bedeutung religiöser Symbole in der Öffentlichkeit.
    In: Österreichisches Archiv für Recht und Religion 57/3, S. 362 - 365. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef; Siebenrock, Roman (2010): Dramatische Theologie. Ein Blick in die Forschungswerkstatt.
    In: Zeitschrift für katholische Theologie 132/4, S. 385 - 388. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2009): Ende und Neubeginn. Christliche Hoffnung angesichts des Todes.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 157, S. 387 - 397.

  • Niewiadomski, Józef (2008): Brauchen wir Gott? Den Dreifaltigen noch dazu? Reicht uns die Ethik nicht aus!
    In: Christlich-pädagogische Blätter 121/1, S. 21 - 25.

  • Niewiadomski, Józef (2008): Mowic o Bogu w dobie demonizacji i banalizacji religii.
    In: Katecheta. Miesiecznik poswiecony katechezie i wychowaniu religijnemu 52/N 4, S. 67 - 73.

  • Niewiadomski, Józef (2008): Transformationskraft des Opfers. Theologische Hinführung zu Herlinde Koelbls Opferzyklus.
    In: Zur Debatte. Zeitschrift der Katholischen Akademie Bayern 38. Jahrgang/2, S. 27 - 30.

  • Niewiadomski, Józef (2008): Vielen ist er zum Segen geworden - In memoriam Univ.-Prof. Dr. P. Lothar Lies SJ.
    In: Heiliger Dienst 62/4, S. 181 - 182.

  • Niewiadomski, Józef (2007): FACULTAS SEMPER REFORMANDA! Die Innsbrucker Katholisch-Theologische Fakultät in den Jahren großer Strukturreformen.
    In: Zeitschrift für katholische Theologie 129, S. 297 - 312.

  • Niewiadomski, Józef (2007): "Mit österlichen Augen ..." Zur Hermeneutik eschatologischer Aussagen.
    In: Brixner Theologisches Forum 118. Jahr (Beiheft), S. 337 - 366.

  • Niewiadomski, Józef (2007): Vallás és eröszak (Religion und Gewalt). A kinyilatkoztatás válasza az eröszak problémájára.
    In: Vigilia 6, S. 423 - 431.

  • Niewiadomski, Józef (2006): "Von Gift und Gegengiften". Monotheismuskritik und Monotheismus im Lichte der mimetischen Theorie von René Girard.
    In: Theologische Zeitschrift 62/4, S. 503 - 520.

  • Niewiadomski, Józef (2005): Die Lust am Scheitern. Vom gnadenlosen Umgang mit dem menschlichen Versagen.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 153. Jahrgang/4, S. 358 - 366.

  • Niewiadomski, Józef (2005): The Drama of Violence - A Religous Studies and Theological Perspective.
    In: Universitas. Monthly Review of Philosophy and Culture 32/371, S. 43 - 70.

  • Niewiadomski, Józef (2004): Stolpersteine auf dem Weg zwischen Ritus und Sakrament.
    In: Katechetische Blätter 129, S. 94 - 101.

  • Niewiadomski, Józef (2004): Widerfahrnisse transformieren. Begrüßung durch den Dekan der Fakultät.
    In: Pastoraltheologische Informationen 2 / 24. Jg., S. 14 - 17.

  • Niewiadomski, Józef (2003): Universität: ein privilegierter, Theologie generierender Ort?
    In: Diakonia. Internationale Zeitschrift für die Praxis der Kirche 34, S. 92 - 94.

  • Niewiadomski, Józef (2002): Encounter of Religion in the Context of World Civilization.
    In: Dialogue and Universalism - Metaphilosophy as the Wisdom of Science, Art, and Life No. 6-7, S. 49 - 56.

  • Niewiadomski, Józef (2002): Erlösung im Cyberspace.
    In: Bulletin ET. Zeitschrift für Theologie in Europa ET 13, S. 153 - 168.

  • Niewiadomski, Józef (2002): Gewaltgenerierende Religion? Einspruch wider ein weit verbreitetes Vorurteil.
    In: Diakonia. Internationale Zeitschrift für die Praxis der Kirche 33, S. 326 - 333.

  • Niewiadomski, Józef (2002): Katholisch sein! Über die Kultur des Feierns in der Zeit nach der Orgie.
    In: Christlich-pädagogische Blätter 115, S. 70 - 73.

  • Niewiadomski, Józef (2001): Katholisch in Europa.
    In: Bulletin ET. Zeitschrift für Theologie in Europa ET 12, S. 144f..

  • Niewiadomski, Józef (2000): Der Mensch Augustinus.
    In: Communicantes - Schriftenreihe zur Spiritualität des Prämonstratenserordens 15, S. 7 - 11.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Die betrogenen Götter. Religion und Wirtschaft im Zeitalter des Neuheidentums.
    In: Christlich-pädagogische Blätter 113, S. 66 - 69.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Global Village und Weltkirche.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 148, S. 25 - 32.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Kirche und Management.
    In: Pastoraltheologische Informationen 20/1, S. 112 - 116.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Gegenwärtige gesellschaftliche Phänomene theologisch wahrnehmen.
    In: Österreichisches religionspädagogisches Forum 9, S. 19 - 22.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Kirchlichkeit der Theologie als kulturpolitische Chance.
    In: Bulletin ET. Zeitschrift für Theologie in Europa 10, S. 3 - 4.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Moderne Götter.
    In: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie 51, S. 230 - 233.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Schule theologisch wahrnehmen aus systematisch-theologischer Perspektive.
    In: Österreichisches religionspädagogisches Forum 9, S. 17f.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Theologie zwischen Kirchlichkeit und Marktkonformität.
    In: The Bulletin of the Colloquium on Violence and Religion 10, S. 111 - 113.

  • Niewiadomski, Józef (1998): "...ein Festmahl für alle...". Biblisch-systematische Reminiszenz.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 146, S. 47 - 51.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Svetniki za nas cas. O problematiki in pomenu kanonizacijskih postopkov (slovenisch).
    In: tretji dan 23/11, S. 28 - 34.

  • Niewiadomski, Józef (1997): Menschenrechte: ein gordischer Knoten der heutigen Gnadentheologie.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 155, S. 269 - 280.

  • Niewiadomski, Józef; Palaver, Wolfgang (1997): Cui bono? Zu Weingarts wissenschaftstheoretischer Lösung des paradoxen Interdisziplinaritätsdiskurses.
    In: Erwägen, Wissen, Ethik - Streitforum für Erwägungskultur 8, S. 564 - 566.

  • Niewiadomski, Józef (1996): Notwendige, weil Not-wendende Diakoninnenweihe.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 144, S. 339 - 348.

  • Niewiadomski, Józef (1995): "Menschen, Christen, Priester...". Dogmatische Überlegungen zur Amtstheologie auf dem Hintergrund der Diskussion über "kooperative Seelsorgemodelle".
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 143, S. 159 - 169.

  • Niewiadomski, Józef (1994): Anderl von Rinn.
    In: Dialog. Christlich-jüdische Informationen – Du Siach 16, S. 6 - 9.

  • Niewiadomski, Józef (1994): Einmaligkeit und Anspruch. Jüdisch-christliche Tradition in einer multikulturellen Welt.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 142, S. 3 - 11.

  • Niewiadomski, Józef (1994): Mit und ohne Gott. Veröffentlichungen zur Gottesfrage.
    In: Diakonia. Internationale Zeitschrift für die Praxis der Kirche 25, S. 138 - 142.

  • Niewiadomski, Józef (1994): Reply to Sandor Goodhart.
    In: The Bulletin of the Colloquium on Violence and Religion 7, S. 12.

  • Schwager, Raymund; Niewiadomski, Józef; Goodhart, Sandor (1994): A Jewish-Christian Dialogue I.
    In: The Bulletin of the Colloquium on Violence and Religion 7, S. 11f..

  • Niewiadomski, Józef (1993): Der Mensch - Untier oder Partner Gottes.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 141, S. 28 - 31.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Zerstörende Kunst und Kunstzerstörung. Zum Kunstverständnis in der "Neuen Rechten".
    In: Kunst und Kirche 4, S. 273f.

  • Niewiadomski, Józef (1992): Hoffnung im Gericht. Soteriologische Impulse für eine dogmatische Eschatologie.
    In: Zeitschrift für katholische Theologie 114, S. 113 - 126.

  • Niewiadomski, Józef (1991): Die nachkonziliaren Traditionalisten.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 139, S. 47 - 52.

  • Niewiadomski, Józef (1990): Die katholische Kirche in Polen und die Juden.
    In: Kirche und Israel 5, S. 65 - 73.

  • Niewiadomski, Józef (1989): Fundamentalistische Versuchung des Katholizismus.
    In: Theologie der Gegenwart 32, S. 104 - 115.

  • Niewiadomski, Józef (1986): Die Sorge um die ganze Bibel. Augustinus' Bemühung um den biblischen Gott des Zornes.
    In: Bibel und Liturgie 59, S. 238 - 246.

  • Niewiadomski, Józef (1986): Faszination der Atombombe und Nuklearrausch: der Mensch als Untier.
    In: Mensch, Natur, Gesellschaft - Zeitschrift zur internationalen wissenschaftlichen und kulturellen Verständigung 2/Jg. 3, S. 32 - 35.

  • Niewiadomski, Józef (1986): Hogyan vált a hittani ellenfél gyulölt ellenséggé? Polémia a zsidósággal és a negváltás hite.
    In: Mérleg 2, S. 128 - 136.

  • Niewiadomski, Józef (1985): Vom dogmatischen Gegner zum verhassten Feind. Judenpolemik und Erlösungsglaube.
    In: Bibel und Liturgie 58, S. 214 - 218.

  • Niewiadomski, Józef; Schwager, Raymund (1983): Bergpredigt - Gericht - Politik - Friede.
    In: Stimmen der Zeit. Die Zeitschrift für christliche Kultur 201, S. 687 - 699.

  • Niewiadomski, Józef (1982): Die pastorale Bedeutung der dogmatischen Erlösungslehre. Ein Bericht aus Innsbruck.
    In: Pastoraltheologische Informationen 12, S. 345 - 352.

Zeitschriftenbeitrag (anderer)
  • Niewiadomski, Józef (2012): René Girard et la Théologie. Report from a Conference of the Association Recherches Mimètiques at the Bibliothèque nationale de France in Paris.
    In: The Bulletin of the Colloquium on Violence and Religion 40, S. 12 - 13. (Weblink)

Sammelbandaufsatz (Originalarbeit)
  • Niewiadomski, Jozef (2023): Das Sakrale in Heiligkeit verwandelt – Zum Lebensweg von Franziska und Franz Jägerstätter.
    In: Guggenberger, Wilhelm; Regensburger, Dietmar; Wandinger, Nikolaus: Politik des Evangeliums / Politics of the Gospel. Festschrift für Wolfgang Palaver. Innsbruck: innsbruck university press (IUP)., ISBN 978-3-99106-107-6, S. 49 - 61. (DOI) (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2022): Lanzenstich. Dramatische Konnotationen der Herz-Jesu-Theologie.
    In: Quast-Neulinger, Michaela; Eckholt, Margit; Bauer, Christian; Gmainer-Pranzl, Franz: Mit dem Herzen denken. Konturen einer leidenschaftlichen Theologie der Welt. Festschrift für Roman Siebenrock. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., ISBN 978-3-451-39165-1, S. 201 - 214. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2021): Dramatik der Lebensfülle. Ralf Miggelbrink im Gespräch mit Rene Girard und der Innsbrucker Dramatischen Theolgie.
    In: Heidemann, Astrid (Hg.): Lebensfülle - experimentelle Erprobungen eines theologischen Leitbegriffs. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder (= Quaestiones disputatae, 315)., ISBN 978-3-451-02315-6, S. 141 - 159. (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef (2018): Caro cardo salutis! Leiblichkeit und die Sehnsucht nach Himmel.
    In: Neumann, Veit; Spindelböck, Josef; Bonk, Sigmund: Glaube und Kirche in Zeiten des Umbruchs. Festschrift für Josef Kreiml. Regensburg: Pustet., ISBN 978-3-7917-3005-9, S. 271 - 284. (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef (2018): Im Alltag und in den Abgründen des Lebens. Nuancen des christlichen Zeugnisses.
    In: Marschler, Thomas; von Stosch, Klaus: Verlorene Strahlkraft. Welches Glaubenszeugnis heute gefragt ist. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder (= Theologie kontrovers)., ISBN 978-3-451-38046-4, S. 52 - 68. (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef (2018): Just a Scapegoat? Victim and Sacrifice in Mimetic Theory of René Girard and Dramatic Theology of Raymund Schwager.
    In: Petkovsek, Robert; Zalec, Bojan: Sacrifice. From origins of culture to contemporary life challenges. Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London, Zürich: LIT-Verlag (= Theology East – West. European Perspectives, 21)., ISBN 978-3-643-90917-6, S. 17 - 27.

  • Niewiadomski, Jozef (2018): Nicht nur ein Sündenbock. Opfer und Hingabe im Licht der Dramatischen Theologie.
    In: Hüttenhoff, Michael; Kraus, Wolfgang; Meyer, Karlo: „… mein Blut für Euch“. Theologische Perspektiven zum Verständnis des Todes Jesu heute. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (= Biblisch-theologische Schwerpunkte, 38)., ISBN 978-3-525-61621-5, S. 158 - 181. (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef (2017): Mut zur Dramatik. Raymund Schwagers Ringen mit dem Problem der Freiheit.
    In: Niewiadomski, Jozef: Das Drama der Freiheit im Disput. Die Kerngedanken der Theologie Raymund Schwagers. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., ISBN 978-3-451-37554-5, S. 7 - 19. (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef (2017): Theologie für dramatische Zeiten des religiösen Pluralismus. Nachwort zur Reihe Raymund Schwager Gesammelte Schriften.
    In: Schwager, Raymund (Verfasser); Moosbrugger, Mathias (Hrsg.): Kirchliche, politische und theologisch Zeitgenossenschaft. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder (= Raymund Schwager - Gesammelte Schriften, 8)., ISBN 978-3-451-34228-8, S. 545 - 552. (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef (2016): Dramatyczny wymiar dialogu miedzyreligijnego. = Dramatischer Ausmaß des interreligiösen Dialogs.
    In: Adamczyk, Thomasz: Wolnosc ocalona. Chrzescijanskie swiatlo na ludzkich drogach. Lublin: Towarzystwo Naukowe (= Źródła i monografie)., ISBN 978-83-7306-736-3, S. 347 - 460.

  • Niewiadomski, Józef (2016): Globale Moderne und ihre trügerische Wahrheit.
    In: Böttigheimer, Christoph: Globalität und Katholizität: Weltkirchlichkeit unter den Bedingungen des 21. Jahrhundert. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder (= Quaestiones disputatae, 276)., ISBN 978-3-451-02276-0, S. 69 - 102. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2015): Das Opfer-Täter-Verhängnis und die Frage nach dem Letzten Gericht.
    In: Ernesti, J; Fistill, U.; Lintner M.M.: Erben der Gewalt. Zum Umgang mit Unrecht, Leid und Krieg / Eredi della violenza. Sulle problematiche di ingiustizia, dolore e guerra. Innsbruck - Wien: Tyrolia (= Brixner Theologisches Jahrbuch / Annuario Teologico Bressanone, 2014)., ISBN 978-3-7022-3456-0, S. 101 - 116. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2015): Dogma und dramatische Geschichte als Schlusspunkt einer theologischen Biographie.
    In: Moosbrugger, Mathias; Niewiadomski, Józef: Auf dem Weg zur Neubewertung der Tradition. Die Theologie von Raymund Schwager und sein neu erschlossener Nachlass. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., ISBN 978-3-451-347446-7, S. 135 - 160. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2014): Toleranz und Intervention. Dramatische Aspekte des Glaubens an das Handeln Gottes.
    In: Siebenrock, Roman; Amor, Christoph: Handeln Gottes. Beiträge zur aktuellen Debatte. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder (= Quaestiones disputatae, 262)., ISBN 978-3-451-02262-3, S. 217 - 237. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef; Moosbrugger, Mathias (2014): "Dogma und dramatische Geschichte" als Versuch einer Rehabilitierung des kirchlichen Dogmas.
    In: Schwager, Raymund (Autor); Niewiadomski, Józef [Hrsg.]; Moosbrugger, Mathias [Hrsg.]: Dogma und dramatische Geschichte. Christologie im Konzext von Judentum, Islam und moderner Marktkultur. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder (= Raymund Schwager - Gesammelte Schriften, 5)., ISBN 978-3-451-34225-7, S. 17 - 37. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2013): Zrtva i predanje u tumacenju innsbruske dramatske teologije + Summary.
    In: Bižaca, Nikola; Garmaz, Jadranka: Antropološka i religiozna dimentzija žrtve. Split: Crkva u svijetu., ISBN 978-953-256-059-6, S. 17 - 41.

