Agata Bidas beim ESIL Research Forum 2026 in Krakau

Vom 9. bis 10. April 2026 fand an der Jagiellonen-Universität in Krakau das diesjährige Research Forum der European Society of International Law (ESIL) statt.

Frau an Rednerpult in einem prunkvollen Saal

Unter dem Leitthema „Sustainable International Law: Reconciling Stability and Change“ widmete sich die Konferenz der Frage, wie Nachhaltigkeit jenseits des reinen Umweltschutzes als Balance zwischen Rechtssicherheit und notwendigem Wandel verstanden werden kann. Das ESIL Research Forum ist ein Format, das sich gezielt an Nachwuchswissenschaftler:innen am Beginn ihrer Karriere richtet. In einem bewusst kleinen und intensiven Rahmen bietet es die Gelegenheit, aktuelle Forschungsprojekte mit führenden Expert:innen des Völkerrechts zu diskutieren.

Im Rahmen des Panels „Scope and Evolution of State Obligations“ präsentierte Agata Bidas ihren Beitrag mit dem Titel: „Intergenerational responsibility for nuclear test legacies: reconceptualizing state obligations in international law“.
 

Der Vortrag befasste sich mit der komplexen Problematik der generationsübergreifenden Verantwortung für die Folgen von Atomtests. Dabei wurde kritisch beleuchtet, wie staatliche Verpflichtungen im Völkerrecht neu konzeptioniert werden müssen, um den langfristigen Auswirkungen auf heutige und zukünftige Generationen gerecht zu werden. Die anschließende Diskussion mit Expert:innen wie Christian Tams und Patrycja Grzebyk bot wertvolle Einblicke in die Dynamik zwischen bewährten Rechtsgrundsätzen und neuen transformativen Impulsen.

Der intensive Austausch in Krakau verdeutlichte die Notwendigkeit interdisziplinärer Ansätze im Völkerrecht und lieferte wertvolle Impulse für die laufende Forschungsarbeit am Institut für Theorie und Zukunft des Rechts.

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