Ein bunter Hintergrund mit dem hangeschriebenen Schriftzug "Vienna Arabesque. Eine Fahrt mit dem Riesenrad!" vor einem weißen Banner

Vienna Arabesque

Eine Fahrt mit dem Riesenrad!

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VIENNA ARABESQUE ist ein transferorientiertes Drama und kunstbasiertes Forschungsprojekt über die Vielfalt und damit einhergehende urbane Bildungsprozesse. Es lädt Sie zu einer fiktiven Fahrt mit dem Riesenrad der Solidarität ein und bietet neue Perspektiven auf das Zusammenleben und die Diversität in der Stadt. Die Entwicklung des Dramas begann im Rahmen einer Lehrveranstaltung des Bachelorstudiums Erziehungswissenschaft an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck. Mit Hilfe von kunstbasierten und interaktionistischen Methoden fand ein reger bildungswissenschaftlicher Austausch in der Lehre statt. Auf der Basis von theoretischen Diskussionen und theaterpädagogischen Überlegungen wurde das Drama zunächst im Seminar und dann schrittweise über einen längeren Zeitraum weiterentwickelt. Dabei sind neue Szenen entstanden, die insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden sowie durch die Einbeziehung von Datenmaterial aus der Feldforschung bereichert wurden. Die in Gruppenarbeiten erfundenen mehrheimischen Biografien wurden darüber hinaus weiterbearbeitet, neu kombiniert und um weitere ergänzt, um das Theaterstück mit interessanten Figuren und verschiedenen Perspektiven auszustatten.

In insgesamt sechs Gondelfahrten mit dem Riesenrad wird thematisiert, wie Menschen, die sich nicht kennen, miteinander ins Gespräch kommen und sich dabei nicht aus dem Weg gehen können. Geredet und gestritten wird beispielsweise über klassische Diversitätsdimensionen wie Alter, Geschlecht, Migration, sexuelle Orientierung, soziale Herkunft und Teilhabe an der Gesellschaft. Die Szenen zeigen Elemente des urbanen Zusammenlebens, in denen sich sowohl gelebte Solidarität wie auch erlebte Diskriminierungen und Rassismen widerspiegeln. Das Stück will damit ein Bewusstsein dafür schaffen, dass es diese Diskriminierungen und Rassismen gibt und zu einer kritisch-reflexiven Auseinandersetzung mit diesen anregen. Ziel des Dramas ist es, den Blick auf die Potenziale von Vielfalt und Diversität im Alltag und in öffentlichen Kontexten zu lenken.

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