  • Niewiadomski, Józef (2012): Bestia czy partner dialogu z bogiem? Dramatyczne podejscie do prawdy o czlowieku.
    In: Nowosad, Slawomir; Eckmann, Augustyn; Adamczyk, Tomasz: W poszukiwaniu człowieka w człowieku. Chrześcijańskie korzenie nadziei. IV Kongresu Kultury Chrześcijańskiej. München: Kubon & Sagner (= Towarzystwo Naukowe Katholickiego Universytetu Lubelskiego Jana Pawla ii. Źródła i monografie, 382)., ISBN 978-83-7306-565-9, S. 255 - 269.

  • Niewiadomski, Józef (2012): Kirchenreform und Medien? Stolperstein der Pfarrerinitiative.
    In: Tück, Jan-Heiner: Risse im Fundament? Die Pfarrerinitiative und der Streit um die Kirchenreform. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder (= Theologie kontrovers)., ISBN 978-3-451-30579-5, S. 181 - 197. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2012): Nur ein Sündenbock? Dramatischer Zugang zum Erlösungstod.
    In: Striet, Magnus; Tück, Jan-Heiner: Erlösung auf Golgota? Der Opfertod Jesu im Streit der Interpretationen. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder (= Theologie kontrovers)., ISBN 978-3-451-30651-8, S. 79 - 96. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2012): Opfer und Täter zugleich. Die mimetische Struktur des Begehrens und die Ambivalenz der "Zeichen der Zeit".
    In: Böttigheimer, Christoph; Bruckner, Florian: Glaubensverantwortung im Horizont der "Zeichen der Zeit". Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder (= Quaestiones disputatae, 248)., ISBN 978-3451022486, S. 202 - 231. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2011): I molti segni e l'unico miracolo.
    In: D'Agostino, Leopoldo; Pedemonte, Orietta; Zotti, Cinzia: Il Gioco dei dettagli. Architettura, Musica, Pittura ... Reflessioni per un confronto tra linguaggi. Trapani: Margana edizioni (= I Quaderni dell’UniTE, 170)., ISBN 97888975490408, S. 176 - 179.

  • Niewiadomski, Józef (2011): La pienezza della felicità.
    In: D'Agostino, Leopoldo; Pedemonte, Orietta; Zotti, Cinzia: Il Gioco dei dettagli. Architettura, Musica, Pittura ... Reflessioni per un confronto tra linguaggi. Trapani: Margana edizioni (= I Quaderni dell’UniTE, 170)., ISBN 97888975490408, S. 166 - 170.

  • Niewiadomski, Józef (2011): L'invito di donna Sapienza.
    In: D'Agostino, Leopoldo; Pedemonte, Orietta; Zotti, Cinzia: Il Gioco dei dettagli. Architettura, Musica, Pittura ... Reflessioni per un confronto tra linguaggi. Trapani: Margana edizioni (= I Quaderni dell’UniTE, 170)., ISBN 97888975490408, S. 171 - 175.

  • Niewiadomski, Józef (2011): Märtyrer, Selbstopfer, Selbstmordattentäter.
    In: Niewiadomski, Józef; Siebenrock, Roman A.; in Zusammenarbeit mit Moosbrugger, Mathias; Cicek, Hüseyin: Opfer - Helden - Märtyrer. Das Martyrium als religionspolitologische Herausforderung. Innsbruck - Wien: Tyrolia (= Innsbrucker theologische Studien, 83)., ISBN 978-3-7022-3105-7, S. 275 - 291.

  • Niewiadomski, Józef (2011): "Profundior et universalior appetitio ...". Zum Selbstverständnis des entwerfenden Wesens Mensch.
    In: Märk, T.D.; Töchterle, K. (Hg.): Entwurf und Wirklichkeit. Beiträge zum Tirol-Tag beim Forum Alpbach 2010. Innsbruck: innsbruck university press (IUP) (= Edited Volume Series)., ISBN 978-3-902719-89-8, S. 135 - 141.

  • Niewiadomski, Józef (2011): Von Gott, nicht vom Opfer her... Theologischer Stolperstein der "schwachen messianischen Kraft" Walter Benjamins.
    In: Palaver, Wolfgang; Oberprantacher, Andreas; Regensburger, Dietmar: Politische Philosophie versus Politische Theologie? Die Frage der Gewalt im Spannungsfeld von Politik und Religion. Innsbruck: innsbruck university press (IUP) (= Edition Weltordnung, Religion, Gewalt, 7)., ISBN 978-3-902811-12-7, S. 109 - 121. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2010): "... dein allmächtiges Wort vom Himmel ...". Gottes Wort und die Frage der Gewalt.
    In: Augustin, George; Brun, Maria; Keller, Erwin; Schulze, Markus: "Christus - Gottes schöpferisches Wort". Festschrift für Christoph Kardinal König zum 65. Geburtstag. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., ISBN 978-3-451-30310-4, S. 215 - 235. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2009): A Jesuit wearing a necktie.
    In: Batlogg, Andreas R.; Michalski, Melvin E.; Turner, Barbara G. (Hg. der Übersetzung): Encounters with Karl Rahner. Remembrances of Rahner by those who knew him. Milwaukee, Wisconsin: Marquette University Press (= Marquette Studies in Theology, 63)., ISBN 978-0-87462-740-4, S. 325 - 332.

  • Niewiadomski, Józef (2009): Offenbarung Gottes in der Erfahrung der Gewalt. Biblisch-fundamentaltheologischer Essay.
    In: Gruber, Franz; Niemand, Christoph; Reisinger, Ferdinand: Geistes-Gegenwart. Vom Lesen, Denken und Sagen des Glaubens. Festschrift für Peter Hofer, Franz Hubmann und Hanjo Sauer. Bern - Berlin - Bruxelles - Frankfurt a.M. - New York - Oxford - Wien: Peter Lang (= Linzer Philosophisch-Theologische Beiträge, 17)., ISBN 978-3-631-57062-3, S. 249 - 264.

  • Niewiadomski, Józef (2009): René Girard: The Architect of My Spiritual Home.
    In: Goodhart, Sandor; Jorgensen, Jorgen; Ryba, Thomas; Williams, James G.: For René Girard. Essays in Friendship and in Truth. East Lansing, MI: Michigan State University Press (= Studies in Violence, Mimesis, & Culture)., ISBN 978-0870138621, S. 119 - 130.

  • Niewiadomski, Józef (2008): "Mysterium fascinosum" inmitten des "mysterium tremendum". DER NEUNTE TAG und die transformierende Kraft der Eucharistie.
    In: Regensburger, Dietmar; Larcher, Gerhard: Paradise now!? Politik - Religion - Gewalt im Spiegel des Films. Marburg: Schüren (= Film und Theologie, 9)., ISBN 978-3-89472-531-0, S. 149 - 171.

  • Niewiadomski, Józef (2008): Victima versus sacrificium. Nuancen der spannungsreichen Beziehung zwischen Liebe und Opfer.
    In: Hoff, Gregor M.: Lieben. Provokationen. Salzburger Hochschulwochen 2008. Innsbruck - Wien: Tyrolia (= Wissenschaft in Bewegung)., ISBN 978-3702229634, S. 176 - 209.

  • Niewiadomski, Józef (2007): "Denial of the Apocalypse" versus "Fascination of the Final Days": Current Theological Discussion of Apocalyptic Thinking in the Perspective of Mimetic Theory.
    In: Hamerton-Kelly, Robert (Hrsg.): Politics & Apocalypse. East Lansing, MI: Michigan State University Press (= Studies in Violence, Mimesis, & Culture)., ISBN 978-0-87013-811-9, S. 51 - 67.

  • Niewiadomski, Józef (2007): "Dieser Zug fährt in die ..." - Herausforderung für das Humanum heute.
    In: Scheuer, Manfred (Hrsg.): Selig, die keine Gewalt anwenden. Das Zeugnis des Franz Jägerstätter. Innsbruck - Wien: Tyrolia., ISBN 978-3702228637, S. 142 - 153.

  • Niewiadomski, Józef (2007): Menschenrechte in der neuheidnischen Zeit. Theologische Betrachtungen zu einem europäischen Dilemma.
    In: Pelinka, Anton; Plasser, Fritz (Hrsg.): Europäisch Denken und Lehren. Festschrift für Heinrich Neisser. Innsbruck: innsbruck university press (IUP)., ISBN 978-3-902571-36-6, S. 201 - 211.

  • Niewiadomski, Józef (2007): Opfer der Verschwörungstheorien. Das Christusbild zwischen "Da Vinci Code" und unserem Glauben.
    In: Breitsching, Konrad; Panhofer Johannes (Hrsg.): Jesus. Vorträge der siebten Innsbrucker Theologischen Sommertage 2006. Innsbruck: innsbruck university press (IUP) (= theologische trends, 16)., ISBN 978-3-902571-19-9, S. 155 - 186.

  • Niewiadomski, Józef (2006): Gewalt ist kein Prädikat für Gott. Der christliche Weg zur Gewaltüberwindung.
    In: Hempelmann, Reinhard; Kandel, Johannes: Religionen und Gewalt. Konflikt- und Friedenspotentiale in den Weltreligionen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (= Kirche - Konfession - Religion, 51)., ISBN 3-89971-285-5, S. 113 - 130.

  • Niewiadomski, Józef (2006): Religion, Gewalt und Entfeindungsstrategie des biblischen Monotheismus. Systematische Überlegungen nicht nur zum Nahostkonflikt.
    In: Schnabel, Nikodemus C.: Laetare Jerusalem. Festschrift zum 100jährigen Ankommen der Benediktinermönche auf dem Jerusalemer Zionsberg. Münster: Aschendorff (= Jerusalemer Theologisches Forum, 10)., ISBN 3-402-07509-1, S. 512 - 537.

  • Niewiadomski, Józef (2005): Extra media nulla salus? Attempt at a Theological Synthesis.
    In: Palaver, Wolfgang; Steinmair-Pösel, Petra (Hrsg.): Passions in Economy, Politics, and the Media. In Discussion with Christian Theology. Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London, Zürich: LIT-Verlag (= Beiträge zur mimetischen Theorie, 17)., ISBN 3-8258-7822-8, S. 489 - 508.

  • Niewiadomski, Józef (2005): Kirche in der gottverlassenen Welt. Dramatische Kirchenerfahrung in Graham Greenes "Die Kraft und die Herrlichkeit".
    In: Siebenrock, Roman; Sandler, Willibald (Hrsg.): Kirche als universales Zeichen. In memoriam Raymund Schwager SJ. Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London, Zürich: LIT-Verlag (= Beiträge zur mimetischen Theorie, 19)., ISBN 3-8258-8910-6, S. 265 - 282.

  • Niewiadomski, Józef (2005): Vom faszinierenden Geheimnis der Gnade - Augustinus (353-430).
    In: Niewiadomski, Józef; Langer, Michael (Hrsg.): Die theologische Hintertreppe. Die großen Denker der Christenheit. München: Pattloch., ISBN 3-629-01670-7, S. 196 - 213.

  • Niewiadomski, Józef (2004): Dramat przemocy. Perspektywa religioznawcza i teologiczna.
    In: Chrobaczynski, J.; Wrzesinski, W. (Hrsg.): Dramat przemocy w historycznej perspektywie. Kraków / Krakau: Wydawnictwo WAM., ISBN 83-7318-434-1, S. 99 - 114.

  • Niewiadomski, Józef (2004): Dramatische Kirchenerfahrung. Ekklesiologische Implikationen der "Eine-Welt-Pädagogik".
    In: Diepold, Klaus; König, Klaus (Hrsg.): Perspektiven der Eine-Welt-Religionspädagogik. Engelbert Groß zum 65. Geburtstag. Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London, Zürich: LIT-Verlag (= Forum Religionspädagogik interkulturell, 7)., ISBN 3-8258-6875-3, S. 101 - 114.

  • Niewiadomski, Józef (2004): Subversive Hoffnung in der apokalyptischen Welt von heute. Scheinbar undogmatische Reminiszenzen.
    In: Stettberger, Herbert (Hrsg.): Prinzip "Subversive Hoffnung". Anstöße für religiöses Lernen in der Einen Welt. Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London, Zürich: LIT-Verlag (= Forum Religionspädagogik interkulturell, 6)., ISBN 3-8258-7169-x, S. 39 - 60.

  • Niewiadomski, Józef (2003): Ein Gastmahl.
    In: Niewiadomski, Józef; Wandinger, Nikolaus (Hrsg.): Dramatische Theologie im Gespräch. Symposion/Gastmahl zum 65. Geburtstag von Raymund Schwager. Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London, Zürich: LIT-Verlag (= Beiträge zur mimetischen Theorie, 14)., ISBN 3-8258-6701-3, S. 9 - 17.

  • Niewiadomski, Józef (2003): "Gott spricht!". Der biblische Glaube im Zeitalter der Wellnessbäder und Terrorakte.
    In: Krieger, Walter; Sieberer, Balthasar (Hrsg.): Lebendig wird das Wort. Wie Gott durch die Bibel spricht. Kevelaer: Butzon & Bercker., ISBN 3-786-78501-5, S. 9 - 33.

  • Niewiadomski, Józef (2003): Gottesmörder und Mörder der Kinder Gottes? Eine theologische Analyse aus der Perspektive der Dogmatik.
    In: Buttaroni, S.; Musial, S.: Ritualmord. Legenden in der europäischen Geschichte. Wien [u.a.]: Böhlau., ISBN 3-205-77028-5, S. 41 - 60.

  • Niewiadomski, Józef (2003): Vom Geist der Einsicht. Predigt bei der Eucharistiefeier im Rahmen des Symposions.
    In: Niewiadomski, Józef; Wandinger, Nikolaus (Hrsg.): Dramatische Theologie im Gespräch. Symposion/Gastmahl zum 65. Geburtstag von Raymund Schwager. Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London, Zürich: LIT-Verlag (= Beiträge zur mimetischen Theorie, 14)., ISBN 3-8258-6701-3, S. 215 - 218.

  • Niewiadomski, Józef (2003): "Wahrheit in Beziehung" - auch im Kreuzesgeschehen! Anmerkungen zu den notwendigen Differenzierungen.
    In: Hilberath, Bernd Jochen; Kraml, Martina; Scharer, Matthias (Hrsg.): Wahrheit in Beziehung. Der dreieine Gott als Quelle und Orientierung menschlicher Kommunikation. Mainz a. Rhein: Matthias Grünewald (= Kommunikative Theologie, 4)., ISBN 3-7867-2453-9, S. 82 - 97.

  • Niewiadomski, Józef (2002): Rationalität des Opfers.
    In: Neuner, Peter (Hrsg.): Glaubenswissenschaft? Theologie im Spannungsfeld von Glaube, Rationalität und Öffentlichkeit. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder (= Quaestiones disputatae, 195)., ISBN 3-451-02195-1, S. 161 - 164. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2001): Menschenrechte in der neuheidnischen Zeit. Zur Frage nach dem "Salz der Erde" als Bestandteil der Kultur von Morgen.
    In: Katholischer Akademikerverband der Diözese Linz (Hrsg.): Schriftenreihe des Forum St. Severin für Christliche Spiritualität, Bildung und Kunst. Innsbruck: Eigenverlag - Universität Innsbruck., Bd. 33.

  • Niewiadomski, Józef (2001): Notwendiges, weil Not-wendendes Dogma. Auch in der Schule.
    In: Groß, Engelbert; Spölgen, Johannes; Wehrle, Paul (Hrsg.): Religion erkennen und zeigen. Denkgeschichten und 'Wirkgeschichten'. St. Ottilien: EOS-Verlag (= Extemporalia. Fragen der Theologie und Seelsorge, 18)., ISBN 3-8306-7080-X, S. 15 - 28.

