Erste Winter School zu Ver­trauens­gütern

Von 25. Februar bis 2. März 2018 fand an der Universität Innsbruck die erste Innsbruck Winter School on Credence Goods, Incentives and Behavior statt. Im Vordergrund stand die Analyse von Vertrauensgütern, also Gütern bei denen der Produzent einen Informationsvorteil gegenüber dem Konsument hat.
Winter School
Bild: Die Teilnehmenden der WinterSchool im Kühtai. (Credit: Tobias Haller)

Mussten Sie in letzter Zeit mit Ihrem Auto zum Mechaniker oder waren beim Zahnarzt? Sind Sie sicher, dass die Behandlung die Ihr Auto beziehungsweise Sie bekommen haben genau die richtige war? Und war der Preis angemessen? 

Was genau sind Vertrauensgüter, wie werden sie analysiert, und welche Möglichkeiten zur Regulierung gibt es? Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs “Credence Goods, Incentives and Behavior” fand Ende Februar die erste Innsbruck Winter School zu diesem Thema statt. Insgesamt 25 PhD-Studenten und PostDocs von zehn verschiedenen internationalen Universitäten wurden aus über 60 Bewerbungen ausgewählt und verbrachten eine Woche auf über 2000 Metern im Alpenhotel Seiler im Kühtai. Neben den täglichen Vorlesungseinheiten zu Theorie (Prof. Rudolf Kerschbamer), Methodik (Prof. Loukas Balafoutas), und Vertrauensgütern im Finanzsektor (Prof. Markus Walzl und Prof. Michael Kirchler) standen vor allem auch Präsentationen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie ein umfassendes Rahmenprogramm im Vordergrund. Ein Kälteeinbruch mit Temperaturen um -25°C sorgte für die, einer Winter School gebührenden, Atmosphäre und machte das abendliche Eisstockschießen sowie die abschließende Schneeschuhwanderung bei Nacht zum besonderen Erlebnis.

(Tobias Haller)


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