AURORA beantragt European University

In einer Informationsveranstaltung wurden vergangene Woche das Universitätsnetzwerk AURORA und seine Aktivitäten näher vorgestellt. Alle anwesenden Interessierten wurden zudem über den Antrag für das European Universities Konsortium bei der Europäischen Kommission und seine Bedeutung für die Universität informiert.
Gruppenbild AURORA
Bild: Rektor Tilmann Märk, Aurora General Secretary Kees Kouwenaar, Vizerektor Bernhard Fügenschuh, Johann Katzlinger von der ÖH und Thomas Baumgartner, Koordinator von AURORA in Innsbruck. (Credit: Uni Innsbruck)

Seit Oktober 2019 ist die Uni Innsbruck Mitglied des im Jahr 2016 auf Initiative der Freien Universität Amsterdam gegründeten Universitätsnetzwerkes AURORA, das wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Relevanz verbinden soll. Künftig wird sich die Uni Innsbruck mit acht weiteren Universitäten aus ganz Europa – von Reykjavik bis Neapel – stärker vernetzen. Europäischen Universitäten sind gefordert, Hochschulmodelle der Zukunft entwickeln, europäische Werte und die europäische Identität fördern sowie die Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschulbildung verbessern. Die Universität Innsbruck wird sich in diesem Netzwerk engagiert einbringen und nachhaltig an der Umsetzung der genannten Ziele mitarbeiten. Am vergangenen Mittwoch wurde der Antrag für das European Universities Konsortium bei der Kommission eingebracht. Eine Entscheidung wird bis Juli 2020 erwartet, der allfällige Projektbeginn wäre September 2020. Im Falle einer Genehmigung des Antrags beläuft sich das Projektvolumen auf rund 10 Mio. Euro für eine initiale dreijährige Förderperiode, wobei Folgefinanzierungen vorgesehen sind sowohl im Rahmen von Erasmus+ als auch Horizon Europe. Auch im European Universities Konsortium wird das Leitmotiv von Aurora „matching academic excellence with societal relevance“ in verschiedensten Fokussierungen verfolgt:

  • Die Erweiterung der Kompetenzen von Studierenden, um einen Beitrag zu den großen gesellschaftlichen Fragen von morgen zu leisten.
  • Die Weiterentwicklung des Lehrangebots im Sinne einer umfassenden und inklusiven Internationalisierung.
  • Eine verstärkte Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren („Co-Creation“).
  • Aktive Maßnahmen auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Universität.

Diese übergreifenden Zielsetzungen werden in viele Bereiche des Universitätsbetriebs hineinwirken, die in den kommenden Wochen und Monaten auf verschiedensten Ebenen vorbereitet, entwickelt und im Falle einer Bewilligung des EU-Antrags dann umgesetzt werden. Dazu zählen sowohl grundlegende strategische Überlegungen im Zuge der diesjährigen Entwicklungsplanerstellung, als auch operative Maßnahmen, insbesondere zur Unterstützung und Umsetzung der geplanten Vorhaben im Bereich Lehre und Internationalisierung.

Die Mitglieder des AURORA Universitätsnetzwerks:

  • Vrije Universiteit Amsterdam (NL)
  • University of Iceland (IS)
  • University of East Anglia (UK)
  • Universität Duisburg-Essen (DE)
  • University of Aberdeen (UK)
  • Université Grenoble-Alpes (FR)
  • Universitat Rovira i Virgili Tarragona (ES)
  • Università degli Studi di Napoli Federico II (IT)
  • Universität Innsbruck (AT)

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