MONTAGSFRÜHSTÜCK // Forum für strategische Langsamkeit

 

»Lassen Sie sich Zeit, aber machen Sie schnell,
denn Sie wissen nicht, was Sie erwartet«
(Jacques Derrida)

Überall werden notwendige Freiräume des Denkens kleiner, weil sich - auch in der Wissenschaft (der Universität) und der Kunst - die Spirale einer Logik des Verwert- und Verkaufbaren immer schneller dreht. Mit dem Montagsfrühstück wollen wir einen solchen Freiraum aufspannen und ein Forum schaffen, das sich mit der nötigen Langsamkeit der Reflexion grundsätzlicher Fragen und Probleme des Zusammenhangs von Literatur/Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft widmet. Das Montagsfrühstück richtet sich an Studierende sowie an alle, die sich für die genannten Fragen interesssieren. Kaffee und Croissants sollen uns zur Langsamkeit verpflichten, ohne die Schärfe des Gedankens zu beeinträchtigen. In freier und entspannter Atmosphäre sind Publikum, geladene ExpertInnen sowie der/die ModeratorIn dazu eingeladen, genussvoll über das jeweilige Thema nachzudenken, sich auszutauschen und den eigenen Horizont zu erweitern.

Das Montagsfrühstück findet während der Vorlesungszeit einmal pro Monat montags von 9 bis 11 Uhr im Literaturhaus am Inn statt. Hier finden Sie eine Übersicht über die bisherigen Montagsfrühstück-Diskussionen (2010/11, 2011/12, 2012/13, 2013/14, 2014/15) (pdf).

Wenn Sie sich einhören wollen: Hier finden Sie ein Gespräch von Martin Sexl und Nina Fuchs mit dem Campus Radio. (mp3)