Universität Innsbruck
Dr. Freia Ruegenberg und Kilian Rießbeck bei der Preisverleihung in Brüssel

Freia Ruegenberg und Kilian Rießbeck bei der Preisverleihung in Brüssel

Aus­ge­zeich­nete kreis­lauf­fä­hige Bau­stoffe

Im Rahmen der Veranstaltung “The Future is Circular” in Brüssel wurde das Innsbrucker StartUp ParaStruct mit dem Circular Economy Prize 2022 ausgezeichnet. In Kooperation mit dem Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie der Universität Innsbruck entwickelt ParaStruct kreislauffähige Produkte für die Bauindustrie.

Anfang Dezember wurde erstmals der Circular Economy Prize in Brüssel verliehen. Ausgerichtet wurden Wettbewerb und Preisverleihung von der Circular Economy Community des European Institute of Innovation & Technology (EIT). Die Ausschreibung verlangte innovative, zukunftsweisende Ansätze, um die Kreislaufwirtschaft Realität werden zu lassen. Von den über 120 BewerberInnen aus ganz Europa durften acht ihre Idee einem Expert*innengremium des EIT vorstellen. Das Innsbrucker StartUp ParaStruct konnte hier überzeugen und belegte den ersten Platz in der Kategorie „Waste Valorization“. Drei weitere Preise wurden vergeben in den Kategorien „New Circular Business Model“, „Circular Economy Assessment Methodologies“ und „Digital Product Passport“.

Stellvertretend für das aktuell vierköpfige Team nahmen Dr. Freia Ruegenberg und Kilian Rießbeck den Preis in Brüssel entgegen. In Kooperation mit dem Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie der Universität Innsbruck entwickelt ParaStruct kreislauffähige Produkte für die Bauindustrie. Dabei können auch industrielle Rest- und Abfallstoffe zu hochwertigen Bauteilen aufgewertet werden. Hier sorgt die Rezyklierbarkeit der Materialien für eine deutliche Senkung von Kosten und ökologischem Fußabdruck.