Universität Innsbruck
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Buch­tipp: Berg­bau in Tirol

Ein neues Überblickswerk zur Montangeschichte Tirols von Georg Neuhauser, Tobias Pamer, Andreas Maier und Armin Torggler bietet eine Zusammenschau neuer historischer und archäologischer Forschungen und enthält anschauliche Fallbeispiele sowie zahlreiche Abbildungen.

Tirol war über Jahrhunderte ein bedeutendes, im 15. Jahrhundert sogar das Bergbauzentrum Europas. Der Aufstieg der Habsburger zur führenden europäischen Adelsfamilie unter Kaiser Maximilian I. wäre ohne den Tiroler „Bergsegen“ unmöglich gewesen. Aufgelassene Stollen und Halden, aber auch repräsentative Bauten wie das Goldenes Dachl und die Hofkirche in Innsbruck, das Rathaus von Hall in Tirol oder die großen Pfarrkirchen von Schwaz, Sterzing oder Fiera di Primiero zeugen bis heute von dieser erzreichen Zeit.

In diesem reich bebilderten Werk werden alle Bergreviere des historischen Tirol in ihrer geschichtlichen Entwicklung von der Ur- und Frühgeschichte bis ins 20. Jahrhundert vorgestellt. Technische Fragen rund um Erzsuche, -abbau und -gewinnung werden dabei ebenso behandelt wie rechtliche oder soziale. Egal ob Familie und Arbeitsrecht, Migration und Verpflegung, Umwelt und Religion, Handel oder Finanzpolitik: der Bergbau war eine eigene Welt, eine geschlossene Gesellschaft und zugleich der Motor für die wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklung des ganzen Kontinents.

Informationen zum Buch

Bergbau in Tirol
Von der Urgeschichte bis in die Gegenwart. Die Bergreviere in Nord- und Osttirol, Südtirol sowie im Trentino.

Georg Neuhauser, Tobias Pamer, Andreas Maier, Armin Torggler

480 Seiten; 333 farb. und 35 sw. Abb., 11 Karten und 13 Grafiken
Hardcover, 26 cm x 21 cm
1. Auflage, Deutsch
2022 Tyrolia
ISBN 978-3-7022-4069-1
Preis: 48.00 €

Cover des Buchs "Bergbau in Tirol"

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