NATURE-based urban water Transitions for Healthy, Resilient, InclusiVE regional Scapes

Förderung

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Dieses Projekt wurde von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG  im Rahmen der Driving Urban Transitions Partnership gefördert, die von der Europäischen Kommission kofinanziert wird.

Laufzeit

Januar 2026 - Dezember 2028

Inhalt

Städtische Räume und Wasserinfrastrukturen werden von zukünftigen Unsicherheiten wie dem Klimawandel, der Urbanisierung und der Alterung der Infrastruktur beeinflusst. Ein Paradigmenwechsel hin zu Nachhaltigkeit und Zirkularität ist notwendig, um die hohe Qualität urbaner Wasserdienstleistungen aufrechtzuerhalten, gestützt durch Innovationen in technologischen, sozialen, staatlichen und kommunikativen Bereichen. Die Implementierung von Nature-Based Solutions (NBS) im urbanen Wassermanagement wird als „No-Regret“-Ansatz und als Alternative zu ausschließlich leitungsbasierter urbaner Infrastruktur vorgeschlagen. Die Transformation und Integration dieser Lösungen wird jedoch durch fehlende Standardisierung, unzureichend getestete und überwachte Lösungen sowie durch eine mangelnde positive Kommunikation erfolgreicher Transformationsprozesse erschwert.

NATURE THRIVES richtet seine Aktivitäten an vier zentralen Fragestellungen aus, um den Übergang zu einem nachhaltigen und effizienten Wassermanagement zu unterstützen, das robust genug ist, um zukünftigen Unsicherheiten zu begegnen. Das Projekt nutzt qualitative und quantitative Forschungsmethoden, um den Stand der Technik in Planung, Bemessung und integrierter Bewirtschaftung von NBS zu erfassen und darauf aufbauend What-if-Narrative zu entwickeln, die gemeinsam mit Stakeholdern in Co-Design- und Co-Creation-Formaten bearbeitet werden. Modellierung, experimentelle Untersuchungen und Co-Creation werden eingesetzt, um zu bestimmen, was funktioniert und was überzeugt – unter Berücksichtigung sowohl technischer als auch sozialer Aspekte der Transformationspfade. Dies umfasst neuartige technische Lösungen für multifunktionale NBS sowie integrierte Asset-Management-Ansätze, um die kaskadierenden positiven Effekte der blau-grün-grauen Interaktion sicherzustellen. Feedforward- und Feedback-Schleifen werden während des gesamten Projekts genutzt, um einen bidirektionalen Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Stakeholdern zu gewährleisten. Die Pfade zur Mainstreaming- und Skalierung von NBS („What is“) werden gemeinsam mit den Stakeholdern ko-kreativ entwickelt, um nachhaltige urbane Wassertransformationen zu unterstützen.

 

Projektpartner

  • alpS GmbH,
  • Danmarks Tekniske Universitet,
  • DHI A/S,
  • Norwegian University of Science and Technology,
  • Università di Firenze,
  • Universität Innsbruck

Kooperationspartner

  • Città Metropolitana di Firenze
  • Eesti Vee-ettevõtete Liit
  • HOFOR AS
  • Ingegnerie Toscane S.r.l
  • Landeshauptstadt Innsbruck
  • Statens vegvesen

 

Kontakt

Univ.-Prof. Dipl-Ing. Dr, Manfred Kleidorfer
Fabian Funke, MSc
Janine Wegner, MSc
Shiyang Chen, MSc
Universität Innsbruck
umwelttechnik@uibk.ac.at

 

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