  • Niewiadomski, Józef (2001): Transzendenz und Menschwerdung. Transformationskraft des Opfers.
    In: Dieckmann, B. (Hrsg.): Das Opfer - aktuelle Kontroversen. Religions-politischer Diskurs im Kontext der mimetischen Theorie. Deutsch-italienische Fachtagung der Guardini-Stiftung in der Villa Vigoni 18.-22. Oktober 1999. Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London, Zürich: LIT-Verlag (= Beiträge zur mimetischen Theorie, 12)., ISBN 3-8258-4755-1, S. 293 - 306.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Aufklärung durch Theologie.
    In: Bogensberger, H.; u.a.: Erkenntniswege in der Theologie. Graz - Wien [u.a.]: Styria (= Forum St. Stephan, 10)., ISBN 3-222-12561-9, S. 89 - 106.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Extra mercatum et media nulla vita nec salus.
    In: Budzik, S.; Kijas, Z.: Uniwersalizm chrzescijanstwa a pluralizm religii. Eigenverlag., S. 198 - 212.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Leib und Seele mit österlichen Augen. Theologische Fragen nach der Identität des Menschen durch die Brüche hindurch.
    In: Posch, C.; Schuierer, S.; Schuierer, A.: Leib & Seele. Der Körper der Medizin - die Seele der Psychotherapie/Theologie. Thaur - Wien: Druck- und Verlagshaus Thaur (= Forum Interdisziplinär, 1)., 3-85400-103-7, S. 53 - 70.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Mein Zugang zur Theologie. Einige Überlegungen.
    In: Mathis, C.; Oberhofer, P.; Schuchter, P.: Tage kommen. Zukunft der Theologie. Innsbruck: Studia Universitätsverlag (= Ulithiana, 3)., ISBN 978-3-901502-26-2, S. 45 - 50.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Verdichtung der Zeit. Dogmatische Überlegungen zur Jahrtausendwende.
    In: Lederhilger, Severin (Hrsg.): Der Mythos der Zahl - Das Jahr 2000. Apokalyptik in der Event-Gesellschaft. Bern - Berlin - Bruxelles - Frankfurt a.M. - New York - Oxford - Wien: Peter Lang (= Linzer Philosophisch-Theologische Beiträge, 2)., ISBN 3-631-35971-3, S. 129 - 144.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Die Botschaft der Freiheit.
    In: Biser, Eugen; Hahn, F.; Langer, M.: Der Glaube der Christen. Ein Ökumenisches Handbuch. München: Pattloch., S. 637 - 655.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Das ?Hiobsproblem" in den Religionen. Ein Versuch im Kontext der Perspektive von René Girard.
    In: Cesena, A.: Warum? Hiob interdisziplinär diskutiert. Mainzer Universitätsgespräche. Eigenverlag (= Mainzer Universitätsgespräche, WS 1997/98)., S. 53 - 72.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Der offene Himmel. Konturen eschatologischer Vorstellungskraft.
    In: Kanzian, Christian: Gott finden in allen Dingen. Theologie und Spiritualität. Thaur - Wien: Druck- und Verlagshaus Thaur (= theologische trends, 7)., S. 100 - 114.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Die neuen Heiden.
    In: Reinalter, Helmut (Hrsg.): Das Weltbild des Rechtsextremismus. Die Strukturen der Entsolidarisierung. Innsbruck, Wien u.a.: Studienverlag., ISBN 3-7065-1258-0, S. 170 - 187.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Gemeindeleitung und Ämterfrage. Überlegungen aus dogmatischer Sicht.
    In: Garhammer, E.; Zelinka, U.: Gemeindeleitung heute - und morgen? Paderborn: Bonifatius., S. 55 - 70.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Literatur und Religion im Kontext der Weltzivilisation.
    In: Tschuggnall, Peter (Hrsg.): Religion - Literatur - Künste. Aspekte eines Vergleichs. Anif / Salzburg: Mueller-Speiser (= Im Kontext, 4)., ISBN 3-85145-031-0, S. 13 - 27.

  • Niewiadomski, Józef (1997): Heilige für unsere Zeit. Zur Problematik und Bedeutung der Kanonisationsverfahren.
    In: Riedl, A.; Schwabeneder, J.: Franz Jägerstätter. Christlicher Glaube und politisches Gewissen. Thaur - Wien: Druck- und Verlagshaus Thaur., S. 319 - 328.

  • Niewiadomski, Józef (1997): Wer ist schuld am Tode Jesu. Zum christlichen Dilemma nach Auschwitz.
    In: Görg, M.; u.a.: Als Gott weinte. Theologie nach Auschwitz. Regensburg: Pustet., ISBN 3-7917-1567-4, S. 142 - 151.

  • Niewiadomski, Józef (1996): Religion und Kultur am Ende des 20. Jahrhunderts.
    In: Religiöse Aspekte in Kunst und Kultur. Ein Beitrag der erzbischöflichen Kulturkommission zum Kulturjahr 1995. Luxemburg: Editions Saint-Paul., S. 21 - 40.

  • Niewiadomski, Józef (1995): Das Drama Jesu. Raymund Schwagers Kurzformel des Glaubens.
    In: Niewiadomski, Józef; Palaver, Wolfgang (Hrsg.): Vom Fluch und Segen der Sündenböcke. Raymund Schwager zum 60. Geburtstag. Thaur: Österreicher Kulturverlag (= Beiträge zur mimetischen Theorie, 1)., ISBN 3-85400-003-0, S. 31 - 47.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Inkarnation als Inkulturation. Ein theologisches Triptychon.
    In: Gordan, P.: Evangelium und Inkulturation (1492-1992). Salzburger Hochschulwochen 1992. Graz - Wien [u.a.]: Styria., ISBN 3-222-12193-1, S. 27 - 49.

  • Niewiadomski, Józef (1992): Faszination des Untergangs? Herausforderungen fundamentalistischer Religiosität.
    In: Achleitner, Wilhelm; Winkler, Ulrich (Hrsg.): Gottesgeschichten. Beiträge zu einer systematischen Theologie. FS Gottfried Bachl. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., ISBN 3-451-22456-9, S. 392 - 400.

  • Niewiadomski, Józef (1991): Fundamentalismus in der katholischen Kirche.
    In: Stolz, Fritz; Merten, Victor (Hrsg.): Zukunftsperspektiven des Fundamentalismus. Freiburg: Universitätsverlag Freiburg / Schweiz (= Religion - Politik - Gesellschaft in der Schweiz, 6)., ISBN 3-7278-0788-1, S. 85 - 90.

  • Niewiadomski, Józef (1991): Judenfeindschaft ohne Juden. Antisemitismus in Polen.
    In: Ginzel, G.: Antisemitismus. Erscheinungsformen der Judenfeindschaft gestern und heute. Köln: Verlag Wissenschaft und Politik., ISBN 3-8046-8772-5, S. 220 - 233.

  • Niewiadomski, Józef (1991): Solidarität nur im Kampf - Konkurrenz in der Aufbauarbeit? Zur Solidaritätsbewegung in Polen.
    In: Tálos, E.; Riedlsperger, A.; Kanzian, Christian: Zeit-gerecht. 100 Jahre katholische Soziallehre. Eigenverlag., S. 108 - 113.

  • Niewiadomski, Józef (1991): "Wohl tobet um die Mauern...". Fundamentalistische katholische Gruppierungen.
    In: Kochanek, H.: Die verdrängte Freiheit. Fundamentalismus in den Kirchen. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., S. 156 - 180.

  • Niewiadomski, Józef (1990): Sinnfindung ohne den erhobenen Zeigefinger. Lebensfreuden im Lichte der Bibel.
    In: Langer, M.: Sinnsuche und Gottesbegegnung. Regensburg: Pustet.

  • Niewiadomski, Józef (1990): Totus Christus. Anmerkungen zum Problem einer augustinischen Einheitsvorstellung.
    In: Bruning, B.; Lamberigts, M.; van Houtem, J.: Collectanea Augustiniana. FS T. J. van Bavel. Leuven: Univ. Press (= Augustiniana, 40)., ISBN 90-6831-235-9, S. 567 - 574.

  • Niewiadomski, Józef (1989): Gottes- und Christenmörder. Topos christlicher Judenpolemik.
    In: Langer, M.; Bilgeri, A.: Weite des Herzens - Weite des Lebens. Beiträge zum Christsein in moderner Gesellschaft. Festschrift zum 25jährigen Abtsjubiläum des Abts von St. Bonifaz, München/Andechs Dr. Odilo Lechner OSB. Regensburg: Pustet., ISBN 3-7917-1138-5, S. 163 - 169.

  • Niewiadomski, Józef (1989): Verweigerte Mündigkeit - mündige Verweigerung.
    In: Niewiadomski, Józef (Hrsg.): Verweigerte Mündigkeit? Politische Kultur und die Kirche. Thaur: Österreicher Kulturverlag (= theologische trends, 2)., ISBN 3-85395-131-7, S. 247 - 251.

  • Niewiadomski, Józef (1988): Katholizismus - Synkretismus - Fundamentalismus.
    In: Niewiadomski, Józef (Hrsg.): Eindeutige Antworten? Fundamentalistische Versuchung in Religion und Gesellschaft. Thaur: Österreicher Kulturverlag (= theologische trends, 1)., ISBN 3-85395-134-1, 2. Auflage, S. 195 - 203. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (1987): Vom verfluchten zum nichterwählten, aber doch verdammten Esau. Prädestinationsdilemma im Licht der Theorie von René Girard,.
    In: Congresso Internazionale su S. Agostino nel XVI Centenario della Conversione. ATTI III. Eigenverlag (= Studia Ephemeridis "Augustinianum", 26)., S. 297 - 307.

  • Niewiadomski, Józef (1985): Zeugen einstiger Pracht: Der biblische Berg Nebo.
    In: Dexinger, Ferdinand; Oesch, Josef M.; Sauer, Georg (Hrsg.): Jordanien. Auf den Spuren alter Kulturen. Innsbruck - Wien: Tyrolia., ISBN 3-7022-1565-4, S. 162 - 165.

  • Niewiadomski, Józef (1985): Zeugen einstiger Pracht: Madeba.
    In: Dexinger, Ferdinand; Oesch, Josef M.; Sauer, Georg (Hrsg.): Jordanien. Auf den Spuren alter Kulturen. Innsbruck - Wien: Tyrolia., ISBN 3-7022-1565-4, S. 162 - 165.

  • Niewiadomski, Józef (1982): Gewaltanwendung oder Gewaltverzicht? Zur Logik der Praxis christlichen Glaubens.
    In: Trummer, P.: Gedanken des Friedens. Graz: Karl-Franzens Universität Graz (= Grazer Theologische Schriften, 7)., S. 133 - 163.

  • Niewiadomski, Józef (1982): Opfer - Sündenbock - Heilige.
    In: Eicher, P.: Das Evangelium des Friedens: Christen und Aufrüstung. München: Kösel.

Sammelbandbeitrag (Editorial)
  • Moosbrugger, Mathias; Niewiadomski, Józef (2015): Einleitung: Altes und Vertrautes in einem neuen Licht.
    In: Moosbrugger, Mathias; Niewiadomski, Józef: Auf dem Weg zur Neubewertung der Tradition. Die Theologie von Raymund Schwager und sein neu erschlossener Nachlass. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., ISBN 978-3-451-347446-7, S. 9 - 20. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2014): Den Kairos nicht verpassen! Grußwort des Dekans der Katholisch-Theologischen Fakultät an der Universität Innsbruck.
    In: Rees, Wilhelm: Ökumene. Kirchenrechtliche Aspekte. Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London, Zürich: LIT-Verlag (= Kirchenrechtliche Bibliothek, 13)., ISBN 978-3-643-50554-5, S. 13 - 14. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef; Moosbrugger, Mathias (2014): Prophetisch und innovativ! Raymund Schwager "Gesammelte Schriften".
    In: Schwager, Raymund (Autor); Niewiadomski, Józef [Hrsg.]; Moosbrugger, Mathias [Hrsg.]: Dogma und dramatische Geschichte. Christologie im Konzext von Judentum, Islam und moderner Marktkultur. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder (= Raymund Schwager - Gesammelte Schriften, 5)., ISBN 978-3-451-34225-7, S. 9 - 13. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef; Siebenrock, Roman (2011): Einleitung.
    In: Niewiadomski, Józef; Siebenrock, Roman A.; in Zusammenarbeit mit Moosbrugger, Mathias; Cicek, Hüseyin: Opfer - Helden - Märtyrer. Das Martyrium als religionspolitologische Herausforderung. Innsbruck - Wien: Tyrolia (= Innsbrucker theologische Studien, 83)., ISBN 978-3-7022-3105-7, S. 9 - 13.

  • Niewiadomski, Józef (2006): "Magischer Raum" - welch eine Ambivalenz!
    In: Hübsch, Dietrich W.: Der magische Raum - Streitgespräche. Mit einem Geleitwort von Józef Niewiadomski. Anif / Salzburg: Mueller-Speiser (= Im Kontext. Beiträge zu Religion, Philosophie und Kultur, 26)., ISBN 978-3-902537-01-0, S. 5 - 7.

  • Niewiadomski, Józef (2005): Die Kraft der Wahrheit. Begrüßungsworte des Dekans zur Eröffnung des Festaktes zu Ehren von P. Heinrich Denifle an der Theologischen Fakultät Innsbruck.
    In: Rebitsch, Robert; Gritsch, Helmut; Gritsch, Thomas (Hrsg.): P. Heinrich Denifle O. P. (1844 - 1905). Herkunft und geistiges Umfeld eines profilierten Mittelalterforschers aus Tirol. Innsbruck: Studia Universitätsverlag., ISBN 3-901502-76-9, S. 9 - 11.

  • Niewiadomski, Józef; Langer, Michael (2005): Vorwort.
    In: Niewiadomski, Józef; Langer, Michael (Hrsg.): Die theologische Hintertreppe. Die großen Denker der Christenheit. München: Pattloch., ISBN 3-629-01670-7, S. 7 - 8.

  • Niewiadomski, Józef; Palaver, Wolfgang (1995): Einleitung.
    In: Niewiadomski, Józef; Palaver, Wolfgang (Hrsg.): Vom Fluch und Segen der Sündenböcke. Raymund Schwager zum 60. Geburtstag. Thaur: Österreicher Kulturverlag (= Beiträge zur mimetischen Theorie, 1)., ISBN 3-85400-003-0, S. 7 - 13.

  • Niewiadomski, Józef (1989): Einführung.
    In: Niewiadomski, Józef (Hrsg.): Verweigerte Mündigkeit? Politische Kultur und die Kirche. Thaur: Österreicher Kulturverlag (= theologische trends, 2)., ISBN 3-85395-131-7, S. 13 - 17.

  • Niewiadomski, Józef (1988): Einführung.
    In: Niewiadomski, Józef (Hrsg.): Eindeutige Antworten? Fundamentalistische Versuchung in Religion und Gesellschaft. Thaur: Österreicher Kulturverlag (= theologische trends, 1)., ISBN 3-85395-134-1, 2. Auflage, S. 11 - 14. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (1988): Vorwort zur 2. Auflage.
    In: Niewiadomski, Józef (Hrsg.): Eindeutige Antworten? Fundamentalistische Versuchung in Religion und Gesellschaft. Thaur: Österreicher Kulturverlag (= theologische trends, 1)., ISBN 3-85395-134-1, 2. Auflage, S. 10. (Weblink)

Beitrag in einem Ausstellungs-/Museumskatalog
  • Niewiadomski, Józef (2010): Der Banalität entrissen. Schmerz in theologischer Perspektive.
    In: Meighörner, Wolfgang: Au! Schmerz. Innsbruck: Haymon-Verlag., ISBN 978-3-85218-647-4, S. 43 - 54.

  • Niewiadomski, Józef (2001): Von Heiligen und Surfern im Zeitalter des "Global Village". Theologische Aspekte der Verehrung der hl. Notburga.
    In: Notburga. Mythos einer modernen Frau. Ausstellungskatalog der gemeinsamen Ausstellung des Augustinermuseums Rattenberg, des Museums der Tiroler Bauernhöfe Kramsach und von Schloss Matzen im Alpbachtal (1. Mai - 26. Oktober 2001). Brixlegg: Edition Tirol., S. 49 - 56.

Lehrbuchbeitrag, wissenschaftlicher
  • Niewiadomski, Józef (2009): René Girard.
    In: Bedorf, Thomas; Röttgers, Kurt: Die französische Philosophie im 20. Jahrhundert. Ein Autorenhandbuch. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft., ISBN 978-3-534-20551-6, S. 141 - 146.

Lexikonartikel, wissenschaftlicher
  • Niewiadomski, Józef (2011): Religion.
    In: Reinalter, Helmut; Brenner, Peter J.: Lexikon der Geisteswissenschaften. Wien [u.a.]: Böhlau., ISBN 978-3-205-78540-8, S. 688 - 696.

  • Niewiadomski, Józef (2005): Fanatismus.
    In: Baer, Harald; Gasper, Hans; Müller, Joachim; Sinabell, Johannes (Hrsg.): Lexikon neureligiöser Gruppen, Szenen und Weltanschauungen. Orientierungen im religiösen Pluralismus. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., ISBN 3-451-28256-9, Völlig neu bearb. Ausg., S. 357 - 360.

  • Niewiadomski, Józef; Gasper, Hans (2005): Proselytismus.
    In: Baer, Harald; Gasper, Hans; Müller, Joachim; Sinabell, Johannes (Hrsg.): Lexikon neureligiöser Gruppen, Szenen und Weltanschauungen. Orientierungen im religiösen Pluralismus. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., ISBN 3-451-28256-9, Völlig neu bearb. Ausg., S. 1011 - 1014.

  • Niewiadomski, Józef (2001): Biblizismus.
    In: Kasper, Walter; Baumgartner, Konrad; Bürkler, Horst; Ganzer, Klaus; Kertelge, Karl; Korff, Wilhelm; Walter, Peter (Hrsg.): Lexikon für Theologie und Kirche. Bd. 10 (Thomaschristen bis Zytomyr). Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., ISBN 3-451-22010-5, 3., völlig neu bearb. Auflage, Bd. 2, S. 435f.

  • Niewiadomski, Józef (1990): Fanatismus.
    In: Gasper, Hans; Müller, Joachim; Valentin, Friederike (Hrsg.): Lexikon der Sekten, Sondergruppen und Weltanschauungen. Fakten, Hintergründe, Klärungen. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., ISBN 3-451-21408-3.

  • Niewiadomski, Józef (1990): Fundamentalismus.
    In: Gasper, Hans; Müller, Joachim; Valentin, Friederike (Hrsg.): Lexikon der Sekten, Sondergruppen und Weltanschauungen. Fakten, Hintergründe, Klärungen. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., ISBN 3-451-21408-3, S. 330 - 336.

