Forschungsausrichtung 

Die Forschungstätigkeit am Institut für Italienisches Recht bezieht sich zunächst auf die am Institut betreuten Fachbereiche des Italienischen Rechts. Aufgrund der geografischen Lage des Instituts außerhalb des italienischen Staatsgebiets und wegen der Verbindung mit der deutschen Rechtssprache erfährt die Forschungstätigkeit im Italienischen Recht eine besondere Ausprägung: Es liegt nahe, in allen Fachbereichen rechtsvergleichende Bezüge vor allem zum österreichischen und deutschen Recht herzustellen und der deutsch/italienischen Rechtsterminologie (insb durch die Erstellung rechtsterminologisch und wissenschaftlich fundierter Übersetzungen von italienischen Gesetzestexten) besonderes Augenmerk zu widmen. Eine besondere Kompetenz haben sich die MitarbeiterInnen des Instituts in diesem Zusammenhang auch in der Schaffung deutschsprachiger Rechtsliteratur zum Italienischen Recht erarbeitet, wodurch die Brückenfunktion des Instituts zwischen der italienischen Rechtsordnung und dem deutschsprachigen Rechtsraum (Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein und in Bezug auf die deutsche Sprache auch Südtirol) verwirklicht wird.

Hervorzuheben ist die nach wie vor starke Vernetzung der Institutsmitglieder mit den jeweiligen österreichischen Fachinstituten in der Forschung. Diese geht auf die ursprüngliche Struktur des Bereichs des Italienischen Rechts als gemeinsame Einrichtung österreichischer Fachinstitute zurück. Diese Kooperation wird nach wie vor gepflegt.

Traditionell stellen südtirolspezifische Themen einen Schwerpunkt in der Forschung dar. Dies trifft insbesondere im Bereich des Öffentlichen Rechts sowie des Völker- und Europarechts zu.

Trotz der knappen Forschungsressourcen konnte das Institut 2006 die erforderliche Punkteanzahl für die Einrichtung eines Forschungsschwerpunkts an der Universität Innsbruck nach den Kriterien Exzellenz, Internationalität, Kohärenz und Drittmittelanwerbung erreichen. Die damalige Universitätsleitung sah jedoch durch die Neugründung des Instituts eine ausreichende Struktur für die Forschung im Italienischen Recht gegeben.

Forschungsleistungen

Die Forschungsleistungen der Mitglieder des Instituts seit 1.1.2006 ergeben sich im Einzelnen, gegliedert nach Jahr und Forschungsgattung, aus der  Forschungsleistungsdokumentation (FLD) der Universität Innsbruck.