Archi­tektur­wett­bewerb für Neubau gestartet

Ende September wurde der EU-weite, offene Architekturwettbewerb für ein neues Lehr- und Bürogebäude am Standort Alte Chemie gestartet. Damit rückt nach dem Abriss des Chemie-Gebäudes der Bau des dringend benötigten Neubaus am Campus Innrain näher.
Wettbewerbsjury
Bild: Mitte September fand an der Uni Innsbruck die konstituierende Sitzung der Wettbewerbsjury statt. (Credit: Uni Innsbruck)

Das Gebäude der Alten Chemie wurde fast schon dem Erdboden gleichgemacht. Noch müssen die Schuttmaterialien getrennt und abtransportiert und die Baugrube gesichert werden. Ende September startete nun der Architekturwettbewerb für das neue Lehr- und Bürogebäude, das anstelle der Alten Chemie errichtet werden soll. Die Bundesimmobiliengesellschaft wird hier für die Universität Innsbruck ein zukunftsorientiertes Forschungs-, Büro-, Verwaltungs- und Unterrichtsgebäude bauen. Auf dem Areal sollen unter anderem mehrere bisher dislozierte Institute wie das Institut für Archäologien, das Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik und das Institut für Sprachen und Literaturen Platz finden. Das neue Gebäude wird eine Gesamtnutzfläche von rund 13.000 Quadratmetern haben. Ziel der Neugestaltung im Zuge des Neubaus ist auch eine bessere Vernetzung der Freibereiche untereinander, womit eine Durchmischung der UniversitätsmitarbeiterInnen und Studierenden mit der städtischen Bevölkerung erreicht werden soll.

Interessierte Architekturbüros haben nun bis Februar Zeit, ihre Idee zu dem geplanten Projekt einzureichen. Die Jury bestehend aus Reinhold Wetschko und Susanne Fritzer für die die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, Maximilian Pammer, Hanspeter Mühlegger und Alfred Berger für die BIG, Ministerialrat Bernhard Futter, Rektor Tilmann Märk, Vizerektorin Anke Bockreis, Stadtrat Gerhard Fritz, Stadtplaner Wolfgang Andexlinger und Gestaltungsbeirat Daniel Marques wird die geeignetsten Vorschläge auswählen.


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