  • Niewiadomski, Józef (1990): Proselytismus.
    In: Gasper, Hans; Müller, Joachim; Valentin, Friederike (Hrsg.): Lexikon der Sekten, Sondergruppen und Weltanschauungen. Fakten, Hintergründe, Klärungen. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., ISBN 3-451-21408-3, S. 830 - 831.

Vorwort / Nachwort in Monographie / Edition
  • Niewiadomski, Józef (2011): Préface.
    In: Schwager, Raymund: Avon-nous besoin d'un bouc émissaire? Violence et rédemption dans la Bible. Paris: Flammarion., ISBN 978-2081249363, S. 7 - 22. (Weblink)

Zeitschriftenbeitrag, transferorientierter
  • Niewiadomski, Jozef (2018): Meine BESONDERE Bibelstelle: Meine Kurzformel der Hoffnung.
    In: Dein Wort – Mein Weg 11/1. (Weblink)

  • Niewiadomski, Jozef (2016): Nur für Schwächlinge? Der unersetzbare Wert des christlichen Glaubens.
    In: geist.voll. spirituell. orientierend. praktisch 2016/4, S. 22 - 23.

  • Niewiadomski, Józef (2015): Gerechtigkeit allein genügt nicht.
    In: Miteinander - Welt und geistliche Berufung 87/10-11, S. 8.

  • Niewiadomski, Józef (2014): Impuls: "Resident Aliens".
    In: Jesuiten - Mitteilungen der österreichischen Jesuiten 3. September, S. 19.

  • Niewiadomski, Józef (2013): Hoffnung auf ein neues Miteinander.
    In: Miteinander - Welt und geistliche Berufung 2013/5-6. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2013): Suche nach "Zitaten Gottes". Fundamentaltheologische Zugänge.
    In: Mitteilungen. Zeitschrift der Religionslehrerinnen und -lehrer der Erzdiözese Salzburg 2, S. 3 - 4.

  • Niewiadomski, Józef (2012): Was heißt Katholisch?
    In: Jesuiten - Mitteilungen der österreichischen Jesuiten 110, S. 8 - 9.

  • Niewiadomski, Józef (2011): Religion und Gewalt.
    In: Theologie Aktuell - Kommunikationsorgan der Wiener theologischen Kurse und des Instituts Fernkurs für Theologische Bildung 27/2, S. 5 - 21.

  • Niewiadomski, Józef (2010): Religion erzeugt Gewalt?
    In: geist.voll. spirituell. orientierend. praktisch 2, S. 22 - 23.

  • Niewiadomski, Józef (2009): Begnadete Existenzen.
    In: Der literarische Zaunkönig - Zeitschrift der Erika Mitterer Gesellschaft 1, S. 22 - 25.

  • Niewiadomski, Józef (2008): Von den Niederungen des Alltags zum Ostergipfel. Ein Gang durch das Kirchenjahr - mit "österlichen Augen" gesehen.
    In: Jahrbuch der Diözese Gurk / Zbornik krške škofije 2009, S. 47 - 50. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2006): Unterbrechung der Teufelskreise von Lüge und Gewalt. Zum modernen Inhalt des Mariendogmas.
    In: Tiroler Schule - Fachzeitschrift des Katholischen Tiroler Lehrervereins 116/4, S. 13 - 18.

  • Niewiadomski, Józef (2004): Bodenständig! Christliche Identität in der modernen Gesellschaft.
    In: Denken + Glauben - Zeitschrift der Katholischen Hochschulgemeinden für die Grazer Universitäten 129/130, S. 13.

  • Niewiadomski, Józef (2004): Meine Schuld, deine Schuld - und dann das Gericht.
    In: Unser Auftrag - Zeitschrift für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kirche 3, S. 9 - 10.

  • Niewiadomski, Józef (2002): Das Jesus-Drama und der Teufelskreis der Gewalt. Vom Sündenbock zum Schuldlosen.
    In: Quart. Zeitschrift des Forums Kunst-Wissenschaft-Medien 2/3, S. 14 - 19.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Das schönste Universitätsgebäude der Welt. Zur Wiedereröffnung der Theologischen Fakultät Innsbruck.
    In: Ordensnachrichten - Amtsblatt und Informationen der Österreichischen Superiorenkonferenz 38/2, S. 72.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Massageinstitutionen.
    In: Entschluss Feber, S. 9.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Stolz auf Gott.
    In: Entschluss 54/6, S. 5.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Taufe und Vergebung der Sünden.
    In: Entschluss 54/9-10.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Theologische Fakultät Innsbruck.
    In: Entschluss 54/4, S. 30.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Verdichtung der Zeit.
    In: Entschluss 54/11, S. 15.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Gott und Götter.
    In: Entschluss Mai, S. 3.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Kapitalismus als Religion.
    In: Entschluss Sept./Okt., S. 9.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Religiöser Kern der Menschenrechte.
    In: Entschluss März, S. 15.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Untergangsstimmung.
    In: Entschluss Feber, S. 7.

  • Niewiadomski, Józef (1997): Not-wendende Diakoninnenweihe - warum jetzt?
    In: Anzeiger für die Seelsorge 8, S. 414.

  • Niewiadomski, Józef (1996): Rechtsradikale Herausforderung.
    In: kfb - Informationen für Sie 3, S. 3 - 7.

  • Niewiadomski, Józef (1994): Kunst und Moral.
    In: Kursiv. Oberösterreichische Kunstzeitschrift 1-3, S. 5 - 7.

  • Niewiadomski, Józef (1994): Unterbrechungen der Finsternis. Unserer Kirche. Das Volk, das im Dunkeln lebt und die Frage nach den Quellen seiner Hoffnung.
    In: Welt in Christus - Digest für ein weltoffenes Christsein 132, S. 13 - 17.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Der Christ im Spannungsfeld der Weltanschauungen.
    In: Erwachsenenbildung in Österreich 4, S. 3 - 6.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Die Infragestellung des christlichen Menschenbildes durch die 'Neue Rechte'.
    In: BAKEB-Informationen Heft 1, S. 21 - 27.

  • Niewiadomski, Józef (1992): Ein Dogmatiker denkt nach. Über Gott und die Welt.
    In: BAKEB-Informationen 4, S. 9 - 13.

  • Niewiadomski, Józef (1990): Aufstand gegen die Domestizierung der Religion in der modernen Gesellschaft.
    In: BAKEB-Informationen 2, S. 9 - 14.

  • Niewiadomski, Józef (1990): Gesellschaftlich domestizierte Religion. 1. Impulsreferat am BAKEB-Seminar.
    In: BAKEB-Informationen 2, S. 3 - 8.

  • Niewiadomski, Józef (1989): Beim Wort genommen... "Bibelverse wie Schlagstöcke".
    In: Welt in Christus - Digest für ein weltoffenes Christsein 204, S. 10 - 13.

  • Niewiadomski, Józef (1989): Mündige Verweigerung.
    In: Welt in Christus - Digest für ein weltoffenes Christsein 201 (Mai/Juni), S. 14 - 16.

  • Niewiadomski, Józef (1986): Die Mörder Gottes und die Gegner des christlichen Volkes. Bemerkungen zum Hauptargument des christlichen Antijudaismus.
    In: Die Distel - Zeitschrift für Kultur und aktuelle Fragen 4, S. 18 - 20.

Sammelband-/Sammelwerkbeitrag, transferorientierter
  • Niewiadomski, Józef (2021): Rache oder Feindesliebe. Dramatische Konnotationen des Gottesbildes.
    In: Mitterstieler, Elmar: Gottes andere Wange. Zumutung und Erlösung. 16 Essays zur Vollkommenheit Gottes. Würzburg: Echter., ISBN 978-3-429-05613-1, S. 97 - 105. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2017): Im Glanz der Heiligen. Dogmatische Annäherung an die Heiligenverehrung.
    In: Diözese Gurk: Jahrbuch der Diözese Gurk 2018 / Zbornik krške škofije 2018: Heilige – Vorbilder, Fürsprecher und Reformer. Klagenfurt: Bischöfliches Gurker Ordinariat., S. 40 - 44.

  • Daxecker-Okon, H.; Niewiadomski, Józef (2015): Von Grenzgängern und Mitgestaltern. Ein Gespräch mit Helene Daxecker-Okon über den Missionsbegriff und ausländische Priester in Tirol.
    In: Stabentheiner, Julia: Der Himmel so weit. Tiroler MissionarInnen und das Aufbrechen in die Eine Welt; Berichte, Gespräche und Gedanken. Innsbruck: Diözese Innsbruck., ISBN 978-3-901450-11-2, S. 113 - 116. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2014): Gebet.
    In: Schaffenhofer, Gerda: Gebete für Papst Franziskus. Graz - Wien [u.a.]: Styria., ISBN 978-3-222-13468-5, S. 176 - 177. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2013): Zum Zeugnis von Karl Lampert. Oder: Warum nicht jedes Opfer ein Märtyrer ist.
    In: Reimmichls Volkskalender 2014. Innsbruck - Wien: Tyrolia., ISBN 978-3-7022-3262-7, S. 85 - 90.

  • Niewiadomski, Józef (2011): Martyrium.
    In: Katholische Kirche Vorarlberg: Mors et vita duello. Zwölf Kompositionen zu Ehren von Provikar Carl Lampert (1894-1944) (Chorheft). Dornbirn: Katholische Kirche Vorarlberg., S. 76 - 79.

  • Niewiadomski, Józef; Gratzel, Wolfgang; Wagnleithner, Peter (2011): Caritas angesichts Drogenabhängigkeit und Ausgrenzung.
    In: Niewiadomski, Józef; Schärmer, Georg: Solidaritätsstiftende Kirche. ... auf dem Weg zu einer zeitgemäßen Caritas. Linz: Verlag Wagner., ISBN 978-3-902330-63-5, S. 82 - 89.

  • Niewiadomski, Józef; Schärmer, Georg (2011): Einleitung.
    In: Niewiadomski, Józef; Schärmer, Georg: Solidaritätsstiftende Kirche. ... auf dem Weg zu einer zeitgemäßen Caritas. Linz: Verlag Wagner., ISBN 978-3-902330-63-5, S. 9 - 11.

  • Niewiadomski, Józef (2010): Karl Rahner.
    In: Töchterle, Karlheinz: Köpfe zwischen Krise und Karriere. Innsbruck: innsbruck university press (IUP)., ISBN 978-3-902719-80-5, S. 16 - 21.

  • Niewiadomski, Józef (2008): Die sieben Todsünden, ein alter Zopf? Die Dynamik menschlichen Begehrens.
    In: Reimmichls Volkskalender 2009. Innsbruck - Wien: Tyrolia., S. 55 - 60.

  • Niewiadomski, Józef (2007): Die sieben Todsünden, ein alter Zopf? Die Dynamik menschlichen Begehrens.
    In: Reimmichls Volkskalender 2008. Innsbruck - Wien: Tyrolia., ISBN 978-3-7022-2751-7, S. 55 - 60.

  • Niewiadomski, Józef (2006): Ein leidenschaftlicher und würziger Theoretiker.
    In: Palli, Ellen; Posch, Bettina; Rieder, Elisabeth: Begegnungen mit Anton Pelinka. Innsbruck: innsbruck university press (IUP) (= Science live)., ISBN 978-3-901249-97-6, S. 117 - 118.

  • Niewiadomski, Józef (2006): Ein Professor mit Krawatte!
    In: Batlogg, Andreas R.; Michalski, Melvin E.: Begegnungen mit Karl Rahner. Weggefährten erinnern sich. Freiburg i. Br. - Basel [u.a.]: Herder., ISBN 3-451-29096-0, S. 306 - 313.

  • Niewiadomski, Józef (2004): Vom Drama der Gnade - Vom Gesetz der Gnade.
    In: Linder, Anders; Scheidle, Birgit (Hrsg.): Das große Welttheater, Pedro Calderón de la Barca. Das Schauspiel vom Leben als Spiel auf der Bühne der Welt. Innsbruck: Stadttheater Innsbruck., S. 36 - 38.

  • Niewiadomski, Józef (2004): Von der Kraft des Gebetes. Unfrisierte Gedanken bei der Lektüre der "Psalmen aus dem Krankenhaus".
    In: Krzyzan, Andreas; Stecher, Reinhold (Hrsg.): Lass dich tragen. Moderne Psalmen für Gesunde und Kranke. Innsbruck: Berenkamp., ISBN 3-85093-178-1, S. 73 - 77.

  • Niewiadomski, Józef (2002): Die Religion und der Terror.
    In: Lutterbach, Hubertus; Manemann, Jürgen (Hrsg.): Religion und Terror. Stimmen zum 11. September aus Christentum, Islam und Judentum. Münster: Aschendorff., ISBN 3-402-03425-5, S. 46 - 48.

  • Niewiadomski, Józef; Ertel, Werner (2002): "Auf Teufel komm raus...".
    In: Ertl, Werner; Forster, Gisela (Hrsg.): "Wir sind Priesterinnen". Aus aktuellem Anlass: Die Weihe von Frauen 2002. Düsseldorf: Patmos., ISBN 3-491-70363-8, S. 110 - 121.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Hineingenommen in den Bund Gottes mit Israel. Eine theologische Verhältnisbestimmung von Judentum und Christentum.
    In: Ihr Heiden, freut euch mit seinem Volk. Arbeitsheft zum christlich-jüdischen Dialog. Eigenverlag., S. 16 - 17.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Kirchenerfahrung als dramatischer Prozess - Zur ekklesiologischen Dignität der Basisgemeinden.
    In: Hoffnungsträger Basisgemeinden. Das 10. Treffen der brasilianischen Gemeinden im Juli 2000. Berichte - Dokumente - Kommentare. Eigenverlag., S. 26 - 33.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Der dogmatische Mund voll Lachen.
    In: Sauer, Hanjo; Gruber, Franz (Hrsg.): Lachen in Freiheit. Theologische Skizzen. Regensburg: Pustet., S. 39 - 42.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Die Unvollendete und die Frage nach dem Salz.
    In: Müller, Andreas (Hrsg.): Die Unvollendete. Betrachtungen zur Eröffnung der renovierten Theologischen Fakultät Innsbruck. Innsbruck: Studia Universitätsverlag (= Unithiana, 1)., ISBN 3-901502-20-3, S. 91 - 94.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Gefahr der Zerstörung des Amtes durch eine de-facto-Entwicklung.
    In: Kirche zwischen Anspruch und Praxis. Dialog für Österreich. Graz - Wien: Zeitpunkt., ISBN 3-901908-11-0, S. 131 - 141.

  • Niewiadomski, Józef (1997): Mysterium tremendum et fascinosum des Verkündigungsgeschehens.
    In: Groschner, G.: Himmelsboten - Teufelskerle. Salzburg: Residenzgalerie., ISBN 3-901443-05-3, S. 30 - 36.

  • Niewiadomski, Józef (1997): Schicksalsschläge! - Und wo ist dein Gott.
    In: Kogler, F.; Schacht, F. (Hrsg.): Stolpersteine in der Bibel II. Eigenverlag., S. 67 - 73.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Die Götter der Vertreibung und der vertriebene Gott.
    In: Langer, M.: Wir alle sind Fremde. Texte gegen Hass und Gewalt. Regensburg: Pustet., ISBN 3791713922, S. 146 - 153.

  • Niewiadomski, Józef (1992): Der Zukunft entgegen (Ansprachen).
    In: Hoch-Zeiten der Liebe. Predigten zur Trauung. Regensburg: Pustet., S. 105 - 128.

  • Niewiadomski, Józef (1992): Eine Prise Salz zur "Goldenen Hochzeit".
    In: Hoch-Zeiten der Liebe. Predigten zur Trauung. Regensburg: Pustet., S. 191 - 194.

  • Niewiadomski, Józef (1991): Das Tiroler Komitee für christlich-jüdische Zusammenarbeit.
    In: Dirks, Walter (Hrsg.): Gefahr ist. Wächst das Rettende auch? Befreiende Theologie für Europa. Regensburg: Pustet (= Edition solidarisch leben)., ISBN 3-7025-0273-4, S. 215 - 218.

  • Niewiadomski, Józef (1982): Entsakralisierung des atomaren Sicherheitsdenkens.
    In: Battke, Achim (Hrsg.): Atomrüstung - christlich zu verantworten? Düsseldorf: Patmos., S. 61 - 69.

Rezensionen

Zeitschriftenbeitrag (Rezension)
  • Niewiadomski, Józef (2010): Rezension zu: Huber, Stefan: Leib Christi und Heilsdrama. Kulturtheoretische und theologische Zugänge zur Kirche als Gemeinschaftskörper. Saarbrücken 2008.
    In: Zeitschrift für katholische Theologie 132/4, S. 526 - 527.

  • Niewiadomski, Józef (2010): Rezension zu: Tamás, Roland: Das Schicksal des Reiches. Zur Theologie der medial strukturierten Welt. Saarbrücken 2008.
    In: Zeitschrift für katholische Theologie 132/4, S. 527 - 528.

  • Niewiadomski, Józef (2007): Rezension zu: Heim, S. Mark: Saved from Sacrifice. A Theology of the Cross. Grand Rapids, Michigan: Eerdmans 2006.
    In: The Bulletin of the Colloquium on Violence and Religion No. 30 (May), S. 17 - 19.

