OA-Publizieren im Repositorium

Die Universität Innsbruck verfügt über ein institutionelles Repositorium über das Angehörige der Universität Innsbruck ihre eigenen Publikationen auch Open Access stellen können. Mit diesem Service steht allen Universitätsangehörigen eine Publikationsform ergänzend zum traditionellen Verlagswesen zur Verfügung.

Die Zweitveröffentlichung oder „Selbstarchivierung“ über ein institutionelles oder fachliches Repositorium wird auch als „Grüner Weg“ des Open Access bezeichnet.

Für Forschende ↓↑

Wir laden alle Forschenden der Universität Innsbruck ein ihre Publikationen in das Repositorium der Universität Innsbruck hochzuladen. Dieses ist nicht nur ein „Schaufenster“ der wissenschaftlichen Leistungen der Universität Innsbruck, sondern auch mit internationalen Suchsystemen vernetzt, was die Sichtbarkeit der wissenschaftlichen Publikationen noch weiter erhöht.
 

Durch einen einfachen Upload des PDFs direkt bei der Eingabe der Metadaten in die Forschungsleistungsdokumentation (Einstieg über VIS => Forschung => Forschungsleistungsdokumentation) gelangt dieses in das Repositorium der Universität. Der Upload erfolgt im Moment über die FLD-Beauftragten am jeweiligen Institut.

  Handbuch zur FLD und Anleitung zum Upload wissenschaftlicher Publikationen (S 21)

Was beim Upload zu beachten ist

Die Zweitveröffentlichung über ein Repositorium wird von vielen Verlagen unter Einhaltung der getroffenen urheberrechtlichen Vereinbarungen grundsätzlich erlaubt. Die urheberrechtlichen Vereinbarungen, die der Autor/die Autorin mit dem Verlag getroffen hat, müssen dabei jedoch eingehalten werden.

Diese rechtlichen Rahmenbedingungen finden sich einerseits in den Verlagsverträgen, andererseits können die Richtlinien der Verlage in Hinblick auf die Selbstarchivierung über die Sherpa/Romeo Datenbank abgefragt werden.

Die Verlage unterscheiden zwischen Preprints, Postprints und dem publizierten Verlags-PDF. Bei der Zweitveröffentlichung über ein Repositorium müssen die AutorInnen darauf achten, welche Version vom Verlag erlaubt ist.

Ein Preprint entspricht dabei einer Manuskriptfassung, die bei einer Zeitschrift für eine Veröffentlichung eingereicht, jedoch noch nicht von Peers evaluiert und zur Veröffentlichung empfohlen wurde. 
Ein Postprint oder akzeptierte Manuskriptversion ist bereits begutachtet und zur Veröffentlichung angenommen, d.h. der Postprint enthält die Inhalte der Verlagsversion (der sog. Publisher’s Version, also der Fassung, die schließlich veröffentlicht wird), ist aber nicht identisch mit ihr: zum einen kann die Formatierung des Postprints von der der Verlagsversion abweichen; zum anderen ist das Printproof (d.h. die Abnahme der sog. Korrekturfahne) noch nicht durchgeführt, so dass ein Postprint zuweilen noch Tippfehler oder von der Verlagsversion abweichende Formulierungen aufweisen kann.

Außerdem gilt es oft sogenannte Embargofristen einzuhalten. Das heißt, dass manche Verlage die Veröffentlichung von Artikeln über Repositorien erst nach einer gewissen Sperrfrist (zwischen 2 und 24 Monaten) erlauben. Auch die Embargofristen sind auf Sherpa/Romeo nachzulesen.

Autorinnen und Autoren sollten sich idealer Weise bereits vor der Veröffentlichung das Recht auf eine Zweitverwertung einräumen lassen. Für zukünftige Verträge raten wir Ihnen, dem Verlag lediglich „einfache Verwertungsrechte“ für die elektronische Publikation einzuräumen, damit Sie Ihre Arbeit parallel auch auf dem Repositorium der Universität Innsbruck bereitstellen können.

Für bereits publizierte Werke können Autorinnen und Autoren auch nachträglich das Einverständnis des Verlags für eine Zweitverwertung für die Veröffentlichung im institutionellen Repositorium einholen.

