Diplomstudium Pharmazie

Ab dem Wintersemester 2015/2016 darf eine Zulassung zu diesem Studium nicht mehr erfolgen. Das nachfolgende Bachelorstudium finden Sie hier »

Fakultät Fakultät für Chemie und Pharmazie
Dauer / ECTS-AP 9 Semester / 270 ECTS-AP
Akademischer Grad Magistra/Magister der Pharmazie (Mag.pharm.)
Studienart Vollzeit
Studienkennzahl C 449
Studienplan Informationen zum Studienplan (2003W) *
Voraussetzung Matura oder Äquivalent
Zusatzprüfung Die Zusatzprüfung aus Biologie und Umweltkunde ist vor Zulassung zum Studium abzulegen, wenn dieses Fach nicht nach der 8. Schulstufe an einer höheren Schule (an der Oberstufe) erfolgreich absolviert wurde. Die Zusatzprüfung aus Latein ist bis zur vollständigen Ablegung der ersten Diplomprüfung abzulegen, wenn dieses Fach nicht an einer höheren Schule im Ausmaß von mindestens 10 Wochenstunden erfolgreich absolviert wurde.
PODCAST http://streaming.uibk.ac.at/medien/c102/c1021067/Podcasts/Studienpodcasts
/Chemie.mp3


* Informationen zum Studienplan (2003W)

Die Gesamtfassung des Studienplans spiegelt den aktuell gültigen Studienplan wider, ist rechtlich unverbindlich und dient lediglich der Information. Die rechtlich verbindliche Form des Studienplans inkl. etwaiger Änderungen finden Sie in den entsprechenden Mitteilungsblättern.

Die Information, welche Studienplanversion für Sie gilt, entnehmen Sie bitte Ihrem Studienblatt
  abrufbar unter: http://orawww.uibk.ac.at/public/lfuonline_meinestudien.studienblatt
  Spalte: Curriculum in der geltenden Fassung

Mitteilungsblätter »

Informationen zur Prüfungsordnung inkl. Bewertung und Benotung

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung ist integraler Bestandteil des Curriculums, detaillierte Informationen finden Sie unter dem Paragrafen Prüfungsordnung.

Beschreibung des angewandten Notensystems (inkl. Notenverteilungsskala) »

Bei der Notenverteilungsskala handelt es sich um die statistische Darstellung der Verteilung aller positiv absolvierten Prüfungen, die innerhalb eines Studiums bzw. eines Studienfaches (unter Heranziehung aller gemeldeten Studierenden eines Studiums bzw. eines Studienfaches) erfasst wurden. Die Notenverteilungsskala wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

 Österreichische 
 Notenskala
 Definition
 %-Satz 
      
 1  SEHR GUT:
 Hervorragende Leistung
24,6
= 100%

 2

 GUT:
 Generell gut, einige Fehler
28,4
 3  BEFRIEDIGEND:
 Ausgewogen, Zahl entscheidender Fehler
26,5
 4  GENÜGEND:
 Leistung entspricht den Minimalkriterien
20,5
 5  NICHT GENÜGEND:
 Erhebliche Verbesserungen erforderlich, Erfordernis weiterer Arbeit
     

Quelle: Studienjahr 2016/2017

Gesamtbeurteilung der Qualifikation

Nicht zutreffend
Erklärung: Eine Gesamtbeurteilung (mit Auszeichnung bestanden, bestanden, nicht bestanden) wird nur über eine studienabschließende Prüfung, die aus mehr als einem Fach besteht, vergeben (im Curriculum dieses Studiums ist diese nicht vorgesehen).

Studieneingangs- und Orientierungsphase

Die Regelungen zur Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) treten mit Studienjahr 2014/2015 außer Kraft und sind dann für alle Studierenden dieses Studiums nicht mehr anzuwenden.

Für Studierende, die ihr Studium vor dem 01.10.2014 (Studienjahr 2014/2015) begonnen haben, bedeutet das, dass die bisher im Curriculum als „STEOP-Lehrveranstaltungen“ ausgewiesenen Lehrveranstaltungen, wie alle Lehrveranstaltungen, bei negativem Prüfungsergebnis viermal wiederholt (= fünf Prüfungsantritte) werden können. Bereits erfolgte Antritte werden gemäß § 77 (2) UG auf die Zahl der zulässigen Prüfungsantritte angerechnet.

Studieneingangs- und Orientierungsphase bis Sommersemester 2014 »

(1) Die Studieneingangs- und Orientierungsphase umfasst ein Semester (30 ECTS-AP) und hat der oder dem Studierenden einen Überblick über die wesentlichen Inhalte des Studiums und dessen weiteren Verlauf zu vermitteln und eine sachliche Entscheidungsgrundlage für die persönliche Beurteilung ihrer oder seiner Studienwahl zu schaffen.

