Innsbruck gewinnt Kartellrecht-Moot-Court

Martin Gassler und Mirjam Egerbacher von der Universität Innsbruck entschieden den diesjährigen Kartellrecht-Moot-Court für sich. Sie setzten sich gegen sieben Team von den anderen österreichischen Universitäten durch. Veranstaltet wurde der Moot Court von der Bundeswettbewerbsbehörde.
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Bild: v.l. Dr. Johannes Barbist (Binder Grösswang), Dr. Lars Maritzen (DORDA), Mag. Natalie Harsdorf (BWB), Martin Gassler und Mirjam Egerbacher, BM für Justiz Dr. Wolfgang Brandstetter und Mag. Nikolaus Schaller (Kartellgericht)

Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) veranstaltete gemeinsam mit der Rechtsanwaltskanzlei Dorda Brugger Jordis (DORDA) und ELSA, der European Law Students' Association (ELSA), diese Woche zum zweiten Mal den Kartellrecht Moot Court. Wie schon im Jahr zuvor haben sich zahlreiche interessierte Studierende für diesen Moot Court beworben. Gegenstand der Veranstaltung ist die Bearbeitung eines fiktiven Antrages an das Kartellgericht zu einem kartellrechtlichen Sachverhalt. In diesem Jahr war der Schwerpunkt des Falles eine Alleinbezugsverpflichtung in einem Kaffeestandautomatenvertrag und ein Category Management System.

Gewonnen hat das Team mit Martin Gassler und Mirjam Egerbacher von der Universität Innsbruck, das sich im Finale gegen das Team WU Wien 1 mit Daniel Gieber, Georg Mühlbauer und Anna Portenschlager durchsetzte. Als Best Speaker konnte Artan Duraku vom Team Juridicum 2 die Jury überzeugen. Second Best Speaker wurde Anna Portenschlager vom Team WU 1. Acht Teams bestehend aus jeweils drei Personen von sechs Universitäten nahmen am Kartellrecht Moot Court 2016 teil. Die Teams wurden von weiteren Partnerkanzleien sowie Professoren bei der Einbringung des Schriftsatzes und bei der mündlichen Verhandlung unterstützt.

Das Finale fand am 11. Mai 2016 im Haus der Europäischen Union statt. Die Jury bestand aus Mag. Nikolaus Schaller (Kartellgericht), Dr. Lars Maritzen (DORDA) und der Stv. Geschäftsstellenleiterin Mag. Natalie Harsdorf, LL.M. (BWB). Die Bewertung der Schriftsätze und der mündlichen Verhandlung erfolgte nach festgelegten Kriterien. Dabei spielten unter anderem die Sachverhalts- und Rechtsanalyse, Argumentation, Rhetorik, Teamarbeit und das Zeitmanagement der Teilnehmer und Teilnehmerinnen eine wesentliche Rolle.

Dr. Peter Matousek, Leiter der Geschäftsstelle der Bundeswettbewerbsbehörde, hob hervor, dass der Kartellrecht Moot Court eine gelungene Verbindung von Universität und Praxis darstellt, was sich in den herausragenden Leistungen und dem großen Interesse an der Veranstaltung wiederspiegelt. Zudem sprachen auch die Vertreter von DORDA. Gründungspartner Dr. Christian Dorda und Dr. Heinrich Kühnert, Leiter des Kartellrechtsteams bei DORDA, und betonen den Beitrag, „den der Moot Court zur Ausbildung eines exzellenten Juristen-Nachwuchses leisten können.“ Der Kartellrecht Moot Court wird kommendes Jahr wieder stattfinden.

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