Jugend­liche auf Klima-Heraus­forde­rungen vorbe­reiten

Das Projekt „Generation F3 – Fit for Future“ setzt in der Sensibilisierung für Fragen des Klimawandels bereits bei jungen Menschen an: Schülerinnen und Schüler werden selbst aktiv, indem sie nachhaltige Anpassungslösungen für ihre jeweiligen Heimatregionen entwickeln. Am 16. April waren 75 Schülerinnen und Schüler an der Uni Innsbruck zu Gast.
Kinder in der Aula
Bild: Von Expertinnen und Experten lernen: Mehr als 70 Jugendliche besuchten die Uni Innsbruck. (Credit: Universität Innsbruck)

In einer innovativen Forschungs-Bildungs-Kooperation zwischen Schülerinnen und Schülern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Praktikerinnen und Praktikern entwickeln die Jugendlichen über ein Schuljahr hinweg eigenständige Forschungsfragen, planen Forschungsprojekte, setzen diese um und stellen ihre Ergebnisse als wissenschaftliches Poster im Zuge einer Abschlussveranstaltung einer breiten Öffentlichkeit vor.

Im Rahmen des Projekts wurde den beteiligten Jugendlichen vom Franziskanergymnasium Bozen, der Wirtschaftsfachoberschule Auer, dem Reithmann Gymnasium Innsbruck, dem Bundes-Gymnasium und Oberstufenrealgymnasium St. Johann in Tirol beim mittlerweile zweiten Forschungsworkshop die Chance geboten, in den Dialog mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen zu treten und mit diesen ihre Ideen zu diskutieren.

Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten im Laufe des Schuljahres selbst konzipierte Forschungsfragen zum Thema Klimawandelanpassung. Sie sind in Kleingruppen organisiert und haben eigens erhobene Daten (größtenteils ausgefüllte Fragebögen, transkribierte Interviews) mit zum Forschungsworkshop II nach Innsbruck gebracht. Am Vormittag der Veranstaltung gaben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Ist-Stand ihrer Projekte Feedback. Die Moderation der einzelnen Themengruppen wurde von Studierenden übernommen. Am Nachmittag fand ein Workshop zum Thema „Datenauswertung“ statt, in dem Methoden zur Auswertung von sozialwissenschaftlichen Daten vorgestellt wurden.

Die Jugendlichen werden nun in Schulbesuchen, abgehalten von wissenschaftlichen Mitarbeitern des Projekts, weiter bei der Auswertung ihrer selbst erhobenen Daten betreut. Die Ergebnisse der Forschungsprojekte werden dann in einem weiteren Schritt in vorwissenschaftlichen Postern dargestellt und am Abschlussworkshop am 7. Juni 2018 in den Räumlichkeiten der EURAC Bozen präsentiert.

(Maximilian Riede/red)


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