  • Niewiadomski, Józef (2004): Rezension zu "Kijowska M., Der letzte Gerechte". Andrzej Szcypiorski. Eine Biographie.
    In: Stimmen der Zeit. Die Zeitschrift für christliche Kultur 8, S. 569 - 570.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Guggenberger W., Niklas Luhmanns Systemtheorie. Eine Herausforderung der christlichen Gesellschaftslehre.
    In: Stimmen der Zeit. Die Zeitschrift für christliche Kultur 218, S. 355.

  • Niewiadomski, Józef (1995): Rezension zu "Büchele H., SehnSucht nach der Schönen neuen Welt".
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 143, S. 3 - 4.

  • Niewiadomski, Józef (1994): Rezension zu "Kasper, Walter (Hg.), Lexikon für Theologie und Kirche". Dritte, völlig neu bearbeitete Auflage. Bd. 1.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 142, S. 209 - 211.

  • Niewiadomski, Józef (1994): Rezension zu "Oesterreicher J., Rassenhass ist Christushass". Hitlers Judenfeindlichkeit in zeitgeschichtlicher und heilsgeschichtlicher Sicht.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 142, S. 317 - 318.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Rezension zu "Aurelius Augustinus, an Simplicianus zwei Bücher über verschiedene Fragen".
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 141, S. 298.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Rezension zu "Courth, H. (Hg.), Mariologie".
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 141, S. 87 - 88.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Rezension zu "Dieckmann B., Judas als Sündenbock". Eine verhängnisvolle Geschichte von Angst und Vergeltung.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 141, S. 204.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Rezension zu "Groß W., Kuschel K., "Ich schaffe Finsternis und Unheil!". Ist Gott verantwortlich für das Übel?
    In: Theologischer Literaturdienst 3, S. 33 - 34.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Rezension zu "Küng H., Das Judentum". Die religiöse Situation der Zeit.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 141, S. 307 - 308.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Rezension zu "Palaver W., Politik und Religion bei Thomas Hobbes". Eine Kritik aus der Sicht der Theorie René Girards.
    In: Zeitschrift für katholische Theologie 115, S. 354 - 35.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Rezension zu "Scherzberg L., Sünde und Gnade in der Feministischen Theologie".
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 141, S. 298.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Rezension zu "Strahm D., Strobel U., Vom Verlangen nach Heilwerden". Christologie in feministisch-theologischer Sicht.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 141, S. 298 - 299.

  • Niewiadomski, Józef (1992): Rezension zu "Paulus-Akademie (Hg.), Opus Dei - Stoßtrupp Gottes oder "Heilige Mafia?".
    In: Diakonia. Internationale Zeitschrift für die Praxis der Kirche 23, S. 358 - 359.

  • Niewiadomski, Józef (1992): Rezension zu "Schwager R., Jesus im Heilsdrama". Entwurf einer biblischen Erlösungslehre.
    In: Zeitschrift für katholische Theologie 114, S. 75 - 79.

  • Niewiadomski, Józef (1991): Rezension zu "Palaver W., Politik und Religion bei Thomas Hobbes". Eine Kritik aus der Sicht der Theorie René Girards.
    In: The Bulletin of the Colloquium on Violence and Religion 1, S. 1.

  • Niewiadomski, Józef (1991): Rezension zu "Schwager R., Jesus im Heilsdrama". Entwurf einer biblischen Erlösungslehre.
    In: Bibel und Kirche 46, S. 197 - 198.

  • Niewiadomski, Józef (1991): Rezension zu "Schwager R., Jesus im Heilsdrama". Entwurf einer biblischen Erlösungslehre.
    In: The Bulletin of the Colloquium on Violence and Religion 1, S. 10.

  • Niewiadomski, Józef (1985): Rezension zu "Glombik C., Martin Grabmann i polska filozofia katolicka".
    In: Zeitschrift für katholische Theologie 107, S. 455 - 456.

  • Niewiadomski, Józef (1985): Rezension zu "Mildenberger F., Grundwissen der Dogmatik".
    In: Bibel und Liturgie 54, S. 51f.

  • Niewiadomski, Józef (1984): Rezension zu "Frankenmölle H., Friede und Schwert". Frieden schaffen nach dem Neuen Testament.
    In: Bibel und Liturgie 57, S. 276 - 277.

  • Niewiadomski, Józef (1982): Rezension zu "Wenisch B., Geschichten oder Geschichte". Theologie des Wunders.
    In: Bibel und Liturgie 55, S. 234 - 235.

  • Niewiadomski, Józef (1980): Rezension zu "Klee E., Sozialprotokolle". Wie wir leben - wie wir sterben. Lehrstücke zum Umgang mit Menschen.
    In: Zeitschrift für katholische Theologie 102, S. 394 - 395.

  • Niewiadomski, Józef (1979): Rezension zu "Jorgensen T., Das religionsphilosophische Offenbarungsverständnis des späteren Schleiermacher".
    In: Zeitschrift für katholische Theologie 101, S. 460 - 463.

  • Niewiadomski, Józef (1979): Rezension zu "Leinsle Ulrich Gottfried, Vivianus von Prémontré". Gegner Abälards in der Lehre von der Freiheit.
    In: Theologisch-Praktische Quartalschrift 127, S. 402 - 403.

Zeitschriftenbeitrag, transferorientierter (Rezension)
  • Niewiadomski, Józef (1990): Rezension zu "Buder W., Mystik - Ereignis radikaler Menschlichkeit". Ein theologischer Versuch anhand Simone Weil's Leben und Werk.
    In: BAKEB-Informationen 2, S. 32 - 33.

Übersetzungen

Zeitschriftenbeitrag (Übersetzung)
  • Niewiadomski, Józef (2013): Hobbes i Katéchon. Sekularyzacja chrzescijanstwa ofiarniczego - Übersetzung von: Palaver, Wolfgang: Hobbes and the Katéchon: The Secularization of Sacrificial Christianity.
    In: Czterdziesci i Cztery. Magazyn Apokaliptyczny 44/6, S. 63 - 84. (Weblink)

Sonstige Publikationen

elektronische Publikation, wissenschaftliche
  • Wandinger, Nikolaus; Niewiadomski, Józef; Siebenrock, Roman A.; Bauer, Christian; Guggenberger, Willhelm; Sandler, Willibald (2015): Nicht allein die katholische Christenheit erwartet „einen Sprung vorwärts“. Plädoyer für eine mutige pastorale Lehrentwicklung. (Stellungnahme zur XIV. ordentlichen Bischofssynode „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ vom 4. – 25. Oktober 2015). Beitrag in: Innsbrucker Theologischer Leseraum. (Weblink)

Publikation, sonstige transferorientierte
  • Niewiadomski, Józef (2017): Wunder Mensch. Vom Leben im Licht der Gnade. Innsbruck: Diözese Innsbruck.

Medienbeiträge

Beitrag in Publikumszeitschrift
  • Niewiadomski, Jozef (2018): SYN– ODOS: Gemeinsamer Weg. Ist das Instrument dafür flexibel genug?
    In: Jesuiten 2012/Dezember, S. 8 - 9.

  • Niewiadomski, Jozef (2017): Ein Traum.
    In: Pfarrblatt der Dompfarre St. Stephan Wien 27/3, S. 8 - 9. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2017): Mariä Himmelfahrt: Hochfest.
    In: Kirchenblatt. Katholische Kirche Vorarlberg.

  • Niewiadomski, Józef (2017): Mariä Himmelfahrt: Hochfest.
    In: Kirchenzeitung der Diözese Linz.

  • Niewiadomski, Józef (2017): Was das Beten bewirken kann.
    In: Inpuncto. Das Magazin in den Kirchenzeitungen.

  • Niewiadomski, Józef (2016): Die Sackgasse der Projektionen.
    In: Kirchenblatt. Katholische Kirche Vorarlberg.

  • Niewiadomski, Józef (2016): Theologie für die Gegenwart.
    In: Christ in der Gegenwart 68, S. 112. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2015): Interview für den Artikel "Ich glaube an einen Ausweg".
    In: wissenswert - Magazin der Universität Innsbruck. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2015): Kommunion auch für wiederverheiratete Geschiedene. Für die Beseitigung des Schildes „Kein Zugang“.
    In: Kirchenzeitung der Diözese Linz.

  • Niewiadomski, Józef (2015): Kommunion auch für wiederverheiratete Geschiedene. Für die Beseitigung des Schildes „Kein Zugang“.
    In: Kirchenblatt. Katholische Kirche Vorarlberg.

  • Niewiadomski, Józef (2015): Patrząc w okna dobrego Boga.
    In: Polonika.at. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2014): Er hat sich Gott ganz überlassen. Zur Heiligsprechung von Johannes Paul II. Interview mit Hans Baumgartner.
    In: Kirchenzeitung der Diözese Linz.

  • Niewiadomski, Józef (2014): Raymund Schwager: Gesammelte Schriften.
    In: Baustelle Theologie - Fakultätszeitung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck 17/2, S. 5.

  • Niewiadomski, Józef (2012): Die Kraft und die Herrlichkeit. Was macht das Priestersein aus?
    In: Der Sonntag. Die Zeitung der Erzdiözese Wien.

  • Niewiadomski, Józef (2012): Dogmatikertreffen in Innsbruck. 10.-11. November 2011.
    In: Baustelle Theologie - Fakultätszeitung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck 15/1, S. 4.

  • Niewiadomski, Józef (2012): Glauben. Zu einigen Nuancen des katholischen Glaubensbegriffes.
    In: Der Auftrag - Zeitung des Priesterseminars Innsbruck und Feldkirch 110, S. 12 - 13.

  • Niewiadomski, Józef (2012): Konsum als Religion.
    In: wissenswert - Magazin der Universität Innsbruck.

  • Niewiadomski, Józef (2012): Kreuz? Das darf nicht sein!
    In: Der Sonntag. Die Zeitung der Erzdiözese Wien.

  • Niewiadomski, Józef; Moosbrugger, Mathias (2012): Kreativität in Zeiten des Umbruchs. Priester, Theologe, Dekan. Interview.
    In: Baustelle Theologie - Fakultätszeitung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck 15/2, S. 6.

  • Niewiadomski, Józef (2011): Dem lieben Gott ins Fenster geschaut. Zur Rolle der 'letzten Dinge' in unserem Leben.
    In: Pfarrblatt der Dompfarre St. Stephan Wien. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (2011): Der Mensch ist besser als sein Ruf.
    In: Kirchenblatt. Katholische Kirche Vorarlberg.

  • Niewiadomski, Józef (2011): Dialog als Gebot der Stunde. Zehn Jahre 11. September und die Rolle der Religionen.
    In: Katholisches Sonntagsblatt. Kirchenzeitung der Diözese Bozen-Brixen.

  • Niewiadomski, Józef (2011): Streit um das Konzil.
    In: ypsilon. Das österreichweite Mitgliedermagazin der Katholischen Männerbewegung.

  • Niewiadomski, Józef (2010): Ehrendoktorat für José Casanova.
    In: Baustelle Theologie - Fakultätszeitung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck 13/1, S. 2.

  • Niewiadomski, Józef (2010): Gesegnete Weihnachten.
    In: Landwirtschaftliche Blätter.

  • Niewiadomski, Józef (2010): Vernunft versus Glaube.
    In: Jesuiten.

  • Niewiadomski, Józef (2010): Warum ich? Warum jetzt? Zum Welttag der Kranken.
    In: Der Sonntag. Die Zeitung der Erzdiözese Wien.

  • Niewiadomski, Józef (2009): Aufhebung der Exkommunikation ist nur ein erster Schritt.
    In: Katholisches Sonntagsblatt. Kirchenzeitung der Diözese Bozen-Brixen.

  • Niewiadomski, Józef (2009): Kreuzweg der Märtyrer.
    In: Baustelle Theologie - Fakultätszeitung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck 12/1, S. 3.

  • Niewiadomski, Józef (2009): Pro Futuro! Neue Doktoratskultur an der Theologischen Fakultät.
    In: Korrespondenzblatt des Canisianums 142/2, S. 21 - 25.

  • Niewiadomski, Józef (2009): Silvia Hell muss vorzeitig die Fakultät verlassen.
    In: Baustelle Theologie - Fakultätszeitung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck 12/2, S. 5.

  • Niewiadomski, Józef (2009): Zwischen Rom und Bologna. Die neuen Studien starten im Herbst.
    In: Baustelle Theologie - Fakultätszeitung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck 12/1, S. 5.

  • Niewiadomski, Józef (2008): Ein mutiger Schritt. Die neuen Studienpläne - ein innovatives Konzept.
    In: Baustelle Theologie - Fakultätszeitung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck 11/2, S. 2.

  • Niewiadomski, Józef (2008): Gnade und Huld verfolgen dich! Laudatio zum 65. Geburtstag von Univ.-Prof. Dr. Martin Hasitschka SJ.
    In: Korrespondenzblatt des Canisianums 141/2, S. 43 - 45.

  • Niewiadomski, Józef (2008): Studium in Innsbruck? Wo denn sonst? Aber warum?
    In: Korrespondenzblatt des Canisianums 141/1, S. 3 - 8.

  • Niewiadomski, Józef (2008): Widerstand.
    In: Der Sonntag. Die Zeitung der Erzdiözese Wien.

  • Niewiadomski, Józef (2007): Aus der Sackgasse des Bürgerlichen zurück zur Religiosität. Interwiew mit G. Starck und M. Christler.
    In: Tirol am Sonntag.

  • Niewiadomski, Józef (2007): Dank und Glückwunsch.
    In: Baustelle Theologie - Fakultätszeitung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck 10/2, S. 2.

  • Niewiadomski, Józef (2006): Der Geist - ein Anwalt der Einsamen.
    In: Der Sonntag. Die Zeitung der Erzdiözese Wien.

  • Niewiadomski, Józef (2006): Der missbrauchte Papst. Vernunft und Religion: Kein Platz für Gewalt im Namen Gottes. Interview mit Hans Baumgartner.
    In: Kirchenzeitung der Diözese Linz.

  • Niewiadomski, Józef (2006): Die Handschrift des Papstes. Interview mit Hans Baumgartner.
    In: Kirchenzeitung der Diözese Linz.

  • Niewiadomski, Józef (2006): Die Sakrileg-Verschwörung. Interview mit Siegfried Weger.
    In: Die Tirolerin.

  • Niewiadomski, Józef (2006): Grab, Urne oder Diamant? Die Abkehr vom Friedhof als Trend, der der christlichen Kultur widerspricht.
    In: Der Sonntag. Die Zeitung der Erzdiözese Wien.

  • Niewiadomski, Józef (2005): Das Jahr der zwei Päpste. Interview mit Hans Baumgartner.
    In: Kirchenzeitung der Diözese Linz.

  • Niewiadomski, Józef (2005): Lebe. Mensch! Zum Tod von Papst Johannes Paul II.
    In: Der Sonntag. Die Zeitung der Erzdiözese Wien.

  • Niewiadomski, Józef (2005): Quergedacht: "Ich - Auch".
    In: Der Sonntag. Die Zeitung der Erzdiözese Wien.

  • Niewiadomski, Józef (2005): Unterhaltung ohne Ende?
    In: geist.voll.

  • Hell, Silvia; Lies, Lothar; Niewiadomski, Józef (2003): Einheit in Verschiedenheit [Interview geführt von Józef Niewiadomski].
    In: Baustelle Theologie - Fakultätszeitung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck.

  • Niewiadomski, Józef (2003): Aufbruch ins dritte Jahrtausend. Zu den umfassenden Reformen an der Theologischen Fakultät Innsbruck.
    In: Korrespondenzblatt des Canisianums 136/1, S. 2 - 7.

  • Niewiadomski, Józef (2002): "Es ist ein Akt der Anmaßung". Interview mit W. Ertel.
    In: Kirche IN.

  • Niewiadomski, Józef (2001): Christen als Mahner. Im "neuheidnischen Klima" verkümmern die Menschenrechte. Interview mit Josef Wallner.
    In: Kirchenzeitung der Diözese Linz.

  • Niewiadomski, Józef (2001): Die neuen Heiden im Kampf gegen den "religiösen Aberglauben".
    In: Academia - Zeitschrift für Politik, Wirtschaft, Religion, Kultur 52, S. 38.

  • Niewiadomski, Józef (2001): Gott lässt sich hineinziehen...
    In: Der Auftrag - Zeitung des Priesterseminars Innsbruck und Feldkirch 87, S. 17 - 19.

  • Niewiadomski, Józef (2001): "In seinem Herzen geborgen".
    In: Korrespondenzblatt des Canisianums 134/1, S. 45.

  • Niewiadomski, Józef (2001): Um welche Freiheit geht es?
    In: UniPress - das Monatsmagazin der ÖH Innsbruck.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Die neuen Heiden. Neue rechte Bewegungen sind eine religiöse Herausforderung. Interview mit Wolf Südeck-Baur.
    In: Aufbruch - Forum für eine offene Kirche 13/94, S. 8.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Die Würde des Menschen - ein prophetisches Zeichen von kirchlicher Seite vor mehr als 30 Jahren.
    In: Tiroler Schützenkalender.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Gott, Fango-Bad & gutes Essen. Interview mit: journal tirol.
    In: Journal Tirol - Das bunte Magazin für alle Tiroler Haushalte.