Weiterführende Links

Open Access Network Austria (OANA): http://www.oana.at
Open Access-Informationsplattform: http://open-access.net/AT-DE/oesterreich-deutsch/
Richtlinien der Verlage in Hinblick auf Zweitveröffentlichung: http://www.sherpa.ac.uk/romeo
Verzeichnis der Open Access-Repositorien (OpenDOAR): http://www.opendoar.org/index.html

Für Studierende ↓↑

Die Erfassung von wissenschaftlichen Arbeiten der Universität Innsbruck und Medizinischen Universität Innsbruck erfolgt über ein Webformular. Entsprechend den „Richtlinien der Universität Innsbruck zur elektronischen Einreichung und Veröffentlichung von wissenschaftlichen Arbeiten“, veröffentlicht im Mitteilungsblatt vom 20.09.2017 sind alle Studierenden eines Diplom-, Master- oder Doktoratsstudiums der Universität Innsbruck verpflichtet, zusätzlich zur Einreichung ihrer Print-Arbeit, eine PDF-Fassung ihrer wissenschaftlichen Arbeit und die dazugehörigen Metadaten einzureichen. Im Upload-Formular legen die Studierenden fest, ob sie der elektronischen Veröffentlichung der Arbeit auf dem Repositorium im Sinne von Open Access zustimmen oder nicht.

Mehr Informationen zur Erfassung von wissenschaftlichen Arbeiten

Zur Dateneingabe und zum Upload des PDFs  

Was beim Upload zu beachten ist

Enthält Ihre wissenschaftliche Arbeit Teile (z.B. Aufsätze), die Sie bereits publiziert oder zur Veröffentlichung eingereicht haben bzw. planen, einzureichen, sind unbedingt die Auflagen der entsprechenden Journals und Verlage sowie die Zustimmung ihrer MitautorInnen zu beachten.

Bitte klären Sie insbesondere auch bei noch nicht-publizierten Teilen Ihrer Arbeit, wie sich die Veröffentlichung im Repositorium der Universität Innsbruck auf eine eventuelle spätere Veröffentlichung, etwa in einem Journal, auswirkt.

Diese rechtlichen Rahmenbedingungen finden sich einerseits in den Verlagsverträgen, andererseits können die Richtlinien der Verlage in Hinblick auf die Selbstarchivierung über die Sherpa/Romeo Datenbank abgefragt werden.

Die Verlage unterscheiden zwischen Preprints, Postprints und dem publizierten Verlags-PDF. Bei der Zweitveröffentlichung im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit über ein Repositorium müssen die AutorInnen darauf achten, die Verwendung welcher Version vom Verlag erlaubt wird.

Ein Preprint entspricht dabei einer Manuskriptfassung, die bei einer Zeitschrift für eine Veröffentlichung eingereicht, jedoch noch nicht von Peers evaluiert und zur Veröffentlichung empfohlen wurde.
Ein Postprint oder akzeptierte Manuskriptversion ist bereits begutachtet und zur Veröffentlichung angenommen, d.h. der Postprint enthält die Inhalte der Verlagsversion (der sog. Publisher’s Version, also der Fassung, die schließlich veröffentlicht wird), ist aber nicht identisch mit ihr: zum einen kann die Formatierung des Postprints von der der Verlagsversion abweichen; zum anderen ist das Printproof (d.h. die Abnahme der sog. Korrekturfahne) noch nicht durchgeführt, so dass ein Postprint zuweilen noch Tippfehler oder von der Verlagsversion abweichende Formulierungen aufweisen kann.

Außerdem gilt es oft sogenannte Embargofristen einzuhalten. Das heißt, dass manche Verlage die Veröffentlichung von Artikeln über Repositorien erst nach einer gewissen Sperrfrist (zwischen 2 und 24 Monaten) erlauben. Auch die Embargofristen sind auf Sherpa/Romeo bzw. im Verlagsvertrag nachzulesen.

Weiterführende Links

Open Access Network Austria (OANA): http://www.oana.at
Open Access-Informationsplattform: http://open-access.net/AT-DE/oesterreich-deutsch/
Richtlinien der Verlage in Hinblick auf Zweitveröffentlichung: http://www.sherpa.ac.uk/romeo