Elfte „Winter School on Fede­ralism and Governance“ in Inns­bruck

Von 17. bis 28. Februar 2020 findet die bereits elfte Ausgabe der Winter School on Federalism and Governance statt, die in der ersten Austragungswoche an der Universität Innsbruck, in der zweiten an der EURAC Bozen stattfindet. Wie bisher steht auch diese Ausgabe, die dem Thema „Federalism and Language“ gewidmet ist, unter der Schirmherrschaft des Europarats.
Gruppenfoto der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Winter School.
Bild: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Winter School mit Vertreterinnen und Vertretern von EURAC und Universität Innsbruck. (Credit: Universität Innsbruck)

Das diesjährige Thema befasst sich mit der Frage, in welchem Zusammenhang Föderalismus und Sprache stehen: Wie verankern Verfassungen Sprachenrechte, in welchem Verhältnis steht Sprache aber auch selbst zur Verfassung? Wie lässt sich Minderheitenschutz mit Hilfe von Sprachenrechten verwirklichen? Welche Sprachenpolitik verfolgen bi- und multilinguale Staaten, aber auch inter- und supranationale Organisationen? Wie stehen Kosten und Nutzen von Sprachenrechten in föderalen Systemen zueinander? Diese und andere Fragestellungen werden von einem hochkarätigen internationalen Vortragendenteam in Vorlesungen und Workshops an Hand zahlreicher Beispielfälle aus aller Welt untersucht und in einem Roundtable mit dem Hohen Kommissar für nationale Minderheiten der OSZE, Dr. Lamberto Zannier, diskutiert.

Die aus 4 Kontinenten nach Innsbruck angereisten 27 TeilnehmerInnen sind exzellente NachwuchsforscherInnen insbesondere aus den Bereichen Verfassungsrecht und Politikwissenschaft. Einen beeindruckenden Eröffnungsvortrag zur Thematik, dargestellt am Beispiel der tibetischen Sprache, hielt der an der Harvard University promovierte Jurist Dr. Lobsang Sangay, Präsident der tibetischen Exilregierung.

 (Anna Gamper)

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