  • Niewiadomski, Józef (2000): Religiöse Werte gegen den Kult des Starken. Interview mit Wolf Südbeck-Baur.
    In: Publik-Forum.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Die neuen Heiden.
    In: Tangram - Bulletin der Eidgenössischen Kommission gegen den Rassismus 6, S. 22 - 28.

  • Niewiadomski, Józef (1999): Hineingenommen in den Bund Gottes mit Israel.
    In: Kirchenzeitung der Diözese Linz. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef (1999): Immer noch eine Baustelle.
    In: Baustelle Theologie - Fakultätszeitung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck.

  • Niewiadomski, Józef (1999): "Modernste Religion und ihr Verhängnis", Tödliche Sünden. Programmheft des Tiroler Landestheaters zu Felix Mitterers Sieben Einakter.
    In: Programmheft des Tiroler Landestheaters 1999, S. 7 - 12.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Glaube ist mehr als ein Wundpflaster der Welt.
    In: Kirchenblatt. Katholische Kirche Vorarlberg.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Im Reich Gottes ist das Lachen nicht verboten.
    In: Kirchenblatt. Katholische Kirche Vorarlberg.

  • Niewiadomski, Józef (1998): Unsere Baustelle.
    In: Baustelle Theologie - Fakultätszeitung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck 1/1.

  • Niewiadomski, Józef (1996): Schicksalsschläge - Wo ist nun dein Gott?
    In: Kirchenzeitung der Diözese Linz.

  • Niewiadomski, Józef (1995): Vom Starken, Wahren und Guten. Wie und warum der jüdisch-christliche Gottes- und Schöpfungsglaube zur Zielscheibe heftiger Kritik wird.
    In: Publik-Forum.

  • Niewiadomski, Józef (1994): Interview: Die Banalität des Starken.
    In: Wiener Blätter.

  • Niewiadomski, Józef (1993): Rechts von Rechts - Die "Neue Rechte".
    In: Netz. Die Zeitschrift aus dem Betriebsseminar für Absolvent/innen und Freund/innen.

  • Niewiadomski, Józef (1992): Heute noch wallfahren? Essayhafte Gedanken eines Theologen.
    In: Tiroler Heimatblätter 67, S. 152 - 159.

  • Niewiadomski, Józef (1991): Ist die Welt am Ende? Apokalyptisches Christentum der Gegenwart.
    In: Kultur - Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft 6/10, S. 8.

  • Niewiadomski, Józef (1990): Interview: Tragische Religiostiät.
    In: Wiener Blätter.

  • Niewiadomski, Józef (1987): Kriminalgeschichte des Christentums? Ein Gedankenimpuls zum Werk von K.H.Deschner.
    In: Passant. Vorarlberger Zeitschrift für Leben und Politik.

  • Niewiadomski, Józef (1985): Kirche und Ritualmord.
    In: Publik-Forum.

  • Niewiadomski, Józef (1985): Von der Sicherheit des Glaubens.
    In: Kirchenzeitung der Diözese Linz.

  • Niewiadomski, Józef (1984): Das Andenken an die Toten soll nicht parteiisch sein. Ökumenischer Friedenstempel im ehemaligen Konzentrationslager Majdanek geplant.
    In: Publik-Forum.

  • Niewiadomski, Józef (1978): Rezension zu "Schwager R., Brauchen wir einen Sündenbock?". Gewalt und Erlösung in den biblischen Schriften.
    In: Korrespondenzblatt des Canisianums 112, S. 33 - 35.

  • Niewiadomski, Józef (1978): Unsere absurden Hoffnungen. Zum Auftrag der Kirche in unserer Zeit.
    In: Korrespondenzblatt des Canisianums 112, S. 7.

  • Niewiadomski, Józef (1977): Wider die falschen Alternativen. Bekenntnisaussage - Antwort, Provokation zu gegebener Zeit.
    In: Korrespondenzblatt des Canisianums 11, S. 13.

Medienbeitrag
  • Niewiadomski, Jozef: Johannes Paul II. - Vorreiter von Papst Franziskus.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 14.05.2020.

  • Niewiadomski, Jozef: Christ sein in der Welt von heute.
    In: Kärntner Kirchenzeitung - "Sonntag" vom 02.02.2020.

  • Niewiadomski, Jozef: Kirche zum Küssen.
    In: Katholisches Bildungswerk Tirol vom 23.10.2019.

  • Niewiadomski, Jozef: Auch der Theologen-Beruf wird immer wichtiger.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 09.03.2019.

  • Niewiadomski, Jozef: Normal. Die Heilige Familie.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 30.12.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Gott begibt sich auf die Augenhöhe der Menschen. Jozef Niewiadomski im Gespräch mit Georg Haab.
    In: Kärntner Kirchenzeitung - "Sonntag" vom 23.12.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Menschwerdung. Im irdischen Spiegelsaal.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 23.12.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Genügsam? Zum Stolperstein unserer Zeit.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 16.12.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Ein anderer Blick – auf die Notwendigkeit der Umkehr.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 08.12.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Apokalypse? Gott rettet – auch heute! (Interview).
    In: Tiroler Tageszeitung vom 02.12.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Gebet für Papst Franziskus.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 06.09.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Ein Plädoyer für die Heiligkeit.
    In: Die Furche vom 19.04.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Ostern im Himmel. Auch für Judas!
    In: Tiroler Tageszeitung vom 31.03.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Kreuzweg – Kreuz weg?
    In: Tiroler Tageszeitung vom 24.03.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Eine Liebeserklärung.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 17.03.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Freude am Glauben und kalte Duschen. Dogmatiker Jozef Niewiadomski von der Uni Innsbruck vergleicht die ersten fünf Jahre des Pontifikats von Franziskus mit der Karwoche. Am Ostersonntag ist dieses für ihn allerdings – noch? – nicht angelangt.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 13.03.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Heilige des Alltags.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 10.03.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Rechtschaffenheit braucht die Atmosphäre der Liebe zum Leben!
    In: Tiroler Tageszeitung vom 07.03.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Rechtschaffentheit und Skandal.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 03.03.2018.

  • Niewiadomski, Jozef: Allgegenwärtig, aber nicht allmächtig: Zum Geheimnis des Bösen (Interview).
    In: Moment - Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung vom 01.03.2018.

  • Niewiadomski, Józef: Mariä Himmelfahrt: Hochfest.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 10.08.2017.

  • Niewiadomski, Józef: Ein Heiliger! Im Angesicht der Islamisten.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 22.07.2017.

  • Niewiadomski, Józef: Die Weisheit des Goldschmieds - Vom Wert der aufgeklärter Gelassenheit (Interview).
    In: Tiroler Tageszeitung vom 15.07.2017.

  • Niewiadomski, Józef: Aufmerksamkeit schenken! Mit Augenzwinkern und doch tierisch ernst! (Interview).
    In: Tiroler Tageszeitung vom 08.07.2017.

  • Niewiadomski, Józef: Ein Ziel vor Augen? Vom unschätzbaren Werk des Grundvertrauens.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 01.07.2017.

  • Niewiadomski, Józef: Rosenkränze für den Frieden: 70 Jahre des Rosenkranz Sühne-Kreuzzugs.
    In: ORF II vom 14.05.2017.

  • Niewiadomski, Jozef: Die segensreichen digitalen Medien sind nicht frei vom Fluch.
    In: Moment - Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung vom 21.04.2017.

  • Niewiadomski, Jozef: Ostern ist tot - Einspruch.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 16.04.2017.

  • Niewiadomski, Józef: Was sollen wir von Marienerscheinungen halten? Jozef Niewiadomski im Gespräch mit Georg Haab.
    In: Kärntner Kirchenzeitung - "Sonntag" vom 21.03.2017.

  • Niewiadomski, Józef: Selige entlasten mich in meinem Leben.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 19.03.2017.

  • Niewiadomski, Jozef: “Viri probati – keine dogmatische Frage”- Laien übernehmen in der Kirche immer mehr Aufgaben.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 17.03.2017.

  • Niewiadomski, Józef: Solidarität mit Papst Franziskus.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 17.03.2017.

  • Niewiadomski, Jozef: Das neue Heidentum.
    In: Die Furche vom 19.05.2016.

  • Niewiadomski, Józef: Es fehlt und an österlichen Augen.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 27.03.2016.

  • Niewiadomski, Józef: In den Abgrund der Hölle….
    In: Tiroler Tageszeitung vom 26.03.2016.

  • Niewiadomski, Józef: Ein Muslim schaut das Kreuz an!
    In: Tiroler Tageszeitung vom 19.03.2016.

  • Niewiadomski, Józef: Judas – Von Treue, Verrat und Versöhnung.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 12.03.2016.

  • Niewiadomski, Józef: Versagen dürfen! Wider den Moralismus.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 05.03.2016.

  • Niewiadomski, Józef: Die geglückte Menschwerdung.
    In: Österreichische Bauernzeitung vom 24.12.2015.

  • Niewiadomski, Józef: "Werte für Toleranz sollen nur für die anderen gelten". Was sind unsere europäischen Werte? Experten liefern Denkansätze.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 29.11.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Zu Gast bei Campus Radio zum Thema: "Das Drama der Freiheit: Raymund Schwager und sein Erbe“ anläßlich des Symposiums am 3.-4.12.2015.
    In: Campusradio auf Welle 1 vom 17.11.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Wir brauchen keinen Sündenbock.
    In: Die Furche vom 12.11.2015. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Christophorus-Legende: moderner denn je.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 25.07.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Himmel und Hölle. Assoziation zum Flüchtlingsdilemma.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 18.07.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Entspannt! Fackentoni und seine Weisheit.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 11.07.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Islamischer Mystiker in einer Enzyklika – Noch eine Revolution des Franziskus.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 04.07.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Kommunion auch für wiederverheiratete Geschiedene. Für die Beseitigung des Schildes „Kein Zugang“.
    In: martinus. Kirchenzeitung der Diözese Eisenstadt vom 11.06.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Religionskritik: Unterscheiden statt polemisieren (Rubrik Kommentare der anderen).
    In: Der Standard vom 12.05.2015. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Mitwirkung an der ORF-Hörfunksendung "Radio-Kolleg" zum Thema: "Religion – Quelle des Friedens oder der Gewalt“; Gestaltung der Sendung: Johannes Kaup.
    In: ORF Radio - Ö1 vom 21.04.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Testament.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 24.01.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Tag des Islam.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 17.01.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Kommunion auch für wiederverheiratete Geschiedene. Für die Beseitigung des Schildes „Kein Zugang“.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 15.01.2015.

  • Niewiadomski, Józef: Vom Papst geht eine gewaltige Erneuerung aus.
    In: Sonntagsblatt für die Steiermark vom 31.08.2014.

  • Niewiadomski, Józef: Vom lernenden Gottmenschen.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 17.08.2014.

  • Niewiadomski, Józef: Johannes Paul II.: der Heilige der Menschenrechte.
    In: Die Furche vom 24.04.2014.

  • Niewiadomski, Józef: Karwoche: ein Aufstieg und ein Fall.
    In: Stadtblatt Innsbruck vom 16.04.2014.

  • Niewiadomski, Józef: Abraham: Selbstgespräche eines Glaubenden.
    In: Moment - Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung vom 21.03.2014.

  • Niewiadomski, Józef: Kritisches Spiegelbild eines Würdenträgers.
    In: Theaterzeitung. Beilage der Tiroler Tageszeitung vom 01.01.2014.

  • Niewiadomski, Józef: Großes Vergelt's Gott an den Bischof.
    In: Stadtblatt Innsbruck vom 11.12.2013.

  • Niewiadomski, Józef: Feuer und Flamme.
    In: Z-Informationen. Forum des Zistersienserstiftes Zwettl vom 01.07.2013.

  • Niewiadomski, Józef: Vom hohen Ross gestürzt. Und dann?
    In: Tiroler Tageszeitung vom 29.06.2013.

  • Niewiadomski, Józef: Vorletztes und Letztes unterscheiden.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 22.06.2013.

  • Niewiadomski, Józef: Skandal in der Kirche.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 15.06.2013.

  • Niewiadomski, Józef: Herz-Jesu-Fest. Und der Hunger nach Liebe.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 08.06.2013.

  • Niewiadomski, Józef: Passion 2013 - In Erl, in Tirol und in unsrigen Seelen.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 01.06.2013.

  • Niewiadomski, Józef: Die Reformaufgaben des neuen Papstes.
    In: Die Furche vom 15.03.2013.

  • Niewiadomski, Józef: Wider den römischen Zentralismus.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 15.03.2013.

  • Niewiadomski, Józef: "Vertrautes zu bewahren, ist zu wenig", Interview mit Gabriele Starck.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 14.02.2013.

  • Niewiadomski, Józef: "Am Heiligen Abend macht die Welt Pause", Interview mit Josef Bruckmoser.
    In: Salzburger Nachrichten vom 24.12.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Sytuacja teologii w swiecie wspolczesnym. Rozmowa z o. Leszkiem Gasiorem ks. prof. Zbigniewem Kubackim.
    In: Radio Vatikan vom 02.09.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Ostern - Fest unserer Erlösung. Józef Niewiadomski im Gespräch mit Georg Haab.
    In: Kärntner Kirchenzeitung - "Sonntag" vom 08.04.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Offen gesagt: Wider das Vermodern.
    In: Sonntagsblatt für die Steiermark vom 19.02.2012.

  • Niewiadomski, Józef: Mitwirkung an der Sendung "Kreuz und Quer" zum Thema: "Mutter Gottes und ihre Erscheinungen" (Gestaltung der Sendung Thomas Grusch und Elisabeth Krimbacher).
    In: Österreichischer Rundfunk (ORF) vom 06.12.2011.

  • Niewiadomski, Józef: "Aus eigener Kraft selig werden zu wollen, ist eine Anmaßung", Interview mit Heike Fink und Walter Hölbling.
    In: Moment - Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung vom 25.11.2011.

  • Niewiadomski, Józef: "Katholizismus ist ein bunter Gemüsegarten", Interview mit Josef Bruckmoser.
    In: Salzburger Nachrichten vom 08.11.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Geiseln medialer Logik.
    In: Sonntagsblatt für die Steiermark vom 02.10.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Helden und Heilige: Interview mit Georg Haab.
    In: Kärntner Kirchenzeitung - "Sonntag" vom 10.06.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Der Tod ist ein Fenster mit Ausblick auf den liebenden Gott.
    In: Moment - Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung vom 22.04.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Religion und das Kruzifixurteil. Öffentliche Präsenz religiöser Symbole widerspricht dem Menschenrecht auf Religionsfreiheit nicht.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 27.03.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Mitwirkung an der Sendung "Kreuz und quer" zum Thema: "Kreuz in den Schulen" (Gestaltung der Sendung: Peter Beringer).
    In: Österreichischer Rundfunk (ORF) vom 22.03.2011.

  • Niewiadomski, Józef: "Auch das Fasten wird konsumiert". Interview mit Elke Ruß.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 09.03.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Die Gefahr der falschen Märtyrer. Interview mit Maria Reisigl.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 20.02.2011. (Weblink)

  • Niewiadomski, Józef: Ein Plädoyer für gläubige Gelassenheit.
    In: Die Furche vom 10.02.2011.

  • Niewiadomski, Józef: Von Gift und Gegengiften.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 03.12.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Mitwirkung an der Sendung "Kreuz und Quer" zum Thema: "Helden des Glaubens" (Gestaltung der Sendung Peter Beringer).
    In: ORF Radio - Ö2 vom 02.11.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Ein moderner Seelsorger an der Seite der Menschen: Jerzy Popieluszko. Interview mit Hans Baumgartner.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 06.06.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Schlusspunkt.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 30.05.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Voll der Gnade.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 30.05.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Über Benedikt XVI.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 19.04.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Versuch einer Bilanz: Ein Papst der vielen Schlagzeilen.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 15.04.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Niemand kann allein Fußball spielen.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 04.04.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Fastenzeit - Schnee von gestern?
    In: Tiroler Tageszeitung vom 17.02.2010.

  • Niewiadomski, Józef: "Fasten alleine ist noch zu wenig". Interview mit Kathrin Siller.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 14.02.2010.

  • Niewiadomski, Józef: Außerhalb der Medien gibt es keine Welt - auch keine Politik. Interview mit Daniela Pirchmoser.
    In: Moment - Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung vom 20.11.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Gedenken an Jesuitenmorde vor 20 Jahren.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 15.11.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Zu Gast bei Campus Radio zum Thema: "Kongress: Martyrium als religionspolitische Herausforderung".
    In: Campusradio auf Welle 1 vom 06.10.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Weil Leitplanken nicht die Fahrbahn sind.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 04.10.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Krise ist eine Chance für die Kirche. Interview mit Maria Reisigl.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 08.02.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Lefebvrianer. Ein eher rechtes Weltbild - Interview.
    In: Radio Vatikan vom 06.02.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Die Menschenwürde ist ein Aberglaube. Die Pius-Bruderschaft steht der "Neuen Rechten" ideologisch nahe. Die Ideen von Gleichberechtigung und Toleranz lehnen beide ab.
    In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 01.02.2009.

