Inns­bruck Winter Sum­mit: (Un)Ethical Be­havior in Markets

Von 19. bis 21. März fand an der Universität Innsbruck die erste Ausgabe des „Innsbruck Winter Summit - (Un)Ethical Behavior in Markets“ statt. Kombiniert wurde der Event mit der 6-tägigen „Innsbruck Winter School on Credence Goods, Incentives and Behavior.“
Winter Summit - Gruppenbild
Bild: Teilnehmer der Innsbruck Winter School und des Innsbruck Winter Summit im Kühtai. (Credit: Tobias Haller)

Die aufstrebende Forschungsrichtung der Verhaltensökonomie hat einiges zu (Un)Ethischem Verhalten in Märkten zu sagen. Interessenskonflikte zwischen Produzenten und Konsumenten in der Medizin, im Bereich Reparatur- oder Finanzdienstleistungen, oder bei der Klassifizierung von Produkten nach Energieverbrauch sind nur ausgewählte Beispiele, die zu unethischem Verhalten und in der Folge zu ineffizienter Verteilung von Ressourcen führen können.

Auf Einladung des Sonderforschungsbereichs F63 „Credence Goods, Incentives and Behavior“ und unter Federführung von Tobias Haller und Michael Kirchler trafen sich internationale ExpertInnen aus diesem Bereich beim Innsbruck Winter Summit im Kühtai. Rund um die Keynote Lectures von eingeladenen Gästen wie George Loewenstein, Anna Dreber-Almenberg, Martin Dufwenberg und Matthias Sutter wurde ein qualitativ sehr hochwertiges wissenschaftliches Programm mit 10 weiteren Vorträgen (ausgewählt aus über 50 Bewerbungen) geboten.

 

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Eröffnung des Innsbruck Winter Summits „(Un)Ethical Behavior in Markets“ durch Michael Kirchler. (Bild: Tobias Haller)

Besonders erfolgreich war die Einbindung des Innsbruck Winter Summits in die 6-tägige „Innsbruck Winter School on Credence Goods, Incentives and Behavior.“ Dieser Event fand heuer zum zweiten Mal statt und brachte PhD-StudentInnen und PostDocs von 17 verschiedenen internationalen Universitäten mit den TeilnehmerInnen des Summits zusammen. Im Vorfeld wurden Vorlesungen zu Theorie (Rudolf Kerschbamer), Methodik ( Loukas Balafoutas), Vertrauensgütern im Finanzsektor (Jürgen Huber) und ausgewählten Feldstudien im Bereich (Matthias Sutter) angeboten. Abgerundet wurde das wissenschaftliche Programm durch Präsentationen der StudentInnen, welche zu interessanten Diskussionen mit den Teilnehmern des Summits führten.

 

Neben dem ausgedehnten wissenschaftlichen Programm stand der Austausch der StudentInnen untereinander sowie mit den TeilnehmerInnen des Summits im Vordergrund. Ob beim Skifahren auf der Piste, beim Langlaufen auf der Loipe, oder der abschließenden nächtlichen Schneeschuhwanderung – an Gelegenheiten dazu mangelte es jedenfalls nicht.

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Schneeschuhwanderung bei Nacht als Abschlussevent. (Bild: Tobias Haller)

(Tobias Haller)

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