13. Nächte der Philosophie

„Nicht am kriti­schen Denken sparen“

Am 27. Mai 2026 demons­trierten laut ÖH 28.000 Menschen gegen die ange­kün­digten Kürzungen der Univer­si­täts­bud­gets. Auch die Fakultät zeigt sich besorgt um die Zukunft von Wissen­schaft, Forschung und Lehre.

Nach Angaben der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) kamen am Mittwoch, dem 27. Mai 2026, rund 28.000 TeilnehmerInnen zur Demonstration #UnisRetten in Wien zusammen. Mit der Kundgebung sollte ein öffentliches Zeichen gegen die von der Bundesregierung angekündigten Kürzungen der Budgets österreichischer Universitäten für die Leistungsperiode 2028 bis 2030 gesetzt werden.

Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Innsbruck war durch Katherine Dormandy vom Institut für Christliche Philosophie und Michael Dormandy vom Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie vertreten. Auch der Dekan der Fakultät, Wilhelm Guggenberger, äußerte sich im Vorfeld besorgt über die geplanten Budgetkürzungen. Diese würden nicht nur eine Budgetierung unterhalb der Inflationsrate im Vergleich zur laufenden Leistungsperiode bedeuten, sondern könnten auch die teilweise ohnehin prekären Forschungs-, Anstellungs- und Studienbedingungen von Lehrenden und Studierenden weiter verschärfen.

Die Fakultät betrachtet die angekündigten Sparmaßnahmen daher kritisch. Wissenschaftliche Forschung, qualitätsvolle Lehre und die Förderung kritischen Denkens sind zentrale Aufgaben der Universität, an denen nicht gespart werden darf.

 

Autor: Thomas Seissl

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