Neues Forschungsnetzwerk zu Kindheit und Elternschaft unter Innsbrucker Beteiligung

Prof. Kettemann und Mag.a Mitric unterstützen rechtswissenschaftliche Forschungen zu Kindeswohl in Transformationszeiten

Kindheit und Elternschaft stehen im Zentrum gesellschaftlicher Transformationsprozesse, werden jedoch in Wissenschaft, Politik und Institutionen häufig fragmentiert oder als Randthema behandelt. Zugleich wächst das Wissen über kindliche Entwicklung, Beziehungen, Care-Arrangements, Kinderrechte und die Bedeutung stabiler, diskriminierungssensibler Rahmenbedingungen – ebenso wie die Herausforderungen durch digitale Technologien, Plattformökonomien und Künstliche Intelligenz, die Lebenswelten von Kindern und Eltern grundlegend verändern.

Vor diesem Hintergrund haben die WU Wirtschaftsuniversität Wien und das Institut für Theorie und Zukunft des Rechts an der Universität Innsbruck das Netzwerk ELTERNSCHAFT & WISSENSCHAFT gegründet.

Es versteht sich als interdisziplinärer Raum, der Kinderrechte, Elternfreundlichkeit, gesellschaftliche Vielfalt und digitale Entwicklungen systematisch zusammendenkt, wissenschaftliche Perspektiven verbindet und evidenzbasiertes Wissen so bündelt, dass es Orientierung bietet und institutionell wirksam werden kann.
 

Geleitet wird das Netzwerk von Ass.-Prof. Dr. Soheil Human von der WU Wien, dem Direktors des Sustainable Computing Labs an der WU Wien und Experte für menschenzentrierte digitale Transformation.

Prof. Dr. Matthias C. Kettemann ist Ko-Vorsitzender des Initiierungskomitees des Beirats und Mag.a Bozana Mitric ist Netzwerkkoordinatorin für Rechtswissenschaften.

Ziel ist der Aufbau einer nachhaltigen, international anschlussfähigen Infrastruktur, die wissenschaftliche Exzellenz, digitale Kompetenz und gesellschaftliche Verantwortung verbindet, um Bedingungen zu stärken, unter denen Kinder gut aufwachsen und Elternschaft gerecht, tragfähig und zukunftsorientiert gestaltet werden kann.

Das Netzwerk unterstützt seine Mitglieder bei der Entstehung neuer interdisziplinärer und institutionsübergreifender Forschungs- und Transferprojekte und berät HR‑Abteilungen, Betriebs-/Personalräte, Gleichstellungsorgane und weitere Gremien an Universitäten und Forschungseinrichtungen dabei, Sorgeverantwortung besser mit wissenschaftlicher Arbeit vereinbar zu machen. Zugleich entwickeln Netzwerkmitglieder Wissenstransfer‑Materialien, die wissenschaftliche Erkenntnisse verantwortungsvoll übersetzen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Rückfragen: Prof. Dr. Kettemann (matthias.kettemann@uibk.ac.at)

Nach oben scrollen