Auszeichnung für Michael Thoma

Dr. Michael Thoma vom Bereich Wirtschafts­pädagogik am Institut für Organisation und Lernen wurde Anfang Juli auf der Berufs­bildungs­forschungs­konferenz in Steyr mit dem Österreichischen Berufs­bildungs­forschungs­preis 2016 ausgezeichnet.
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Bild: v.l.: Preisträger Dr. Michael Thoma, Sektionschef Dr. Christian Dorninger (BMBF), Claudia Walch (BAKIP) und Direktor Dr. Franz Reithuber (HTL Steyr) (Credit: BBFK/Kainrath)

Der Österreichische Berufsbildungsforschungspreis wird im Rhythmus von zwei Jahren vom Österreichischen Bundesministerium für Bildung und Frauen zur Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Leistungen an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler vergeben. Michael Thoma erhielt den mit 3.000 Euro dotierten diesjährigen Preis für seine Arbeit „Critical analysis of textbooks: knowledge-generating logics and the emerging image of ‘global economic contexts‘“, die 2015 in der Fachzeitschrift Critical Studies in Education erschienen ist.

Mit dem Preis will das Ministerium die Berufsbildungsforschungslandschaft im deutschsprachigen Raum durch Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses stimulieren. Die prämierten Arbeiten sollen einen fundierten Beitrag zur Weiterentwicklung der Berufsbildungsforschung leisten. Neben dem Preisgeld erhalten die Preisträger zusätzlich eine Trophäe: einen Stirlingmotor, der von Schülerinnen und Schülern der HTL Steyr gefertigt wurde. Dies hat doppelte Symbolkraft: Zum einen zeigt es die Bedeutung der technisch-handwerklichen Gestaltung innerhalb der beruflichen Bildung, neben der sonst bei Preisen dominierenden künstlerischen Komponente, auf. Zum anderen steht die Umwandlung von Energie in Bewegung sinnbildlich für die Idee durch Forschungsvernetzung und -bündelung gemeinsame Fortschritte zu erzielen.

(Christian Flatz)


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