(2) Im Rahmen der Studieneingangs- und Orientierungsphase sind folgende Lehrveranstaltungsprüfungen, die zweimal wiederholt werden dürfen, abzulegen:

1. Ringvorlesung Pharmazie (VO 2, 3 ECTS-AP)
2. Einführung in stöchiometrisches Rechnen und Biostatistik (VO 2, 2 ECTS-AP)
3. Allgemeine Chemie und anorganische Arzneistoffe (VO 4, 6 ECTS-AP)
4. Grundlagen der Biologie für Pharmazeuten (VO 3, 4 ECTS-AP)

(3) Der positive Erfolg bei den in Z 2 genannten Prüfungen berechtigt zur Absolvierung aller weiteren, über die Studieneingangs- und Orientierungsphase hinausgehenden Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie zum Verfassen der im Studienplan vorgesehenen Diplomarbeit. Im Curriculum festgelegte Anmeldungsvoraussetzungen sind einzuhalten. 

Allgemeine Informationen

Fächer / Module

Das Diplomstudium der Pharmazie besteht aus drei Studienabschnitten. Die Gesamtstudiendauer beträgt neun Semester, die Gesamtstundenzahl 223 Semesterstunden, davon entfallen 23 Semesterstunden auf freie Wahlfächer.

Im Rahmen des Pharmaziestudiums wird Wissen aus verschiedenen Fächern vermittelt, wobei eine Gliederung in die vier Kernfächer

  • Pharmakognosie

  • Pharmakologie und Toxikologie

  • Pharmazeutische Chemie sowie

  • Pharmazeutische Technologie

vorgenommen werden kann. Diese Kernfächer stellen die Prüfungsfächer des zweiten Studienabschnitts dar.

Die Lehrveranstaltungen des ersten Studienabschnitts dienen der Vermittlung des erforderlichen Grundlagenwissens in Mathematik, Physik, EDV, Chemie und Analytik, Biologie, Hygiene und Mikrobiologie, Anatomie, (Patho-)Physiologie und Erste Hilfe. Diese Lehrveranstaltungen sind folgenden propädeutischen Prüfungsfächern zugeordnet: Propädeutische biologisch-medizinische Fächer, Propädeutische chemische Fächer, Interdisziplinäre Fächer.

Die Lehrveranstaltungen des dritten Studienabschnitts sind den Prüfungsfächern Spezielle Pharmazie 1 bzw. Spezielle Pharmazie 2 zugeordnet. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltungen erfolgt eine Weiterführung und Vertiefung des Kernwissens, eine Spezialisierung und die Vorbereitung zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten (Diplomarbeit).

Qualifikationsprofil und Kompetenzen

In der modernen Gesellschaft kommt der Pharmazie eine zentrale Bedeutung für das Gesundheitswesen zu. Pharmazie ist ein Lehr- und Forschungsfach innerhalb der Naturwissenschaften mit starkem Bezug zur Medizin. Im Zentrum der pharmazeutischen Wissenschaften steht das Arzneimittel und alle damit in Zusammenhang stehenden Aspekte.

Das Studium der Pharmazie dient der Vermittlung von erforderlichen Kenntnissen und Fähigkeiten mit deren Hilfe die herangetragenen Aufgaben selbstständig, kompetent und zweckmäßig gelöst werden können. Dazu zählen Kenntnisse der Entwicklung, Herstellung, Qualitätssicherung, Zusammensetzung, Zubereitung und Lagerung, der biologischen Wirkung und Wechselwirkung von Arzneimitteln sowie ihrer sicheren Anwendung.

Neben den traditionellen auf das Arzneimittel ausgerichteten Tätigkeiten kommt den AbsolventInnen eine besondere Rolle im Bereich der Information, Aufklärung und Beratung von PatientInnen und ÄrztInnen zu. Dies erfordert zusätzliche fachübergreifende Kenntnisse sowohl in der patientenorientierten Pharmazie als auch in der Krankheitsvorsorge.

Erwartete Lernergebnisse

Die AbsolventInnen verfügen über hochspezialisierte Kenntnisse im Bereich Pharmazie. Sie sind in der Lage, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse der Pharmazeutischen Wissenschaften und an den Schnittstellen zu verwandten Naturwissenschaften zu integrieren bzw. auf andere Fragestellungen zu übertragen und anzuwenden.

Zukunftsperspektiven: Berufsfelder und Karrieremöglichkeiten

Das klassische Betätigungsfeld von PharmazeutInnen, welches derzeit von mehr als 80 Prozent der AbsolventInnen wahrgenommen wird, ist in öffentlichen Apotheken und Krankenhausapotheken. AbsolventInnen sind aufgrund der breitgefächert interdisziplinären Ausbildung auch für andere Betätigungsfelder qualifiziert, diese umfassen den Einsatz in folgenden Bereichen:

  • Schulen (PKA-Ausbildung),

  • Industrie (Forschung, Herstellung, Zulassung, Analytik),

  • Gesundheitsbehörden,

  • Prüfinstitutionen (Forensische Analytik, Umweltschutz, Suchtgiftanalytik, Rückstandsanalytik Kontroll-Laboratorien),

  • Fachverlage,

  • Hochschulen und Universitäten.

Weiterführende Studien an der Universität Innsbruck

Informationen zum Studium

Formulare

Kontakt und Information

Prüfungsreferat
Standort Innrain 52d Piktogramm barrierefreier Zugang

Studiendekan
Univ.-Prof. Mag. Dr. Hermann Stuppner

Informationen für Studierende mit Behinderung