  • Niewiadomski, Józef: Weihnachten ist für Christen eine Herausforderung.
    In: Wissen Heute – Journal der Universität Innsbruck vom 16.12.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Zu Gast in der Sendung "Nahaufnahme: Persönlichkeiten im Profil".
    In: ORF - Landesstudio Tirol vom 08.12.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Mitwirkung an der Sendung "Kreuz und Quer" zum Thema: "Der Kurssturz des goldenen Kalbes" (Gestaltung der Sendung: Andreas Gruber).
    In: Österreichischer Rundfunk (ORF) vom 25.11.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Mitwirkung an der Sendung "Orientierung" zum Thema: "Reliquien" (Gestaltung der Sendung: Dr. Maria Moser).
    In: Österreichischer Rundfunk (ORF) vom 02.11.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Feiheit zum Sündigen hat sich in ein Verhängnis verwandelt.
    In: Moment - Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung vom 24.10.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Möchtegernschöpfer und Todesbote.
    In: Die Presse vom 26.05.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Mit Lachen wird er deinen Mund füllen.
    In: Sonntagsblatt für die Steiermark vom 03.02.2008.

  • Niewiadomski, Józef: "Unglaublich: Leben aus dem Glauben", Moderation: Peter Jungmann.
    In: ORF - Landesstudio Tirol vom 20.01.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Gespräch mit S. Schopper zum Thema: "Die Geschichte der drei Könige hier und heute", Sendung "Tirol Thema".
    In: ORF Radio - Ö2 vom 05.01.2008.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe "Theologische Hintertreppe". Aktuelles Thema: "Johannes Paul II.".
    In: Radio Maria Südtirol vom 17.12.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Hoffnung auf Christi Gericht.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 26.11.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Mitwirkung an der ORF-Hörfunksendung "Salzburger Nachtstudio" zum Thema: "Aufklärung als Religion? Ursachen des Widerstands gegen den westlichen Liberalismus"; Gestaltung der Sendung: Johannes Kaup.
    In: ORF Radio - Ö1 vom 21.11.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe "Theologische Hintertreppe". Aktuelles Thema: "Henri de Lubac".
    In: Radio Maria Südtirol vom 19.11.2007.

  • Niewiadomski, Jòzef: Hoffnung auf die Hölle?
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 18.11.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Aber nicht ohne den Leib.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 11.11.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Die verschwiegene Hoffnung.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 04.11.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Theologie aus Begeisterung. Zum 150-Jahr-Jubiläum der Fakultät.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 04.11.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe "Theologische Hintertreppe". Aktuelles Thema: "Raymund Schwager".
    In: Radio Maria Südtirol vom 15.10.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Gruselfest mit Tradition. Interview mit Birgit Lindner zu Halloween.
    In: Wissen Heute – Journal der Universität Innsbruck vom 09.10.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe "Theologische Hintertreppe". Aktuelles Thema: "Karl Rahner".
    In: Radio Maria Südtirol vom 20.08.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Brennende Personen.
    In: Sonntagsblatt für die Steiermark vom 24.06.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe "Theologische Hintertreppe". Aktuelles Thema: "Hans Urs von Balthasar".
    In: Radio Maria Südtirol vom 24.06.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe "Theologische Hintertreppe". Aktuelles Thema: "Karl Barth".
    In: Radio Maria Südtirol vom 18.06.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe "Theologische Hintertreppe". Aktuelles Thema: "Dietrich Bonhoeffer".
    In: Radio Maria Südtirol vom 21.05.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Keineswegs harmlos fromm. Am 20. Mai wäre Franz Jägerstätter 100 Jahre alt geworden.
    In: Die Furche vom 17.05.2007.

  • Niewiadomski, Józef: "Kreuz & Quer zum Thema: Der Fall Jägerstätter". Studiogespräch zwischen Józef Niewiadomski, Peter Huemer und Andreas Maislinger zum Thema: "Taugt Jägerstätter als Vorbild". Moderation: Günter Kaindlsdorfer.
    In: Österreichischer Rundfunk (ORF) vom 15.05.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Mütter blicken auf zu Maria.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 13.05.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe "Theologische Hintertreppe". Aktuelles Thema: "Edith Stein".
    In: Radio Maria Südtirol vom 16.04.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Einer, dem die Leute seine Rede abnehmen. Zum 80. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. Eine Analyse von Józef Niewiadomski.
    In: Rupertusblatt. Kirchenzeitung der Erzdiözese Salzburg vom 15.04.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Einer, dem die Leute seine Rede abnehmen. Zum 80. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. Eine Analyse von Józef Niewiadomski.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 15.04.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe "Theologische Hintertreppe". Aktuelles Thema: "John Henry Newman".
    In: Radio Maria Südtirol vom 19.02.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe "Theologische Hintertreppe". Aktuelles Thema: "Martin Luther".
    In: Radio Maria Südtirol vom 15.01.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Mitwirkung an der Sendung "Orientierung" zum Thema: "Polnische Kirche in der Krise? (Gestaltung der Sendung: Doris Appel).
    In: Österreichischer Rundfunk (ORF) vom 14.01.2007.

  • Niewiadomski, Józef: Mitwirkung an der Sendung "Tao - Religionen der Welt" zum Thema: "Zeugen des Glaubens - Märtyrer in den Weltreligionen" (Gestaltung der Sendung: Wolfgang Slapansky).
    In: ORF Radio - Ö1 vom 26.12.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe zum Thema "Theologische Hintertreppe". Thema: "Johannes vom Kreuz".
    In: Radio Maria Südtirol vom 18.12.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Sendung auf Welle 1 (Campus Radio) zum Thema: "Von der Besinnung zum besinnungslosen Kaufrausch": Dekan der Theologischen Fakultät im Gespräch mit Alex und Edith.
    In: Radio Welle 1 vom 28.11.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Hörfunksendung "Hallo Tirol" zum Thema: "Glauben Sie an das Leben nach dem Tod?" - zusammen mit Katharina Kramer.
    In: ORF - Landesstudio Tirol vom 02.11.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Hörfunksendung "Logos - Theologie und Leben" - Thema: "'Für Gott und Vaterland?' - Militärseelsorge in Österreich" (Gestaltung der Sendung: Wolfgang Slapansky).
    In: ORF Radio - Ö1 vom 21.10.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe zum Thema "Theologische Hintertreppe". Thema: "Katharina von Siena".
    In: Radio Maria Südtirol vom 16.10.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Hörfunksendung "Logos - Theologie und Leben" - Thema: "Die Erben Rahners" - Theologie studieren in Innsbruck (Gestaltung der Sendung: Brigitte Krautgartner).
    In: ORF Radio - Ö1 vom 07.10.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Sendung: "Beziehungweise - Glaube an das Leben". Thema: "Christentum und Islam" (Gestaltung der Sendung: Wolfgang Schopper).
    In: ORF - Landesstudio Tirol vom 28.09.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe zum Thema "Theologische Hintertreppe". Thema: "Thomas von Aquin".
    In: Radio Maria Südtirol vom 18.09.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe zum Thema "Theologische Hintertreppe". Thema: "Benedikt von Nursia".
    In: Radio Maria Südtirol vom 21.08.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe zum Thema "Theologische Hintertreppe". Thema: "Origenes".
    In: Radio Maria Südtirol vom 17.07.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe zum Thema "Theologische Hintertreppe". Thema: "Augustinus".
    In: Radio Maria Südtirol vom 19.06.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Eigene Sendereihe zum Thema "Theologische Hintertreppe". Thema: "Biographie eines Theologen".
    In: Radio Maria Südtirol vom 15.05.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Hörfunksendung "Hallo Tirol" zum Thema: "Ein Jahr Benedikt XVI." - zusammen mit Katharina Kramer.
    In: ORF - Landesstudio Tirol vom 19.04.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Sr. Faustyna: Die heilige Außenseiterin.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 16.04.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Hingabe: Im Abgrund der Hölle.
    In: Moment - Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung vom 12.04.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Ein menschlicher Bischof: Apokalyptische Verzweiflung war niemals seine Sache.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 08.01.2006.

  • Niewiadomski, Józef: Gegen "neuheidnische Irrlehre". Kardinal von Galen gilt als Symbolfigur des Widerstands gegen den Nationalsozialismus.
    In: Sonntagsblatt für die Steiermark vom 09.10.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Gottes Liebe zum Menschen hat sein Leben geprägt. Johannes Paul II. wollte auf Aspekte jenes Geheimnisses hinweisen, das er selber geglaubt hat.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 10.04.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Gottes Liebe zum Menschen hat sein Leben geprägt. Zum Tod von Papst Johannes Paul II.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 10.04.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Das Evangelium des Lebens. Zum Tod von Papst Johannes Paul II.
    In: Die Furche vom 07.04.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Dann der Fall des Kommunismus. Zum Tod von Papst Johannes Paul II.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 04.04.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Zum Tod von Johannes Paul II.
    In: ORF - Landesstudio Tirol vom 02.04.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Focus: "Das Mysterium des Bösen".
    In: ORF Radio - Ö2 vom 12.03.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Tirol Journal zum Thema "Rund um den Papst" - zu Gast im Studio.
    In: ORF - Landesstudio Tirol vom 10.02.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Himmelfahrt - Gott vollendet auch den Leib.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 09.01.2005.

  • Niewiadomski, Józef: Jungfrau - "gestürzt" und doch brandaktuell.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 19.12.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Begnadet - und mit beiden Beinen am Boden.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 12.12.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Erbsündefrei - von der Kraft der Unterbrechung.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 05.12.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Mitwirkung an der Sendung "Orientierung", Thema: "150 Jahre Dogma 'Unbefleckte Empfängnis'".
    In: Österreichischer Rundfunk (ORF) vom 05.12.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Interview mit Stephan Obholzer zum Thema: "Die ruhige Zeit wird mit viel Dekoration überdeckt!".
    In: Österreichische Bauernzeitung vom 18.11.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Opfer - Sündenbock - Heilige.
    In: Die Jungfrau von Orleans von Friedrich Schiller. Theaterprogramm zur Premiere am Tiroler Landestheater vom 02.10.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Hexenjagd auf Priester?
    In: Tiroler Tageszeitung vom 11.09.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Sich lieben lassen.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 20.06.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Ständig auf der Kippe.
    In: Wiener Kirchenzeitung vom 30.05.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Höchste Zeit.
    In: Wiener Kirchenzeitung vom 18.04.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Hexenjagd!? Sind wir schon so weit, dass es genügt, ein katholischer Priester zu sein, um zum Ziel der Anschuldigung sexuellen Missbrauchs zu werden? Ein Einwurf.
    In: Die Furche vom 16.04.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Von der Bodenlosigkeit der Gottverlassenheit. Das Geheimnis der Liebe ist stärker als alle Sackgassen der Kreuzwege. Serie zur Karwoche.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 09.04.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Vom Schmerz über das Leid des Anderen. Ohnmächtige Freude. Serie zur Karwoche.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 08.04.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Der Kreuzweg ganz nahe am Lebenspuls. Ein Fall kommt selten allein. Serie zur Karwoche.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 07.04.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Am Ende des Weges steht eine innere Wandlung. Kreuz! Nein danke? Serie zur Karwoche.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 06.04.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Die Suche nach Schuldigen bestimmt den Alltag. Ins Abseits getrieben. Serie zur Karwoche.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 05.04.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Dem Rausch des Aufstiegs folgt immer der Fall. Stationen des Kreuzweges. Serie zur Karwoche.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 03.04.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Die Passion im Film. Pro & Kontra: Mel Gibsons "Die Passion Christi".
    In: Tiroler Tageszeitung vom 20.03.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Mit österlichen Augen auf das Leiden schauen. Interview mit Walter Achleitner.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 14.03.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Interview mit Peter Jungmann zum 100. Geburtstag von Karl Rahner und zur Bedeutung der Theologischen Fakultät Innsbruck heute, Sendung "Tirol aktuell".
    In: ORF Radio - Ö2 vom 01.03.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Sendung "Orientierung", Thema: "Karl Rahner und die Hörer des Wortes".
    In: Österreichischer Rundfunk (ORF) vom 01.03.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Vom Fasten und Lieben: Begnadete Gelassenheit finden.
    In: Moment - Sonderbeilage der Tiroler Tageszeitung vom 25.02.2004.

  • Niewiadomski, Józef: Der bodenständige Gott. Im medialen Zeitalter notwendiger denn je!
    In: Kirche informiert. City Pastoral vom 01.09.2003.

  • Niewiadomski, Józef: Das Dilemma einer Familie. Polen auf dem Weg zurück nach Europa.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 07.06.2003.

  • Niewiadomski, Józef: Vom toleranten Gott: Drei Fragen an Prof. Niewiadomski. Interview mit B. Dobrowsky.
    In: martinus. Kirchenzeitung der Diözese Eisenstadt vom 01.06.2003.

  • Niewiadomski, Józef: Die weinenden Helden. Nachlese zum Sterbegottesdienst für Pfarrer Gutheinz in Allerheiligen.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 18.05.2003.

  • Niewiadomski, Józef: Abschied von Dorothee Sölle.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 04.05.2003.

  • Niewiadomski, Józef: Eine Pause in der ewigen Sinnsuche. Die Tiroler Tageszeitung und die Diözese Innsbruck begleiten durch die Fastenzeit.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 12.04.2003.

  • Niewiadomski, Józef: Sich Urteile über andere verkneifen. Die Tiroler Tageszeitung und die Diözese Innsbruck begleiten durch die Fastenzeit.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 05.04.2003.

  • Niewiadomski, Józef: In der Hektik Zeit finden fürs Leben. Die Tiroler Tageszeitung und die Diözese Innsbruck begleiten durch die Fastenzeit.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 29.03.2003.

  • Niewiadomski, Józef: Auszeit für alltägliche Kleinkriege. Die Tiroler Tageszeitung und die Diözese Innsbruck begleiten durch die Fastenzeit.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 22.03.2003.

  • Niewiadomski, Józef: Essen genießen - eine Bußübung? Die Tiroler Tageszeitung und die Diözese Innsbruck begleiten durch die Fastenzeit.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 15.03.2003.

  • Niewiadomski, Józef: Wer das Handy abschaltet, hört vielleicht seine Umwelt. Die TT begleitet durch die Fastenzeit: einmal bewusster leben ohne Handy.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 08.03.2003.

  • Niewiadomski, Józef: Krwawa legenda. Ks. prof. Jozef Niewiadomski w rozmowie z Wojciechem Czuchnowskim.
    In: Gazeta Wyborcza (Swiateczna) vom 12.10.2002.

  • Niewiadomski, Józef: Maria, die Ikone.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 05.05.2002.

  • Niewiadomski, Józef: Theologen protestieren. Die Unireform gefährdet die "armen Verwandten". Interview mit Hans Baumgartner.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 05.05.2002.

  • Niewiadomski, Józef: Ostergelächter.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 30.03.2002.

  • Niewiadomski, Józef: Weihnachtsfeier für Suchende: Ein Gebot der Stunde.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 23.12.2001.

  • Niewiadomski, Józef: Achtung: Sackgasse. Ein Interview mit Harald Schmied.
    In: Megaphon: Straßenmagazin und soziale Initiative vom 01.11.2001.

  • Niewiadomski, Józef: Religion ist kein Hobby.
    In: Wiener Kirchenzeitung vom 07.10.2001.

  • Niewiadomski, Józef: Die Religion und der Terror, Interview mit Hans Baumgartner.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 23.09.2001.

  • Niewiadomski, Józef: Kirche im Cyberspace.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 28.02.2001.

  • Niewiadomski, Józef: "Ich habe euch erwählt...".
    In: Stefanus – aktiv in Kirche und Welt vom 01.01.2001.

  • Niewiadomski, Józef: Welches Heil verheißen die Medien? Medienreligion als Herausforderung für die Kirchen.
    In: Memo. Ökumenischer Manuskriptdienst vom 01.01.2001.

  • Niewiadomski, Józef: Weihnachten & Cyberspace.
    In: Wiener Kirchenzeitung vom 24.12.2000.

  • Niewiadomski, Józef: Wozu noch Medientheologie?
    In: Multimedia vom 24.12.2000.

  • Niewiadomski, Józef: Johannes Paul II. - Ein sperriger Zeitgenosse. Interview mit Hans Baumgartner.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 21.05.2000.

  • Niewiadomski, Józef: Bekömmliches Heidentum? Die Götter sind gefährlich.
    In: Die Furche vom 01.01.2000.

  • Niewiadomski, Józef: Vom Politiker zum Heilsbringer.
    In: Die Furche vom 18.11.1999.

  • Niewiadomski, Józef: Die Botschaft der neuen Seligen. In Polen spricht der Papst 108 NS-Opfer selig (Interview mit Hans Baumgartner).
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 06.06.1999.

  • Niewiadomski, Józef: Theologie und Öffentlichkeit. 200 Jahre Privatisierung.
    In: Die Furche vom 01.01.1999.

