PEAK-Expertin

Ute Hasenöhrl

Portrait Ute Hasenöhrl

Schwerpunkt

NATURSCHUTZ- UND UMWELTGESCHICHTE

Kontakt

E-Mail:
ute.hasenoehrl@uibk.ac.at
Telefon:
+43 512 507 43222
Web:
Institut Geschichtswissenschaften und Empirische Kulturwissenschaft
Persönliche Homepage

Sprachen: Deutsch, Englisch

Ute Hasenöhrl ist assoziierte Professorin für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte an der Universität Innsbruck. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit der Geschichte des Naturschutzes und der Umweltbewegung im 20. Jahrhundert, mit Energie- und Technikgeschichte sowie mit der Rolle zivilgesellschaftlicher Akteur:innen in umweltpolitischen Aushandlungsprozessen.

Besondere Aufmerksamkeit widmet sie der Entstehung, Entwicklung und Institutionalisierung von Naturschutz- und Umweltorganisationen sowie den gesellschaftlichen Konflikten rund um Umweltfragen. In ihrer Monographie zur Naturschutz- und Umweltbewegung Bayerns in der Nachkriegszeit analysierte sie so Protestformen, Netzwerke und politische Einflussmöglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagements. Weiters hat sie sich intensiv mit Landschafts- und Regionalplanung, der Geschichte der Naturparke sowie Fragen der „Lichtverschmutzung“ auseinandergesetzt. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt auf der Technik-, Energie- und Alltagsgeschichte des British Empire. Ihre Arbeiten verbinden somit Umwelt-, Sozial- und Technikgeschichte und tragen zu einem vertieften historischen Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft, Natur und politischem Handeln bei.

Themen-Cloud: Naturschutzgeschichte, Umweltbewegung, Zivilgesellschaft, Umweltgeschichte, Naturschutzorganisationen, Umwelt und Gesellschaft; Technik; Energie; Lichtverschmutzung

Zur Person

Ute Hasenöhrl ist assoziierte Professorin für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck. Sie studierte Geschichte und Neuere deutsche Literatur in Bamberg, Swansea und Berlin und promovierte mit einer Arbeit zur Geschichte der Naturschutz- und Umweltbewegung in Bayern (1945-80). In ihrem 2025 abgeschlossenen Habilitationsprojekt "Lighting the Empire" untersuchte sie am Beispiel Indiens und der Gold Coast (dem heutigen Ghana) Infrastrukturen, Ökonomien und Praktiken des künstlichen Lichts von den 1830er bis in die 1940er Jahre. Vor ihrer Tätigkeit in Innsbruck war sie in der Forschung unter anderem am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und am Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (Erkner) tätig. Neben Forschung und Lehre engagiert sie sich in wissenschaftlichen Netzwerken zur Umwelt- und Technikgeschichte.

In den Medien

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