Uni Inns­bruck und PHs koo­pe­rieren bei Dok­torats­studien

Am Montag trafen sich die Rektoren der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein, der Pädagogischen Hochschule Tirol, der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg und der Universität Innsbruck, um die Zusammenarbeit und Vernetzung bei der Betreuung von Doktoratsstudierenden mit einem Memorandum of Understanding zu vertiefen.
Die Rektoren der Hochschulen des Verbunds LehrerInnenbildung WEST
Bild: Von links nach rechts: Vizerektor Dr. Mario Kostal (Universität Mozarteum Salzburg, Vorsitzender der Steuerungsgruppe Verbund LB-WEST), Univ.-Prof. Dr. Bernhard Fügenschuh (Universität Innsbruck), Dr. Peter Trojer (KPH Edith Stein), Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Tilmann Märk (Universität Innsbruck), Univ.-Doz. Dr. Gernot Brauchle (PH Vorarlberg), Mag. Prof. Thomas Schöpf (PH Tirol). (Credit: Uni Innsbruck)

Die vier Bildungsinstitutionen bieten zusammen mit der Universität Mozarteum Salzburg seit Jahren erfolgreich die Lehramtsausbildung für LehrerInnen der Sekundarstufe Allgemeinbildung in Westösterreich im Rahmen des Verbunds LehrerInnenbildung WEST an. Mit dem kürzlich unterschriebenen „Memorandum of Understanding“ wird eine Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich der Durchführung der Doktoratsstudien beabsichtigt. Die Regelung zielt insbesondere auf das Doktoratsstudium PhD Education an der Fakultät für LehrerInnenbildung der Universität Innsbruck. Wenn Studierende Interesse daran haben, können sie in Zukunft dieses Studium an der Universität belegen und von habilitierten Lehrenden einer der Partnereinrichtungen mitbetreut werden. Die Hauptstudienleistung ist an der Universität Innsbruck zu erbringen, die auch den akademischen Grad verleiht. Durch die Vernetzung und Zusammenarbeit bzw. die gemeinsame Betreuung von DissertantInnen können sich an den Hochschulen übergreifende Forschungsteams, die mit den Stärken der Partnereinrichtungen ausgestattet sind, entwickeln. „Von diesen Forschungsteams profitieren die beteiligten Institutionen, der Standort, die Region und nicht zuletzt die DissertantInnen selbst. So können die DissertantInnen zukünftig in Abstimmung mit ihren Forschungsteams von der Infrastruktur und den Serviceangeboten der Partnereinrichtungen profitieren“, sind sich die Rektoren der Hochschulen einig. „Die Kooperation ist ein zentrales Element, um längerfristig dem wissenschaftlichen Nachwuchs in allen Bereichen der LehrerInnenbildung ein qualitativ hochwertiges Studienangebot zu ermöglichen.“

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