  • Niewiadomski, Józef: Antwort auf die Sehnsüchte der Menschen.
    In: Kurier (Tirol) vom 23.12.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Wie die Lemminge in den Abgrund der Banalität. Interview mit Franz Feller.
    In: Kleine Zeitung vom 23.12.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Lemminge in Sachen Religion.
    In: Kurier (Tirol) vom 16.12.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Zwischenbilanz 50 Jahre danach.
    In: Kurier (Tirol) vom 09.12.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Und die Engel verkündeten ein tolles Produkt, einen echten Preishammer.
    In: Kurier (Tirol) vom 02.12.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Die Bischöfe streiten wieder, alles in Ordnung - oder?
    In: Kurier (Tirol) vom 25.11.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Integration statt Ausgrenzung - ein Gebot der Zukunft.
    In: Kurier (Tirol) vom 18.11.1998.

  • Niewiadomski, Józef: An Worten soll die Reform nicht zerschellen.
    In: Kurier (Tirol) vom 04.11.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Eine Sachdiskussion statt endloser Personaldebatten.
    In: Kurier (Tirol) vom 21.10.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Anmerkung zur Heiligsprechung von Edith Stein.
    In: Kurier (Tirol) vom 14.10.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Anmerkung zu einem Theaterstück: Krach im Hause Gottes.
    In: Kurier (Tirol) vom 07.10.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Diakoninnen und der Geschlechterunterschied.
    In: Kurier (Tirol) vom 30.09.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Diakonin in der katholischen Kirche.
    In: Kurier (Tirol) vom 23.09.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Clinton und die weltweite Jagdmeute.
    In: Kurier (Tirol) vom 16.09.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Kreuz, Schmerzensmadonna und Opfermentalität.
    In: Kurier (Tirol) vom 09.09.1998.

  • Niewiadomski, Józef: "Dialog für Österreich" auch über das Gottesbild.
    In: Kurier (Tirol) vom 02.09.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Auf welcher Seite stehen die Kirchen? Reflexionen zu einer späten vatikanischen Entschuldigung.
    In: Memo. Ökumenischer Manuskriptdienst vom 01.09.1998.

  • Niewiadomski, Józef: "Dialog für Österreich" um des Menschen willen.
    In: Kurier (Tirol) vom 26.08.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Ist die Welt am Ende?
    In: Kurier (Tirol) vom 19.08.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Religion als Luxus.
    In: Kurier (Tirol) vom 12.08.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Glaube um der Lebenslust willen.
    In: Kurier (Tirol) vom 05.08.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Die immer wieder auftauchenden Tiroler Ritualmordlegenden.
    In: Kurier (Tirol) vom 30.07.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Es gibt einen, der den Ausweg aus der Sackgasse Leben kennt.
    In: Kurier (Tirol) vom 29.07.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Wieso Jesus und nicht Buddha.
    In: Kurier (Tirol) vom 08.07.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Die den Geschmack der Tränen gekostet haben.
    In: der pilger - Kirchenzeitung für das Bistum Speyer vom 05.07.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Versöhnung ohne Opfer?
    In: Kurier (Tirol) vom 01.07.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade.
    In: der pilger - Kirchenzeitung für das Bistum Speyer vom 28.06.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Der Auftrag zum Dialog und die Krise im Land.
    In: Kurier (Tirol) vom 24.06.1998.

  • Niewiadomski, Józef: "Ein Festmahl für alle".
    In: der pilger - Kirchenzeitung für das Bistum Speyer vom 21.06.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Messianisch, slawisch, solidarisch.
    In: Die Furche vom 18.06.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Dalai Lama und Papst Paul II.
    In: Kurier (Tirol) vom 11.06.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Der polnische Papst.
    In: Kurier (Tirol) vom 11.06.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Das Glück des heutigen Tages.
    In: Kurier (Tirol) vom 03.06.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Beziehungskultur und Erotik ohne "Zeigefinger".
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 31.05.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Warten auf das heurige Pfingstwunder.
    In: Kurier (Tirol) vom 27.05.1998.

  • Niewiadomski, Józef: In Gottes Umgebung darf man gelassen leben.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 24.05.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Dem lieben Gott ins Fenster geschaut.
    In: Kurier (Tirol) vom 20.05.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Solange man problemlos essen und trinken kann.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 17.05.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Wo es eine Schwierigkeit ist, ein Christ zu sein.
    In: Kurier (Tirol) vom 13.05.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Seelsorge als Dialog: Ein bemerkenswerter Impuls.
    In: Kurier (Tirol) vom 06.05.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Kirchenreform: Wo anfangen?
    In: Kurier (Tirol) vom 29.04.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Noch eine Pseudoreligion geht um.
    In: Kurier (Tirol) vom 22.04.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Als Religionsersatz ist der Kapitalismus untauglich.
    In: Kurier (Tirol) vom 15.04.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Den Leib retten aus der Cyberwelt.
    In: Salzburger Nachrichten vom 11.04.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Die unangenehme Wahrheit der Karwoche.
    In: Kurier (Tirol) vom 08.04.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Wer ist schuld am Tode Jesu?
    In: Kurier (Tirol) vom 01.04.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Engel, Menschen, Gott.
    In: Kurier (Tirol) vom 25.03.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Schwere Gewissensbelastung und ein Grund zur Reue.
    In: Kurier (Tirol) vom 18.03.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Wer weiß heute noch solche Häuser zu schätzen?
    In: Kurier (Tirol) vom 11.03.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Freuden des Lebens genießen, aber nicht auf Kosten anderer.
    In: Kurier (Tirol) vom 04.03.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Ohne Gott keine Welt, ohne Welt keine Menschen.
    In: Kurier (Tirol) vom 18.02.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Religion im Alltag.
    In: Kurier (Tirol) vom 11.02.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Religiös motivierte Menschenachtung ist nicht christlich.
    In: Kurier (Tirol) vom 04.02.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Leicht wird übersehen, daß die Einheit ein Wert ist.
    In: Kurier (Tirol) vom 28.01.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Sackgasse unserer Öffentlichkeit.
    In: Kurier (Tirol) vom 23.01.1998.

  • Niewiadomski, Józef: An den Worten soll er gemessen werden, nicht an seinen Taten.
    In: Kurier (Tirol) vom 14.01.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Kirchliche Gesellschaftskritik.
    In: Kurier (Tirol) vom 07.01.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Über den Papstbesuch - schräg nachgedacht.
    In: Tiroler Tageszeitung vom 01.01.1998.

  • Niewiadomski, Józef: Zeit zu küssen, Zeit zu hassen, Zeit zu trauern.
    In: Kurier (Tirol) vom 31.12.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Das Wunder vom Heiligabend.
    In: Kurier (Tirol) vom 24.12.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Rummel um den Brief des Bischofs.
    In: Kurier (Tirol) vom 17.12.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Lichter des Advents und die Dunkelheit unserer Zeit.
    In: Kurier (Tirol) vom 10.12.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Ein Tag zur Unterbrechung des Kreises, in dem wir uns schwindlig laufen.
    In: Kurier (Tirol) vom 03.12.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Der neue Mann.
    In: RUFer - Zeitung der Katholischen Männerbewegung vom 01.12.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Noch einmal: Glaube und die Lebenslust.
    In: Kurier (Tirol) vom 19.11.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Wer will noch Vergebung?
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 16.11.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Glaube und Lebenslust.
    In: Kurier (Tirol) vom 12.11.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Seht da den Menschen.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 09.11.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Wahrheit des Gerichts.
    In: Kurier (Tirol) vom 05.11.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Welchen Gott erleben wir?
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 02.11.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Esoterik und die Götzen der Markt- und Medienreligion.
    In: Präsent vom 30.10.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Menschenrechte, Menschenpflichten und die menschliche Existenz.
    In: Kurier (Tirol) vom 29.10.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Wieso Jesus und nicht Buddha?
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 26.10.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten.
    In: Kurier (Tirol) vom 22.10.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Eine rabbinische Geschichte für den neuen Bischof.
    In: Kurier (Tirol) vom 15.10.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Begegnung mit einem alt gewordenen Kardinal.
    In: Kurier (Tirol) vom 08.10.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Nachträgliches zur Dornenkrone-Debatte.
    In: Kurier (Tirol) vom 01.10.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Von einer Frau, die das Gegenteil von Pluralismus lebte.
    In: Kurier (Tirol) vom 24.09.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Ein Staatsbegräbnis für eine Nonne.
    In: Kurier (Tirol) vom 17.09.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Es war das größte Hochamt aller Zeiten.
    In: Kurier (Tirol) vom 17.09.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Religion ist eine öffentliche Angelegenheit, eine res publica.
    In: Kurier (Tirol) vom 03.09.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Wie sich die Bilder gleichen.
    In: Kurier (Tirol) vom 27.08.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Die Kraft der Gnade.
    In: Kurier (Tirol) vom 20.08.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Ein Heiliger für unsere Tage.
    In: Kurier (Tirol) vom 13.08.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Heiliger für unsere Zeit.
    In: Kurier (Tirol) vom 06.08.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Der neue Mann und seine Spiritualität.
    In: Kurier (Tirol) vom 30.07.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Feministinnen, Maskulinisten und ihre Götzen.
    In: Kurier (Tirol) vom 23.07.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Liebt Gott Männer noch?
    In: Kurier (Tirol) vom 16.07.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Der Traum von Mars.
    In: Kurier (Tirol) vom 09.07.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Allianz für den arbeitsfreien Sonntag.
    In: Kurier (Tirol) vom 02.07.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Der Gottesbeweis.
    In: Präsent vom 26.06.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Die Anspruchsgesellschaft muß wieder opfern lernen.
    In: Kurier (Tirol) vom 25.06.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Religion und Gewalt.
    In: Kurier (Tirol) vom 18.06.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Der digitale Mensch - vom Umgang mit unseren Träumen.
    In: Kurier (Tirol) vom 11.06.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Außerhalb der Medien kein Heil.
    In: Kurier (Tirol) vom 04.06.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Die Oberreligion des großen Dorfes.
    In: Kurier (Tirol) vom 31.05.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Die Harmonie zwischen Toleranz und Christentum.
    In: Kurier (Tirol) vom 21.05.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Vom seltsam theologischen Sinn des Witzes.
    In: Kurier (Tirol) vom 14.05.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Schicksalsschläge als Strafe und die Lebensgeschichte als deren Rechtfertigung.
    In: Kurier (Tirol) vom 07.05.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Wildgewordene religiöse Phantasie.
    In: Kurier (Tirol) vom 30.04.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Auf dem Kreuzzug gegen religiöse Erziehung.
    In: Kurier (Tirol) vom 23.04.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Die ethikunterrichtete Elterngeneration und die Techno-Parties ihrer Kids.
    In: Kurier (Tirol) vom 16.04.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Die gleiche Würde der Menschen und die neue FPÖ.
    In: Kurier (Tirol) vom 09.04.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Die ganz gewöhnliche Geschichte einer ungewöhnlichen Vergewaltigung.
    In: Kurier (Tirol) vom 02.04.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Gibt es die notwendigen Opfer.
    In: Kurier (Tirol) vom 26.03.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Ein Plakat, das zum Nachdenken anregt.
    In: Kurier (Tirol) vom 26.01.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Stirbt unsere Kirche?
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 23.01.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Die Religion des Alters.
    In: Memo. Ökumenischer Manuskriptdienst vom 01.01.1997.

  • Niewiadomski, Józef: Eine neue Religion für Europa.
    In: Kärntner Kirchenzeitung - "Sonntag" vom 15.12.1996.

  • Niewiadomski, Józef: Von der ungestillten Sehnsucht nach Heimat.
    In: Tiroler Sonntag - Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck vom 15.12.1996.

  • Niewiadomski, Józef: Kirche zwischen Ost und West.
    In: der pilger - Kirchenzeitung für das Bistum Speyer vom 01.12.1996.

  • Niewiadomski, Józef: Himmel, Hölle, Fegefeuer und Leistungsgesellschaft.
    In: Kurier (Tirol) vom 01.11.1996.

  • Niewiadomski, Józef: Chancen für die Frauen in der Kirche.
    In: Kurier (Tirol) vom 01.10.1996.

  • Niewiadomski, Józef: Soziale Ausgrenzung aus theologischer Sicht, Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Aktion der Diözese Linz, Vortrag gehalten bei der Begegnung für Unternehmer und Führungskräfte im Stift St. Florian.
    In: Christ und Wirtschaft vom 18.06.1996.

  • Niewiadomski, Józef: Globalne tlo spotkania religii.
    In: Przeglad powszechny vom 01.10.1995.

  • Niewiadomski, Józef: Toleranz - Wert für Christen?
    In: Die Furche vom 23.03.1995.

  • Niewiadomski, Józef: Interview: Außerhalb der Medien kein Heil.
    In: Multimedia vom 01.05.1994.

  • Niewiadomski, Józef: Rechts von rechts.
    In: Multimedia vom 17.10.1993.

  • Niewiadomski, Józef: Gott, Liebhaber des Lebens... Interview mit M. Kapeller.
    In: Kärntner Kirchenzeitung - "Sonntag" vom 11.07.1993.

  • Niewiadomski, Józef: Sünde und Erlösung.
    In: Rupertusblatt. Kirchenzeitung der Erzdiözese Salzburg vom 27.06.1993.

  • Niewiadomski, Józef: Wozu sind wir auf Erden?
    In: Rupertusblatt. Kirchenzeitung der Erzdiözese Salzburg vom 27.06.1993.

  • Niewiadomski, Józef: Zwischen den Stühlen.
    In: Rupertusblatt. Kirchenzeitung der Erzdiözese Salzburg vom 13.06.1993.

  • Niewiadomski, Józef: "Neuheidentum" als Programm: "Neue Rechte" und ihr Welt- und Menschenbild.
    In: Katholische Aktion. Informationen. Berichte. Kommentare vom 01.01.1993.

  • Niewiadomski, Józef: Interview: "Gott freut sich an meinem Leben".
    In: Präsent vom 10.09.1992.

  • Niewiadomski, Józef: Der Mensch im Blick: eine Liebeserklärung. Serie zum Konzilsdokument: "Gaudium et spes".
    In: Rupertusblatt. Kirchenzeitung der Erzdiözese Salzburg vom 13.10.1991.

  • Niewiadomski, Józef: Ein mutiger Sprung oder größtes Übel? Kirche in der Welt. Serie zum Konzilsdokument "Gaudium et spes".
    In: Rupertusblatt. Kirchenzeitung der Erzdiözese Salzburg vom 29.09.1991.

  • Niewiadomski, Józef: Die letzten Partisanen Gottes?
    In: Rupertusblatt. Kirchenzeitung der Erzdiözese Salzburg vom 01.01.1991.

  • Niewiadomski, Józef: Grenzen der Vergebung.
    In: Rupertusblatt. Kirchenzeitung der Erzdiözese Salzburg vom 01.01.1991.

  • Niewiadomski, Józef: Ohne Krampf auf Gottes Spur.
    In: Rupertusblatt. Kirchenzeitung der Erzdiözese Salzburg vom 01.01.1991.

  • Niewiadomski, Józef: Im Gespräch: Am Beispiel von Franz Jägerstätter. Heilige starben einst nicht im Bett.
    In: Präsent vom 01.01.1989.

  • Niewiadomski, Józef: Interview: Judenhass.
    In: Präsent vom 18.02.1988.

  • Niewiadomski, Józef: Mühsamer Dialog. Über das Verhältnis von katholischer Kirche und Judentum.
    In: Juden in Österreich. Geschichte, Gegenwart, Alltag. Sonderbeilage der Wiener Zeitung vom 10.11.1987.

  • Niewiadomski, Józef: Die Frage der Woche: Antwort auf die Anfragen betreffs des Artikels: "Die heilige Familie - Verklärung oder Wirklichkeit".
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 01.01.1986.

  • Niewiadomski, Józef: Die Frage der Woche: Die Beschaffenheit des Auferstehungsleibes.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 01.01.1986.

  • Niewiadomski, Józef: Die Frage der Woche: Wie sieht der Himmel aus?
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 01.01.1986.

  • Niewiadomski, Józef: Die heilige Familie - Verklärung oder Wirklichkeit.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 01.01.1986.

  • Niewiadomski, Józef: Erlösung durch den Tod aller? Von der Grundentscheidung zum Frieden.
    In: Rupertusblatt. Kirchenzeitung der Erzdiözese Salzburg vom 01.01.1985.

  • Niewiadomski, Józef: Hoffnung auf ein Wiedersehen. Gedanken zum Allerseelentag, die betroffen machen können.
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 01.01.1984.

  • Niewiadomski, Józef: Leiden wegen Sünde?
    In: Rupertusblatt. Kirchenzeitung der Erzdiözese Salzburg vom 01.01.1984.

  • Niewiadomski, Józef: Weder Strafe noch Prüfung. Was hat Gott mit dem Leid zu tun?
    In: Die Furche vom 01.01.1984.

  • Niewiadomski, Józef: Friedenstempel im KZ Majdanek. Eine ökumenische Initiative des Bischofs von Lublin.
    In: Luxemburger Wort vom 08.10.1983.

  • Niewiadomski, Józef: "Söllerpredigt" von Eben (Auszug).
    In: Kirche. Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck vom 01.01.1983.

  • Niewiadomski, Józef: Erlösung wovon - Erlösung für wen? Nicht nur über die Oberammergauer Passion 1980.
    In: Präsent vom 01.01.1980.

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